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Mach — Mad
Blaubeuren und Graf Hanns v. Helfenstein ausgestelltenUrkunde, nach der Cunrat v. Butclspach (Beutelsp.) ein Gutzu BNienhüsen mit Willen seiner Schwester Richenza an dasKloster Blaubeuren verkauft. sMemminger, O.A. Blaubeuren,S. 146.ff Dorf Machtolshcim auf der Blaubeurer - Alp,früher MachtolfSheim geschrieben. Anno 1268 übergibt Rudolfv. Machtolsheim dem Kloster Blaubeuren eine Mühle.1277 Dicthcr v. M. Domherr in Augsburg. 1284 schenktRitter Rudolf v. Nellingen dem Kloster Kaiscrsheim einenvon Abbrecht v. M. erkauften Hof zu Nellingen. Anno 1316— er kommt auch noch später vor — zeugt Heinrich v. M. beider Schenkung eines Hofs zu Asch. Mit ihm verschwindet dasGeschlecht, das wol in Vasallenverhältniß zu den Grafen v. Hcl-fenstcin stand. sMemminger a. a. O. I7l. — Griesinger 854.1Mochuct, s- Mahnet.
Mochiii oder Machoi- Am 15. April 1744 ertheilte der Königvon Preußen der Familie M., welche bei Canth in Schlesienbegütert ist, den Adel und das Jnkolat. Die Familie stammt ausIrland. Anton Ludwig M. kaufte sich in Schlesien an.Seine Enkel stehen in preuß. Diensten.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 68. III. 366. — Dorst, fehles. Wppb.n. 422. — Kneschke, Wappen IV. f
Mocicjcwski, ein preußisches Geschlecht, sv. Ledebur II. 69.III. 366. Wappen: Ciolek. Vergl. Maciejowski.
Maciegowski > eine zu Maniewo bedienstete adliche Familie.Wappen: Ciolek. sv. Ledebur II. 68.ff
Marwick. Rudolf v. M. war 1857 k. k. österr. Flotten-Kapitän.
1. Mark. Dieses Namens soll sich in Homburg bei Frank-furt eine adliche Familie befinden, sv. Hefncr, Hess. Adel S. I9.s
2. Mark. Der Hof- und Kammerjuwelier Franz M. wurdeim I. 1791 mit „Edler von" in den Rittcrstand erhoben.
sM. v. M. 129. - v. H.j
Mark v. Lcibcrich, f. Leiberich.
Markau. Der fürstlich lichtenstcin'sche Stallmeister Fried-rich Theodor v. M. wurde 1719 in den Reichsrittcrstand erhoben.sR. T. A. R.j
Mockenberg, Mathias, wurde am 7. März 1646 in denböhm. Adelstand erhoben, sv. Hellbach, Samml.fj
Mackenrodt, Makkinrode, wol verschieden von Mackerode.ThielmaruS de M. tcstis in einem graf-klettcnberg'schen Briefvon 1264. sUrk.B. f. Nieders. II. 46.fj Hartmundus de Mak-kinrode, servus, 1271 in einem hohnstein'schen Brief. sUrk.-Buch f. Niedcrs. II. 269.s Johannes marscalcus in Macken-rode 1323. sUrk.Buch f. Nieders. III. 138J
Mackcradt, stammen aus dem Schwarzburg'scheu. GeorgHei mbert M. vertauschte 1717 die sächsischen gegen die preuß.Dienste, woselbst die Familie noch blüht. Dieselbe wurde 1738
geadelt, sv. Ledebur II- 69. — v. Zedlitz. — Diplomat. Jahrb. fürden preuß. Staat <843. S. 323.s
h Mockyhoil, Mackpfcil, stammen aus Schottland. Im
Januar 1773 ward der Oberkommissär v. M. auf Grund einer
1765 vom schott. Parlament ausgefertigten Urkunde für einen
Edelmann erklärt. Die Familie ist erloschen, sv. dem Knesebecks
Macmachon. Kornelius M. wurde wegen 9jähriger österr.
