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Parp — Pasch
Parpar!, Karl, Gutsbesizer zu W i b c z bei Kulm, wurde 1834von Preußen geadelt, sv. ZcdlitzZ Leztcrer hält das Diplomfür ein Ancrkennuugspatent; dieses sagt auch v. Ledebur II. 182.III. 321.
Parrat, österreichisch. Jakob v. P. war 1857 k. k, Feld-Marschalllieutcuaut uud ad latus des Kommandanten der IV. Armee.
Parrq v. Grainger. Der Hauptmann Eduard P. v. G. wurde1839 in den bayer. Freihcrrnstand erhoben. sE. SZ Auch imprcuß. Heere befindet sich 1854 ein Licut. v. P. Ob derselbemit den bayer. P. v. G. in Verbindung steht, kann man nichtsagen, so. Ledebur II. 182Z Desgleichen findet sich in Sachsender Name, indem der Irland er James Patrick P. 1848 vomHerzog von Sachsen-Altcnburg geadelt wurde.
sv. Hefner, sächs, Adel S. 4l. Taf. 46. ^ Sachs. Wppb. IV. 66. —v. Ledebur III. 32l.s
Parsberg, eine alte adliche, nachher freiherrl. u. gräfl. Familiein Bayern, deren gleichnamiges Schloß an der Laber auf demNordgau gelegen ist. sBueelini stemmat. IV. — W. Hund, bayer.Stammb. II. 261^8. — Gauhe 1. Il6l. — v. H.s
Parsch. Der Gutsbesizer Josef Anton P. wurde im Jahre1786 geadelt. sM. v. M., Erg. 397. — v. H.s
7 Parstiiow, ein von denen v. Parsow ganz verschiedenespommer'sches Geschlecht, das aber ausgestorben zu sein scheint,vielleicht gleich nach dem I. 1486. jMicrälius, Pommer!. VI. 365.5,Z. Zchwr XXVI. 1627. — Gauhe I. 1l62.s v. Zedlitz führt inseinem Adelslerikon daö Geschlecht als blühend aus. sv- Ledebur II.182. III. 32l. — Bagmihl III. Taf. XVIII. XXIII. — Kneschke, Wapp.II. IV. — v. Mcding II. n. 628. — v. H.s
Parscvat, eine aus Metz nach Bayern gekommene Familie,die ihren Adelstand aus Familicnnachrichtcn nachgewiesen hat, auchals braun schweig. Patrizier vorkommt.
sv. Hefner, bayer. Adel S. 162. T. 122. — v. Lang 129. — Lüder-sens Sammlung- — v- H.s
7 Parsow, Pastow, eine der ältesten mecklenburg'schen undPommer'scheu Familien, die im Mecklenburg. Amte LüpS dasRittergut Passow besessen, aber erloschen ist.
sv. Zedlitz. ^ v. Ledebur II. 182. III. 321. — v. H. — MicräliusPommerl. 513. — Zedier XXVI. >636. — Gauhe I. 1162. — Sieb-macher V. 165. n. 12. — v. Meding II. n. 629.s
Partei», Parthein, Partheim, ein in Preußen ansehnlichbegütertes Geschlecht, welches schon 1526 vorkommt. Wappen:Prawdzic. sv. Ledebur II. 182.s
7 Partenhcim, ein rheinländ. Geschlecht, dessen Stamm-Schloß gleiches NamenS in der Unterpfalz liegt, dann aber denv. Wallbrunn gehörte, von dem der Domsänger Peter JakobP. zu Mainz der Lczte seines Geschlechts gewesen ist.
sHumbracht >66. — Gauhe I. 1162. — Siebmacher V. 136. n 5.— v. Meding I. n. 599. — v. H.s
Partcnrcutcr, Konrad, Egid und der Probst zu Walthausen,wurden 1596 geadelt. sR-T.A. R-s
Parihc ». Darthc. Der kais. österr. Hauptmann A. P. wurde1842 mit „Edler v. B. geadelt. sM. S.sParthcnscib, s. Barth olloti v. P.
