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i hessisches Geschlecht, das ausgestorben ist. Es hat den Nameni von der Stadt und dem Oberamte Mosbach in der Untcrpfalz,s wo eö wohnte, und nahe dabei das Schloß Lindenfels erbaute.
sHumbracht, Tas. >90. — Spangenberg, Adclsspiegcl tl. — ZedierI XXI. 1812 u. f. — Salver Z3Z. 222. — Siebmacher l. 123. n. 5. —I v. Meding III. n. 547. — Gauhe I. 1046 n. f. — v. H.)
Mosbach, s. Schütz.
Mosberg auf Langcnlois u. Dcresbruch in Franken.sHartmann's Sammlung. — v. H.s
Mosburg, s. Frosch au er.
Moscardini, Philipp Ferdinand und Maria Anton, Brüder,I wurden 1792 vom seichs. Reichsvikariat geadelt, sv. H.s DieI Familie erhielt später die Grafeuwürde.sv. Heiner, tiroler Adel S. 23.s
1. Mosch, Mnschin, Muschzin, aus ddr Grafschaft Glatz,S ein altes, aus dem Hause Bottendorf stammendes Geschlecht. DieI Familie ist in Schlesien, im Brandenburg'schen, in derI Nieder- und Obcrlausitz begütert, sv. Ledebur II. 121. — v.H.I — Aelurius, von der Grafschaft Glatz 242. — Sinap I. 649. II. 817.
— Zedier XXI. 1819. — Gauhe I.'t047 u. f. — v. Krohuc II. 372
— 74. — v. Zedlitz. — v. H.s
2. Mosch, K., östcrr. Hosrath in Lemberg, des Leopold-Ordens Ritter, erlangte 1855 den rittermäßigen Adelstand.
sA. A. Zeit, von 1855.)
Moschatics v. Wcitcnfcld. Matthias M., Sekondrittmeister,^ wurde im I. 1783 mit dem Beinamen v. W. geadelt. K. v. W.wurde 1842 in den österr. Ritterstand erhoben.sM. S. — M. v. M., Erg. 363. - v. H.s
s- Moschcwsky, MoschevSki, u. Morawczina, ein sch lesisch es,« im Fllrstenthumc Troppau begütertes Geschlecht, das im lötenI Jahrhundert erloschen ist. sv. Ledebur II. 122. — v. H. — Sinap! I. 650. — Gauhe I. 1047.s
Moschinski, eigentlich MoscMki, eine sch lesische, zumk Theil gräfliche Familie, die aus Polen stammt, sv. Ledebur II.S. 122. III. 369. 313.) Wappen: Lodzia. Ist gleichbedeutendmit Moöczenski.sOkolski, orb. Pol. II. 175. - Sinap II. 817. — Gauhe I. 1679.
— Zedier XXI. 1824—26. — v. H.s
Moscon. Dieser steyermärk. Familie gab K. Ferdinand II.am 5. Sept. 1628 ein verbessertes Wappen; ein Zweig erhielt imJahre 1622 ein Freiherrndiplom von demselben Kaiser und imI Jahre 1709 ein Grafcndiplom von Kaiser Josef I., Ferdinand M.I aber wurde von Karl VI. am 6. April 1715 mit dem Beinamen„und Togarol" in den Freiherrnstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 80. - Schmutz II. 570. - v. H.s
Mosconi, in österr. Italien. Joh. Edler v. M. war 1835I Ehrendomherr zu Bergamo.
Moscicuski. Die Grafen und Herren v. M. sind in Polen,I Preußen und Schlesien heimisch. Von Seiten PreußensI ist die Familie in den Grafenstand erhoben worden. Das Ge-I schlecht stammt aus dem alten mächtigen Hause Lodzia. ImI Jahre 1492 starb Lodzia Mathias M. sv. Zedlitz.) Siehe M o -» schinski.