Militärdienste im Juli 1758 in den Ritterstand erhoben.
sM. v. M. 129. - v. H.s
Mac Neuen W-Kelly ab Aghrim. Der Doktor der Philosophieund Medizin, Professor und Rektor des mcdizin. Studiums derUniversität Prag, nachher Präses und Direktor der medizinischenFakultät dieser Universität, Wilh. M. N., Adoptivsohn des Wilh.O-K. ab A., wurde im I. 1755 in den Ritter- und 1767 inden Freiherrnstand erhoben. M. s. O'Kellh ab Aghrim.sM. v. M. 129; Erg. 76. — v. H.s
ch Macolin v. Iüßcnseld, aus Milbitz. Hrn. Thomas M's- v. S.a. K., gewesenen Landrichters zu Waldek u. Bergobristeu, hinter-lassen Erben geben Gewalt zum oberpfälz. Landtag 1767.
Macquier, schles. Freiherren. Die Familie stammt aus Ir-land, woselbst die Stadt Jniskeling ihre Heimath ist; sieschrieben sich daher auch M. Freiherren v. Jniskeling. EinZweig der Familie ist in den Grafenstand erhoben. Im I. 1717erlangte Kornelius M. Frhr. v. I. das schles. Jnkolat. 1747erscheinen sie als Grafen in österr. Diensten,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 69. — v. H. — Sinap II. 376. sMacula v. Salscld. Der Unterlicutenant Josef M. wurde imI. 1821 mit „Edler von" geadelt.sM. v. M., Erg. 367. — v. H.s
Maczak v. Ottenburg. Den Brüdern Franz und Josef M.wurde ihr Adelstand mit dem Beinamen v. O. bestätigt.sM. v. M., Erg. 367. — v. H.s
Mndach v. Iztcrgora, wahrscheinlich ungarisch. Emerich M.v. S. wurde 1819 unter die kais. österr. Kämmerer aufgenommen.
Madai, eine angeblich altadliche, aus Ungarn stammendeFamilie; sie besaß die Rittergüter Beckendorf und Tscherbenbei Merseburg u. Halle. Zuerst erscheint David Samuel v. M.,geb. 1769 in Ungarn, als fürstlich anh.-köth. Leibarzt, Hof-Rath und prakt. Arzt am Waisenhause in Halle. Das Labora-torium der dasigen franke'schen Stiftung ist fortwährendes Eigen-thum der Familie, welche noch blüht. David Samuel M. wurde1766 in den Reichsadelstand erhoben,sv. Zedlitz. - v. Ledebur II. 69. - R. T. A. R.s
Mudak. Der Oberlieut. Joh. M. wurde im I. 1787 geadelt.sM. v. M. , Erg. 367. — v. H.s
Mabalensky, ein schles. Geschlecht,sv. Ledebur II. 69. III. 366. — v. H. — Sinap II. 797.s
Mudurassy u. Gojzcst, ungarisch. Franz v. M. u. G. war1335 Bischof von Ansarien und Domprobst zu Preß bürg.
Mabelbckc. Gerlacus de M. testis in einem walkenriederBrief 1224. sUrk.Buch f. Nieders. II. 166.sMedelon, s- Brueil.
Madclnngcn, stammen aus Braunschweig und sind jeztin Preußen begütert, sv. Ledebur II. 69.s
1. Moder. Joh. Kaspar M., aus einer überling. Raths-Familie zu Nördlingen, wurde am 5. Febr. 1765 von KaiserJosef II. geadelt, sv. Lang 438. — Cast, Adelsbuch von Baden. —v. Hefner, bayer. Adel S. 95. T. Il2. — v. H.s
2. Moder, Johann Nikolaus, sachsen-koburg-saalfeld'-scher Justizrath, erlangte 1786 den Rcichsadelstand. sR.T. A. R.s
3. Moder. Der Doktor der Rechte und Statistik zu Prag,Josef M., wurde im I. 1815 in den Rittcrstand erhoben.
sM. v. M. 129. — v. H.s
4. Moder ». Madcrsburg. Mit diesem lezteren Beinamenwurde Franz Josef Ulrich M., alter und Waissenbürgermeister zuUeberlingen, durch den Fürsten v. Fürstenberg vermöge