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-s Ncist, Reest, SwcertS, eine auö Brabant stammendeschle sische frciherrl. Familie, die in den älteste» Zeiten (1306)unter die 7 Patriziergeschlechter von Brüssel gehörte. KaiserFerdinand III. erhob Joh. Franz R. am 15. Sept. 1653 in denFrciherrnstand, und am 22- April 1654 erthciltc er ihm das Jn-kolat in Böhmen. Der eigentliche Stammvater des Geschlechtsv. Swerts, wie sich dasselbe jezt nennt, war jener der Reiste.Die Namen Swerts und Spork sind durch Adoption ent-standen. Der Frhr. Franz v. Swerts wurde am 15. Dez. 1718in den böhm. Grafenstand erhoben. Mg. geneal. Hdb. I. 359. —Taschenb. der gräfl. Hänser für 1817. — v. Ledebur II. 279. III. 595.)Das Geschlecht ist in Deutschland am 12. Nov. 1848 erloschen,sv. Hcfncr, kraincr Adel S. 19. Taf. 18; preuß. Adel S. 59. T. 76. —Sinap II- 165—69. — Gauhe I. >361 u. f- — Zedier XXXI. 599.
- v. H.)
Acist, s. Schwerts.
1. stcijj v. Eiscnbcrg, ein altes märkisches Geschlecht. Einschlesisches führt Sinap, I. 760, auch an, aber mit dem Bei-namen v. SchincrSdorf.
sSiebm. I. 148. n. 15. — Müller, sächs. Annale» 531. — v. LedeburII. 279, wo statt Schinersdvf Schmcrlsdorf gesagt ist. — v. H.s
2. -s steiß v. Ncijsenstcin, ein schwäbisches, im I. 1525erloschenes adl. Geschlecht, dessen Stammburg bei Wiesenstcig imO.A. Geislingen lag. Der Lezte machte seinem Geschlcchtewenig Ehre. (Griesinger 1089.)
stcisjlwrf, s. Spergs; Zehender.
licisiwih, Reiszwitz-Kaderzin und Grabowka, auch Rcisewitz,ein ans dem uralten slavischcn Hause Leliwa herstammendes, jeztschles. Geschlecht. Die Familie theilt sich in zwei Hanptästc, inden katholischen und in den protestantischen; die vorzüglichsten Be-stzungen sind Kadcrzin und Schamm erwitz in Schlesien.Die Gebrüder Friedrich und Wenzen v. N- wurden am 24. Okt.1653 in den böhm. Frciherrnstand erhoben. Joh. Friedrich v. R.erlangte 1792 vom sächs. Reichsvcrwcscr den Grafenstand; istwieder erloschen. Stammwappen: Ein mit den Hörnern aufwärtsgekehrter s. Halbmond in B- Eine JakobSmnschcl wurde in Folgeder Krcuzzüge beigefügt.
sSiebmacher, Suppl. VI. ,7. XI. 19. — R. T. A. R., wo Nciscwltzgeschrieben steht. — v. Beust, sächs. Staatsarchiv Heft 1. — ZedierXXXI. 689. — v. Hefner, sächs. Adel S. 15. Taf. >4; prenß. AdelS. 69. T. 76. — Frhrl. Taschenb. v. 1858. - v. Ledebur II. 279. III. 339.
- v. Zedlitz. - Sächs. Wppb. III. 41. - Dorst, schles. Wppb. I. 14. 17.
- Sinap 1. 411. — Ganhe I. 1369. — Dieneinann 259. n. 43. —v. Meding II. n. 699. — v. H.)
Ncitcin, Rcithein, ein in Preußen und Schlesien begü-tertes Geschlecht, 1727. Wappen? sv. Ledebur II. 280. III. 330.)Gleichbedeutend mit Reutcn-Szynwcski. S. Reuten.
1. Ncitcr v. stcittcrsfcld. Der Oberlicut. Anton R. wurde imJahre 1792 mit obigem Beinamen geadelt.
sM. v. M., Erg. 429. - v. H.)
2. Pcitcr v. Nittcrsscld. Am 21. Aug. 1698 wurde die Erhe-bung des Franz R-, Pflcgsverwalter zu Leng derg in Kärnthcn,in den Adelstand mit dem Beinamen v. R. in Salzburg bekanntgemacht. W.: Schräggethcilt, oben ein Pferd wachsend.
sv. Schallhammern.)
Ncitcrsscld, s. Oblcczka u. Reiter.
t Ncitmor, Münchner Stadtgeschlccht; führte einen Mohrenauf einem Hirsch reitend. Die Vettern R. erlangten 1588 denReichsadclstand. sR. T. A. R.)
