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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
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379
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heut zu Tage ein k. sächs. Amt ist. Sie sollen aus Böhmen

gekommen und dort Clommen genannt morden sein.

sKnauth, prodr. MiSn, p> 212. — Ganhe II. 653 u.s. — Tvroff III.Taf. »36. — v. H.s

Lohnbuch, s. Fachbach.

1. Lohr, eine sch lesische, im Meißnischen, Liegnitz'-schcn und Breslau'schcn seßhafte und von Kaiser Ferdinand III.geadelte Familie. sHenel <3. 7. 306. — Sinap II. 789. — v. H-1

2. Lohr. Ter pcnsionirte Kapitänlieutenant Josef L. wurdeim I. 1819 mit „Edler von" geadelt.

sM. v. M., Erg. 364. — v. H.s

3. Lohr l>. Haunspcrg. Der innere Rath zu Hall ein, GeorgL., wurde im I. 1712 mit dem Beinamen v. H. in den Neichs-Adclstaud erhoben. sM. v. M., Erg. 364. — v. H.s

Lohr, s. Marschall.

-s Lohra, Lahra, Lora, eine gräfliche Nebenlinie des gräflichlind erbach'schen Geschlechts, aus dem auch die Grafen v. Hohn-stein stammen. Comes Lodewicus de Lara testis in cincni Briefdes Bischofs Udo von Naumburg 1133. Derselbe 1155 ineiner fulda'scheu Urkunde. Bcrriugerus comes de Lare schenktdem Kloster Walkcuried eine Hafcrgilt 1221. sllrk. Buch fürNicdcrs. II. 16. 95. 261.sj Ter lezte Graf, Albrecht v. L., hinter-ließ blos eine Tochter, welche die Grafschaft in der Mitte des13. Jahrhunderts au Beichlingen brachte. Im I. 1393 oder1394 mußte die Grafschaft an die Grafen v. Hohenstein ver-kauft werden. Diese trugen sie, aber erst im I. 1441, dem Kur-fürsten von Sachsen zu Lehn auf. Kurfürst August vertauschtesie für andere mannsfcld'sche Güter an das Stift Halber-stadt. Als Nachlassenschaft der Grafen v. Ho hu st ein hättesie nach der Erbvcrbrüderung dieser Grafen mit den Grafenv. Schwarzburg und Stollbcrg diesen gehört. Im dreißig-jährigen Kriege nahmen sie die Kaiserlichen, die Schweden, undzulezt wieder Halberstadt; im I. 1643 erhielt Brandenburgim Frieden das Stift Halbcrstadt als ein Fürstenthum, wozu auchLohra als halberstadt'scheö Lehn gehörte.sSiebmacher III. 15. — v. H.j

Lohst, eine wahrscheinlich von Kursachsen um 1745 geadelteFamilie, sv. Ledebur II. 49. III. 393-1

Loilit v. Vppenrittcr, österr. Adel, anS welchem Anton L.v. O. 1335 bei der k. k. Arcicrcn-Leibgarde in Wien stand.

Loichingcr, Tobias, wurde (1715) in den Reichsadelstand er-hoben' sN. T. A. R.j

Loissliiig, s. Poissi.

Lojoii v. Aspmiseid. Der Hauptmann Martin L. wurde imI. 1816 mit dein Beinamen v. A. geadelt.fM. v. M., Erg. 364. — v. H.j

Lo.jcwsKi, ein adliches poln. Geschlecht, aus welchem sichmehrere Mitglieder in preuß. Kriegsdienste begaben. Auch inSüdpreußen sollen Etliche ansässig sein,sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 49. III. 303.)

-s Losow. Die v. L. kommen um 1716 im Preuß. Staatevor. Klaus Dietrich wurde von Hanns v. Waith er getödtct.Er hatte noch drei Brüder. Man betrachtet die v. Lojow, Logaw,als eine Abzweigung der v. Pnttkammer. Jürgow aufLoggow wurde 1523 belehnt, sv. Ledebur II. 49. III. 303. —v. Zedlitz-1

Mo, ein preuß. Geschlecht, aus welchem Nikolaus v. L.1568 Abt im Kloster Oliva war. sv. Ledebur II. 59-1 Wappen:N o g a l a.

