Druckschrift 
3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
109
Einzelbild herunterladen
 

Obw Od

109

2. Vbwcrcr. Der Bankier Michael v. O. zu Augsburgwurde im I. 1804 mitEdler von" in den Neichsrittcrstand er-hoben. HM- v. M., Erg. 183. v. Hefner, baycr. Adel S. 100.Taf. >21. Bayer. Wappb. VII. 51. v. Lang 465, unter Owcrer.

- Kneschke, Wappen IV. v. H.)

Vchochi, Ochocki, v. Wicrzbouiick. Anton O. wurde im 1.1807mit dem Beinamen v. W. in den galiz. Adelstand erhoben.HM. v. M., Erg. 332- v- Hefner, galiz. Adel.)

Vchotnicki. Ein Hauptmann v. O. stand 1818 in k. preuß.Diensten. Wappen: Nowina. sv. Ledebur III. 317.)

1. Vchs, N- N., wurde 1620 in den Adclstand erhoben.sR. T. A. R-)

2. Vchs. Der kurhess. General O. wurde 1802 in denAdelstand erhoben und vom König von Westfalen, in dessenDiensten er stand, baronisirt. Er und sein Sohn, Hess. Ritt-meister beim Gcneralstab (1828), sollen auf die Freiherrnwürdeverzichtet haben, wahrscheinlich stillschweigend, da Kurhessen dieStandeserhöhungen des Königs von Westfalen nicht anerkennt.

sv. Hefner, Hess. Adel S. 21. T. 22.)

3. 's Wchs li. Gmihtlidorf, ein fränkisches Geschlecht.(Biedermann, Geb. Tab. 347 49. Salver 146. Tab. 14. n. 36.Tab. >5. n. 43. S- 438. 467. Siebmacher II. 76. n. 9. v. MedingIII. n. 575.) Die Familie ist 1563 erloschen, sv. H.)

4. Vchs ». Vchsciistcin. Um 1730 ward ein frankfurterRathsherr Ochs, aus Basel stammend, mit v. Ochsen st eingeadelt, welche Familie jezt im Großherzogthnm Hessen angesessenist. sv. Hefner, Hess. Adel S. 21. T. 22.) Eduard v. Ochsen-stein aus Offcnbach stand 1812 in Württemberg. Kriegs-Diensten.

Vchse, eine rheinlä irdische alte Familie, die sich nachDänemark wendete. sGauhe II. 814. v. H.)

-s Vchsenbcrg, ein altes, bis 1318 vorkommendes schwäbi-sches Geschlecht auf gleichnamiger Burg im Württemberg. OberamtBracken heim. sGriesinger 1010.)

Vchsciiftid, s. Bosio.

Vchßcnstcin, Ochsenstein, eine alte elfass. u. rheinländischeFamilie. Johann Kristian v. O., k. preuß. Kriegs- u. Domänen-Rath, wurde 1751 in den Freiherrnstand erhoben.

sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 159. III. 317. R. T. A. N. Kneschke,Wappen IV. Siebmacher II. 23. n. 8. Neues genealog. Hdb. von1777. S. 303. 1778. S. 352. Nachtr. 156. - v. Meding III. n. 576.

Gauhe II. 8>5. Hübner, Hist. Polit, VII. v. H.s

Vchtschndal, Anton, österr. Hauptmann im 1. Art. Reg.,wurde 1851 geadelt.sOesterr. Milit. Schemat. von 1851.)

Vckcnhausen, s. Vetzcr.

-s Vckhl. Der Land - und Rentschreiber Peter Jakob Leo O.zu Landshut erhielt vom Kurf. Karl Theodor am 30. März1778 ein Edelndiplom. sv. Hefner, bayer. Adel S. 100. T. 121-Kneschke, Wappen II. v. Lang 460. v. H.s

Wckl i>. Jalscid. Der kais. Arzt Andreas O- erlangte 1602den Adel mit dem Beinamen v. S. Aus diesem Halle'scheuPfännergeschlechte hatte schon um 1540 Gregor O- von KaiserKarl V. einen Wappenbrief erhalten. (Dreyhaupt, T. XXVIII.Siebmachcr IV. 139. v. Ledebur II. 153. R. T- A. R.)

Vciawalski v. Stmtdcrg, eine böhmische Familie, welche imBöhmischen O., deutsch Streitberg heißen soll.sGauhe II. 815. v. H.s

G'Connor - V'Connct de Kerry, wahrscheinlich irländ. Ab-stammung. Daniel O'C.-O'C. de K. stand 1857 als Oberst-Lieutenant im 43. k. k. österr. Inf. Regiment.

