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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schnei — Schni

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Schneider v, Schncidn», s. Schnei bau.

Schncidcrcr v, Ucrglnsscld. Der Bürger Joh. Heinrich S. zuPrag wurde am 14. Nov. 1702 mit v. B. in den böhmischenAdelstaud erhoben. sM. v. M., Erg. 411. — v. H .s

Ichneidcwciii. Dieser Name kommt nur bei dem im Mai 1852gestorbenen prcnß. Obcrstlieutcnant v. S. vor. Wappen?so. Ledebur II. 399.)

1 Schncidcwind. Dieses NamenS gibt es zwei Geschlechter:

I. Eines in Westfalen, zum Geschlechte der v. Ense gehörig.S. Ense. — 1457. — 2. Jenes im Magdeburg'sehen; be-gütert schon 1380 zu Gr. Salze. Wappen?

sv. Ledebur II. 399.)

Schncidhcim, erst Schneider genannt, aus der Nhcinpfalz,erhielt am 1. Okt. 1790 vom Kurf. Karl Theodor der geh. TaratorJoh. Baptist S. zu München ein Ritter- und Edelndiplom.sv. Hcfncr, bayer. Adel S. l l3. T. 138. — v. H. — v. Lang 537.)Schmidt. Diese Familie wird von Siebenkecs unrichtig ohnet, von Mcgcrle richtig mit dem t am Ende geschrieben und ist ander Mosel, am Rhein und im Nordgan begütert. Nachdiesem Schriftsteller soll die Familie im 16. und 17. Jahrhundertin Blüthe gestanden haben. Peter S., knrtrier'schcr geh. Rath,soll den Ncichsabschicd von 1603 unterzeichnet haben. NikolausS. war kurmainz. Hof- und Negiernngsrath, sein BruderJakob Obcramtmann zu Stetten. Von lezterem stammen abdie Brüder: Heinrich Josef, Hofrath, Veit Franz, Hof- undinnerösterr. Sekretär, Gottfried Kristin», mainz. Kammer-Rath, und Friedrich Ludwig, welche im I. 1742 in den Reichs -Adelstand erhoben wurden. Heinrich Josef v. S. erlangte alsReichsreferendar 1748 die Freiherrnwürdc. Von Nikolaus S. ent-stammten die Brüder: Valentin Anton, Kanonikus zu Aschaf-fcnbnrg, Franz Philipp, k. k. Obcrstlieutenant, und LudwigKarl, Hauptmann bei „Damnitz-Infanterie", welche im I. 1742ebenfalls in den Rcichsadelstand erhoben wurden.sM. v. M., Erg. 98. 44l. — Tyroff I. 3. — Sicbmacbcr, Sappl-

II. 14. - Fahne l. 391. II. 131. - v. H. - Kucschke, Wappen IV.- Siebenkecs 1. üb. — Hontheim, hist. Trcvir. III. 217. 219. 11131.s

f Schneist, Schmitz, v. Greil)»». Die Burg G. im nassau'schcn

Gericht Selters. Sie führten in B. zwei s. Pfähle, überlegt mit

einem beiderseits gezinnten r. Balken. sO. S.)

1 Schiicitlingen. Hcnricns de Snetling testiS in einem

brandcnbnrg'scheu Brief 1248. Christopherus famnlus dictus

de Snethlhngc überläßt dem Kloster Chorin etliche Hufen

in Herzsprung, 1346. sCod. Brandend. XIII. 255. 317.)

Schlickt v. Trcclicslmrg. Der passau'sche Hofkammcrrath und

Domkapitelkommissär zu Oberste ckhall in Niederösterrcich, Josef

S., wurde im I. 1775 mit v. T. geadelt und im I. 1784 in

den Nitterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 441 u. 204. - v. H.s

1. Schnell. Katharina Schncllin, des Kristvf Guctratherzu Salzburg (ch 1528) dritte HanSfrau, führte in B. eineng. Fingerring item in einem Flug ans dem Helm. sGuctratherischStammbuch.) Ob vielleicht Schlichen? die führen fast gleichesWappen.

2. Schuck, ein pommer'schcs Geschlecht, das besonders imStcttin'schcn ansässig war. Die Familie besaß noch im vorigenJahrhundert die Güter Dräck n. Vilnow im Kreise Ncnstettin.sv. Zedlitz.) Vielleicht gehört Johann Heinrich S., welcher 1620AdelSbcstätigung erhielt sR. T. A. N.), zu derselben Familie.

