Oeh - Oer
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der Stammvater eines Halle'scheu PfännergeschlcchtcS, aus eineradlicheu Familie Preußens entsprossen sei.sv. Ledebur II. 159. n. I. des Art. — Gauhc I. >126 u. s. — v. H.)Vehr, ein westfäl. Geschlecht, das hauptsächlich im StifteOsnabrück begütert ist, und sich auch von seinem Nittersizev. Engclburg benannte. Das Geschlecht kommt auch unter demNamen Oer vor, gehört zum Uradel und wurde 1677 in denFreiherrnstand erhoben, sv. dem Knesebeck. — Nanft, gcncalog. hist.Nachr. IX. 824. - v. Ledebur II. I6l. - Stichs. Wppb. V. 20. — .v. H. ^ Frhrl. Taschenb. von >862. — Gauhe l. l 127-1
Gchriing, Ohrling, eine in Pommern mit Neuenkirchenim Kreise Anclam angesessene Familie, aus welcher 1743 Joh.Andreas v. O. Major im prcuß. Heere war.sv. Ledebur II- 169-1
1 Gel, Ohle, Oyle, ein westfäl. Geschlecht, welches schon1336 daselbst begütert vorkommt, aber erloschen ist- Es führtein G- eine r. Muschel, auch 5 Muscheln,sv. Steinen, westfäl- Gesch. Tab. I-X. 4. b,Xl. 5. — v. Ledebur II. I69.s
Geissen. 1843 stand ein Lieut. v. O- in preuß. Diensten,sv. Ledebur III. 317, ohne Wappen - Angabe.s
Vclhaft» v. Schöllenbach. Ehe Sixtus O., der als ein sehreinflnßvoller Mann unter K. Karl X. als Hofrath im I. 1539starb, das Gut Schöllenbach gekauft hatte, hieß die Familieblos O. Sie stammte aus Nördlingen von einer alten magi-stratischen Familie, die ursprünglich eine schweizer Familie ist,und von da nach Schwaben und nachher nach Franken, be-sonders nach Nürnberg kam. Der gedachte Sixtus erhielt alsHaussekretär der k. Kanzlei bei K. Friedrich am 9. Juli 1489 einlatein. Adelsdiplom und als nachheriger Negimcntssekrctär vonK. Maximilian I. am 24. April 1561 das Wappen noch mit demder Geuschmide vermehrt. sSinap I. 683. — Zedier XXV. 7l5— 722. — Will's Nürnberg. Münzbelust. III. 177. — N. gcneal. Hdb.v. >777. S. 394 u. f. 1778. S. 353. - v. Lang 469. — Spener, theatr.insign. 279. — Siebmacher V. 76. n. 8. — Tyrofs, Taf. 34. — Sieben-tes I. 29. — v. Zedlitz. — Genealog. Jahrb. des deutschen Adels für>846 u. f. — Diplom. Jahrb. für den preuß. Staat >843- S. 324. —v. Hefner, baycr. Adel S. >99. T- >2>. — v. Ledebur II. >69. — v. H-1Gclhlins, Gebrüder und Vettern, wurden 1665 geadelt.sR. T. A. R-1
Veller ». Wellersberg. Georg Heinrich O. wurde im I. 1716mit dem Beinamen v. OellerSberg in den böhm. Adelstanderhoben. sM. v. M., Erg. 392. — v. H -1Vcls, s. Nimbtsch.
Vellen. In Nr. 136 deö A. A. d. D. von 1823 wurde einezusammenhängende kronologische Geschichte von dieser im I. 1195schon bekannten Familie gewünscht und verschiedene Fragen auchüber ihr kürzlich beschriebenes Wappen aufgeworfen. Es ist aberin diesem Anzeiger darüber weiter nichts erschienen. Die neueStammtafel des Dionisii v. Oelzen, der im I. 1676 gestorben,bis aus seine Nr-Urenkel hat Hörschelmann in der Sammlung zu-verlässiger Stamm - und Ahnentafeln, S. 55, aus E. Neimbts'kurländ. Adelshistoric (einem Manuskript) gegeben. Das Geschlechtist in Preußen ansehnlich begütert gewesen oder ist es noch. Esführt in R. einen s. geharnischten Arm, der einen Ning hält.
