Olz - Opp
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Olzcwski, eine adliche Familie in Schlesien, aus welcherLudwig v. O. das Gut Eich holz bcsizt. sv. Zedlitz. — v. Ledebur11.166.111.318,^ W.: Slepowro». sDorst, schles. Wappb.II. 131.Z Vergl. Olszewski.
Omphol, ein am 15. Mai 1559 in den Adelstand erhobenesjiilich'sches Geschlecht, das zwei r. gefüllte Spizen in G. führtund noch blüht. sFahne I. 314. II. 232.Z
Omptcdo, eine alte Familie, die in der Grafschaft Olden-burg und früher im Erzstift Bremen begütert gewesen. Jeztist sie im Hannöver'schcn begütert.
sv- d, Knesebeck. — Siebmachcr, Suppl. II. 28. — Grote, hannöv.Wppb. — v. H. — Kneschke, Wappen II. — Throfs 131. — Mußhard,Monum. Brem. — Gauhe I. I134.s
O'Nogthcn, wahrscheinlich irländ. Adel. Wilchem Freiherrv. O'N. wurde 1391 unter die k, k. österr. Kämmerer aufge-nommen.
Wnisszkiewih, galizisch. Valentin v. O. war 1835 Pro-fessor zu Lemberg.
Opacki, ein in Preußen im L h ck'schen und zu Groß - u. Klein-Schweykowen im Kreise Johannsburg ansässiges Geschlecht,aus welchem Krisantius v. O. auf Mezeuin am 5. Juni 1797in den preuß. Grafenstand erhoben wurde. W.: Pruß III.sv- Ledebur II. 166.s
si Upalinski (Aniil), eine ursprünglich böhmische, auch inPolen und Schlesien begüterte Familie. Dieses berühmtepolnische Geschlecht erhielt 1682 das preuß. Jndigenat. W.:Lodzia. sv. Ledebur II. 166. — Okolski, orb. Polon. II. 157. —Sinap. - Zedier XXV. 1435. - Gauhe, Anh. 1691-94. — v. H.s
Vporo v. Jigncrthal. Der k. k. österr. Prätor T. O. inSpalato wurde 1869 mit v. S. geadelt.sA. A. Zeit., April 186l.s
Opel, Oppcl, eine meißnische Familie, aus welcher dernachherige sächsische, im I. 1661 verstorbene, aus Zwickaustammende Staatsministcr 1639 in den Adelstand erhoben wurde,und die mit den O. in Oesterreich nicht zu verwechseln ist.Die Familie ist in der Oberlausitz angesessen, sv. Ledebur II.tk7. III. 318, - Dorst, schles. Wppb. I. 71. - v. H.s Wappen: ImMittelschilde im s. u. r. quergetheilten Felde ein Mann, der einenPalmzweig hält; 1. u. 4. in G. ein halber schw. Adler, 2. u. 3.in S. drei r. Rosen. Gauhe in der Auflage von 1747 oder viel-mehr im I. Thl. 1134 u. II. Thl. 823 widerspricht seiner Meinung,die er in der ersten Ausgabe vou 1749, S. 1543, vorgetragen.
sv- Meding III. n. 582. — v. Hefner, sächs. Adel S. 40. T. 46. —Kneschke, Wappen IH.s
Wpieh v. Langcnmerth. Zacharias O., Accisbeamter zu Breslau,erlangte am 29. April 1712 den böhm. Adelstand. Vielleicht derAnHerr des Karl Ferdinand v. O., welcher 1749 in den böhm.Ritterstand erhoben wurde, sv. Ledebur II. 166. n. III. des Art. Opitz.— M. v. M., Erg. 133. 353. — v. H.s S. Lange v. Langenwerth.
1. Opitz, Friedrich August, wurde 1792 von K. Franz II.geadelt. sR. T. A. R.s
2. -s Opitz v. Volicrfcld. Mit diesem Beinamen v. B. wurdeder bekannte Dichter inSchlesien, Martin O., 1628 vom Kaiserin den Adelstand erhoben. Er war 1597 zu Bunzlau am Bobergeboren und starb 1639 unvermählt.
sv. Ledebur II. 166. n. I. des Art. III. 318.s
Wpleczka v. Ncitcrsscld. Der gräflich kaunitz'sche StallmeisterAnton O. wurde im I. 1747 mit dem Beinamen v. R. geadelt.sM. v. M., Erg. 393. — v. H .s
Opolski, ein posen'sches Geschlecht. W>: Jastrzembiec.sv. Ledebur II. I67.s
1. Oppcl, Opel, auch O.-Bronikowöki, ein sehr altesschlesischeS, sächsisches, österreichisches u. lausitz'schesGeschlecht, das unter K. Karl d. Gr. seinen Anfang genommenhaben soll. sBucelin, stemmst. III. — Grosser, lausitz. Merkwürdig?.
