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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rott Rou

1. Nottcubcrger, Julius, Friedrich Tobias Asocrus, Tran-

quillas und Krisostomus, Brüder u. Vettern, deren Vater Lorenz

in den siebenbürg. Unruhen und tiirk. Kriegen 1556 u. 1555 um

alle seine Güter gekommen, erhielten am 25. Mai 1529 von

K. Rudolf II. ein Erncuernngsdiplom ihres angecrbtcn alten Adels

und Wappens nebst Vermehrung und Besserung des lezteren.

Wappen: (Sediertet; 1. u. 4. Feld in G. eine s. gezinnte niedere

Mauer, aus welcher ein geharnischter Mann mit gezogenem Degen

hervorwächst; 2. n. 3. Feld in S. ein dreihngcliger r. Berg, ans

dessen mittelstem ein g. Stern. Diese Familie ist von jener auf

EndicrSdorf ganz verschieden, führt ein anderes Wappen und

gehört zur steh er. Landmannschaft.

sDorst, allgcm. Wappb. S. 92. Taf. 79. Sicbmachcr III. 7t.v. Ledebur lll. 331. Schmutz >11. 4ö7st

2. Nvtlcnlmgcr, I., Professor zu Wien, wurde 1834 geadelt.sM. S.s

1. st Rottciiburg, ein adliches, schon 942 vorkommendes, vonden alten Caldern abstammendes Geschlecht in Tirol. W.:Im Schilde zwei durch eine Mauer mit drei Zinnen verbundeneThnrme. Erloschen um 1411.sv. Brandis, tiroler Ehrenkr. S. 85. Möst

2- Nottcuburg, Franz, Kaufmann zu Dan zig, erlangte am11. Nov. 1796 den poln- Adel- Zu demselben Geschlechte sollendie nach Sachsen gekommeneu R. gehören,sv. Hefncr, scichs. Adel S. 44; Erg. Bd. S. 48. v. Ledebur II. 3löstst Nottcnscld. Zu München starb am 13. Mai 1751 derknrbayer. Plazoberstlieutenant Joh. Baptist v. R., der sich demWappen nach im Türkenkriege ausgezeichnet haben mag. VergleicheNobigni v. R. Wappen: Drei Türkenbunde mit Halbmondenim Schilde, sv. Hefner, st bayer. Adel S. 25. T. 2lstNottenscld, s. Rubinich.

Nottcngattcr. In Schlesien 1856 in Einer Person vor-kommend. sv. Ledebur III. 335stNottcuhaag, s. Schindler.

Nottnihos, ein altes adliches Geschlecht in Nied er öfter reich,das seinen Namen von seinem unweit Krems gelegenen, jezt denGrafen v. Prehsing gehörigen Stammhause führt. Die Familiewird mit dem jezt zu Offenburg lebenden und bejahrten Frei-herrn v. R., wenigstens am Rheine, erlöschen.

sv. Ledebur ll. 315. III. 334. - Zedier XXXII. 1246. v. Hst

Nottcnhofcr, Kristof, aus Oesterreich, wurde 1669 geadelt.sR. T- A. Rst

st Nöttelmann, ein ausgestorbenes, im I. 1168 1353 inSteh ermark Vorkommeudes Geschlecht.

HSchmutz III. 41V. v. Hst

Nottcnpiich, Nottenbuch, Hanns, erlangte 1662 den Reichs -Adclstand. fR. T. A. R.st

Nottcnstättcr. Der jubilirte Registrator des Feld- und Haus-Artillcriehauptzeugamtes, Franz Xaver N., wurde sammt den zehn

Kindern seines Bruders Peter mitEdler von" geadelt.sM. v. M. 253. - v. HstNottcnstein, s. Steg müller.

Nottenthurn, s. Klämpfl.

1. Notier, Johann Jgnaz, wurde im I. 1746 in den böh-mischen Ritterstand erhoben. sM. v. M-, Erg. 199. v. Hst

2. Notier v. Nofciischwerdt. Der Pens. Major Klemens R.wurde im I. 1812 mit obigem Beinamen geadelt.

sM. v. M. 253. - v. Hst

3. Natter v. Nottcrfeld, österreichisch. Johann R. Edlerv. N. stand 1857 beim Stab des k. k. 18. Gend. Regiments.

Nottcran, s. Kiwisch.

