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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schue — Schiit

Reichöfreiherrnstand erhoben. Geadelt wurde Joh. S., kais. Oberst-Wachtmeister, im I. 1685. sR.T.A.R. — v. H.)

Schueniui, s. Schuester.

-s Schüpff, eine ehedem fränkische Familie, die mit denenv. Limpurg einerlei Geschlechts gewesen ist. Sie kommt zuerstim I. 1234 vor. sZedler XXXV. 1354. - v. H.)

Schüren oder Schürcr, Kaöpar Josef, aus Flandern, wurde1715 in den Neichsritterstand erhoben. sR. T. A. N.ss

1. Schürcr v. Ehrnwcrlh, Gebrüder, in österr. Diensten,wurden 1655 geadelt. sR. T. A. N )

2. Schürer ». Waldhcim, Elias Jgnaz, erhielt am 9. Juli1665 die Adelsbestätigung. Diese Familie gehört wahrscheinlich zujener der S. v. Ehrnwerth. sv. Ledebur II. 417. — v. HI

Schiirlei», s. Aweh den.

Ichürndinger v. Schüniding, s. Schirnting.

Schuester v. Ichiicnnn. Der Grenzmauthobercinnchmer JohannFranz S. in Mähren wurde im I. 1762 mit obigem Beinamengeadelt. sM. v. M., Erg. 411. — v. H.s

Schüßlcr. Diese besaßen im 14. n. 15. Jahrhundert mehrereGüter in St eh ermark. Kristian Heinrich und Kristian AugustS. wurden 1787 in den Reichsadelstand erhoben.sR. T. A. R. — v. H. — Kncschke, Wappen II. — Schmutz III. 493.)

1. ch Schütte. Dieses Namens gab es zwei Geschlechter:l. In der Provinz Brandenburg und II. in Hinterpom-mern. Beide sind erloschen, sv. Ledebur II. 417.) W. ?

2. Schütte v. Wnrcnsberg, österreichisch. Adolf Frhr. S.v. W. befand sich 1857 unter den unangestellten k. k- General-Lieutenants.

Schütter. Die Gebrüder Karl Gottfried, Friedrich Wilhelmund Ernst August S. erlangten 1776 den Adclstand.sR- T. A. R.)

Schüttcödcrg, s. Hilbert.

1. Schütz. Dieses ist auch ein Name, den viele Geschlechterohne und mit einem andern Beinamen führen. Eine seit 366Jahren in Hessen, Böhmen, Franken, Sachsem, Eng-land w. weit verbreitete Familie, Sinold, gen. Schütz, gehörthierher. Ihr AnHerr war der berühmte Jurist Justus Sinold,genannt v. Schütz, fürstlich Hess. geh. Rath und Kanzler derUniversität Gießen, geb. 1592 in der Wetterau u. gest. 1657.Ob derselbe und seine Vorfahren schon im Adelstande gewesen,kann man nicht angeben, v. dem Knesebeck, Taschenbuch d. Adelsin Hannover, nimmt solches nicht an, wogegen Zedier, Univ. Lex.XXXV. 1398, sie mit dem Adelstitcl bezeichnet. Die Nachkommendes Justus Sinold, gen. v. S., zeichneten sich mehrfach ausund verbreiteten sich in verschiedene Länder, wo sie im diplomati-schen und Kriegsfach die höchsten Ehrenstellen erlangten und alsAdliche betrachtet und angesehen wurden. Unter denselben wurdeder kurbraunschwcig. geh. Rath und Gesandte zu London,Justus Sinold, gen. v. S., von K. Leopold I. in den Frei-herrnstand erhoben. Er starb 1769. Diese Linie scheint erloschenzu sein. In Preußen, besonders in Schlesien, blüht dieFamilie noch. sLüdersen's Samml. — v. Ledebur II. 4l7. n. III d. Art.)Wappen: Ein Hirsch. sGauhe I. 1636. — Zedier XXXV. 1338 —1400, woselbst ausführliche Nachrichten. — v. H.)

2. s Schütz, ein köln. Vasallengeschlccht, welches in Schw.ein g. Andreaskreuz führte. Es ist ausgestorben.