Particctta, Ludwig, beider Rechte Doktor und Rath zu Tri-dent, wurde 1613 in den Adclstand erhoben. sR-T-A.R.s
Partini n. Itockach und Ucnhos. Die Familie stammt ansValsassina im Mailändischen. Um 1496 wendete sie sich nachTirol. Franz P., Leibarzt K. Ferdinand'ö I., erlangte 1661
den Adel und Joh. Karl P., k. k. Feldmarschall, 1736 den Frei-herrnstand. sv. Hefner, tiroler Adel S. 13. T. 15. s
Partsch v. Adctstcrn. Der Kanonikus Alois Engelbrccht P. zuBrünn wurde im Jahre 1811 mit dem Beinamen v. A. in denRitterstand erhoben. sM. v. M. 234. — v. H.s
7 Parttcnhanser zu Gberdcliing, Hanns Georg, hat SidoniaPfundnerin von München zur Hausfrau gehabt 1666.
Pnrnszcwski, auf Obeduo, Kreis Schubin. 1854. Wappen:Rogala. sv. Ledebur II. 182.s
Paruta, österr. - italienisch. Alois v. P. war 1835Sauitätsdcputirter für die Küsten zu Venedig.
Parvq, ungarisch. Ferdinand v. P. stand 1857 als Ober-Lieutenant im 36. österr. Inf. Regiment.
7 Pnrwyß, eine alte Familie im Stift Lüttich, die aber inder lüttichcr Revolution umgekommen zu sein scheint.sGauhe II. 852 - 54. - v. H.s
Pnrys, eine uralte, mit den ersten polu. Häusern verwandte'Familie, von der Adam v. P. im I. 1868 in den Grafeustanderhoben wurde. sM. v. M. 26. — v. HZ
Pas. Ein Zweig dieser berühmten französ. Familie, welcheden Zunamen Feuquibrcs führte, wohnte zu Well an derMaas im Geldern'schcn. Henri comtc de P. Marguis de F.,seigneur de Habrunibres erhielt Schloß n. Herrlichkeit Welldurch die Heurath mit Juliana Pctronclla Gräfin zu Limburg-Bronkhorst-Stirum. Von seinen drei Söhnen starb Heinrichals span. Brigadier kinderlos; Karl, kurf. bayer. Kammcrherrund span. Oberstlieutenant, blieb 1762 vor Kaiserswerth;Maximilian verheurathete sich und hinterließ einen Sohn AntonMaximilian, welcher mit Odilia Louise Kcrubiua v. Steprath(7 1771) vermählt war, aber kinderlos starb.
sStramberg in Ersch u. Gruber'ö allg. Encyklopädic. — Gesch. duFamilie schenk v. Nydeggeu S 98. s
Pasch, ein pommer'sches Geschlecht.
sMicrälius 513. — Siebmachcr V. 164. n. 2. — v. Mcdina III.n. 599. — v. Ledebur II. 182. III. 321. — v. H.s
Paschal ». Liticnsicr». Der Arzt Wenzel Joh. P. zu Pragwurde im I. 1747 mit dem Beinamen v. L. geadelt.sM. v. M., Erg. 397. — v. H.s
Paschahus ». Vstcrbcrg, Daniel, wurde am 21. Juli 1674 inden böhm. Adelstand erhoben. sM. S.s Vergl. Osterb erg.
7 Paschcniioch, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,das Eiuige für ei» und dasselbe mit denen v. Bitten halten, diein alten Mecklenburg. Urkunden mit dem Namen Paschedogvorkommen. Nach 1566 findet sich der Name nicht mehr,sv. Mcding III. n. 666. — v. H.s
Paschanhoi, Martin, erlangte am 19. Aug. 1647 den alte»böhm. Ritterstand. sM.S.s
Paschwih. Der Hofrath uud Professor der Rechte zu Bai-reuth, Samuel Johann Paul Parsch, erhielt von K. Karl VI.am 23. Dez. 1757 ein Adels- u. Ritterdiplom mit dem Beinamenv. Paschwitz. Ludwig v. P. erhielt 1841 vom König vonPreußen die Erlaubniß, sich v. Rebeur-P. schreiben zu dür-fen, nachdem der Kammerherr v. Neb cur zu Berlin ohneNachkommen verstorben war, und Vermögen und Namen seinemVerwandten hinterlassen hatte. sDipl. Jahrb. für den preuß. Staat1841. Abth. 2. S. III. - Sächs. Wappb. V. 69. - v. Zedlitz. -v. Ledebur II. 183. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 162. T. 122; sächs.