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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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Mul - Mur

das Wappen in Kupfer liefert und v- Meding beschreibe FranzFerdinand und Heinrich M., Brüder, dann ihr Vetter EmanuelLadislaus M. v. W. wurden von dem Kurfürsten von Pfalzbayernals RcichSvikar am 26. Dez. 1796 in den Rcichsfrciherrnstanderhoben, (v. Wolframitz, Cell. zc. Mspt. Sicbmacher V. 77. n. 5.

v-Meding III. n. 549. Gauhe II. 772 u. f. v. H l

1. Mulzcr, Simon Alexander, Registrator beim kais. General-Kommissariat, erhielt 1638 die Adelöwürdc. sR. T. A. Rsj Vergl.Mültzer.

2. Mulzcr. Der k. bayer. Regierungsvicepräsident AdamJosef M. erhielt am 36. März 1816 vom König von Bayerndas Frcihcrrndiplom. Sein Vater war Georg Kristos M. , kur-mainz. geh. Rath. (Taschenb. der freiherrl. Häuser von 1859.v. Hcfncr, bayer. Adel S. 48. Taf. 48. Kneschke, Wappen IV. 392.

v. Lang, Suppl. 59. v. H.sj

3. Mulzcr v. Ilosenlhal, Theodor, kais. Obcrstlieutenant, er-hielt 1665 Wappenverbcsserung. Wahrscheinlich ein Nachkömmlingvon Simon Alexander M., geadelt 1638. (N.T. A. R.sj

Mum z. Schwarzenstein, eine kurbrandenburg'sche Familie,wovon Einer noch im I. 1731 Johanniterritter gewesen.

IDittmar, Bcschr. des Johanniter-Ritterordens. Ganbc II. 773.

v. H.s

Muinli v. Muhlheim. Der Generalmajor Franz M. wurdeim I. 1817 mit dem Beinamen v. Mühlheim geadelt.

IM. v. M., Erg. 385. - o. H.j

Mumcltcr v. Selicrnthai. Der Repetitor der polit. Wissenschaft,Dr. M., wurde im I. 1787 mit v. S. geadelt.

(M. v. M. 228. - v. H.l

Mumme, stammen aus Westfalen. Mitglieder dieser Fa-milie befinden sich theils in österreichischen, theils in nas-sau'schen Kriegsdiensten. so. Zedlitz. v. Hefncr, nassaucr AdelS. 12. T. 13. - v. Ledebur II. 128. Kneschke, Wappen III.Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 199.z

Mumthc v. Hcldcnfcis. Der österr. Pens. Major Friedr. M.wurde im I. 1863 mit dem Beinamen v. H. geadelt.

(M. v. M. 232. - v. H.j

Munck, Monck, eine alte, vormalige holstein'sche Familie,die aber erloschen, und vielleicht noch in Dänemark, wo sie sichauch verbreitet hat, lebt. jHübner, Tab. 87. Angeli, holstein'scheNdelSchronik II. Lndolph, Schaubühne II. 1163. Gauhe II. 774 u. f.

Zedier XXII. 758.j Auch in Schweden blüht das Geschlechtnoch. sv. HI

1. f Miuid, eine alte adl. Familie in Mecklenburg, die aberabgegangen ist. so. Ledebur II. 131. v. H. Gauhe I. 1967.s

2. Mund, Heinrich Anastasius Otto, braunschweig - lüne -bürg'scher Konsulcnt, wurde 1792 geadelt. sR.T.A.R.sj

Mundbrädt, s. Mondtbradt.

Mundbrad v. Spicgclbcrg, s. Mondtbradt.

Mundbrotcl, s. Mondtbradt.

f Muudcldingc», alte schwäb. Ritter auf gleichnamiger Burgim Württemberg. O.A. Ehingen; das Geschlecht ist sehr früh-zeitig erloschen. (Griesinger 918.sj

si Mundelsheim, eine elsass. und fränk. Familie, die ihrgleichnamiges Stammhaus noch im I. 1656 besessen, wahrschein-lich aber erloschen ist. jPastorii Franko», rediv. p. 493. Gauhe II.S-775. - v. H.j

f Mundenhaimcr zu Mundcnhaimb, Wolfgang u. Peter, stehenin der bayer. Landtafcl 1496, item Hanns und Heinrich.