IFahne I. 336. — v. Ledebur II. 4>7.I

3. Schütz, ein altes Patriziergcschlecht von Memmingen,dessen Adelsbestätigung der Rath und Bürgermeister Johann S.zu Memmingen am 17. Dez. 1751 von K. Franz I. bestätigterhielt, sv. Lang Sil. — Siebmachcr, Suppl. X. 23. — Bayer. Wppb.VIII. 64. — v. Hefner, bayer. Adel S. I l3. Taf. 139. — v. H.)Wappen: Gcviertet; 1. u. 4. Feld in S. ein r. gekleideter Schüzmit gespanntem Bogen; 2. u. 3. F. in Schw. zwei s. krcuzwcisgelegte Stäbe mit Lilien.

4. Schütz, in Meißen und Thüringen, eine alte, angeb-lich von den nürnberger Patriziern abstammende Familie, dieihren Rittersiz Erdmannsdorf (insgemein Etzdorf), bei Chemnitzunter dem Amte Augustusberg gelegen, über 366 Jahre inne hatte.Schon am 8. Febr. 1486 hatte K. Friedrich III. diesem Geschlechte,besonders den Brüdern Hanns und Ulrich, ein adlicheö Wappenertheilt, und Kaiser Karl V. ertheilte seinem zu diesem Geschlechtegehörigen Rath und Geheimsekretär Ulrich S. am 15. Febr. 1539den Adel. sGauhe I. 163. 1637 u. f. — Zedier XXXV. 1384. -Siebmacher V. 141. n. 12. — v. Meding I. n. 783. — v. H.)

v. Zedlitz, Ad. Lex., führt eine Familie v. S. an, welche ausSachsen stamme. Aus derselben trat Hanns Adam Heinrichv. S., der Sohn eines kursächs. Obersten, in preuß. Dienste,zeichnete sich als Husarenoberst aus, blieb 1745 im Gefechte undhinterließ einen Sohn, der ebenfalls in preuß. Kriegsdienstetrat. Es ist mit größter Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß dieserHanns Adam Heinrich zu dem meißner Geschlecht v. S. gehörte.Vergl. Schütz v. Leipoldsheim.

sv. Hefner, sächs. Adel S. 47. T. 54.)

Wappen: Quergetheilt; oben in G. ein einköpfiger schwarzerAdler, unten in B. ein g. schreitender Löwe.

5. Schütz, Nürnberg. Patrizier. Wappen: In G. ein mitschw. Pfeil gespannter schw. Bogen, sv. Ledebur II. 417.^ Wappen-Brief vom 8. Febr. 1486. so. Meding I. S44. — Gauhe II. 1353.

— Siebmacher II. 153. n. 7. — v. H.)

6. Schütz, ein altes schles. Geschlecht, verschieden von demneueren Geschlechte dieses Namens. Dasselbe bcsizt Magnitz beiBreslau 1762. sv. Ledebur II. 417. n. XI des Art. — SiebmacherII. 48.^s W-: In B. ein s. mit den Hörnern aufwärts stehenderHalbmond, über welchem drei Sterne.

7. Schütz, Hanns Albrecht, des Herzogs von Mecklenburggeh. Kammerrath, wurde am 16. November 1767 geadelt. SeineNachkommen befinden sich größtentheils in k. preuß. Dienstensv. Ledebur II. 417. n. XIII des Art.) W.: Gespalten in R. u.B., darin ein aus Wolken reichender geharnischter Arm mit Bogen,von zwei Sternen begleitet.

8. Schütz. Die Brüder Kaspar Philipp und Ernst GottliebS., GntSbesizer in Schlesien, wurden am 25. Okt. 1769 inden böhm. Ritterstand erhoben. Es ist solches dasselbe Geschlechtin Schlesien, welchem Zobten bei Löwenberg gehörte. SieheSchütz v. Zobten. Wappen?

sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 417. n. XII des Art. — Sinap I. 838.II. 982 u.s. — M. v. M., Erg. 206. - Gauhe I. 1637. II. 1053.

— v. H.)

9. Schütz, in Thüringen. Diese stammen ebenfalls von dm