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Ott — Otti
5. Ott. Der k, bayer. Landrichter zu Lauingen, JosefFranz Nemigald O. erhielt am 15. Mai 1788 ein Edelndiplom.
sv. Lang 464. — v- Hcfner, bayer. Adel S. 191. T. 192. — Kneschkc,Wappen IV.)
6. Vit. Der Oberst Peter v. O. wurde 1791 Freiherr.
HM. v. M., Erg. 83. — Kneschkc, Wappen IV. 23. — v. H.)
7. Ott, Wenzel, Präger Bürger und Metropolitankasfier,wurde 1836 geadelt. sR.T.A.R.)
8. Ott v. Vttcnkamps. Der kais. österr. Major Krist. O.wurde 1849 mit v. Ottenkampf geadelt. sM. S.) In Tirolsoll es noch eine landständische Familie Ott v. Achterdingcngeben-
Ottcl, Gebrüder, in den kais. Erblanden, wurden 1636 ge-adelt. sR.T.A.R.)
1. Vttc», Michael, Stadtschreiber zu Waldsee, und HannsJakob, wurden 1629 in den Adelstand erhoben. HR. T. A. R.)
2. Ottc». Jgnaz Anton v. O- zu Regensbnrg, kur-mainz'scher geh. Hofrath, Gesandter am Reichstag, dannNeicys-Hofrath, wurde 1791 in den Reichsritter- und 1796 in den Frei-herrnstand erhoben. Im I. 1698 war er geadelt worden. HM. S.)Er hinterließ drei Söhne, welche in baher. Diensten standen.Dieser Jgnaz Anton v. O- soll nach Andern von dem k. k- KapitänOtto v- O. abstamme», welcher 1635 Kommandant von Koburggewesen. sGauhe II. 833.)
3. Ölten, sollen in Nürnberg geblüht und die Freiherrn -Würde erlangt haben. Es ist dieses jedoch ungewiß, sowie über-haupt sämmtliche Familien v. Ott oder Otten einer näheren Auf-klärung bedürfen.
sGauhe II. 838. — Zedier XXV. 2379.)
4. Vttc», ein Holstein. Geschlecht, welches erloschen zu seinscheint. Der Erste, welchen man anfgezeichnet findet, war Mat-thäus v. O., Leibarzt Friedrich's I. in Dänemark; er besaßApensbnrg bei Schleswig. Sein Enkel Matthäus war desErzherzogs Albrecht von Oesterreich Rath und Sekretär. W.:Gevicrtct; 1. ein r. Kreuz; 2. ein Löwe, 3. ein g. Stern, 4. einEselskopf. Mit 1. und 3. wurde das Stammwappen von KaiserMax. II- vermehrt. sAngeli, Holstein. Chronik.j
Ottenbach, s. Johannot.
fi Vttcuticrgcr zu Ottcnbcrg u. Inzing. (Gespalten: In jedemPlaz eine Bärentaze.) Beide adlichen Size im Gericht Griesbach(Niederbayern). Hanns O. zu I. 1499 in der bayer. Landtafel.
Ottenburg, s. Maczack.
Vttcndorf, kommt 1654 in Schlesien in münsterberg'-schen Diensten vor. sv. Ledebur II. 174.)
Vttcnsclb, ein in der Oberlansitz ansässiges Geschlecht, um1779 und in neuerer Zeit. sv. Ledebur II. 174.) Vielleicht zuden böhm. Otten v. Ottenfeld gehörig.
Ottcnscld, s. Schräm.
Vttcnscts - Glchwiud, eine freiherrl. Familie in Oesterreich,welche zu dem dortigen alten Adel gezält wird. Sie stammt ausKärnthen. Joh Sigmund v. Otto erlangte 1563 den Reichs-Ritterstand mit dem Beinamen v. Ottenfcls. Wolf Jakob v. O.wurde im I. 1719 Freiherr und erhielt im I. 1719 die Vereini-gung des gschwind'schen Namens u. Wappens mit dem seinigen,nachdem der kais. Feldmarschall v. Gschwind auf Pocksteinihn zum Erben seiner Fideikommißgüter cingesezt hatte.
fJahrb. des deutschen Adels 1847. — Taschend. der frhrl. Hanser 1848.— v. Hefner, krainer Adel S. 15. T. 14. — v. Schönfeld, Äd. Schemat.I. 1547- v. H. — Kneschkc, Wappen I. 319. — M. v. M., Erg. 34.)
