Mont — Moo
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Fürstenstand erhoben worden sein. sN.T. A. R.) Das Geschlechtist erloschen. sSpcncr, hist. insign. p. 436. Tab. 19. — Jmhof, not.proc. Jmp. Lib. 7. c. 3. — RittershuS, Tab. gen. II. — SiebmacherI. 15. n. Ii. II- >2. n. 5. — Dnrchl. Welt II. 364. 585. — SalverS. >46. Tab. 15. — v. Mebing II. n. 572. — Schmutz 563 u. f. —Hartmann's Samml. — Zedier XXI. 1345—56. — Souveräne vonEuropa 1316 u. f. — Audr. Arzcl, ein Jesuit, hat den Stammbaumdieser Grafen sehr schon in Kupfer stechen lassen. — Joh. Engerdi FamiliaMontfortiorum. Jngolst. 1573. 4. — Hübner II. T. 436 — 38. —Gauhc I. 1646. — v. H.s
2. Montiort. HieronimuS Napoleon Bonaparte, ehemaligerKönig von Westfalen, wurde nach seiner Entthronung vomKönig Friedrich von Württemberg, dessen Nicce er gcehlichthatte, im I. 1814 zum Fürsten v. M. ernannt,jFahne I. 296 unter Muntfort.s3- Montsort, Edle v. Kcllhof.
Montgelas, ein aus Savoien stammendes Geschlecht. Gar-nerin, genannt Seigneur de la Thuillc Baron de M-, erhielt! in der Person dcö Staatsministcrö Marimilian Karl Josef Franz! de Paula HieronimuS am 29. Nov. 1809 das Grafcndiplom.sv. Lang 43 u. f. — Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1845 u. f. —Taschenb. der gräsl. Häuser 1843 u. f. — Bayer. Wappcnbuch I. 73. —v. Hcfncr, daher. Adel S. 16. T. 16; Erg.Bd. S. 8. — Kneschkc, deutscheGrafenhäuser. — v. Hs
1. Monthö, französ. Adel, seit dem 18. Jahrhundert inSachsen begütert, sv. Hefncr, sächs. Adel S. 39. T. 44 .sMonthc, s. Waldsee.
Monticclli, in vsterr. Italien. Barbara Gräfin Roerode M. war 1835 HonorarstiftSdame im herzoglich savoiischenDamenstift zu Wien.
Montigni, Uradel. Die Familie stammt ans den Nieder-landen. Am 25. Juni 1753 wurde dem Gcncrallieut. v. M.auf Grund eines kais. Diploms vom 21. Febr. desselben Jahresder Titel eines Freiherrn in Hannover erneuert.
sv. dem Knesebeck. — v. Hefncr, bayer. Adel S- 4, unter Marottev. Montigny, Taf. 46; preuß. Adel S. 55. Taf. 71. — Sicbmacher,Suppl. I. 21. — v. Ledebur II. I l8.s
Montigny. Andreas Franz Chevalier Dcstard de M.,emigrirter Offizier der kgl. Garde du Corps, henrathete SofiaGräfin v. HönSbröck. Er starb 1800 mit Hinterlassung vonvier Töchtern, wovon Louise den Grafen v. Kurtzrock henrathete.Zwei Töchter leben nnverhcnrathet zu Köln und im Limbnrg'-schen, die vierte ist jung gestorben. Eine Linie blüht noch inKanada. W.: Ein erniedrigter Sparren n. drei Vögel, und istsomit das in Bcrnd's Wappcnbuch der preuß- Rheinprovinzen,I. 168, Mitgcthcilte einer andern Familie des Namens gehörig.Mantioqe, s. Fr ob erg.
Monttuisaiit Der vsterr. Ritter und Hauptmann Franz M.wurde im I. 1812 in den Freihcrrnstand erhoben.fM. v. M. 71. — v. H.s
MoiitMlirin, s. Cor visart v. M.
