1. Ncntwig, Johann Adam, kais. Oberlicuteuant, AmtSdirektorin Ungarn, wurde 1696 in den rittcrmäßigen Adelstand erhoben.
sR.T. A. R.s
2. Nentwig v. Eichcnscld. Der Zolleinnehmer Franz Karl N.zu Zuckmantel wurde im I. 1710 mit dem Beinamen v. E.in den böhm. Ritterstand erhoben, sv-Ledebur II. 142.— M.v.M.,Erg. I8l. — v. H.) Ferdinand Jgnaz N., Postbeförderer zu Zuck-mantcl, erlangte im I. 1719 den böhm. Rittcrstand mit v. E.fM. v. M., Erg. l8l.f
Reo-Domo, s- Poda.
Ncrhof v. Holterberg. Kamen aus Böhmen, wo sie vor200 Jahren schon bekannt waren, nach Meißen und von danach 1715 nach Niedersachsen. Die Familie kaufte sich auchin Preußen au. sv- Hcfucr, sächs. Adel S. 46. T. 45. — Sächs.Wappcnbuch VI. 67. — v. Ledebur II. 141 unter Rehrhof v- H. —Kncschkc, Wappen II. 317. — Gauhe II. 780. — v. H.s
si Ucrlich. Der Rath des Bischofs zu Breslau, AntonHeinrich N., wurde im I. 1710 in den böhm. Ritterstand er-hoben. Mit seinem Sohne Franz v. N., LandschaftSdircktor, starbdas Geschlecht 1790 wieder aus. v. Ledebur II. 142, Hencl, Si-lesiogr. C. 7. p. 196 u. C. 12. p. 1164, uud hiernach Sinap II.833 sprechen von einem im Guranisch-Glogau'schen seit altenZeiten angesessenen adl. Geschlechte v. N.; ob dasselbe gemeint sei,bleibt dahingestellt. (Zedier XXIII. 1782. — M. v. M., Erg. 181.- v. Hsi
Nrronowicz. Alexander Ritter v. N. stand 1857 als Kadetim 20. k. k. österr. Inf. Regiment.
si Ncscn, Konrad, Sindikus zu Zittau, erlangte 1542 einenAdelöbrief. Am 10. Mai 1642 ertheilte Kaiser Ferdinand denN. einen Wappenbrief. Am 30. Dez. 1795 ist das zittauerPatriziergeschlccht ausgestorben; es war in der Oberlausiz zuPoritsch, Nadzcndorf und Nennersdorf begütert. W.: ?so. Ledebur II. 142-s
Nespcrn. Der nie der österr. Regierungssckretär Ferd. N.wurde im I. 1787 mit „Edler von" geadelt.sM. v. M, 233. - v. H.s
Nesse, kommt in der Person des Karl Sigmund Friedr. N.,geb. 1716 in Pommern, gest. 1758, als Chef eines preuß.Grenadierbataillons vor. Die Familie ist in Preußen angesessen,sv. Ledebur II. 142. — v. Zedlitz.)
Nessel, s. Löwenfeld.
Ncssclbcckh v. Hesselbach. Zacharias N., kais. Beamter bei demösterr. Landschaftseinnehmer ob der Enns, wurde 1651 mit demBeinamen v. Ncsselbach geadelt. sN.T. A.RJ
Ncssclfcld, s. Koprziwa.
Ncssclrode, Nesselroth, eine sehr alte adliche, nachher frciherr-liche und zum Theil gräfliche Familie in den Rhcinlanden,deren Stammhaus im Herzogthum Bergen gelegen, die früherauch in Thüringen u. nachher auch in Schlesien lebte, allwonoch ein Schloß dieses Namens unweit Kreuzberg an der Werragelegen ist. Sie sind im Jülich'schcn, Berg'scheu und Kölni-schen aufgeschworcn. Ihre Zweige sind im Nicdcrrheinischcn Jhres-hofen und Neichen st ein. Nachdem eine Linie Schloß undHerrschaft Rcichcnstcin an sich gebracht hatte, ertheilte ihr derKaiser Leopold den Reichsfreihcrrnstand und den Mitgcbrauch desreichen st ein'schcn Wappens, und hierauf am 3. Okt. 1702 die
R. Grafenwürde in der Person des Franz Frhrn. v. N.-Reichen-stein. Am 4. Sept. 1705 wurde der kais. geh. Rath Franz Joh.Bertram und seines Bruders Sohn Franz Karl Frhr. v. N. inden Grafenstand erhoben und am 4. Sept. 1719 erlangte solchenJoh. Valentin Wilh. Frhr. v. N. u. Rhade. Leztercm Zweigegehörte der kais. rnss. Vicckanzler Graf Karl Robert v. N. an.In Bayern befindet sich der Zweig der N.-Hugenpoct.
