Rit — Rob
247
Nittcrforth. v. Ledebur, II. 296, kennt von diesem Namennur einen Oberst des kurbrandcnbnrg. Reiterregiments v. R,;gest. 1659.
Ritters, s- Rnbendunst.
Riltersberg-Sawiirski, ein prenß. Geschlecht; 1847 in Blüthe.sv. Ledebur It. 2964
Rittcrsbcrg, s. Prantel.
1 Rittcrsburg, Ritter, welche Lustbühel in Steycrmark be-saßen. (Schmutz III. 376. — v. H.sjNittcrsbiirg, s. Ungar.
Wiersdorf, s. Weber.
Nittcrsseld, s. Köberlein; Kollmann; Koperczanovich;Kraibig; Riedel; Schmidt.
Wtcrshoi», s. Ritter.
Wiershausen. Der markgräflich brandenburg'sche geheimeRath, Rathsdirektor und Lchnprobst zn Nürnberg, Georg v. R.,erhielt 1653 Bestätigung seines adl. Wappens. fR. T. A. Rst
Wtershaiisc», s. Kr an ab it. — Nittcrsheim, s. Niera. —Wershofen, s. Dorfmeister. — Riltcrskirchcn, s. Kirchen-better. — Nitterspnrg, s. Köberl- — Nittcrsfchitd, s. Pietsch;Pletsch. — Nittcrsteiii, s. Boleslawsky. — Ritterster»,s. Renner. — Nittcrsthat, s. Giresch. — Nittersmatd,s. Wotapeck.
Rittstctt. Conradus et GodefriduS de Ritstede testes ineinem Burggraf Magdeburg'schen Brief 1221.fllrk. Buch für Reeders. II. 93.)
1. Ritz, ein jülich u. kölnisch anfgeschwornes Geschlecht.fBernd, Taf. (IVI. Sil. — Fahne I. 363. II. 120. — v. Zedlitz. —
Cast, Adelsb. v. Baden. — Rodens It. 347 u. f. — v. H.j
2. Ritz, Ritzen, Ricci hießen vor alten Zeiten die jezigcnGrafen v. Sprinzenstein in Oesterreich. Dahin gehörtEmmerich Friedrich Ritz zn Grüeb, salzburg'schcr geh. Rath,welcher 1665 den Frciherrntitel bestätigt erhielt. S. SPrinzen-stein. sR. T. A. R. ^ v- Meding III. n. 891. — v. Ledebur II. 296.— v. Hefner, prenß. Adel S. 66. T. 77.s
Ritz, s. Reetz.
Ritzcnbcrg, eine von Preußen am 26. Juli 1816 geadelteFamilie, welche 1803 ein Gut in Oschersleben besaß.
sPrenß. Wppb. IV. 35. - v. Ledebur II. 297. — v. Hcfner, sächs.Adel S. 44. T. 59.)
stRitzcrou, ein erloschenes niedersächsisches, schon im Jahre1262 vorkommendes Geschlecht.iPscsfingcr II. Th. 5. B. 8. Kap. 785. - Zedier XXXI. 1834. —
v'Hst
st Ritzlcr, ans Zdzierdz in Schlesien im 17. Jahrh. W.: ?sv. Ledebur II. 297.sRivaticr ». Mcijfcbug, s. Mcisscbug.
Rivativrc, de la R., Baron Prciguac v. Fraucndorf, sieheF r a n e n d o r f.
Rio-Alpen, s. Maretich.
Rivara. Der k. k. F.M.L- v. N- erhielt 1847 die österr.Freihcrrnwürde. Die Familie gehörte seit 1353 dem span. Adelan, kam später nach Piemont und von da nach Oesterreich.IFrhrl. Taschenbuch für I86l.sNivc v. Westen. Der kais. österr. Major Bernhard Rivewurde 1845 urit v. W. geadelt. fM. S.)
