Schei — Schel
305
Karl Frhr. v. S. hervorgegangen; gefreit 5814. sv. Zedlitz. —v.Ledeb. II. 355. III. 337.^j Obgcdachte Standcscrhöhungcn waren mitverschiedenen Wappen verbunden. sBernd LXI. 222. — PreußischesWappenbuch IV. 45. — M. v. M., Erg. 9b. — v. HI
Zchciluicr, Kristian Friedrich, Nittergntsbcsizer zu Nied er -Horve in der Obcrlanfiz, und der sächs. Premierlicut. KristianFriedrich Gvttlvb S. wurden am 11. Sept. 173(1 vom sächsi-schen Reichövikariat geadelt. sKneschke, Wappen II. — v. LedeburII. 355. III. 337. — Preuh. Wppb. IV. 45. — v. Hefncr, sächs. AdelS. 45. T. 52; Erg.Vd. S. 43. T. 38. — Sächs. Wppb. V. 764
Schcichcnjstuhl, österreichisch. Anton v. S. war 1835Kammcrprokurator zu Laibach.
Zcheichnakch, Michael, erhielt 1563 Adelsfreiheit.
sR. T. A. R.i
1. Scheid, Scheidt, eine alte, aus Hagenau herstammendeFamilie, ans welcher der markgräflich burgau'sche Rath u. Re-gent der Oberlande, nachherige kais. Rcgimcntsrath und Kanzlerzu Grätz in Steyermark, Dr. Joh. Georg S., von Kaiser Rudolf1611 in den Freiherrnstand erhoben wurde. Ein Zweig dieseshagenancr Patriziergeschlechts wendete sich auch nach Frankfurta/M. und war anfangs der Gesellschaft Fr an enstein und von1469 bis 1592 der adlichen Ganerbschaft Altenlimburg ein-verleibt. Es scheint, als ob die andern Familien S. sämmtlichvon der Hagenau er abstammten, wenn sie gleich später noch be-sonders geadelt wurden. sSchmntz III. 473- — Bucelin, German,sacra. — Faust von Aschaffenburg, adl. franks. Familien. — A. v. Kö-nigsbach, adl. Elsaß. — Zedier XXXIV. 1127 u. f. — v. H.st
2. Scheid. Der fürstlich nassan-saarbrück'sche geh. Rathund nassau-weilburg'sche Kanzler Georg Friedrich S. erhielt1750 die Adelswürde. sR. T. A. R.ss
3. Scheid. Die beiden Brüder, Daniel Friedrich S., Majorunter dem k. frauzös. Regiment ,,Royal-Denrpont", und KarlWill). S., Grenadierhauptmann u. Aidemajor unter dem k. französ.Regiment „La Mark", wurden 1758 in den R.Adelstand erhoben.
sR. T. A. R.st
4. Scheid. Gottlieb Heinrich, Hauptmann des Regiments„v. Borch", Friedrich Konrad, Stabsrittmeistcr des eber'scheuHusarcnregiments, und Johann August Heinrich, Hauptmann desborch'schcn Regiments, Gebrüder S., haben am 6. Sept. 1793ein preuß. Adclsbcstätigungs- und Erneuerungsdiplom erhalten.Es waren vielleicht Nachkömmlinge der Gebrüder Daniel Friedrichund Karl Wilhelm v. S.
sv. Ledebur II. 356. — Preuß. Wppb. IV. 46.s
5. st Scheid, gen. Wcschsifeniiig, ein köln. Geschlecht, daS ehe-mals am berg'schen Hofe in Ausehen stand. Seit der Revolutionvon 1848 hat die Familie den Adel fallen lassen.
IFahne I. 381. >1. 127. - v. Ledebur II. 355. s
Ichcidcrbaucr. Der Doktor u. Phisikus im wiener Waisen -und Findelhause, Leopold S., wurde im I. 1838 geadelt.
sM. v. M. 257. - v. H.s
f Ichridiiigcii, Scheidungen, ein altes thüring. Geschlecht,dessen Stammhaus, wahrscheinlich das gleichnamige Dorf in Thü-ringen, am Helmfluß zwischen Nordhausen und Dndcrstadt liegt.Es breitete sich auch in Schweden aus und führte allda denBaronentitel. Im I. 1444 kam Karl v. S. mit bei der Belage-rung der Stadt Lützel bürg vor.
