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Nog — Roh
Uogosinski, seßhaft im Großhcrzogthum Posen. Wappen:Ab dank. so. Ledebur II. 363.)
Uostitcki, eine prcuß. Familie. W.: Oslo ja. sv. LedeburIII. 323.) Nicht Ragutzki.
Uogulliv, kroatisch. Lazar v. R. stand 1857 als Unter-Lieutenant im 12. österr. Ul. Regiment.
Uohan. Dieses in Böhmen und Frankreich wohnendeH aus ist von den ehemaligen Herzogen von Bretagne entsprossen,und sind drei Linien desselben, N.-Gncmenc, N.-Soubiseund R.-Roch es ort n. Montauban in Frankreich, wovonder Prinz Heinrich R.-G. mit seiner ehelichen Desccndcnz im Jahre1808 in den böhm. Fiirstenstand erhoben wurde.
sGothacr gencalog. Hofkal. v. >825. S. >22 u. f. — Masch >35. —M. v. M-, Erg. 5. — Genealog, stallst. Hdb. v. 1827. 65. Jahrg. u. f.
- v. H.j
Nohlicck, Johann Friedrich, geh. Kricgsrath, ein Sohn desBürgers und Schuhmachers Kristian Heinrich N. zu Berlin,erhielt am 17. Aug. 1786 Adelsbestätigung und Erneuerung,(v. Ledebur ll. 363.j
Uohd, Jakob Friedrich, Hofgerichtsrath, wurde am 22. Mai1734 als geh. Etats- u. Kriegsminister w. in den preußischenAdelstand erhoben. 1 Preuß. Wppb. IV. 37. - v. Ledebur II. 304.s
1. Uohdc, Rode. Im I. 1616 findet man in einem Stamm-Buche Kristof Heinrich v. Rhoden, dessen Wappen ein von R.und G. in die Länge gcthcilter Schild war, worin sich ein silb.aufgerichteter Panzerhandschnh befand. Der Adel dieses Geschlechtsmuß eingegangen gewesen sein; denn am 3. Febr. 1767 wurde derAdel des hannöv. Oberamtmanns Joh. Kristof v. Roden zuEhrenbnrg, sowie seiner Brüder und Vettern, Jakob Heinrich,Bernhard Rudolf und Kristian Ludwig, ferner Heinrich Ludwig,Gottfried Emannel, Justus Ernst, Georg Eberhard, Adolf Eber-hard und Ludwig Adolf Friedrich v. N. bestätigt, und soweit esnothig ist, erneuert. Das vorhingeführte und oben angegebeneWappen ward gleichfalls bestätigt. Am 16. August 1783 wurdeder k. preuß. Gesandte am dän. Hofe, v. R., in den preuß.Grafcnstand erhoben. Am 15. Sept. 1796 ward dem großherzogl.Hess. Kammerhcrrn August V.R. zu Langenhagen (ein Besiz-thum des obengenannten Oberamtmanns) durch das ReichSvikariatnebst mehreren in den: Diplome genannten v. R. der Grafcnstandertheiit und diese Standeserhöhung am 25. März 1824 vonHannover anerkannt. Der Graf August v. N. war ein Enkeldes ObcramtmannS Johann Kristof v. Roden zu Ehrcnburg.Heinrich v. Roden, gest. 1582, Rentmcister Herzog Erich's desJüngern zu Brannschweig und Lüneburg, erhielt von dem-selben das Gut Langenbach nebst mehreren andern Höfen undZehnten zu Lehn, und ist der Stammvater des ganzen Geschlechts,(v. Zedlitz, Ad. Lerikon, läßt irrig das Geschlecht von den ausge-gangenen alten Grafen v. Lanenrode herkommen.)
(Stellmacher, Suppl. IX. 25. — Tyrosf II. >84. — Wappenb. derpreuß. Monarchie I. 83. — v. Mcding ill. 673. — Taschenb. der gräfl.Häuser auf >844 u. f. — v. dem Knesebeck. — Grote, hannöv. Äppb.
— v. Ledebur II. 363. — v. Hcfncr, preuß. Adel S. 24. T. 26; Hess.Adel S. 23. T. 25. — Kncschke, Grafenhäuser.)
2. Uohdc. Der Adel des Hanns v. R. wurde am 27. Juli1726 auf Grund des einem seiner Vorfahren, dem Obersten R.,von K. Karl V. verliehenen Adels erneuert. Der Oberst kauftedas Gut Kaltenhof, das auch Rohdenlehn genannt wurde,mußte eS aber wieder abgeben und behielt cS bloö in Pacht. Sein
Enkel Johann Nikolaus v. N. lebte um die Mitte des 18. Jahr-hunderts. sv. Kolbe, Gesch. des Herzogth. Bremen n. Verden I. 23g.