Loknicki, ein preußisches oder Posen'sches Geschlecht, ausWelchem Kristof Karl v. L. im I. 1682 Abt deS Klosters Olivawar. sv. Ledebur II. 59.sL'Gliiner, f. Olivicr.

Lom, ein altadlicheS Geschlecht in Geldern, welches auchim Berg'scheu begütert ist. sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 59. —Bernd llXXVI. 151-1 Vielleicht einerlei mit Lomö, aus welcherFamilie Johann Franz L., Sindikus zu Antwerpen, 1715Neichsritter wurde. sR-T. A. R-1

Lombordo, etwa italienisch. Felix de L. war 1857 Majorbei der k. k. österr. Badeanstalt.

Lombeck, s. von der Vorst. — Lomlioy, s. Lamboy,-s Lommersheim, ein altes schwäb. Nittergeschlecht, dessenBurg bei Maulbronn lag. Von diesem Gcschlcchtc stifteteWalther v. L., ein Kriegsmann, 1148 das Kloster Maulbronn.Die Familie starb im I. 1529 aus. sGricsiuger 839-1

-s Lommersum, ein im 17. Jahrh. erloschenes kölner Patrizier-Geschlecht, aus welchem Goswin v. L. 1542 Bürgermeister zuKöln war. sv. Ledebur II. 50. - Fahne I. 260-1

Lommeffc». Die Freiherren v. L. gehören der prcnß. Rhein-Provinz au. Sie führten zwei rothe offene Flügel, dazwischeneinen Stern in S. und waren köln. Patrizier; am 4. Juli 1792erlangten sie die Freiherrnwürde. Ansässig bei Aachen,sv. Hefner, preuß. Adel S. 53. T. 68. — Fahne I. 260. — v. Zedlitz.

— v. Ledebur II. 50-1

Lomnitz», s. Stcrlecz v. L.

-s Lomjiorff, ein wol schon im 13. Jahrh. erloschenes bayer.Geschlecht. sGauhc II. 654- — v. H-1

Loiwincvis, wahrscheinlich kroatisch. Ludwig v. L. war1857 unter der Zal der unangestelltcu k. k. österr. Obersten.

Loncki, LonSki, ein polnisches, im Posen'schcn begütertesGeschlecht, welches auch in Pommern Bcsizungen hat. Wappen:Korzbok oder Kurzba ch. sv. Ledebur II. 59. III. 393-1

LoncMski. Josef L. wurde im I. 1783 in den galizischenGrafeustand erhoben. Die Familie ist auch in Ermland undin Wcstpreußen begütert. Wappen: Nalencz. sv. Ledebur11.59. III. 393-1 Verschieden von Lonzynski, dessen Wappen:Lubicz; in Preußen. sM. v. M., Erg. 21. — v. H.j

Londonio, Karl Josef, Präsident in Mailand, wurde 1838mit v. Bogarello in den österr.-ital. Nitterstand erhoben.sM. S.j

-s Loncrstodt, ein 1554 erloschenes Geschlecht, dessen Güterdem fränk. Ritterkanton Steigerwald einverleibt waren. Das-selbe erschien 1378. (Biedermann, Steigern. Tab. 233. — Haas, Gesch.des Selavcnlandcs an der Aisch :c. S. 196. — v. H.jLoiicur, s. Fortems.

Longcvlii, Longucval, Longveval, eine aus den Niederlandenstammende, daselbst u- in den österr. Staaten, auch in Schlesienund Lothringen seßhafte weitläufige adliche, theils frciherrlichcund gräfliche Familie, die in der Provinz Artois das Oberst-Erblandjägermeisteramt besessen hat. sJmhof, not. proc- Jmp. n. 96.

— Charpentier, Histoire de Chamb. III. 739. — Sinap II. 372. —Gauhe II. 655—60-j Die Brüder Leopold Ferdinand und Josef

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