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Mühl — Müll
st Mühlhujc», Mühlhauscn, schwäb. alle Ritter auf dergleichnamigen Burg im Württemberg. O.A. Canstadt, derenNachkommen im 14. Jahrh. als Bürger in Prag lebten.I Griesinger 919.)
's Möhlingcil, Mulingen, eine ehemal. Grafschaft im Magde-burg'schen. sHoppenrodt 63. — Gesch. der Grafen u. Herren vonMühlingen u. Barby; von M. Horn, Mspt. S. Dresd. gel. Anz. 1756.S. 45t. - v. H.) S. Barby.
Mühlingcn, f. Buol.
Mühiiiuinil, Karl Friedrich und Franz Ludwig, wurden 1767geadelt. sR.T.A.R.)
st Mühlpsort, ein schlcs. Geschlecht von zweifelhaftem Adel;scheint erloschen; führte in Bl. einen s. Mühlstein.
(Sinap II. 822. — Zedier XXII. I8l. — v. Ledebur II. 125. —v- H-I
Mühlstein, I., österr. Hofrath beim Obergericht, erlangte1855 den rittermäßigen Adelstand. sA. A. Zeit. v. 1855.)
Mühlstettcr l>. Mauren, eine aus Käruthcn stammende Fa-milie, welche sich 1436 nach Tirol wendete. Sie hat mehrereAnsize erworben und von Mauren bei St. Michelsburg Namenund Wappen angenommen; 1524 wurde sie immatrikulirt.fv. Hefner, tiroler Adel S. 13. T. 15; Erg. Bd. S. 25. T. >9.)
st Mühlwniigcr (Millmangcr). Hanns M. zu Recestorf stehtin der daher. Landtafel 1496; item Kristof M. zu Wollnzach.
Mühlwcrth-Gärtner, s. Müller v. Mühlwerth.
Miihr, Mühren, Hanns, Wolf und Elias, Gebrüder, in denkais. Erblanden, wurden 1629 geadelt. sR. T. A. R.)
Mülbach. Anno de Mulbeke testis 1264 in einem Briefdes Klosters Walkeuricd. sUrk.B. für Nieders. II. 46.)
Mülbe, ein altadliches, im 18. Jahrh. noch reich begütertesGeschlecht in Preußen. Noch jezt befizt die Familie Bagan-nowen, Mickeliug, Saleschen u. s. w. Im preuß. Heerestanden viele Mitglieder. Die Familie gehört auch zum braun-schweig'scheu Adel. fv. Zedlitz. — Mecklenburg. Wappcnbuch. —v. Ledebur II. 197. 125. — v. Hefner, Mecklenburg. Adel S. 15. T. 13.)M. s. Milbe.
Mülimer v. Mühlheini, ein in Kur Hessen befindliches Ge-schlecht. sv. Hefncr, Hess. Adel S. 26.)
Mülcn. Hanns Mhlen v. Bappenlouch urkundet Anno1396. Von einem Rüdger Mülen kam Pappelau (Bappenlaw),der Stammsiz (O.A. Blaubeuren), auf dessen Nachkommen Hannsden Späten, der ihn 1464 an Württemberg verkauft.fMemminger, O.A. Blaubcuren 184.)
Mülcnburg. Megeuhardus de Muolenburc, miuisterialisFr islariensis (?), testis in einem Brief des Klosters Walken-ried 1144. Meinerus de Mulburch 1188.fllrk. Buch für Nieders. II. II. 39.)
Mülgravc, in England. William Philipp M., Sohn einesSchmiedes in Amerika, arm, ließ sich in einer auf Subskriptionbewerkstelligten Taucherglocke in das Meer nieder, 1687. Erbrachte nach langer Bemühung 266,666 Pfd. St. hervor, behielt26,666 Pfd. und vertheilte das Uebrige vertragsmäßig unter dieAktionäre. Der König von England erhob ihn in den Ritter-stand und er ist Stammvater der jezt reichen Grafen v. M.)M. S.)
Mülhausen. Henricus et item Henricus milites de Muli-husin testes in einem erzbischöflich Mainz. Brief 1268. Con-
radus miles de Molehusen cognomcnto Schevelstein j»walkenried er Briefen 1229, 1238. sllrk.Buch für Nieders.II. 58. 124. 159.) Vgl. auch Salza u. Schieferstein.