Riviöre, Johann, bei der Gesandtschaft zu Paris als Leg. -Rath angestellt, wurde 1816 vom König von Sachsen geadelt,sv. Hellbach, Sammlung. — Sächs. Wppb. VI. 84.)
Niwotzki, s. Rywotzki.
Riyski, s. Rayski.
Rftcn, ein altes, zn Glnson in Hinterpommern seßhaftesGeschlecht. fMicrälius VI. 37l. — Zedier XXXI. 1872. - v. LedeburII. 297 u. 327, unter Nützen; III. 335. — v. H.s
Riftoli u. Gotdcnjicrn. Franz Anton R., Doktor der Rechtezu Cavalesc in Tirol, wurde im I. 1801 mit dem Beinamenv. G. geadelt. fM. v. M., Erg. 424. — v. H .s
Nobnkowski, ein prenß. Geschlecht. Wappen: Ratnld.sv. Ledebur II. 297.s
Roberswatd, s. Zatezky.
1. Robert, Nikolaus Josef, aus den österr. Niederlanden,wurde 1726 geadelt. fN.T.A.N.)
2. Robert, L., Großhändler, erlangte 1854 den österr.Adel. sA. A. Zeit. v. 1854.)
Roberts, ein ans England stammendes Geschlecht, welchesin Westprcußen, 1788, ansässig ist.
Auch in Pommern sind Herren v. R. seßhaft 1803, dieaber ein ganz anderes Wappen führen,sv. Ledebur II. 298. III. 332. — v. Zedlitz. sNobertsburg, s. Ruppert.
Robertson. Leopold Weidmann, gebürtig aus Oesterreich,wurde von dem vormaligen Großherzog von Frankfurt, welcherihn zum Departemcntalkassier in Fulda ernannte, um's I. 1810mit dem Namen v. N. in den Adelstand erhoben. Er starb 1820ohne Nachkommen. sE. S.j
Robertz. Der fturpfälz. geh. Rath, Vicekanzler und desniederrheinisch - westfäl. Kreises Direktor, Heinrich AlbertJosef R., erhielt 1771 ein Freiherrndiplom. fR. T. A. R.)
st Robcthon. Der braunschweig-lüncburg. Rath Joh.R. wurde am 2. Mai 1703 in den Adelstand erhoben. Die Fa-milie blüht nicht mehr. fv. dem Knesebecks
Robinno, ein in Frankreich, Belgien und in den PrenßRhcinlanden angesessenes Geschlecht. Es stammt solches aus derLombardei, wo es seit dem 10. Jahrhundert vorkommt. Lan-francns, Herr der Herrschaft Robiano, nahm um 964 hievonden Namen an. Die Mitglieder ließen sich in Mailand, wosie fortwährend die höchsten städtischen Stellen bekleideten, nieder.Lanzelot III. v. N. kam mit Kaiser Karl V. jung nach Belgienund heurathete dort. Sie wurden Vicomtcs 1753, Grafen 1754,mit Guterwerbnng nach dem Rechte der Erstgeburt. Von LudwigFranz Gr. v. R. 1756 stammen in zwei Hauptlinicn alle heutigen
R. ab; die in Italien gebliebenen Linien erloschen 1627.
(Gräfl. Taschenbuch v. 1351.f
Nobinig >i. Rottcnsetd- Georg Josef R., vom Kaiser in denNeichsrilterstand erhoben am 12. Juli 1752. Derselbe starb zuMünchen am 15. Jan. 1760. Er hatte die Lezte ans demsalzburg. Rathsgeschlccht Aniser (Maria Viktoria) zur Ehe.Sigmund R. v. R., k. k. Hauptmann, geb. 1760, st zn Salz-burg 1823- Vergl. Rottenfeld.
Robigni i>. Rottcnsetd. Kais. Reichsrittererhebung d-d. 12. Juli1752 für Georg Josef R. mit dem Beinamen v. Rotten seidwurde bekannt gemacht am 7. Juli 1756 in Salzburg, fv. Schall-hammern.j Ist wol gleich mit vorigen?