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Pricsscr v. Kirsbach. Ich. P- erhielt am 3. April 1634 dieErlaubniß, sich v. M. schreiben zu dürfen. sR.T. A.R.s Sollenzum st salzburger Adel gehört haben. Wappen: Geviertet;1. u. 4. ein Stern, 2. u. 3. getheilt, unten drei Kugeln.
st Pricgiiih, ein in der Prignitz, in Mecklenburg, seß-haftes Geschlecht, welches am 5. Nov. 1757 erloschen ist. W.: ?sv. Ledebur II. 225.s
Priclniaiscr v. Priel. Der Pfalz-baher. geh. Sekretär, zulezterster Minister, Korbinian P. erhielt 1635 die Bestätigung desim I. 1563 erthcilten älteren prielmayer'schen Adelsbriefs und1694 ein kais. Freihcrrndiplom mit v. Priel, das aber erst beider Desccndenz am 27. Jan. 1792 bestätigt wurde.
sv. Lang 266 n. f. — v. Hcfncr, baycr. Adel S. 52. T. 53; Erg. Bd.S. 18, wornach Korbinian P. den Adel am 3. Mai 1692 erst erhielt.— Frhrl. Taschenb. v. 1863. — v. H.s
Priem, G. H., Generalmajor, wurde 1857 von Preußengeadelt. sA. A. Zeit. v. 1857.^
st Prieme», ein altes Geschlecht in Preußen, daö erloschenist. Wappen? sv. Ledebur II. 226.^>
Pricsdors- Im preuß. Heere befanden sich um 1836 zweiBrüder v. P. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 226.)
Pricsscr. Der NathSkonsulent Johann Heinrich P. zu Augs-burg, der ans dem Weimar'sehen abstammt und dessen Nach-kommen jezt in Bayern leben, erhielt von Kaiser Josef II. am17. März 1783 ein Adelsdiplom.
sv. Lang 485 u. f. — Tyroff I. T- 23 n. 93- — Cast, Adelsbuch vonWürttemberg. — Die Württemberg. Wappenbiicher von K- Dorst u. I.A. Tyroff. — v. Hefner, wiirtt. Adel S. 17. T. 23; bayer. Adel S. 164.T. 126. — v. H. — Kneschke, Wappen I.s
Prissau ». Ilawiclin, österreichisch. Friedrich P. v. S.war 1796 k. k. Truchseß. sWiener Adreßbuch v. 1796.)
Prigglcr, Georg und Alexander, Vettern, erlangten 1613 denAdelstand. sR. T. A. R.)
Prilcszky, ungarisch. Franz v. P. war 1335 Beisizer derDistriktstafel zu Tyrnau.
Prilingcn, s. Speth.
Prillwih. Maria Arndt wurde unter dem Namen v. P.von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen mit ihren Kin-dern in den Adclstand erhoben, sv. Zedlitz.) Sie starb 1836 undhatte das schöne Rittergut Prillwitz bei Stettin vom PrinzenAugust von Preußen zum Geschenk erhalten,sv. Ledebur II. 226. III. 325. — , Preuß. Wppb. IV. 24.)
Pnmbschcii v. Königsbrunn. Joh. Franz P. wurde im I. 1716mit Weglassung des Beinamens in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 88. — v. H.s
Pringcr, Franz Anton, kais. Rittmeister, wurde 1727 geadelt.sR. T. A. R.Z
Pringesberg oder Prindclspcrg, Andreas Vatentinus, aus Tirol,erlangte 1712 den Adelstand. sR. T. A. R.)
Pringsaus, Georg Kristof, preuß. Rittmeister bei den Hu-saren, wurde am 15. Okt. 1786 von Preußen geadelt,sv. Ledebur II. 226. - Preuß. Wppb. IV. 24.s
st Print v. Horchheim, genannt v. d. Drocl, ein rheinländ.Geschlecht, das schon 1580 daselbst Besizungen hatte. Es ist er-loschen. sFahnc I. 336. — v. Ledebur II. 226.j
- Pritz
st Printhagcn, ein im Rheinland? begütert gewesenes, nunerloschenes Geschlecht.
