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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Rctradc, Retraidt, Kaiß, gen. Reitrodt, s. Reitrodt.

Retschin, s. Ratsch in.

Actscy v. Reise, ungarisch. Adam R. v. N. war 1835k. k. österr. Kämmerer und Generalfeldmarschalllieutenant.

f Rcituu, eine aus Franken stammende und in Preußenbegüterte Familie, welche noch 1723 blühte. Wappen?sv. Ledebur II. 284.)

-s Rettturg, ein altes ritterliches, im 13. bis 15. Jahrhundertim Paderborn'schen vorkommendes Geschlecht. (S. a. Retbcrg.)

Reltegi, siebenbürgisch. Michael v. R. war 1855 Vice-Gespan zu Klansenbnrg.

Rettet, Rettcln, Rodel, N. v. Schwanberg, Schwanenberg.Der Oberamtsrath Sebastian Felix N. in Schlesien wurde am30. Juli 1702 in den böhm. Adel- und im Jahre 1731 in denböhm. Freiherrnstand erhoben. Er war kais. geh. Rath und sollangeblich zu der — doch ausgestorbenen — Familie v. Schwan-berg gehört haben. sM. v. M., Erg. 92.) Die Wittwe desGencralstenereinnehmcrS R. v. S., Joh. Rosina, geb. v. Fritsch,wurde mit ihrer Tochter Joh. Franziska 1731 als böhm. Frciinvorgestellt. Theofilus Rettl ans den kaiserl. Erblanden wurde1623 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R. - v. Ledebur It. 281. - M. v. M., Erg. 92. - v. H.)

Rettenberg, s. Schwärz!.

Rcttcnscid Joh. Franz v. R., der krain. Landschaft Mit-glied, wurde 1686 in den Freiherrnstand erhoben. sR-T. A. R.)

Rettcnthurm, s. Tusch.

Retter. Der Doktor der Kirnrgie, Johann Kristof R., wurdeim I. 1767 mit „Edler von" geadelt.sM. v. M., Erg. 421. - v. H.)

-s Ncttcrsbach, ein erloschenes Geschlecht im fränk. NitterkantonRhön n. Werra. Dasselbe erschien 1322 und ist 1471 ausge-gangen. Das Stammschloß lag beim Kloster Neustadt.(Biedermann, Rhön u. Werra Tab. 415. — v. H.)

Rettich. Der Forst- und Oberwaldmeister Josef R. wurdeim Jahre 1815 mit „Edler von" geadelt. (Ein aus dem vorigenJahrhundert stammendes Siegel in meinen Sammlungen hat dieUmschrift: Sig. Jo. Ge. Jos. de Rettich I. U. Doct. und imSchild eine von zwei Sternen beseitete Spize, darin ans einemDreibcrg ein Rcttig. Das Siegel stammt aus Lindau u. scheintdemnach diese Familie verschieden von der oben angeführten zusein. v. Hfr.) sM. v. M. 249. — v. H.)

Rettichftorff, s. Rcstorff.

ch Rcttiiigcr (Wappen bei Siebmacher IV. 155), stammten vonRetting in Niederbayern, später im Pinzgau angesessen.Margret R. von Mittersill hat am Tag Simonis und Judä1614 Hochzeit gehalten zu Salfelden im Pinzgau mit JakobGutrather von Salzburg. (O-S.)

1- ch Reh, Reetz, eine schlesischc, im Breslau'schen be-güterte Familie. Ein Dittmar v. R. kommt im I. 1201 und einHeinrich 1213 vor. (Sinap II. 919. — Zedier XXXI. 867. -v. Ledebur II. 284. III. 330.) Wappen: Gryf. sv. H.)

2. Reh, Ferdinand, kais. Hofkammerkauzlist, wurde 1676 ge-adelt. sR. T. A. R.)

Rchburg, s. Peter Häusel.

Nctzdorf. Eines Stammes mit denen v. Restorff; siehe

Stammbuch tes ?ldcls in Deutschland. III.

- Neu ZZZ

Restorff. Sie sind in Brandenburg, in der Priegnitz,in Sachsen und Pommern begütert, sv. Ledebur II. 284.)

