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Palk — Palm
Pallete v. Palklcy. Der Adjunkt der Salzvcrschleißdirektion,Alois P., wurde im I. 1816 mit dem Beinamen v. Palklcygeadelt. (M. v. M. 238. — v. Hst
Palkoviö, wahrscheinlich kroatisch. Ludwig v. P, war 1857Oberlieutcnant im 48. k. k. österr. Inf. Regiment.
Paliajcrhof, s. Zambelli.
Pallas, «obilis de Laura, österreichisch. Franz P. nob.de L- war 1796 Doktor der heil. Schrift und Kanonikus zuSt- Veit in Böhmen. (Wiener Adreßbuch 1796-^s
st Pallast, eine uralte fränkische, aber ausgestorbene Familie,die zum ehemaligen frank. Rittcrkanton Gcbürg gehörte u. auchsonst ansehnliche Güter in Franken hatte. sSalver 3<6. — Bieder-mann, Gcbürg Tab. 351-52.) Anch in Köln gab es ein Ritter-Geschlecht dieses Namens, welches aber frühzeitig erloschen zu seinscheint. iFahnc I. 327. — v. H,s
Pallaus v. u. in Campa» u. Nczch. Die Familie gehört zu denältesten Geschlechtern in Tirol u. ist nun anch in Bayern seßhaft.In der Vorzeit hieß das Geschlecht Balla. Dr. Nikolaus P.,Domherr zu Brixen, und sein Bruder HaimS, wurden vonKaiser Maximilian am 15. Okt. 1497 als ächte alte Ritter undEdcllcute ernannt, auch ihnen erlaubt, ihren EdclmannSstz aufdem Bühl oder Glarz mit Fürstcnfrciung Pallaus zu nennen.Im I. 1514 wurde das Geschlecht in die tiroler Landesmatrikelaufgenommen, wo es nachher als frciherrlich aufgeführt wird.Joh. Anton v. P- v. u. in C. u. R- wurde nämlich im I. 1753in den Freiherrnstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 81. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848 u. <855.
— v. Hesuer, bayer. Adel S. 19; tiroler Adel S. 13. Taf. 15. —v. Brandis, tiroler Ekrenkr. — Kncschke, Wappen I V. — v. Lang <95.
- v. H.)
Paliauiciui, ein venctian. Patriziergeschlecht seit 1427, dasin Oesterreich und Bayern bedeutende Besizuugcn hat.so. Hefner, bayer. Adel S. 17. T. 11; Erg. Bd. S. 8.) Hipolit Mar-quis v. P. war 1857 k. k. Rittmeister in der Armee.
Pliiier, Wolfgang, kais. Kammerdiener, wurde von KaiserRudolf II. in den Adelstand erhoben.
(Siebmacher III. <98. — Rcbmann, Adelsarchiv, Mspt.j
Pallcstrazst. Der k. k. Kammerdiener Jakob Augustin v. P.wurde im I. 1747 in den böhm. Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 185. — v. Hst
Pallhaust«. Der k. bayer. StaatSregistrator, nachhcrigeLegationsrath und geh. Staatsarchivar Vincenz Pall erhielt vomKurf. Karl Theodor am 6. Juli 1792 ein Edelndiplom auf denneuen Namen Pallhausen, sv. Laug 467. — v. H.sj
Pallich ». Caarburg. Michael P. wurde im I. 1715 mit v. C.geadelt. sM. v. M., Erg. 396. — v. H.^
Paliinger, Jakob, wurde 1623 geadelt. sR. T. A. N.sj
1. st Palm, nach Andern Balm, eine alte, längst erloscheneschweizer Familie, aus welcher Ulrich Frhr. v. Palm oderBalm einer von den drei Mördern war, welche den Kaiser Albrechtauf Anstiften seines BruderS Rudolf Sohn im I. 1368 umbrachten.Die Familie erscheint in St. Blasischen Briefen 1363. DasSchloß des Mörders, Altbüren, wurde 1369 zerstört und dieganze Besazung enthauptet. sGauhe II. 846. — Siebmacher II.S. 34.sj Von B. u. S. mehrmals gespalten, davor ein r. Löwe.sMonc VI. 244-sj