Mnndi. Der Tuchfabrikant Wilhelm M. in Brünn wurdeim I. 1739 in den Freiherrnstand erhoben. Wahrscheinlich gleichmit Mundy, Freiherren in Oesterreich.

IM. v. M. 72. v. H.j

Munding, Matthäus, Doktor, Hofmeister der ungar. Edel-Knaben, und sein Bruder Johann, wurden 1656 geadelt.

IN. T. A. N.s

Mundorf. Von dieser Familie in Bayern ist nur dasWappen angegeben bei v. Hcfner, bayer. Adel S. 99. Taf. 119;möchte vielleicht Pcrsonaladel sein.

Muncrcti. Der Reichshofagent Johann Baptist M. wurde imJahre 1719 mitEdler von" in den Rcichsrittcrstand erhoben.

IM. v. M., Er«. 189. v. H.s

Mlinicr. Der Merkantil- und WcchsclgerichtSasfessor FranzStefan M. zu Fiumc wurde im Jahre 1756 mitEdler von"geadelt. (M. v. M. 232. - v. H.z

Murach auf Nicdcrmnrach, ein altes bayer. Geschlecht, welchesseinen Siz auf Schloß Nied er-Mur ach vorm Wald hatte undvon den längst abgestorbenen Grafen v. Mur ach abstammen will,welche ebendaselbst ihr Schloß und Grafschaft Murach hatten,die nach ihrem Aussterben an die Grafen v. Ortenburg undspäter an die Pfalz gekommen ist. Sie führten übrigens vonjeher das nämliche Wappen, wie die Grafen, nämlich einen spiziggezogenen f. Querbalken in R. Wig. Hund, bayer. Stammbuch

II. 174, gibt au, daß das Geschlecht schon 942 vorkomme, undbeginnt die ununterbrochene Stammreihe in der Mitte des 14tenJahrhunderts, so. Lang 199. Bayer. Wppb. III. 66. Sicb-macher I. 77. II. >9.z Freihcrrlich seit länger als 166 Jahren. HerrnKristof Gottfried Ernst M's zu Nied er mur ach Erben gebenGewalt zum oberpfälz. Landtag 1767.

Muralt, ein schweizer Geschlecht, welches aber in Pommern1855 mit Wunneschin angesessen ist. Auch im GroßherzogthumHessen sind die V. M. seßhaft und bedienstet.

Iv. Hefncr, Hess. Adel S. 29. Taf. 22. v. Ledebur II. 133.Gesch. der Familie v. Mnralt 1855.1

Murat, Johann, kurbayer. Pfistermcister, wurde 1636 ge-adelt. IN. T-A. R.sj

Murau, s. Lichten stein.

Mnrawski, auf Rubinkowo in Preußen, (v. Ledebur II. 133.

III. 314.Muß Morawski heißen. W.: Drombrowa.

Muraist, Demetrius, privilegirtcr Großhändler zu Nicschien

in Klcinrußland, erhielt nebst dem deutschen Jnkolate 1789den rittcrmäßigcn Ncichsadelstand. sR. T. A. N.sj

Murcch. Besaßen zwischen 11361212 die gleichnamigeHerrschaft in St eher mark. sSchmntz 595.^ Auch Murcckgeschrieben.

Murgthal, s. Lcndl.

f Murhaimcr zu Murau (drei Rohrkolben aus einem Drei-Berg ?). Wolfgang M. zu M. steht in der bayer. Landtafel1496.

si Murhcr (Murcr). Wappen wie Murach, doch verschie-denes Kleinod. Ludwig Mur er zu Kölnpach in der bayer.Landtafel 1496. Haben sich auchv. Fraberzham" geschrieben.1635 4 ?