Rehcr. Wenzel Adrian Edler v- It., nieder österr. Herrund Landmann, Bcsizer der Herrschaft WalckerSdorf u. Bankal-Administrationsassessor, wurde wegen 46jährigcr Dienste im Jahre1800 in den Freihcrrnstand erhoben. Wahrscheinlich ist es einNachkomme von dem Untcrkommissär des V.U.M.B., Rezer,welcher 1739 mit „Edler von" in den Reichs- u. crbländ. Adel-stand erhoben ward. sM. v. M. 79. 140. - v. H.)

's Rehow, eine alte adliche Familie im Mecklcnburg'schcn,deren Stammhans gleichen Namens im Amte Werden Hagenliegt und von dem Gomari de Ncdsow im I. 1293 als Zeugevorkommt. sZedlcr XXXI. 868. — Gauhe II. 955. — v. Zedlitz. —v. Ledebur II. 284. — v. H.)

1. Rentier, Vettern, wurden 1589 geadelt. sN. T. A. R.)

2. Rciibcr. Der Oberstlicut. Joh. Wilh. N. wurde im Jahre1758 geadelt. sM. v. M. 249. — v. H.)

Rcud v. Wardcncr, ein altes, aus Frankreich stammendesGeschlecht, ans welchem ein Mitglied beim Ausbruch der französ.Revolution 1789 sich nach Oesterreich wendete und in's Kriegs-Hcer eintrat. Kaiser Leopold II. bestätigte seinen althergebrachten. Freiherrnstand, indem er ihm gleichzeitig die Neichsfreiherrnwürdeverlieh. (Taschcnb. der frhrl. Häuser auf 1858.)

Rcumont, Dr. Alfred, LegatiouSrath, wurde 1846 in denpreuß. Adelstand erhoben. sE. S.) Vom 12. bis 14. Jahrh.erscheint im Lütt ich'scheu ein ritterliches Geschlecht de R. DenFriedensverhandlungen in Münster wohnte Joh. R. bei. HubertR. wendete sich im 18. Jahrh. nach Aachen. Alfred ist seinUrenkel.

-s Reurieth, eine fränk. Familie, welche in dem ehemaligenNitterkanton Baun ach begütert ist. Berthold v. N., Edelknecht,lebte 1369. Das Geschlecht erlosch gegen das Ende des 15tcnJahrhunderts. (Biedermann, Baunach Tab. 245". — v. H.)

1. Rcusch, Johann Jakob, aus den kais. Erblanden, wurde1621 geadelt. sR.T.A.R.)

2. Rcusch, Daniel, erlangte am 10. Juli 1668 den böhm.Adelstand. Die Familie ist in Schlesien angesessen.

sv. Hellbach, Samml. — v. Ledebur II. 285.)

Reuscheulierg, s. Rauschenberg.

Rcusncr. Ans Ungarn und Siebenbürgen wendete sichdieses Geschlecht nach Schlesien und ließ sich in und um Lem-berg nieder. sSinap II. 918.) Ein Martin Andreas N. wurde1768 geadelt, sv. Ledebur II. 284. — R. T. A. R. — v. H.)

1. -s Reust, ein brcm. Geschlecht, das schon längst in demLande Kedingen ausgeblüht und erloschen ist. Basil R. erhieltmit seinen Vettern, den v. Pahlen, von K. Maximilian II. dieErlaubniß, das Wappen ihres Großvaters Otto v. Nütow führenzu dürfen. sMußhard 443. — v. Meding II. n. 707. — v. H.)

2. Neust. Eckenbold R. v. Ilbenstadt, zwar zu dem gräf-lichen, nachher sürstlichen Hause Reuß gehörig, begnügte sich blosmit der Ritterwürde und war der Stammvater des adlichen undfreiherrlichen Standes, der sich auch nicht „Vogt" schrieb.

sN. geuealog. Hdb. v. 1778. S. 87—90. — v. Zedlitz. — v. H.)

3- Neust, Johann Andreas, kurmainz. Stadtschultheis zuSt ein heim, wurde 1744 geadelt. sR. T.A. R.)

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