Vcshliy v. Vcsko. Der Oberst Josef O. v. O. wurde imI. 1790 in den Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 83.)

Vcyen. Die v. O. sollen zum Adel der Rheinprovinzcngehören, sv. Zedlitz.) Vielleicht soll es Oyen heißen.

1. -s Weichen. Heinricus de O. tcstis in einem walken-rieder Brief 1225. Hinricns et Cerstanus de Odelciben1231. sUrk. B. f. Niedcrs. II. 104.)

2. Weichen. Der Doktor der Rechte, Joh. Kristof Hanischauf Riesa?c. im Meißnischen, wurde am 7. Aug. 1790 vomsächs. Neichövikariat mit dem Beinamen v. O. in den Freiherrn-stand erhoben. (Gr. v- Beust, sächs. Staatsanz. Heft 1. Sächs.Wappb. II. 28. Kneschke, Wappen III.)

Wciga- Der Kreishauptmann Karl O. zu Sa atz in Böhmenwurde im I. 1792 geadelt und in demselben Jahre in den Ritter-stand erhoben. sM. v. M. 236; Erg. 183.) Ritter Karl v. O-,toskan. Geschäftsträger in Wien, wurde 1838 in den österr.Freiherrnstand erhoben, sowie auch dessen Bruder, der österr.Generalfeldmarschalllieutenant. sE. S.) Karl Ritter v. O-, Oberst-Lieutenant zu Innsbruck, erlaugte 1358 die Freiherrnwürde.sA. A. Zeit., März 1858. Oestcrr. Mtlit.Schemat. von 1858.

v. H. Kneschke, Wappen III.)

's Wem, Ödeme, Othem, ein längst ausgestorbenes, vormalöaber sehr ansehnliches Geschlecht in Niedersachsen, besondersim Lüneburg'schen seßhaft.

sPseffingcr, braunschwcig. Historie III. 33698. Zedier XXV.457 u. f. Lüdersens Sammlung. v. H.)

-s Werlicrg, Vogt von. Gerardus advocatus de Odel-berghc 1231 in einem Brief der Markgrafen von Branden-burg. Albero v. O. verkauft dem Kloster Ehorin seine Fischereiam Parsteiner - See 1309. Klaus, Thideke n. Jancke v. O. 1371.sCod. Brandenburg. XIII. 202. 235. 263.)

Werscid, s. Gyrgy; Heinrich.

st Wcrokq v. Lydcrzom, ein schles. Geschlecht, das auch inMähren begütert war, zu den allerältesten böhm. Geschlechterngehört, und sich zuweilen Oderöki v. Lidcrzova schrieb.sBalbini Miscell. regni Bohem. Decad. II. Lib. 2. Sinap I. 632.

Sicbmacher I. 74. n. I. v. Meding III. n. 547. 574. Zedier,Univ. Ler. XVIII. 1473, wo auch eine Stammtafel befindlich ist.v. Ledebur II. 159. III. 317. - v. H. - Salver 603. 633. 687. 714.

Gauhe I. 1124 u. f. v. Hattstein I. 405 n. f. v. Humbracht,Tab. 60.)

-s Wcrwoiss, Otterwolff, ein schles. Geschlecht, dessen Stamm-Siz Lubovicz im Fürstenthumc Oppeln gelegen. sSiebm. 1.68.n. 3. Sinap I. 683. - v. Meding III. n. 578. Gauhe I. 1125.)Die Familie ist erloschen, sv. Zedlitz. Dipl. Jahrb. für den preuß-Staat 1843. S. 324. v. Ledebur II. 159. v. H.)

Wcscalchi. Schon im I. 1639 wurde Livio I. O., welcherzum König von Polen vorgeschlagen war, in den Reichssürsten-stand erhoben. Er starb 1713 kinderlos. Sein an Kindesstattangenommener Schwestersohn, der k. Adjunkt in Katalonien,Don Balthasar O., wurde im I. 1714 in den Neichsfürstenstand,mit dem Uebergang auf den Erstgebornen, erhoben.

sM. v. M. 7. Gencal. Staatshdb. 65ster Jahrg. S. 43496.Gothaer Hoskalcnder für 1836 u. f. Diplom. Jahrb. für den preuß.Staat 1843. S. 228. v- H.)