Mülhol)cr «. Mülholz u. Kirchcnrcinbach, ein sulzbach'schesLaudsasscngeschlccht, das 1567 einen Wappcubrief erhielt und dessenAdel Kaiser Leopold am 2. Juli 1693 bestätigte.
sv. Laug 454. — Tyroff I.B. 26. Ausg. n. 2. — v. Hefner, bayer.Adel S. 99. T. 118. — v. H.)
Millich n. Mühlbach, ein fach f. Geschlecht, welches das Wort„von" nicht führte, aber im 17. Jahrh. sehr angesehen war.sZedlcr XXII. 189. — v. H.)
Mülig v. Mühlbach. Der Obcrstwachtmcister Bernhard M.wurde im I. 1863 mit obigem Beinamen geadelt.sM. v. M. 230. — v. H.)
Mülinen. Der Altschultheiß von Bern, Frhr. v. M., undsein Vetter, der Württemberg. Kammcrherr und Legat. Rath,wurden im I. 1816 zu Grafen erhoben; von ihrem Geschlechtc,einem alten schweizerischen, sehe man Buceliu, stemmat. IV.
sM. v. M. 25. — v. Hefncr, württ. Adel S. 2. T-3; preuß. AdelS. 19. T. 21; Erg. Bd. S. 38. — Kncschkc, d- Grafenh. — Württemb.Wappenbücher von K. Dorst u. I. A. Tyroff. — Cast, Adclsbuch vonWürttemberg. — Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1846 u. f. — Fam.-Gesch. u. Genealogie der Grafen v. Mülinen. Dunker. Berlin, 1844.— Taschenb. der gräfl. Häuser 1838 u. f. — Dipl. Jahrb. f. den preuß.Staat 1841. Abth. 2. S. 47. — v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 126. —Gauhc I. 1953. — Dorst, schles. Wppb. n. 486. — v. H.j
Müllbors, f. Müllner.
Müllcber ». Ticsscnthal. Die Brüder M. erlaugten 1662 denAdelstand mit dem Beinamen v. T. sM. S.)
Müllcgg, f. Müller.
Müllenan, eine schlcs. frhrl. Familie, aus welcher Johannv. M. auf Herwigsdorf 1681 lebte.fSinap II. 385. — Gauhe II. 75t n. f. — v. H.f
Miillenhard, ein fränk. Geschlecht, von dem mau nur von1279 bis 1297 Nachricht findet in Spangenberg's Adelsspiegel II.sGauhe II. 752. — v. H.f
1. st Müllcnhcim, eine elsässer Familie. Einige Zweigedieser Familie kamen mit dem deutscheu Orden nach Preußen, Zsv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 126.) Schrieb sich auch Mühlheini.
fv. Hattstein III. 339—33. — v. H.)
2. Müllcnhcim, Mühlheim, ein im Brandenburg'schenbegütertes Geschlecht, dessen AnHerr am 18. Aug. 1569 vom Königvon Polen den Adel erhielt, welchen der Kurfürst Friedrich Wil-helm von Brandenburg am 24. Mai 1646 bestätigte.
sPreuß. Wppb. IV. 7. — v. Ledebur II. 126.)
Müllcnhcim, f. Lösch.
Müller. Deren gab u. gibt es außer den in Schweden, dienach Deutschland kamen, beinahe in allen Staaten Deutschlandsunterschiedliche Familien, deren Wappen zum Theil sehr von ein-ander verschieden sind. Ein größerer Theil der älteren Familienführen Beinamen, um sich von ihren Namensvettern zu unter-scheiden.
1. Möller, Sebald, Willibald, Karl und Georg, Brüder,wurden 1571 in den Adelstand erhoben. sR.T.A.R.)
2. Müller, eine adliche Familie in Schlesien, welche vorlängerer Zeit Malkwitz, Kröllwitz, Burg Lissa, Weig-witz und Kreika besaß. Erasmus v. M., Eigeuthümcr dieserGüter am Ende des 16. Jahrhunderts, war Konsul in Breslau