— Sinap I. 685. II. 856. — Seifert, Geneal. 392. — v. Uechtritz,dipl. Nachr. von 1559—1764, aus den Kirchenbüchern zu Dresten, Lam-pertswaldc u. Wcllerswalde VI. 59—65. — v. Hcfncr, sächs. Adel S. 46.T, 46; Mecklenburg. Adel S. 16.s Wappen: In B. ein schrägrechtsgestellter s. Schiffshaken. sKneschkc, Wappen III. - Siebmachcr I. 55.n. 15, — Spener, thcor, insign, 362, — v. Meding III. n. 471. —Zedier XXV. 1679, aus schriftl. Nachr. — Gauhe I. 1135. — Hart-mann's Sammlung. — v. H.s
2. Oppcl. Der König von Preußen hat 1819 dem Stief-und Adoptivsohn des Landesdirektors Oppel oder Oppelnv. Brouikowski zu Osniszczewo, Wilhelm Schäde, ge-stattet, Namen und Wappen des O. v. B.'schen Geschlechts an-nehmen zu dürfen. Es scheint, daß die O. v. B. nicht zu demGeschlechte der v. Oppel gehören, v. Ledebur, II. 167, nimmtsolches aber an. sE. S.s
1. Vppclt v. Wcrthcnscld. Der Wirthschaftshauptmann zuPodinbrad, Johann Michael O., wurde im I. 1747 mit demBeinamen v. W. geadelt. sM. v. M., Erg. 393. — v. H.s
2. Oppclt v. Wcrthcnscld. Der Oberanstmann Jgnaz FriedrichO. wurde im I. 1756 mit dem Beinamen v. W. in den Adel-stand erhoben. sM. v. M. 237. — v. H .s
Uppen, eine märkische, magdeburg'sche u. anhalt'scheFamilie, die auch in der Nied er lausitz begütert ist und imJahre 1489 zuerst vorkommt. Ferd. Hermann Albrecht v. O. er-hielt am 16. November 1349 die Erlaubniß, seinem Namen denv. Huldcnberg beifügen zu dürfen.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 167. — v. Hefner, sächs. Adel S. 46.T. 46; Erg. Bd. S, 48. T. 29. - Sächs. Wappb. V. 68. — v. H. —Kneschke, Wappen III. — Beckmann, anhalt. Hist. VII. 241. — Seifert,Genealogie hochadl, Eltern 332. — Eilcr'S belziger Chronik 256 — 65,neue Auflage 471—88. — v. Meding III. n. 584. — Grosser's lausitz.Merkwürdigk.— Siebmacher I. r67, n. 9.— Gaupel. 1136. 11.323—26.
— Zedier XXV. 1681.s
Vppcnaner v. Vppenan. Der österr. Major I. O. erlangte1853 den Adelstand mit v. Oppenau.sA- A. Zeit. v. 1853. — Oesterr. Milit. Schemat. von 1853,s
Oppendorf, s. Marschall.
Oppcnseld, K- D-, Bankier in Berlin, erlangte 1861 denpreuß. Adel. sA. A. Zeit., Okt. 1861.s
Oppcnkowski, ein in Preußen mit Rothfließ und Sauer-baum angesessenes Geschlecht, sv. Ledebur II. 167.s
Oppcimttcr, s. Loibl.
Oppenweiler, alte Ritter, die sich nun v. Sturmfedernennen. sGriesinger 1939.s S. Sturmfeder.
Oppersdorf, Operödorf, ein in Schlesien, Böhmen,Mähren und Nied er öfter reich begütertes Geschlecht, welchesvon den alten Grafen v. Thier st ein herstammt, welche nichtweit von Basel ihren Siz hatten, und von deren Nachkommen sichEinige im I. 1159 nach Oesterreich begaben, von welchen derelsass. Ritter Ruppert abstammt, welcher von K. Rudolf I. zur