Montmorti». Die du Maz de M- gehören einem alten eid-lichen Geschlechtc in Frankreich an, welches anfänglich denNamen du Maz geführt hat, bis Thibaut du Maz Seigneurde TerchampS um'S I. 1384 die Erbtochtcr der HerrschaftMontmartin ehelichte, worauf jederzeit der älteste Sohn diesesZweiges den Namen M- führte. Sein Sohn Jean du MazSeigneur de M. war 1456 Premier maitre d'hotel du duc deBretagne, welches so viel war, als die heutige Obcrhofmarschall-Stelle. Seine Nachkommen haben die ansehnlichsten Stellen in
Frankreich bekleidet und sich zur reformirten Religion gewendet.Des Louis du Maz de M. zweite Gemahlin, Margarethede Roussay, verließ nach Widerrufung des Ediktes von Nantesihre Güter in Frankreich und begab sich nach Deutschland.Ihr Sohn Samuel, fürstlich brandcnburg-bayreuth'schergeh. Rath, zeugte drei Söhne, wovon der älteste, Friedrich Sa-muel, zulezt herzoglich Württemberg. Premierminister, auchRittcrhauptmann bei dem fränk. Rittcrort der Altmühl 1758 inden Reichsgrafenstand erhoben wurde, aber ohne männliche Erbenstarb. (Die Familie der Eckbrecht v. Dürkheim, ans welcherEiner eine Tochter henrathete, fügte den Namen zu dem ihrigen.)Die zwei jüngeren wählten den Kriegsstand. Karl Frhr. v. M.wurde kais. Feldwachtmeister.
sRcbmann, Adelsarchiv, Mspt- — R. T-A. R. — Sicbmacher,Suppl. X. 3. — v. Ledebur II. l 18. III. 313. — v. Hcfner, preuß.Adel S. 55. T. 71.)
Moiitmollin, eincS der ältesten Geschlechter in Neufchatel,welches seit 1556 daö rcgimentsfähige Bürgerrecht daselbst bcsizt.Auch in ausländischen, namentlich in preuß. Diensten befandensich Mehrere dieses angesehenen Geschlechts. Von Preußenwurde der alte Adel der Familie anerkannt,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 1l8.j
Moiitmorciicy-Morres, ein uraltes französ. Geschlecht, auswelchem sich einige Mitglieder in Oesterreich niedergelassen haben
und sich daselbst fortpflanzten. sTaschb. der gräsl. Häuser 1844 u. f.
— Goth. Hofkal. v. 1844 u. f. — Siebmacher," Suppl. I. 21.)
Moiiliiiorillon, eine zur Zeit der französischen Revolution nachDeutschland geflohene uradl. Familie, von welcher Nachkommen inMünchen leben, jedoch nicht in der Ndelsmatrikel eingetragen sind.
Montoticu It- Hippolitc. Um 1714 befand sich ein Louis de M.St. H. als Generalmajor in preuß. Diensten,sv. Ledebur II. 118. III. 313.)
Montowt, ein in Preußen angesessenes adliches Geschlecht1752. sv. Ledebur II. 118, wo das Wappen beschrieben ist; III. 313.)
Mnitpcriiy, eine französ. Familie, die nach Bayreuthauswanderte und noch im Bayerischen wohnhaft ist. sv. LangS. 56. — Bayer. Wppb. I. 79. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 16. T. >6.)Die Familie besizt den Marquistitcl, ist aber in die bayer. Grafen-Klasse 1813 eingetragen, sv. H.)
Montpredil, s. Rauch.
Monis de Mafia, Grafen, welche aus Frankreich stammenund zum Theil nach Preußen wanderten, wo sie seit 1792 inKriegsdiensten stehen. Sic sind aus Languedoc entsprossen.Ihr Stammhcrr war Bertram v. M., der im I. 1222 Konsul inTonlose war. Joh. Bapt. Jak. Graf v. Monis u. WallerSwar Kammcrherr des Kurf, von Köln und Besizer mehrererGüter in Westfalen. Sein Sohn trat in preuß. Dienste underhielt am 1. Okt. 1766 eine Anerkennung seines gräsl. Standes,sv- Ledebur II. 118. III. 313. — v. Hefncr, preuß. Adel S- 19. T- 2l.
— v. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuser von 1842 u. f.)
Montwih, eine preuß. Familie. Wappen?sv. Ledebur II. 118.)
Monzono, s. Loote.
MonMo, steycr. Ritter. sSchmntz 566. — v. H.)
Moor, s. Mohr. — Moos, s. Länser.f Moosbcurcn, alte schwäbische Ritter, auf der gleichnamigenBurg im Württemberg. O.A. Ehingen, welche sehr frühe abge-storben sind. sGriesinger 905.)