— Pratjc, Altes u. Neues aus dem Herzogthum Bremen VII. ZZz,die Abschrift des Diploms zu finden ist. — Cassel, Bremensia l. 192.
— v. dem Knesebeck.)
Nohden- Nach v. Hcfncr, Hess. Adel S. 23, soll es in Kur-Hessen ein adliches Geschlecht dieses NamenS geben; ist dießortsunbekannt. Vielleicht Rohd oder Roh de.
Uohdich. v. Ledebur II. 364. Vom Adel ist nichts bekannt.
fi Uohe, ein bei der cleve'scheu Ritterschaft aufgeschworuesGeschlecht, welches ein s. Andreaskreuz in N. führt u. noch 1744blühte. sFahnc I. 367. II. >23, woselbst 8 Ancn zu finden. — v. LedeburII. 304.1
Hoher oder Uohcl, Karl Friedrich, sächs. Lieutenant, wurde1863 in den Adclstand erhoben- sv. Hcllbach, Samml.)
Uohlsbcrg, s. Butz.
liohm ii. Ucichshcii». Der östcrr. Major Johann R. wurde1839 mit v. Reichsheim geadelt. (M. S.)
1. Uohmo»». Der Unterlieut. Friedrich R. wurde im Jahre1867 geadelt. sM. v. M., Erg. 425.) Er erhielt 1852 vonOesterreich die Erlaubniß, den ihm vom Herzog von Sachsen-Koburg crthcilten Freihcrrntitel führen zu dürfen.
sOcsterr. Militärschemat. v. >853. — v. H.j
2. Hohl»»»», M., östcrr. Major, erlangte 1866 den ritter-mäßigen Adel. jA. A. Zeit., Okt. 1866.)
Uohn v. llohuau. Dem kais. österr. Major im Ingenieur-Korps, Joh. R., wurde 1844 der Adel mit v. Nohn au ertheilt.sE. S.) 1866 wurde er in den Frciherrnstand erhoben.
sA. A. Zeit., Juli >860-1
Uohonczy, ungarisch. Georg v. R. stand 1857 als Unter-Lieutenant im 7. österr. Ul. Regiment.
1. fi Uohr, eine schles. Familie, die sich eigentlich Rhorschrieb, aus Polen stammt, und deren Anhcrr im I. 1166 alskaiserl. Hauptmann sich gegen die Türken sehr ausgezeichnet hat.Wappen: In S. sechs r. Ziegel, 3. 2. 1.
jv. Ledebur II. 305. — v. H. — Sinap I. 763 u. f. II. 323 - 25. —Gauhe I. >414. — Zedlcr XXXlt. 557. — Sicbmacher l. 72. n. 2. —v. Meding I. n. 700-1
2. Uohr, eine märkisch, pommer'sche, mccklenburg'sche,braunschweig'sche n. meißnische, von den andern ganz ver-schiedene Familie, die schon zu Karl's d. Gr. Zeiten in die Markgekommen. Sic führt in R. und S. eine von oben nach untengezogene siebenmalige Spizcntheilung. Im Jahre 1466 war Ottov. N. Bischof zu Havelbcrg. Zu dieser Familie gehört auchder bekannte Kammeralist, Schriftsteller, Domherr und Kammer-Rath Julius Bernhard v. R. zu Merseburg. Im Jahre 1838erhielt Otto v. R. auf Gantzer Erlaubniß, den Namen undWappen v. Wahlen-Jurgas den seinigcn beizufügen.
sv. Hefner, Mecklenburg. Adel S. >8. T. 16. — Mecklenburg. Wppb.
— v. Ledebur II. 304. >11. 332. - Gauhe I. 1417 u. f. II. 967. -Zedier XXXII. 559—69. — Siebmachcr I. >80. n. 2- — DienemannS. 332. n. 2. 351. — v. Mcding I. n. 699. — Behr's Mecklenburg.—Klüver, Mecklenburg. Geschl. 645. — Lenzen's histor. Merkwürdig?. —Lüdcrscn's Samml. — v. H.)
3. Uohr, eine steyermärk. Familie, von der aber die imJahre 1381 ans ihrem gleichnamigen Schloß Gesessenen als Re-bellen vertrieben wurden. (Schmutz III. 334. — v- H.)
4. si Uohr, ein altes schwäb. Geschlecht auf gleichnamiger