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Hunderts vorkommt. Anna v. N. aus dem Hause Kcela warim 15. Jahrh. mit David v. Har stall vermählt. Beruh, v. N.lebte um 1550. Sein Sohn Kristof Heinrich besaß Alten-grottern und Flarchheim und zeugte Heinrich Kristof denjüngeren, welckcr 1649 als kais. und knrsächs. Oberst blühte.Das Geschlecht ist mit dem prcuß. Major Kristian FriedrichWilhelm v. N. 1843 ausgestorben. Sein Pflegsohn Karl GustavHartwig erhielt als Erbe die Erlaubniß, Namen und Wappenzu führen und sich H. v. N. zu schreiben.
sv. Ledebur ll. 136. — Rcbmanu, Adclsarchiv, Mspt. — v. Zedlitz.
— Sagittar, glcichen'sche Historie 433. 471. — Zedier XXIII. 715.842.
— Kncschke, Wappen tl. — Uechtritz, Geschl. Erz. 80. 8l. Taf. — GauheI. 1073. — v. H.s
Naso v. Löuicnstls, Lcwcnfcls, s. Löwenfels.
Nassadcl, s- Nasseugriff.
1. Nassau. Die souveränen Herzoge von Nassau gehörennicht hiehcr; doch will man nur ein Werk über sie anführen:Geneal. ill. com. Nassoviae; Lugd. Bat. 13. 616. — Erst imI. 1299 haben die Grafen v. N. Güter in Nürnberg erlangtvon Konrad Grozze das Haus bei St. Lorenz. Bürger warensie nie in Nürnberg. sP. Oesterreicher, Denkwürdigk. z. frank. Gesch.3s Hest. S. t54. — Journal v. u. f. Franken II. 30.s
2. fi Nassau, ein wahrscheinlich ausgestorbenes schlcsischesGeschlecht. sSinap I. 661. II. 83l. — Gauhe I. 1073. — v. H.s
3- Nassau, eine nicderländ. Familie, die von des PrinzenWilhelm von Oranien natürlichem Sohne, Justin v. N., ab-stammte, aber erloschen zu sein scheint. sJmhof, notit. proc. Jmp.Lib. VI. c. 5. — Gauhe II. 778. — v.H.s
4. Nassau, ein seit 1660 bekanntes schlcsisches, ursprünglichbrabant. Geschlecht. Zwei verschiedene Wappen, die diese Fa-milie, oder vielmehr zwei verschiedene Linien derselben geführt,findet man bei Sinap I. 661 und bei v. Meding I. n. 568 ange-geben. Aus dieser aus Brabant stammenden Familie wird zuerstKarl v. N- angeführt, welcher 1483 zu Birkoles in Ungarnsich gesezt, nachdem er zuvor große Reisen gemacht hatte. SeineNachkommen wendeten sich in Folge der in Ungarn herrschendenUnruhen nach Polen, wo sie ihr Vermögen durch die Einfälleder Tartaren verloren. Kristof v. N. kam darauf als Page anden Hof nach Brieg und verpflanzte dadurch sein Geschlecht nachSchlesien, daß er Hartmannsdorf u- andere Güter daselbsterkaufte. Von seinen Nachkömmlingen wurde Kristof Ernst v. N.am 5- März 1746 in den prcuß. Grafcnstand erhoben, welcheWürde mit ihm wieder erlosch.
sv. Ledebur II. 137. — v. Zedlitz. — v- Hefner, preuß. Adel S. 20.T. 22. - Gauhe I. 1076. — v. H.j
5. Nassau. Der Prinz Manriz von Oranien, aus dem HauseNassau, zeugte mit seiner Maitrcsse, Madame v. Mecheln,zwei Söhne, die von Kaiser Leopold im I. 1679 in den Grafen-stand erhoben wurden, und welche in holländ. u. engl. Dienstetraten. Sie sind auch unter dem Namen Odick als Befizer dieserHerrschaft bekannt. sR. T-A. R. — Jmhof, notit. proc. Jmp. —Gauhe I. 1073-75. II. 778. — Salvcr 509. — Masch 102. - v. H.s
6. Nassau, Jakob, Holstein - gottorp'scher Rcntmeister,wurde 1684 in den rittcrmäßigcn Adelstand erhoben.
>R.T.A.R.s
7. Nassau, Graf v. Conrois, Heinrich Graf v. N. u. Wianden
zeugte einen natürlichen Sohn, welcher die Grafschaft Conroygeschenkt erhielt und hiernach zum Grafen v. C. erhoben wurde.