sv. dem Knesebeck. — v. Zedlitz. — Rodens I. 89. 168. — Jahrb.des deutschen Adels 1847. — v. Lang 190. — Bayer. Wappenbuch. —Taschcnb. der gräft Häuser 1838 n. f. — v. Firks, Urspr. des Adels inden Ostseeprovinzcn 141. — Fahne I. 302. II. 100. 232, wo ein voll-ständiger Stammbaum. — v. Steinen, Tab. XXXVI. 2. — SiebmacherII. >25. — v. Hefuer, preust. Adel S. 20. T. 22; bayer. Adel S. 48.T. 49. — v. Ledebur II. 142. III. 315. — Kueschke, Grafcnhäuser. —Hübner, Genealogie III. Tab. 955. — Seifcrt's hochadl. Ell. u. Kinder.— Bucelini stemmat. II. IV. — Sinap II. 366. — Jmhof, not. S.R. G. P. proc. IX. 136. - Gauhe I. 1083-98. — Zedier XXIIl.S. 1944-49. — v. H .s
Nesselröden, ein eichsfeld'sches Geschlecht.sWolf, eichsfeld. Urk.B. 16. — v. H.s
Nesse», ein friesländ. Edelngeschlecht, aus welchem um1609 mehrere Mitglieder in Mecklenburg. Diensten standen.Von Mecklenburg wandte sich Hajo v. N. um 1670 nach Sachsen,sv. Ledebur II. 142. III. 315. - v. Hcfner, sächs. Adel S. 40. T. 45.sNestor, ungarisch. Joh. v. N. war 1835 k. k. General-Feldwachtmeister und Festungskommandant zu Es sc gg.
Nestorins, Johann Georg, wurde am 31. Oktober 1659 inden böhm. Ritterstand erhoben. sM. S.)
Nesnchaw, ein pommer'scheS Geschlecht, das Einige Nes-nechow schreiben. sMicrälius 509. — v. Meding III. n. 562. -Siebmachcr V. 166. — v. H .s
Nesiliiiger v. u. zu Ichelchcngrabcn, eine alte reiche böhmischeFamilie, die in Oesterreich als frciherrlich blühte. sGauhc II.S. 780. — v. Schonfcld, Ad. Schemat. I. 2l6.s Der OberstlieutenantJosef N. v. u. zu S. wurde im I. 1813 in den Freiherrnstanderhoben. sM. v. M., Erg. 81, welcher ihn jedoch irrig Neßlingenschreibt. — v. H.s
Ncjsnmn». Die Gebrüder Kristof Ruprecht, Mar Kristof,Hanns und Heinrich Thomas N. wurden am 20. Okt. 1627 vonKaiser Ferdinand, von Prag aus, geadelt. sM. SJ
Ncstincris. Der Pens. Obcrstlieut. w. Franz v. N. wurde imJahre 1806 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 73. — v. H .s
Nrth. Jakob v. N. war 1335 k. k. österr. Hofkriegsrath.Nethliiigen, Nettlingen, ein lüneburg. Geschlecht.sLüderscu's Samml. — v. Meding II. 596. — v. H.s
si Netra, ein altadlichcs Hess. Geschlecht, seinen Ursprung vondenen v. Bomeneburg (Boineburg) ableitend, das seinen Na-men von der Burg und dem Dorfe Netra unweit des SchlossesBomeneburg, am Ende des 13. Jahrhunderts entlehnte; nach sei- ,nein Erlöschen (1558) fiel dieses Besizthum an die v. Boinc--bürg wieder zurück. Wappen: Das Schild geviertet, 1. u. 4. F. R.si2. u- 3. F. S., auf dem gekrönten Helme zwei von R. - S- übereckgcthciltc BüfsclShörner. Bei Winkelmann, Beschreibung von HessenS. 305, ist dieses Wappen auf deu Kopf gestellt. Bei Schannat,fuldaer Lehnhof S. 135 unter Netar-Netter, ist das Schildsechsfach getheilt. Im Hess. Wappcnbuch von Wessel wird dasWappen der Herrschaft Nüller, B. 44, wie das obige beschrieben;bei Siebmacher fehlt dasselbe unter dem Hess. Adel.