Stammbuch des Adels in Deutschland. III.

sMicrälius VI. B. 374. — Siebmacker IV. 171. n. 7. V. 159. u. 9.

— v. Meding III. n. 741. — Zedier XXXV. 564. — v. 5z.)

Fahne, I. 391. II. 131, führt auch noch ein köln. Geschlechtdieses Namens an, welches noch 1716 blühte.

)v. Ledebur II. 399. III. 349 )

3. Schnell. Der oberösterr. Rcgicrungssekretär Jakob S.wurde im I. 1733 geadelt, sv. Hcfner, bayer. Adel S. 113. T. 138.

— M. v. M., Erg. 441. — v. H.)

4. Schnell n. Uadcnlinch, Johann Franz, kurmainz. Stall-meister, wurde 1691 geadelt. sR. T. A. N.)

5. Schnell v. Ichncllcnliiihcl. Heinrich Otto S., fürstlich nassem -saarbrück'scher Forstmeister, wurde 1785 mit dem Beinamenv. Schnellcnbühel geadelt, sv. Hcfner. bayer. Ad. S. 113. T. >38.)Karl Friedrich S., großh. sächs. Lieut. zu Weimar, erhielt 1856auf Ansuchen des k. bayer. AppellationSgerichtspräsidentcn G. H. S.E. S. v. Schncllenbühl die Erlaubniß, Namen und Wappen desLcztercn annehmen und führen zu dürfen.

sv. Hefncr, sächs. Adel S. 46. T. 53.)

ch Schnellen, ein in Köln u. im Jülich'schcn ausgestorbenes

Geschlecht, sv. Ledebur II. 399. — Fahne I. 391.)

1 Schncllenlicrg, zuweilen mit dem Beinamen n. Schönholdhnnscn,

ein rheinländ. und westfäl. Geschlecht, das nach dem Jahre

1747 erloschen zu sein scheint.

sv. Hattstein II. 315 u. f. — v. Steinen II. 1692. v. Meding II.,n. 762. — v. Ledebur II. 399. — v. H.)

Schneller. Der Rath:c. Anton v. S. wurde im Jahre 1747mit „Edler von" in den Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 294. - v. H.)

Schncpfcr, Johann Philipp, kais. Kammerdiener, erhielt 1636den Adelstaud. sN. T. A. R.)

st Schneth. Leonhard v. S. besaß 1560 die Hofmark Leon-berg (Burglengenfcld). sv. Neisach 182.)

1 Schnetlage, ein westfäl. und braun schweig. Geschlecht.sDie heut, christl. Souveräne in Europa 778. — Sicbmacher I. 199.n. 4. — v. Meding III. n. 742. — Lüdersen ö Samml. — v. LedeburII. 399. — v. H.)

Schncttcr. Der Hofagent Anton Joh. S. wurde im I. 1783mit „Edler von" geadelt. sM. v. M., Erg. 441. — v. H.)

f Schncwcrding, Schncverding, ein anSgestorb. lüncburg.Patriziergcschlecht. sBüttncr, Stamm u. Gcschl. der lüueburg. Patrizier.

— Lüdcrsen's Sammlung. — v. H. s.

Schncwlin, Schnebelin, eine schwäb. Familie,sSalver 547, unter Laudeck, d. h. Schnculin v. Land eck. —Sicbmacher II. 89. n. 3. — v. Meding III. n. 743. — v. H.)Ichnicrcr, s. Schnür er.

Schinrich. Maria Theresia S., geb. v. Tepp er, Wittwedes Landesbestellten zu Troppau, Fr. Leopold S., wurde imJahre 1738 in Böhmen in den Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 441. — v. H.)

Schnitter, ein görlitzcr Geschlecht, welches am 2. Oktober1536 von K. Karl VI. geadelt wurde. Kaiser Ferdinand bestätigteam 10. Juli 1562 zwei Brüdern v. S. den Adel von Neuem.

sCippi Goerlicens. I. St. p. 19u. 89. — Zedier XXXV. 584 n. f. -v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 391. — Dorst, allg. Wppb. Taf. 135. —Preuß. Wppb. IV. 52. — v. H.)

Schnihcnlmini, Freiherren, welche im Jahre 1501 Sa neck inSteyermark besaßen.sSchmutz III. 497. ^ Sicbmacher III. 39. n. 4. — v. H.)

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