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2. Nicsch. Der österr. Kapitänlieut. R. wurde im I, 1768geadelt. sM. v. M. 2503
1. Niese, eine hessische, aus Kassel stammende Familie,die unter andern auch die allend orfer Saline seit undcnklicherZeit bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts besaß, daher sie auchdie Salzjunkcr genannt wurden. Diese Familie, deren AnHerrwahrscheinlich in dem 1748 in den Adelstand erhobenen FriedrichJakob N., herzoglich sachsen-koburg. Rath nnd Krcisgesandten(nebst seinem Bruder Mathias), nach der Reichstaramtsrechnungzu suchen sein möchte, wendete sich nach Frankfurt a/M. undfand Aufnahme in der Gesellschaft „Franenstciu" daselbst. Siekaufte sich nachher in Böhmen an, und der Gutsbesizcr MathiasFriedrich v. R. erlangte 1817 den Ritter- und 1846 den Frei-hcrrnstand mit dem Rechte, den Namen und das Wappen des inFrankfurt ausgestorbenen Geschlechts v. Stallburg den sei-nigen beifügen zu dürfen, weil die beiden lczten Fräulein v. S.mit seinem Vater vermählt waren.
sTasckicnb. der frhrl. Häuser für 1849 u. f. u. 1856. — Siebmacher,Suppl. IX. 25. — M. v. M., Erg. 197. - v. Ledebur II. 293.)
Ob die, nach Schmutz III. 371, in die steh er. Landmann-schaft 1733 aufgenommene Familie v. R. mit der vorstehenden inVerbindung stand, kann man nicht angeben. Vielleicht zu Niessegehörig.
sv. Ludwig, gel. Anz. II. 246; Consil. Halens. T.II. Lib. II. 1559.
— Wiukelmaun's Hess. Chronik 7g. — Neue gcnealog. Nachr. 1777. —S. 318. 1778. S. 365. Nachtrag 159; zweiter Nachtrag 18. — v. Hcfner,frankfurter Adel S. 6. T. 4; krainer Adel S. 17. — Kneschke, Wappen I.
- v. H.s
2. Niese v. Heimlmrg. Theodcricus Gigas, miles, in einemwalkenrieder Brief 1305. Derselbe 1306 mit dem Beinamende Heimborch. sUrk.Buch für Nieders. III. 41. 493
Nicseliiach, s. Fischer.
Niesciia«, s. Beram.
Nicscnbcrg und Smihovski, sehr alte böhm. Freiherren undGrafen, die von den beiden gleichnamigen Schlössern R. u. S.den Namen bekamen. Sie sollen von dem jüngsten Sohne Uladis-laus' I., Königs oder Herzogs in Böhmen, herstammen, undTheobald (der eine Tochter Herzog Hciurich's des Bösartigen inSchlesien zur Gemahlin hatte) der Stammvater dieses Geschlechtssein. sBalbini stemmat- Dessen Epit. rcr. Boh. und dessen Miscell.regni Bohem. — Zedier XXXI. 1572. — Hartmann 's Sammlung. —v. H.s
Nicsciiluirg, s. Walther.
Nicscnfels, eine österr. und steyermärk. Familie. KaiserMarimilian I. verlieh am 24. Jan. 1510 dem Sigmund Riß,seinem Beichtvater, und dessen Bruder Kristian u. Vettern Konradund Hanns den ReichSadel und verbesserte ihnen daö schon 1496von Erzherzog Sigmund in Tirol verliehene Wappen. Die Fa-milie besaß ansehnliche Güter in Oesterreich n. Bayern. DieNachkommen erlangten 1594 Adelöbestätigung nnd 1636 den Reichs -Rittcrstand mit dem Beinamen v. Rieseufels. Im I. 1686wurde» Franz und Joh. Baptist N. v. R. in den Frciherrnstanderhoben. sJahrb. des deutschen Adels für 1847 u. f. — Taschenb. derfrhrl. Hänser auf 1848 u- f. — v. Hoheneck II. 173. — v. Lang 219u f. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 54. Taf. 55; Erg. Bd. S. 18. —Schmutz III. 372. — v. Schönfeld, Ad. Schcmat. I. 158—69. 224. —Gauhe I. 1338. — Zedier XXXI. 1736—38. — v. H.s
Niescnhnin. Der k. k. österr. Pens. Major F. Krause wurde1862 mit v. RiesenHain geadelt. sA. A. Zeit., Mai 1362.)