^ Rem 229
f Ncitrodt, Rctraidt, eigentlich Kaiß, ein altes j ü l i ch'schesRittergeschlccht, welches in S. einen r. Querbalken führte undunter demselben einen g. Stern. ES ist aufgeschworcn, blühte1589, scheint aber erloschen zu sein.
(Fahne I. 358. — v. Ledebur II. 234.)
Nciltcnau, s. Welsberg.
1. licittcr, Gebrüder, in kais. Kriegsdiensten, wurden 1638geadelt. sR. T. A. N.)
2. f licittcr v. Klebing. (Schräggethcilt, mit einer Fischgrätebelegt.) Mathäns R. zu K. steht in der baycr. Landtafel 1490.
3. -s Ncitter (licultcr) )ii Pfassciistett. (Das Brustbild einesalten bärtigen Mannes.) Ruprecht R. zu P. und Martin N. zuSaliern (beide Sizc bei Braunau gelegen, der crstere jeztösterreichisch) stehen in der bayer. Landtafel 1490.
4. licittcr v. licitenau, ein steyermärk. Geschlecht, daS auch„in der Au" genannt wird. R. ist eine Herrschaft, welche sie be-saßen und sich davon schrieben. Die Grafen v. Reitenau er-hielten 1654 die st eher. Landmannschaft. Hanns v. R. erlangte1615 die frhrl. Würde.
fR. T. A. N. - Schmutz III. 354. - v. H.s
licih)» Vberrcbwih und Ticfcnbach. Der k. baycr. OberförsterJoh. Krist. Lorenz R. erhielt am 26. Dez. 1819 ein Adclsdiplom.sv. Hefner, bayer. Adel S. 196. Taf. >29. — v. Lang, Suppl. 137
— v. H.)
Ncihcnhcim, österreichisch. Wilhelm v- R. war 1835 k. k.Guberuialrath in Lemberg.
licitzcnstcin, eines der ältesten Häuser im Voigtlande undin der Markgrafschaft Baireuth. sN. genealog. Hdb. 1778. I. 165
— 179. — Gauhe I. 1362. — Siebmachcr I. 192. n. 5. — v. Meding
I. 682. — v. Uechtritz I. 8. — Biedermann, Voigtl. Tab. 63—195;Geb. Tab. 297—19. — v. Hattstcin I. 435. — Nachr. das Geschl. derv- Reitzenstein betr. in Longol. Beschäft. I. 137—89. 542—87. — ZedierXXXl. 412 u. f. — Spangenbcrg, AdelSsp. II. — Seifert's adl. Ell.u. Klndcr.s In Bayern ist das Geschlecht durch ein k. Dekretvom 12. Febr. 1759 als freiherrlich anerkannt, sv. Lang 215—18.
— v. Zedlitz. — Bayer. Wppb. III. 97. XII. 27. — Cast, Adelsbuchvon Baden. — v. d. Knesebeck. — Grote, Hanno». Wppb. — V.Ledebur
II. 289. III. 339. - Frhrl. Taschenb. v. 1856 u. 1858. - Sachs. Wppb.II. 96. — Dorst, schles. Wppb. II. 123. — v. Hcfncr, württ. AdelS. II. Taf. 13; baycr. Adel S. 53. T. 55. S. >96. T. 129; sächs. AdelS. 44. T. 59; preuh. Adel S. 69. T. 76. — v. H.)
lickcii, ein Geschlecht der Freien in Pommern; ingleichenkommt auch ein gleichnamiges Geschlecht im Braunschweig'schenvor, das aber in diesem Hcrzogthume ausgestorben ist.
sMicrälins, Pommerl. VI. 371. — Zedier XXXI. 448 u. f. — Lü-dersens Sammiung. — v. H.s
litklcwski, ein im Posen'schen ansässiges Geschlecht. W.:Gozdawa. sv. Ledebur II. 280.)
Nckowski. Mehrere Familien dieses Namens haben denselbenvon dem Dorfe Rekow bei Bütow in Pommern angenommen,welches viele Jahre im Besize der Wricz-Wantoch u. Styp-Rekowski war, als: v. Ginz-R. im Posen'schen; v. Styp-R. im Bütow'schen; v. W e n d o ch - N. im Bütow'schen;v. Wryck-R. im Bütow'schen. sv. Ledebur II. 280. — v. Zedlitz.)Wappen: Ab dank.
Nclkowich v. Ehrcndors. Der Hauptmann des slavo nischenbrooder Regiments, Mathias Anton R., wurde im I. 1785 mitv. E. geadelt. sM. v- M-, Erg. 429. — v. H.)
Ncm, Rhein, s. Rehm.