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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Schmeck — Schmet

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st Ichmecker, Schmeickcr, ein ehemaliges altes Mecklenburg.Geschlecht, das im 13. Jahrh. vorkommt, im 14. Jahrh. aber dieHerrschaft Gnvyen besaß, die sie aber in der Folge verlor undsich im Amte Güstrow ansässig machte, im 30jährigen Kriegeaber das Iczte Familienglicd an der Pest um 1032 verlor.

IJndcr nobil. Megapol. 54. — Zedier XXXV. 302. — Gauhe I.S, 1553- — v. Westphalcn, monum- incdit IV. Tab. 18. n. >3. Tab. 19.n. 52. — Bchr, rer. Mecklenburg. Lib. 3. p. 1583. — v. Medinq I.n. 753. — v. Ledebur II. 382. istl. 339. — v. H.j

Schmcisi v. llchrciipreislierg, eine schles. Familie, die auch in derLausitz ansässig u. vom I. 1579 an bekannt ist. Die GebrüderS., Bürger in Breslau, wurden 1645 geadelt,jv. Ledebur II. 382. - R. T. A. N. - Sinap II. 970. - Gauhe

II. 1036. - v. H.j

Schmeliiig, Schmöling, von der, Smelinch, Smclink, Sme-ling, eine der ältesten pommer'schcu Familien, die schon gegendas Ende des 13. Jahrhunderts in Pommern, auch in Schle-sien u. Liefland begütert war. Den Kindern des zu Peters-burg verstorbenen KricgsratheS v- S. ward im Oktober 1806 ge-stattet, sich v. S.-Diringshofen zu nennen. Die Familiehatte oder hat Vesizungen in Pommern, Brandenburg,Preußen, Oesterreichisch -Schlesien.

(Preuß. Wppb. IV. 50. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 71. II. 382.

III. 339. - Vagmihl II. Taf. XXXVIII. XI4I. 3. - Micrälius,Antiq. Pom. 526. — Dienemann 343- n. 51. — Sinap II. 970. —Gauhe I. 1553. — Zedier XXXV. 305. — Siebmacher V. 159. n. 8.— v. Meding II. n. 789. — Kneschke, Wappen II. — v. H.j

Schiittllclitin ii. Cronscls. Der Doktor der Arzneiknndc zuAmsterdam, Joh. Kristof S., wurde 1752 mit dem Beinamenv. C. geadelt. (R.T.A.R.jIchiiiclsdors, s. Stephan.

Schwelte, österreichisch. Karl Edler v. S. war 1835Liquidatnradjnnkt bei der k. k. Universalstaats- u. Banko-Schulden-Kasse-

Schinethdorf, auf Lassoth in Schlesien. Wappen?jv. Ledebur II. 363.j

Schmelher, Mathias, anö den kais. Erblandcn, erhielt 1727ein AdclSdiplom. jR. T. A. R.j

Schmcljer, Johann Heinrich, kais. Mcekapellmcister, erlangte1672 den Adclstand. sR. T. A. N.j

v. Ledebur, II- 383, führt eine in Westprcußen ansässigeadliche Familie v. Schmelzer an und gibt auch das Wappen.Ob sie von vorstehender abstamme, weiß man nicht anzugeben.

Schmelzern ». Willniunnisegg. Der Kreishanptmann NorbertS. zu CzaSlau in Böhmen wurde im I. 1811 mit v. W. inden Ritterstand erhoben. sM. v. M. 143.j Der Generalmajor w.Joh. S. v. W. wurde im I. 1820 nebst seinen Brudcrssöhnen(Norbert) Emanuel, Heinrich u. Norbert, in den Freiherrnstanderhoben. jM. v. M., Erg. 97.) Schon 1580 hat K. Rudolf II.dem Daniel S. v. W., Lieutenant beim deutschen Fußvolk, seinenalthergebrachten Adclstand bestätigt. jTaschcnb. der frhrl. Hauser auf1849 u. f. u. 1855. — Hyrtl, die fürstl-, gräfl. u. frhrl. Fam. Oester-reichs I. I850 .j K. L. W. v. Schmeling ans Jüdcnhagcnadoptirte in den 1840er Jahren zwei Söhne seiner Gemahlin auSerster Ehe, vcrwittwcten Blecken, daher nun B.-Schmelzern,(v. Ledebur III. 203. — Kneschke, Wappen II. — v. HZ

Zchmelziiig v. Wcrnjlciii, österreichisch. Hugo Ritter S.v. W. stand 1857 als Rittmeister im 10. k. k. Hus. Regiment.

Stammbuch des Adels I» Deutschland. III.