Niescnkampf, Bernhard Heinrich, Georg Johann und JustusJohann, Brüder, zu Neval und Moskau, wurden 1792 vomsächs. ReichSvikariat in den ReichSadelstaud erhoben.sR. T. A. R. — Kneschke, Wappen III.)
Nicscnstcin, ein schles. Geschlecht, das um 1680 Bestzungenhatte. Wappen? sv. Ledebur II. 2934
Nicsenthal, s. Striesseg.
Nieser Niesiicr, knrbaycr. Oberkommissär, erhielt um's Jahr1695 ein Rcichsritterdiplom. sR. T.A. R.)
Nieste. Der Oberst Franz Karl v. R. wurde im I. 1761in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M. 80.) Es ist nichtwahrscheinlich, daß dieser v. R. zu den obgcnaunten v. Riese ge-höre. sv. H.)
Nietciisbcrg, s. Wendling er.
st Nieter u. Kornluirg, eine sehr alte, schon im Jahre 1198 zuNürnberg und sonst bekannte Familie, die von einem edlen Ge-schlechte der Insel Cipern entsprossen und in den ersten Kreuz-Zügen nach Deutschland gekommen, wo sie sich besonders inRieth oder Rieß, aber auch im sränk. Ritterkauton Altmühlniedergelassen hat. Paul Albrccht R. v. K. wurde nebst seinenbeiden Vettern 1697 in den Reichsfrciherrnstand erhoben. DieFamilie ist erloschen. (Biedermann, Altmühl Tab. 69 — 83; Odenw.,Suppl.; Rhön u. Werra. — Zedier XXXI. 1579—1585, au« Hand-schrift!. Nachr. — v. H.)
Nicthscld, Heinrich, wurde am 27. Juli 1690 in den schwed.Adelstand erhoben. In Pommern seßhaft, noch vor 1772 aufRieth, sv. Ledebur III. 332.) Wappen in Svea Rik. Wappenb.Ridd. 56.)
Niethallcr. Der Hofsekretär der Ministerialbankodeputation,wurde im I. 1769 mit „Edler von" geadelt.
)M- v. M. 250. — v. Hefner, bayer- Adel S. 107. T. 139. — v. H )
Nietz l>. Lichtenau,. Der Gutsbesizcr Wilh. Jakob R. wurde1843 mit v. L. in den preuß. Adelstand erhoben,sv. Ledebur II. 293. III. 332.)
Nieutort, auf Küssow in Hinterpommeru. Wappen?sv. Ledebur II. 293.)
Nicur, du. s. Du Rieux.
si Nicringcii. ein altes schwäb. Rittergeschlecht, zu Ober-Riexingen im O.A. Vaihingen; eS blühte vou 1100 bis1554. sGriesinger 999. 1446.)
Nigal, Franz Heinrich, Scidenfabrikant zu Krefeld, er-langte 1828 den preuß. Adelstand und am 15. Okt. 1840 diepreuß. Frcihcrruwürde. Sein Vater war 1808 von Napoleon I.zum „Comte de l'Empire" als Senateur ernannt worden unterVorbehalt der Erblichkeit dieser Würde nach Errichtung des dazuerforderlichen Majorats. Lczteres unterblieb aber.
sDiplomat. Jahrb. für die preuß. Staaten 1841. Abth. 2. S- 69. —v. Ledebur II. 293. — Frhrl. Taschenb. für 1864.)
Nigisbcrg, s. Steiger.
si Nigl zu Afftcrhnuscn und Hcrzhnusen. Joh. Wilh. R. v. A.n. H-, kurbaycr. Nevistonsrath, erhielt 1693 die Erlaubniß,sich „v. Rigl" schreiben zu dürfen.
Nigos v. Maiosco, Romedius, kais. Kammerdiener u. Burg-Graf zu Gr atz, dann dessen beide Brüder Jakob und Simon,wurden 1666 geadelt. sR. T. A. R.) Nach dieser ReichStaxamts-Rechnung an einem andern Orte soll das Diplom nur eine Be-stätigung des älteren Adels enthalten, was wahrscheinlicher ist.
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