Mosdors, eine meißnische, aus Kärnthen stammendeI Familie, die bis zu Ausgang des 15. Jahrhunderts bekannt ge-I Wesen ist. sGauhe I. 1048. — v. Schönbcrg I. 356. — v. H.s
Mosdorfcr, Josef, kais. österr. Major, wurde 1842 geadelt.iE. S.s
1. Mosel, vou der (zuweilen Masel), ein sächsisches, be-sonders stift-Naumburg, und voigtläud. Geschlecht, das seingleichnamiges Stammschloß eine Meile vou Zwickau hat. —(König III. 757—67. — Siebmacher I. 165. n. II. — Kncschke, WappenIII. — Müller, Annal. Saron. — Raufst, gen. Archiv 1733. S. 388 u. f.— Bernd, T. I.XXXV. ,70. — v. Ledebur II. 121. III. 313.)Die Familie ist in Sachsen, in der preuß. Rheinprovinz, inSchlesien, Pommern u. Preußen seßhaft, sv. Hefner, sächs.Abel S. 39. T. 44. — v. Meding II. u. 580. — Gauhe I. 1048 —Zedier XXI. 1835. — v- Zedlitz. — v. H.)
2. Mosel. Der Hofsekretär beim Obersthofmeisteramte, JgnazFranz M., wurde im I. 1818 mit „Edler vou" geadelt.
sM. v. M. 230.)
Mosclowski, richtiger Modzelcmski, in Preußen angesessen.
sv. Ledebur II. 121. III. 313.)
Mosen, eine alte altenburg. Familie, deren Stammschloßgleichen Namens unweit Nonneburg gelegen ist.
(Gauhe I. 1049. — v. H (
Mosciilhalcr, Doktor und fürstlich neuburg'scher Rath undVicekanzler, erlangte 1626 die Ncichsadelswürde. sR. T. A. R.)
Moser. Von diesen gibt cö auch viele Familien in Deutsch-land, und zwar:
1. f Eine österr. Familie, beigenannt zu Pötzleinstorfund auch zu Weyer, welche im Jahre 1574 ausgestorben ist.sSiebmacher III. 64. — Moser, gen. Nachr. 33 u. f. — Gauhe I. 1420.)Die Angabe wegen Johann u. Karl Leopold v. M. ist irrig undbezieht sich auf eine andere Familie dieses Namens.
sv. Hoheneck II. 811. — v. H.)
2. 's Moser, eine adliche Familie in Böhmen, zu Weiler.sMoser, gen. Nachr. 37. — Siebmacher III. 97.) Die Familiesoll erloschen sein. sv. H.)
3. s- Moser, eine Familie in Kärnthen, die aber längstabgegangen ist. Aus dieser Familie erhielt Nikolaus M., Bürger-meister zu Jdria, von K. Karl V. im I. 1534 einen Wappen-Brief und sein Enkel Benedikt wurde von Kaiser Rudolf im Jahre1663 in den Adelstand erhoben. Er war Arzt in Villach. Einanderer Zweig der Nachkommen des Nikolaus M. begab sich nachWürttemberg. sMoser, geneal. Nachr. 23.) Stammwappen:In Schw. ein bl. Wasserstrom, daraus ein springender r. Löwemit drei Mooskolben; 1663 aber vermehrt.
4. Moser. Melchior Adam v. M. wurde am 5. Febr. 1652in den böhm. Ritterstand erhoben, sv. H.) Zu welcher Familieer gehörte, kann nicht angegeben werden.
5. Moser, Matthäus, aus Oesterreich, dessen Mutter diebeiden Erzherzoge Marimilian und Philipp gesäuget, wurde 1688geadelt. sR. T. A. R.)
6- Moser, eine Familie in Niederösterreich, die in denJahren 1726 und 1736 vorkommt. Dieses Geschlecht, welchesmehrere untere Hofstellcn bekleidete, schrieb sich gewöhnlich v. Mo-sern. sv. H.)
7. Moser, Franz Josef, Kommerzienrath, ward am 2. Okt.1729 in den böh m. Adelstand erhoben. sM. S.)
8. Moser, landgräflich hessen-kassel'scher geh. Rath, unddessen zwei Brüder, wurden 1763 in den Adelstand erhoben.
sR. T. A. R.)
9. Moser, Johann Albrecht Kristof, Kameralverwalter, wurdeam 16. Juni 1867 in den Württemberg. Adelstand erhoben.
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