sL'Erection de toutes lcS terres du Brab. — Nebmann, Adelsarchiv,Manuskripts
8. fl Nassau s» Zpurkcnburg, ein rhei irländisch es, zwischen1320 —1602 vorkommendes Geschlecht, das am 22. Febr. 1602mit Heinrich N. zu S., Domherrn zu Mainz und Trier,ausgestorben ist. Ihr Wappen, ein s. Löwe in einem s. Ballenbestreuten bl. Felde, deutet darauf hin, daß sie wahrscheinlichBastarden von Nassau waren. Das Schloß Spurkenburgerhielten sie 1500. jGauhe l. 1076. — v. Humbracht, Tab. 278. —v. Hattstein I. 401. — Siebmacher I. 128. n. 10 (ohne Zusaz). —v. Ledebur II. 137. — v. Meding I. n- 569. — v. H .s
9. Nassau Zuiflcnstein, eine gräfliche Familie in der ProvinzUtrecht, die von Heinrich Friedrich Prinzen von N.-Oranienabstammt, da dieser mit einer Bürgermeisterstochter zu Emmerichaußer der Ehe einen Sohn Friedrich zeugte, dem er die HerrschaftZnylenstcin in der Provinz Utrecht erkaufte.
sJmhof, not. proc. Jmp. Lib. V. c. 6. §. 32. — Tr. de la Noblessed'Utrccht P. 23. — Ganhe I. 1075 u. f. — v. H.sNasse», s. Naso.
Nasscnftls. Georg v. N. war freising'scher Kanonikusund Probst auf dem Petersberg (auf der Matran bei Fischbacham Inn). Er ist zu Freising am 14. Juli 1474.
Nasseugriff, Nassadel. Eigentlich hieß dieses schles. undthüring. Geschlecht Nasseng niew, kam im 14. Jahrh. vor,ist aber erloschen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. >37. — Zedier XXIII.S. 842. — Sinap l. 661. — Gauhe I. 1077 u. f. - Siebmacher I. 58.n. 10. — v. Meding III. n. 557. — v. H.s
Nassini. Der Maler Nikolaus Josef N. wurde im I. 1707in den Rcichsadelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 386. — v. H.s
Nasscisski, ein preuß. Geschlecht. sv.Ledebur II. 137. 111.315.)Wappen: Trzaska.
Nah. Dieses Namens möchte es zwei Geschlechter geben.I. -s v. Naß und Hrabau in Schlesien; es führt in G. aufeinem gebogenen Aste einen Naben, und besizt Hrabau undStepfsdorf. sSiebmachcr II. 49.) II. v. Naß, Nasse, 1671im Lauenburg'schen begütert, mit dem Wappen Ostoja. 1355lebte in Berlin ein Obcrstlieutenant aus diesem Geschlechte,sv. Ledebur II. 137. — Sinap I. 660. — Gauhc I. 1073. — v.H.sNatalis, stammen aus Languedoc und kamen 1635 mitanderen Flüchtlingen in die brandenburg. Staaten. Die Fa-milie scheint später erloschen zu sein,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 137. III. 315. s
Nathusius, PH. E., Rittergutsbefizer auf Meinstedt, A. E.N-, RittergntSbesizer auf Meyendorf, W. E. N., Ritterguts -Besizer ans Königsborn, der Landrath H. E- N- ans Alt-Halden sieben, sämmtlich in der Provinz Sachsen, erlangten1861 den preuß. Adel. Schon am 15. Okt. 1840 war ein N.auf Hundts bürg mit Beschränkung in den preuß. Adelstanderhoben worden, sv. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat1841. Abth. 2. S. 110. — v. Ledebur II. 137. — A. A. Zeit., Okt. 1861.)
Natorp. Franz Wilhelm Edler und Reichsritter v. N. wurdeim I. 1801 in den Reichs- und erbländ. Freiherrnstand erhoben.sM. v. M. 72.) Der kurköln. Nentmeister Joh. Theodor N.wurde im I. 1783 in den Reichsritterstand erhoben. sM. v. M.