Ottenhausen. Hildcbrand v. u. zu O. erhielt im I. 1739 dieBestätigung des böhm. Nitterstandes->M. v. M., Erg. 184. - v. H.)
fi Vttcnhafcr, kommen 1359 vor u. starben 1599 zu Münchenaus. sv. Hefner, -s bayer. Adel S. 5.)
Vttcnbhcim, s. Otto; Sertz.
fi Ottenstein, ein zu Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestor-benes Geschlecht, welches im Nassau'schen und Sayn'schen schon1499 ansässig war. sv. Ledebur II. 174.) In einem rheinischenWappenbuche, Mspt., kommt ein Geschlecht v. O. vor, dessenSchild 3 g. Schrägbalken in B. enthält; es soll aus Braun-schweig stammen.
Vttenthalcr v. Ottcnthal. Anton O. erhielt am 13. Oktober1663 von Kaiser Leopold ein Adelsdiplom.
sKncschke, Wappen IV. — v. Lang 465. — v. Hefner, bayer. AdelS. IUI. T. 122. - v. H.)
1. Vttcr, Wenzeslaus, erlangte um 1691 die Adelswürde.sR. T. A. R.)
2. Vttcr, Andreas, wurde am 29. Nov. 1718 von Schwe-den in den Adel- und am 23. Mai 1719 in den Freihcrrnstanderhoben, sv. Ledebur III. 329.)
3. Vttcr v. Otterau, ein schlesisches, in Schweidnitzum 1619 vorkommendes Geschlecht. sSiebmacher IV. 139- — v. Le-debur Ii. 174.) Vielleicht einerlei mit Wenzeslaus O.
fi Vttcra, ein erloschenes erfnrter Patriziergeschlecht,sv. Zedlitz.)
Ottcrsicne. Blos eines Siegels von 1362 mit einer Glockegedenkt von diesem Geschlechte v. Meding III. n. 593. sv. H.)
Vttcrstättc, Hermann, der Rechte Doktor, erlangte 1646 einAdelsdiplom. sN. T. A. R.)
Otterstedt, eine in der Mark Brandenburg vor mehrerenJahrhunderten schon begüterte Familie, deren Stammsiz wahrschein-lich das gleichnamige im sch warzburg. Amte Sondershansen ge-legene Dorf gewesen ist. sGauhe I. 1146. — v. Zedlitz.) DerFreiherrnstand anerkannt 1844 und 1858.)sv. Ledebur II. 174. — v. H. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1869.)
Vttcrstcin. Ludwig v. O. war 1521 Patronatsherr zu Ap-penheim, Rheinhessen. sO. S.)
f Vttcrswang, ein altes schwäb. Geschlecht ans gleichnamigerBurg im O.A. Waldsee, das schon im 14. Jahrh. ausstarb.sGriesinger 1936.)
Vttcrwols, österreichisch. Franz Frhr. v. O. war 17ötiniederösterr. Regierungsrath. sWicner Adreßbuch 1796.)
Vttilicnsctd, s. Otto v. O>.
Otting u. Fünsstcttcii (vorher Frhr. v. Ichönseld). Der natür-liche Sohn des Herzogs Kristian II. von Zweibrücken, KarlFriedrich, bayer. Kämmerer, Generalmajor u. Flügeladjutantic.,wurde zum Frhrn. v. Schönfcld ernannt, hernach am 16. Juli1817 vom König von Bayern zum Grafen erhoben und imma-triknlirt. sv. Lang 231; Suppl. 25. — Siebmacher II. 139. III. >87— Kneschkc, Grafenh. II. 189. — Tyroff, bayer. Wappcnb. I. 85. —v. Hefner, bayer. Adel S. 16. T. II; Erq.Bd. S. 8; Hess. Adel S. 21l T. 23. — v. H.)
Vttistaw v. Kopcnih. Leopold O. v. K. wurde im I. 1741in den böhm. Grafenstand erhoben. )M. v. M., Erg. 24. — v. H)