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Schern
— Scheu
Schcrueck, s> Marschall.
Scherpo» v. Kroiiciistcru, Oswald, Ritter, österr. Oberst,wurde 1851 in den Freiherrnstand erheben.sOesterr. Milit. Schemat. von I851Z
si Ichcrr v. Foruiuch, Ainhofen und Waltenhofen. WolfgangS. v. F., A. n. W. war Preising. Pfleger zu Hohenaschauund Sölhuben. Er hatte mit der Erbtochtcr Helena Ain-hoferin von Ainhofen das lezterc crhcnrathet. Er starb zuNosenheim 1660, sie ebenda 1674.
si Scherst. Albertus de S. testis in einem walkenriederBrief 1279. sUrk.B. f. Nieders. II. 295Z
1. Schertlin, Schärtlin, und Schertet v. Durtcnboch, Bürtenbach,ein frank, n. schwäb. Geschlecht, ans dem Sebast. Schertlin,einer der berühmtesten Generale, aus dem Württembergischengebürtig, erst in kaiserliche, dann in Hess. Dienste trat, in dieUngnade des Kaisers fiel, nachher französ. Dienste nahm, imJahre 1553 die kais. Gnade mit neuer Bestallung wieder erlangteund im I. 1562 in den Adelstand erhoben wurde. sCast, Adclsb.von Württemberg. — Die württ. Wappenbücher von K. Dorst u. I.A. TyrossZ Sebast. Schertlin wurde vom König von Neapelum 1530 zum Ritter geschlagen und erwarb Bürtenbach.Seckendorf sagt übrigens, daß seine Vorfahren schon 300 Jahrebekannt gewesen, sv. Hcfncr, württ. Adel S. It. Taf. 13; bayer. AdelS. 56. T. 58. — Griesinger 1199Z Vehse, Gesch. des österr. Hofesund Adels, I. 235, sagt, Sebastian Schärtlin sei 1534 vonKarl V. von Toledo in Spanien aus in den Adelstand erhobenworden. sKneschke, Wappen I. — Frhrl. Taschenbuch von 136l. —Salver 746. — Siebmachcr I. l l7. n. 3. — v. Meding III. n, 726.— Welser's augsburg. Chronik III. 24 u. f. — Pantaleon, d. HeldenIII. 238. — Gauhe I. 1522. — Zedier XXXIV. 1334 — 36. —v. Lang 228. — v. HZ
2. Ichcrtli», K. B. Fr., kais. österr. Hauptmann, wurde 1844geadelt. sA. A. Zeit. v. 1844Z
fi Ichcrtuiih. Aus dieser altadl. Familie war ein Zweig inPreußen, ein anderer in Sachsen angesessen. Das Geschlechtscheint mit Franz Anton v. S. im Jahre 1812 erloschen zu sein,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 362Z Auch Tschertwitz, Zschert-nitz geschrieben.
Zchcrh. v. Ledebur, II. 362, sagt, daß zwei Wappen diesesNamenS vorkommen; 1. Drei Blätter an einem Stiele; 2. einr. Schrägbalken mit drei Sternen belegt, darüber in B. ein Anker,darunter in B. auf gr. Boden ein Bienenkorb mit Bienen. Esscheint daher auch zweierlei Familien zu geben, welche in Schle-sien, Mähren, Ocstcrreichisch-Schlesien Befizungen haben.
Scherz, s. Sterz.
1. Schcrzcr, Dr. K., wurde 1.860 als Ritter der eis. Kronein den österr. rittermäßigen Adelstand erhoben.
sA. A. Zeit., April 1860Z
2. Ichcrzcr v. Klciiimühl. Der Oberst Albrecht Franz S.wurde im I. 1702 Freiherr. sM. v. M., Erg. 96Z Der Landes -Advokat Josef S. in Böhmen wurde im I. 1747 in den böh-mischen alten Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 202ZDer Kammer- und HoflehnrechtSbeisizer Franz Elias S. und seinBruder, der Oberlieut. Josef S., wurden im I. 1762 Freiherren.sM. v. M., Erg. 96Z In österr. Diensten befanden sich 1835wol Freiherren v. S., jedoch ohne Beinamen, sv. HZ
Schcjtcdt-Iuul, scheinen aus Dänemark zu stammen. Owe
v. S.-J. stand 1857 als Oberlieutenant beim 4. österr. Kür. -Regiment.