Schmcrfcld, ein in neuerer Zeit (1780—1800) geadeltes Ge-schlecht in Kurl)essen (Hanau).

(v. Hcfncr, Hess. Adel S. 25. T. 19 )

st Schmerheii», Schmecrheim, Johann Friedrich, preußischerGeneralmajor und Kommandant zu Lippstadt, wurde 1710 inden Adelstand erhoben u. besaß Ecken dorf im Kirchspiel Heepen,jv- Ledebur II. 382.j

1. Schmerling, ein österr. Geschlecht, das im 18. Jahrh.

— um 1723 — in Wien bekannt war. jRanfi's Archiv. 1736. —Rauft, gencalog. Nachr. 19. Th. — Zedier XXXV. 3>8.j Der Hof-Kammerrath w. Anton Albert v. S. u. seine Brüder Leopold undJosef, Hauptleute, wurden wegen altadl. Herkommens im I. 1707mit „Edler von" in den ReichSrittcrstand erhoben.

jM. v. M., Erg. 143. - v. H.j

2. Schmerling. Der Kassier der Bankohauptkasse, Josef S.,und dessen Bruder Sebastian wurden im Jahre 1793 mit „Edlervon" geadelt. (M. v. M. 258 u. f.j Der k. k. Rath zc. JosefEdler v. S. wurde im I. 1319 in den Ritterstand erhoben.

jM. v. M. 143. - v. H.j

Schmcrowslu, auf Gr.-Hoschütz, Kreis Natibor in Schlesien.Wappen? sv. Ledebur II. 332.j

st Schillerten, Smerten, ein zur osn abrück er Ritterschaftgehörig gewesenes Geschlecht, jv. Ledebur II. 383.j

Schmcrhing, eine ursprünglich liefländ. Familie, die aberschon fast über dritthalbhundert Jahre in Meißen geblüht hat.Der verdienstvolle Hannibal GermanuS v. S. wurde von KaiserLeopold I. im I. 1704 in den Reichsfrcihcrrnstand erhoben, erhieltaber erst von K. Josef I. daö Diplom darüber im I. 1706. DieFamilie ist im deutschen Orden aufgeschworen und stammt eigent-lich aus Pommern, wo Bernhard v. S. 1553 Hauptmann aufSchloß Wittenstein war. Sie ist auch inBöhme n angesessen.jNeue geneal.histor. Nachr. III. 155. — Tyrofs, Wappenw. Ii. 21.

— Taschcnb. der frhrl. Häuser auf 1848 u. 1856. — v. Ledebur II. 383.

— v. Hcfncr, sächs. Adcl S. 16. Taf. 15. — Sächs. Wppb. V. 22. —v. H. — Kneschke, Wappen I. — Seifert'« Bcschr. 113^25. — KönigII. 765-80. - Zedier XXXV. 323—27. - Gauhe I. 1554. — Lcipz.Zeitextrakt. 1742. 115. — Hübner, geneal.histor. Ler 1740. — LeupoldI. Th. 4. B. 397-98. - v. H.j

Ichmcsiluill, Schmeßgall, ein sehr altes schlcsischeö, seit1. Okt. 1716 mit v. Domanowitz gräfliches Geschlecht, daösich in den Fürstenthümern Oppeln, Teschcn und Trovpauausgebreitet hat und slav. Herkunft sein soll,jv- Ledebur II. 383. — v. H. — Sinap II. 215. — Gauhe I. 1555.

— Zedier XXXV. 336.j

Schmcttini. Dieses sehr alte und berühmte Geschlecht stammtursprünglich aus Ungarn und kam im 15. Jahrh. mit KönigMathias Kvrvinus in die Grafschaft Glatz, worauf sich Mehreredieses Geschlechts in Deutschland niederließen, auch drei Brüder,Georg, Gottfried und Ernst v. S., erhielten nebst ihren Nach-kommen von K. Leopold am 28. Sept. 1668 ihren Adel u. Wap-pen erneuert und bestätigt. Im I. 1717 wurde» sie von KaiserKarl VI. in den Hcrrcustand deö Königreichs Böhmen mit demPrädikat „Freiherren", und der Generalfeldmarschall Samuel v. S.mit seinen Brüdern u. Vettern am 24. Febr. 1742 in den Grafen-stand erhoben, welchen am 31. Juli desselben JahrcS der Königvon Preußen seinerseits bestätigte. (Sinap II. 435. — ZedierXXXV. 337 — 61, wo auch das Freiherr»- und Grafeudiplom dieserFamilie in Ertcnso, sowie die Anentafel des Gr. Sigismund mit 16 Alien

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