2. Palm, ein freiherrliches und zum Theil gräfliches, in einem
Zweige auch fürstlich gewesenes Geschlecht, das ans den östcrr.Erblanden sich in den Rittcrkanton am Ko cher wendete, aber anchin Böhmen sich sehr auszeichnete. sN. genealog. Handb. 1778.S. 152 u. f. Nachtr. I. 87.ss Dasselbe stammt ab von dem Hof-Kammerrath Joh. David P. und seinen Brüdern Jonathan undFranz, welche im I. 1711 mit „Edle von" in den Neichsrittcrstanderhoben wurden. sM. v. M., Erg. 185.) Von David stammendie wiener, von Jonathan die schwäb. P. ab. Die Nachkom-men dieser Beiden, der geh. Rath Karl Josef v. P., und seinBruder Leopold Gottlicb wurden im I. 1725 böhm. Ritter,1729 aber Reichsfreiherren; Ersterer erlangle 1756 die Grafen-Würde. sM. v. M., Erg. 25. 84. 185.) Die Brüder Franz undJonathan wurden mit ihren Bruderssöhueu, Johann Heinrich,Franz Gottlicb und Leopold Karl, welche 1727 anch den Reichs -Rittcrstand erhalten hatten, im I. 1735 Rcichsfreihcrrcn. GrafKarl Josef v. P., welcher Gundelfingen in Schwaben (ehe-malige Reichsherrschaft) besaß, und kais. geh. Rath u. Kämmererwar, wurde 1783 in den Fürsteustand — nach Erstgeburtsrechtvererbend — erhoben. Mit seinem Sohne ist diese Würde (1852)wieder erloschen. Die Wappen dieser Familie finden sich in denWürttemberg. Wappcnbüchern von K. Dorst u. I. A. Tyrvff,da sie in Württemberg begütert sind; sodann in Tyroff,Wappcnwerk, im tyroff'schen Wappcnbuche der österr. Monarchie,bei Siebmacher, Suppl. IX. 6. VIII. 6. III. 6 u. X. 3.
(Neues genealog. Handb. <778. — Gotha'scher Hofkal. für 1825 u. s.
— M. v. M. 7. — Masch <<9u. f. — v. Hefner, württ. Adel S. <9.Taf. <2; bayer. Adel S. <02. T. 122; Erg.Bd. S. 3. T. 18. - Sachs.Wappb. IV. <7. — v. Hst
3. Palm v. Plilmftls, eine böhmische Familie, die auf demRittergute Schiselitz lebte. (Gauhe II. 847. — v. H)
Palma u. S^oblaho, ungarisch. Paul P. v. S. war 1835Pfarrer zu Füzes-Abony.
Palmbcrg, f. Müllig.
Palmlmrg, Ritter, welche im I. 1669 die st eher. Landmann-schaft erhielten. (Schmutz III. 94. — v. H.)
Palme, de la P. du Pro. Peter Thomas de I. de P. wurdeam 18. Jan. 1761 in den preuß. Adelstand erhoben. Die Fa-milie ist in Preußen mit Gütern angesessen. Sie scheint fran-zösischen Ursprungs zu sein.
(Preuß. Wppb. IV. 15. — v. Ledebur II. <79.j
7 Palmencro«, eine schles. Familie, die im 16. Jahrh. ausSchweden gekommen und in Tschertcnitz und Stradamihre Güter gehabt hat. (Sinap II. 856.— Gauhe II. 848. — v. Zedlitz.
— v. Ledebur II. 179. — v. Hst
Palmenkron, s. Pfeiffer.
Palmcnstcin. Dieser Name erscheint nur 1852 in zwei preuß.Lieutenants v. P. Wappen? Etwas Näheres ist nicht bekannt,sv. Ledebur II. I79.(
Palmer, Josef, kurpfälz. geh. Rath, wurde 1776 geadelt,(v. Ledebur II. <79. III. 320. - R. T. A. R.j' Palmcrl u. Palmgartc«, eiue aus Schwede» stammendeschles. Familie, die im Fürstenthum Neissc ausässig war. W.?
sv. Ledebur ll. 179. — Sinap II. 856. — Gauhe II. 847 u. f. —v. H-s
Palmcrodc, f. Lieh mann.
Palmftls, f. Palm.
Palmforst, s. Palitichek.