Icheth >i. Johusiaw. Der Gubcrnialrath w. Josef Leopold S.
zu Brünn wurde im I. 1747 in den böhm. alten Rittcrstand
erhoben. sM. v. M., Erg. 202. — v. HZ
fi Scheh, Schernberg, Schedenberg, ein berühmtes, aus
Franken sich in die Niederlande wendendes und dann auch
in Westfalen begütertes Geschlecht. Werner v. S. verlor unter
K. Rudolf von HabSbnrg im I. 1273 in einer Schlacht sein Leben.
sButkens, Troph. de Brak. Suppl. I- 285—83. — Gauhe II. 1014.- Zedier XXXIV. 1343- 54. — v. HZ
fi Zchchcl i>. Lorch, rheinländ. alter Adel, der zwar nochim I. 1407 bei der Metropolitankirche in Mainz, aber weiternicht vorkommt. Sie hatten ihr Stammhaus zu Lorch am Rh.,kommen 1297 urkundlich vor, und sind 1415 fi. Der Schild ge-gittert mit einem Balken überlegt. Ein Zweig waren die Born-gaß v. L. (s. d.)
sO.S. - Bodman» 333 ff. — v. Meding I. 245. - Zedier XXXIV.S. 1343. - v. HZ
Zchchko. Der k. k. österr. Oberstlieut. H. S., Ritter desOrdens der eis. Krone, wurde 1861 in den Nitterstand erhoben.sA. A. Zeit., Jan. 186IZ
Ichcuinicr, Kristian Friedrich Gottlob, kursächs. Lieutenant,erlangte am 31. Juli 1790 vom sächs. Neichsvikariat den Adel,sv. Hefner, sächs. Adel S. 45. T. 52. — Sächs. Wppb. VI. 30Z
1. Schcuchciistuel. Der österr. Kreisgerichtspräsident I. v. S.zu Neustadtl erlangte 1855 den Nitterstand. sA. A. Zeit, v- 1855ZK. v. S., österr. Sektionschef im Finanzministerium, wurde 1856in den Frciherrnstand erhoben. sA. A. Zeit. v. 1856Z
2. fi Icheuchenstucl v. Ithaiii, stammen aus Rosenheim,sind im 15. Jahrh. landsässig geworden und 1698 abgestorben.
sv. Hefner, si bayer. Adel S. 25. T. 21Z
Schciichcr oder Zcheuker, Johann Ludwig, wurde 1755 geadelt.sR. T. A. RZ
Scheuer, österreichisch. Franz v. S. stand 1857 als Haupt-mann im 55. k. k. Inf. Regiment.
si Scheuen»» v. Scheucrfels. N. S., zu Wien in der böhm.Kanzlei angestellt, wurde 1642 mit obigem Beinamen in den Adcl-stand erhoben. Diejenige Linie, welche im Bamberg'schen ange-sessen war, hat sich des Adels nie bedient. Im I. 1848 ist derbei dem Krankcnhause in Bamberg angestellt gewesene AntonS. als lezter Nachkömmling des Obigen gestorben.sBamberger Tagblatt von 1843. Nr. 13Z
Scheuert, Scheurl, v. Defersdorf. Kamen aus Lauingen undGundelfingen nach Nürnberg. Der kais. Rath Dr. KristofS., vorher Rektor der Universität Wittenberg u. Gerichtspräsidentzu Leipzig, erhielt von K. Ferdinand I. am 6. April 1540 undvon K. Karl V. am 13. März 1541 ein Adelsdiplom zu Gast-Recht, nachdem Kaiser und König bei ihm logirt hatten.
sv. Lang 524 u. f. — Biedermann, Nürnberg Tab. 433 — 57; auchI. Verz. von Rhön-Werra n. Odemv. — Will's Nürnberg. Münzbelust.III. 106. — Tyroff I. 25 n. f. — Siebenkees I. 25. — N. gencalog.Hdb. v. 1777. S. 326-32. 1778. S. 374. — Jahrb. des deutsch. Adelsauf 1848. — v. Hefucr, bayer. Adel S. 110. T. 134. — v. HZ
si Icheurcii, eine bayer. gräfliche Familie, die im I. 1030vorkommt, im I. 1559 aber mit Wolfg. Gr. v. S. ausgestorben ist.sPrevenhucber, Annal. Styr. 417. — Zedier XXXIV. 1371. — v. HZ
si Schcurer, ein in Lit hauen angesessenes Geschlecht,sv. Ledebur II. 362Z