(Fahne I. 337. - Sicbmacher II. 115. — v. Ledebur II. 226 .jPrinz, Princius. Es gibt zwei verschiedene Familien v. P.:1. Die schlcs. und mark. Familie; sie wurde 1663 in den Frci-herrnstand erhoben und führte den Beinamen Buchau und alsStammwappen in S. einen r. Löwen, geschachtet mit G- 2. Dieaus Westfalen stammende, in Mecklenburg angesessene Fa-milie v. P. Aus ihr war Marquard Ludwig, st 1725, preuß.Oberhofmarschall und Minister. Sie führt in S. eine Eule aufeinem geasteten Zweig, sv. Ledebur II. 226. III. 325. — Frhrl Ta-schenb. v. 1856. — Gauhe l. 1254 u. f. — Zedier XXIX. 524. 531 u. f.
— Sinap II. 463. — Dienemann 253. n. 26. — v. Meding II. n. 661.
— v. Hcfner, Mecklenburg. Adel S. 17. T. 14; Erg.Bd. S. 32. T. 15;preuß. Adel S. 58. T. 74. s In der Neichstaramtsrcchnung wurdeder Adel dem kais. Hauptmann Joh. Friedrich v. P. 1661 nur alsbestätigt angeführt. sDithmar II. 75- n. XIII. — v. H.s
Prinzcndorf, s. Schindler.
Prinzenstciii v. Wartcnbcrgk, Schlesische von Adel, welcheWartenberg bcsizen. Georg Hellwich sagt in seiner Beschrei-bung des Kolb v. wartenberg'schen Geschlechts, S. 1627, daß derGroßvater ein getaufter Israelit gewesen.sJmhof, not. proc. I. 665. — Hallc'sche Litt. Zeit. v. 1828.s
Prinznigcr, Adolf, österr. Hauptmann im Inf. Reg. Nr. 59,erlangte 1854 den rittermäßigen Adel mit „v. Ari".sOcsterr. Milit. Schemat. v- 1854.)
st Priort, eine alte adliche Familie, die nicht häufig vorkommt.Venator, im Bericht vom marianisch-deutschen Ritterorden, führtsie unter denjenigen Familien auf, welche bis 1680 im deutschenOrden aufgeschworen sind und die nun wahrscheinlich längst erlo-schen ist. Johann Daniel v. P. ist 1639 in den deutschen Ordenaufgenommen und starb als Kommandeur zu Lucklum, v. Wolf-ramitz, Zus. u. Nachtr. zu v. Meding's Nachr. v. adl. Wappen,B. I. n. 40, Mspt. in der wolfenbüttel'schen Bibliothek, beschreibtdas Wappen: Im schw. Felde (wahrscheinlich verwittert und blaugewesen) zwei halbe s. Räder, welche auf beiden Seiten des Schil-des hervorkommen und wovon 7 Speichen sichtbar sind. Helm-Decken blau und Gold (?). sv. Ledebur II. 226-s
Prisling v. Nittcrsctdcn, Doktor der Rechte und nachherigerberchtesgaden'scher Hofrath, erhielt vom Kurf. Karl Theodoram 12. Mai 1790 ein Adels- und Ritterdiplom,sv. Lang 486. — v. H.s
Prittwitz, Bretwitz, Breitwitz, Breidewiß, eine der ältestenschles. Familien, die in Urkunden schon im I. 1324 vorkommt.fDorst, allgem. Wppb. 29.s Ein Zweig der Familie nennt sich P--Gaffron. Die Familie soll schon 1103 in Polen u. Schlesiensich niedergelassen haben. fKneschke, Wappen I. — v. Zedlitz. -v. Ledebur II. 225. III. 325.s Am 24. Juli 1732 Freiherren mitv. Gaffron. sFrhrl. Taschenb. v. 1856. — v. Hcfner, preuß. AdelS. 58. T. 74. 75.s Auch hat sich ein Ast nach Polen verbreitet.(Sinap I. 736—35. — Gauhe I. 1257—59. — Dienemaun 349. n. 79.
— Zedier III. 1323. — Siebmacher l. 56. n. 6. — v. Meding II. n. 662.
— Okolski, orb. Pol. III. 161. — v. H.s
st Pritz, eine vormalige adliche Familie, die zu den Schutz-Verwandten von Colberg gehörte. Der preuß. Oberst HannsJakob v. P. und der Generalmajor Hanns Samuel v. P. starben1742 und 1756 ohne Nachkommen. fPauli, Leben großer HeldenI. 41. — v. Ledebur II. 228. III. 325. — v. Zedlitz.s