Nottcrhcim, s. Marischler.

st Notting, eine goslarer Familie, woraus um das I. 1346,1345 und 1357 Einige, und besonders Sivert, ein berühmterAdvokat, in Goßlar vorkommen.sHeineccil S. R. R. 37ö. Zedier XXXII. 1249. v. Hst

Nottleben, Notleben, ein thüringen'schcs, besonders schwarz-burg'schcö Geschlecht, das auch im Braunschweig'schen seßhaft ist.

II. Fr. Mnldcner, Vitac Conrad! Hcrmanui, Henrici et Johannisde R. Frankohus. 1744. 4. 1 Bg. Ej. Biographia Verth. ConradsHenrici et CaSpariS de Notlebcu. Frankohus. 1745. 4. 1 Bg. Lüder-sen's Samml. v. Ledebur II. 319. v. Hst

Notiimnin, österreichisch. Jgnaz v. R. war 1796 k. k.niederöstcrr. Landrath. Maximilian v. R. stand 1857 alsHauptmann im 16. k. k. Inf. Regiment-

NottiillUser. Am 6. November 1751 wurde die AdelsverleihungKaiser Maximilian's I. d.d. Innsbruck, 9. Sept. 1515, für GeorgR., lautend auf Franz Josef R., Landrichter in Großarl, aus-gedehnt. sv. Schallhammernst

1. Noltmayr, Mathes, wurde 1617 geadelt. sR. T. A. Rst

2. Nottniayr li. Nosciibriimi. Der Maler Johann Michael R.wurde im I. 1764 mit obigem Beinamen geadelt.

sM. v. M., Erg. 429. v. Hst

Nottv-Frcdo, f. Bern kl au.

si Nottorf, ein ausgestorbenes lüneburg. Geschlecht. Diev. Nottorp oder Rottorf kommen 1197 bis 1533 vor. ImJahre 1436 lebte Joh. v. R. u. war Domherr zu Hildesheim.sLauenstein, Hist. I. 232st Im Jahre 1536 lebte Cläres v. R.,welcher von Wölze, welches demselben verpfändet war, mit Ge-walt vertrieben wurde. Die Lezte des Geschlechts, Martha v. R.,war an Liborius v. Münchhausen verheurathet. sTreuer,münchhaus. Hist. 42st Es ist noch unentschieden, ob die v. Ro-storf und die v. Rottorp im Braunschweig'schen ein unddasselbe Geschlecht sind.

sv. Ledebur II. 319. Harenberg, Hist. dipl. Gandersh. Tab. 33.n. 16. v. Meding I. n. 7lv. Lüdersen's Samml. v. Hst

Nottorp, f. Rostorp.

Nottwitz, eine alte böhmische, schles. u. östcrr. Familie,die von denen v. Rodwitz, Rodewitz und Nogcwitz wol ver-schieden ist und aus dem Melchior v. R. im I. 1666 starb. InSchlesien, aber nicht in Böhmen, soll sie erloschen sein.sSinap I. 785. II. 933. Gauhe I. 1445. - Zedier XXXII. 1233.v. Hst ^

Notzenhausen, s. Ratzen Hausen.

Noudcnwilare, s. Rudenweiler.

Rougemont. Der preuß. Agent R. in Paris erhielt am19. März 1734 ein Anerkennungsdiplom seines Adels. DenisMarie v. R. wurde 1814 preuß. Kammerherr. Friedrich v. R.ist in neuester Zeit zu Neufchatel angestellt gewesen. Paulv. R., fürstlich würzbnrg. Resident zu Brüssel, wurde 1639in den Reichsrittcrstand erhoben.sR. T. A. R. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 319.s

Nongicr, wahrscheinlich aus den ehemaligen österr. Nieder-landen stammend. Kamilo Gilo Frhr. v. R. war 1835 k. k. österr-Feldmarschalllieutenant.

Nougravc, s. Raug rasen.