Stammbuch des Adels in Deutschland. III.
sKnauth, prodr. Misn. 563. ^ Zedier XXXIV. >>25. — v.LedeburII. 356. — Sicbmachcr l 153. V. 146. — Gauhe II. 1669. — o. Hfl
Scheid! v. Deutsch»». Der östcrr. Major Josef S. wurde imJahre 1837 mit dem Beinamen v. B. geadelt.sM. v. M, Erg. 435. — v. H.s
Schcidlcin. Der Professor des östcrr. Privatrechtö, GeorgS. in Wien, wurde im I. 1816 mit „Edler von" geadelt.sM. v. M. 257. — v. H.s
Schcidtcr, Franz, wurde am 7. Juli 1654 in den böhmi-schen alten Ritterstand erhoben, sv. H.j
1. Scheid!!». Kaiser Josef I. erhob am 27. Mai 1735 den
Sindikuö und Konsulcntcn von Ravensburg und Augsburg,
Joh. Andreas S., in den Adelsstand und K. Karl VI. verbesserte
dessen Söhnen am 28. April 1729 ihr Wappen.
sv. Lang 521. — M. v. M., Erg. 435. — v. Hefner, baper. AdelS. 110. Taf. t34. - v. H.s
2. Scheidts». Die Brüder Joh. Albrecht, Maximilian, Davidund Johann Kaspar S. wurden im I. 1729 in den Reichs- underbländ. Adelsstand erhoben. sM v. M., Erg. 435. — v. H.st
Zchciffart, S. v. Merode, s. Merode.
Ichcifling. Diese besaßen einen gleichnamigen Ort in Steyer-mark. sSchmntz III. 472. — v. H.j
ch Scheitcrdcrg. (Im Schild ein Dreiberg, darüber geschrägt zweiAcste.) Kristof Scheitterbcrg 1595 in Georg Brandstetter'SStammbuch, Mspt. Am 26. Sept. 1634 starb zu MünchenHr. Johann S. v. Eichen haußen u. Stetzling, des inncrnRaths Bürgermeister zn M. und LandschaftSverordnctcr. SeineFrau Maria Klara war eine geb. v. Bnrgau zu Grießbecker-zcll. Am 7. Mai 1734 hielt Hr. Johann v. S. zu MünchenHochzeit mit Frl. M. Magd. Lig salzin. Waren später auch imPatriziat von München. sO. S.j
Schcither, Scheiter. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts wardder braunschweig - wolfenbüttc Esche Major, nachmaligerhannöv. Drost, Rabe Ludwig S., in den Adelsstand erhoben.Er war mit Emilie Luise v. Lauten sack vermählt. Die Familiebesizt die Rittergüter BechShöwede u. Nuckel im Bremen'schcn.
sv. dem Knesebeck- — Grote, hannöv. Wppb. bl. II. — v. LedeburII. 356. — Kneschkc, Wappen I. — v. Hefner, hannöv. Adel S. 25.Taf. 28.s
's Schclchcr, sürstlich anhalt-köthen'scher Hosstallmeistcr undKammerrath, wurde im I. 1792 vom sächs. R.Vikariat geadelt,sv. Hellbach, Samml.j Er starb ohne männliche Nachkommen.
sv. Hefncr, sächs. Adel S. 45. Taf. 52; Erg.Bd. S. 48. — Sächs.Wappcnb. vi. 89. — Kneschke, Wappen Il.s
1. Scheie, Schclcn, eine lüneburg. Patrizicrfamilie.sBüttncr, im Anhang zur Genealogie. — v. Mcding II. n. 767. —
Lüdersen's Samml. — v. H.s
2. Scheie v. Schclcnliurg, ein west seil. Geschlecht, welches imOsnabrück'schen das Schloß Scheclenburg bcstzt u. zum Thcilsich davon schrieb. Die Vorfahren waren Abkömmlinge der altenGrafen v. Paderborn, und ein Graf Wilhelm v. Sch. kommtum 1156 in Paderborn vor. Vor dem I. 1253 waren diev. S. Truchsessc, Ritter und Domherren. Nachmals haben siesich in daö Mindcn'sche gewendet, wo sie daS Schloß Nhadcnerwarben. Rabotus III. verließ Minden und begab sich in dasOsnabrück'schc um 1396. Er crhcurathete daselbst die BurgSchied cnhausen, welche später von ihren Bcsizern den NamenSchelcnburg erhielt. Der hannöv. Staatöminister v. S. er-
39