sNcimbts 29. — v. Ledebur II. >69. — v. Zedlitz. — v. Firks, Ur-sprung des Adels in den Ostsceprovinzen >39. — v. H.s
Vclslcr, Josef, österr. Oberst vom Geniestab, wurde 1857geadelt. fOesterr. Militär-Schemat. von >858-1
Getsnit), vo» der, im Meißnischen und Preußischenansässig, welches seinen Namen von dem voigtländ. StädtchenOelßnitz angenommen haben soll. Das Geschlecht erscheint schonim I. 962. sv Zedlitz. — v. Ledebur II. >69. III. 317. — Siebmacher
I. >65. n. >9. — v. Meding III. n. 589. — Gauhe I. >>27 u. f. II. 817.Anhang >686. — Zedier XXV. 738-f Wahrscheinlich ist der beiSagittar, glcichen'schc Historie 437, vorkommende O. auch ausdiesem Geschlcchtc. sv. H.)
Gcmiiiga, Siegfried Laeso, k. schwcd. Konsistorialrath undProfessor, nebst seinem Bruder JuliuS, wurden 1756 in denNeichsadelstand erhoben. sR. T. A. A.)
Gcp, Oeppe, ein anhalt'sches Geschlecht, das aus Ungarnnach Franken und von da in das Anhalt'sche kam. Es istauch im ehemal. fränk. Ritterkanton Rhön u. Werra ansässig.
(Beckmann, anhalt. Historie VII. Tab. U. 7. n. >4. — Zedier XXV.S. 759. — v. Meding III. n. 58>. — Gauhe I. >128. — V .Ledebur
II. >61. — Biedermann, Rhön u. Werra I. Verz. — v. H-1
ch Gcpstiigcn, ein altes schwäb. Geschlecht mit gleichnamigerBurg im O.A. Ehingen, welches schon 1127 vorkommt und1482 erloschen ist. sGriestngcr 1621.)
Ger, s. Oehr.
Wernstebt, ein in Pommern mit Sophienhoff, Dahlenin Mecklenburg, Krusenhof u. Hopfgartcn — um 1625 —angesessenes Geschlecht. Schwcd. Adel von 1666, 1662, undschwed. Freiherrnstand von 1727.sv. Ledebur II. >6l. III. 3>7.)
Mcrtei ans Güntersbuht. Dem Württemberg. Hofrath undKonsulentcn vieler ritterschaftlichen Familien wurde, nachdem erdas Neichslehen G. bei Nürnberg und zwei ansbach'sche Gütererworben hatte, am 16. März 1762 von Kaiser Franz I. derAdel ertheilt. sv. Hefner, bayer. Adel S. 161. T. 121.) W.:Geviertct; 1. u. 4. in B. eine s. Lilie, 2. u. 3 von S. u. R.mit zwei gegen einander gekehrten Aestcn oder Schrägzinnen schräggctheilt. sTyroff 34. — v. Lang 461. — v. H.)
Vcrtcisburg, s. Jensch. — Gerlingen, s. Haas.
1. Gerthe!, eine adliche Familie in Schlesien, worausmehrere Mitglieder seit 1866 im preuß. Heere gefunden werden,sv. Zedlitz.) Friedrich Benedikt O., Erblehnherr auf Döbitz,wurde 1753 in den Adelstand erhoben. sR- T- A. R. — v. LedeburII. 161. III. 317.) Wappen: In S. ein geharnischter Ritter mitgezogenem Schwerte.
2. Verthcl, Johann Kristian Friedrich, Lieutenant aus Bay-reuth, erlangte am 17. Juli 1772 den preuß. Adelstand,sv. Ledebur II. 161.) Wappen: Schräglinks gctheilt; oben in R.3 w. Kazenköpfe. sv. Zedlitz. — Preuß. Wppb. IV. >3.)
3. Vcrthel. Der Bürgermeister und Großhändler GeorgFriedrich Samuel O. zu Hof, wurde am 15. Febr. 1819 alsAdlicher in Bayern immatrikulirt. Wappen: Geviertct; 1. u. 4.in G. ein schw. Anker, 2. u. 3. in Schw. ein s. Schwan.
sTyroff 66. — v. Lang, Suppl. >28. — v. Hefner, bayer. AbelS. >9l. T. >21. — v. H.)
Vcrthling. Samuel Hermann O. wurde am 16. Dez. 1832vom Großherzog Fr. Franz von Mecklenburg geadelt. Dieerste Standescrhöhung von diesem Fürstcnhause. Wappen unbe-kannt. sv. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 15; Erg. Bd. S. 32.)
Gerzen, Oertzen, eine alte Mecklenburg, u. märk. Familie,j die schon im 13. Jahrh. viele Güter in Bcsiz gehabt und wovon