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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lieben — Lieck)

Licbcntanh ». Licbcnnu. Michael Gottlieb L., Sohn des am5. Mai 1730 verlebten Archidiakons Michael Sigm. L- zn Breslau,wurde im Jahre 1735 mit dem Beinamen v> Liebenau in denböhm, Adel- n. im I. 1739 in den böhm. Nittcrstand erhoben.fM. v. M., Erg. 171. 3l>0. — v. Ledebur II. 34. n. IV. des Art.

— v. H.Z

1. Liebenthal, eine alte, in der Nenmark Brandenburgseßhafte Familie.

fv. Ledebur II. 34. — v. H. — Gauhe, Anhang I647.f

2. Licbcnthal, Libintal, ein schles. und böhm. Geschlecht.fZedler XVII. 988. - v. H.f

Licbcnthal, f. Haller; Licbthalcr; Schönauer,ch Licbciyell, genannt Kirnkor», ein clsass. Geschlecht. Siekommen 1250 vor und sind bald darauf erloschen. Sie gehörtenzu den cbcrstein'scheu Vasallen, sv. Hefner, -f schwäb. Adel S. 13.

— Gauhe, Anh. S92. — v. H.f

1. Lieber, ein tiroler Geschlecht.

fSpener, op. her. gen. 173. — Zedier XVII. 992. — v. H.ff

2. Lieber, ein ulmcr Patriziergcschlecht.fZedler XVII. 993. - v. H.f

Lieben»»»». Die v. L. waren früher in Pommern u. sindnun in Schlesien seßhaft. Die in Pommern findet man auchL- v. Souncuberg geschrieben. Im I. 1717 besaßen sie da-selbst Coro ei; in Schlesien bcsizeu sie nun die dal kau er Güter.Aus Leztereu stammt der preußische Gesandte am russ. Hofe,sv. Zedlitz.^ Die Familie gehört unstreitig zum Briefadel; wanndie Adelung stattgefunden hat, ist nicht angegeben; es mag um1096 geschehen sein. sv. Ledebur II. 35.s

Licbcrt v- Liebenhofen. Benedikt Adam L. wurde im I. 1753Reichsritter und augs bürg er Patrizier, am 28. Juli 1770aber von K. Josef zum Freihcrrn erhoben, sv. Lang 176.s Siesollen vor Zeiten Lieber geheißen haben,fv. Hefncr, bayer. Adel S. 45. T. 44; Erg. Bd. S. 16. - R.T.A.R.

— Kneschke, Wappen III. — v. H.f

Licbetran v. Mairdors. Der österr. Hauptmann Joh. BaptistL- wurde im I. 1778 mit dem Beinamen v. M. geadelt.IM. v. M., Erg. 360. — v. H.ff

Liebhaber, Erich Daniel, Kanzleiauditor zu Hannover,ward am 2. Aug. 1752 durch den Kaiser in den Adelstand erhoben.Iv- dem Knesebeck. — Sicbmacher, Suppl. X. 20.1

Liebhard. Dieses war der erste Name der Commcrmeister.sBiedermann, Steigerwald Tab. 193. — v. H .s

Licbhart. Der innerösterr. Gubernialkanzlist und Trivial -

Schulcnvisitator L. zu Grätz wurde im I. 1785 geadelt.fM. v. M., Erg. 360. — v. H.f

Ficbhauv v. Liebciihauscn. Der innerösterr. Registratur-Adjunkt Sebastian L. wurde im I. 1739 mit dem Beinamenv. Liebenhausen geadelt. fM. v. M., Erg. 361. — v. H .s

Licbholb, Andreas, kais. Geueralproviantmeister, erlangte 1033den Adelstand. fSicbmacher IV. 117. — Zedier XVII. 1000b.R. T. A. R.j

1. Licbig, Dr. Justus, Professor in Giesen, wurde 1845vom Großherzog von Hessen in den Adel- und Freiherrnstanderhoben. Später Professor in München und immatrikulirt da-selbst als Freiherr 1851. fv. Hefner, bayer. Adel S. 45. T. 44; Hess.Adel S. 18. T. 18. - Frhrl. Taschmb. v. 1856. — Kneschke, Wapp. Il.s

2. Licbig v. Lübeck. Ewald Egid L. wurde im I. 1788 mit„Edler v. Liebeck" in den rittcrmäßigen Adelstand erhoben.

fR. T. A. R.s

Liebinsfeld, s. Kostka.

Liebknecht v. Klee»». Der Rittmeister Kasimir L. wurde imI. 1781 mit dem Beinamen v. K. geadelt.

IM. v. M., Erg. 361. — v. H.s

1. Licblcin. Der Sekretär der böhm. Repräsentation undKammer, Joh. L., wurde im I. 1761 geadelt.

IM. v. M. 220. — v. H.f

2. Licblcin v. Licbcnstcin. Der jubilirte Färberei - u. Plantagen-Direktor Kristof Konrad L. wurde im I. 1790 mit dem Beinamenv. Li eben stein geadelt. fM. v. M., Erg. 361. — v. H.f

Licblcr v. Assclt. Anton L., kais. Major, wurde 1828 mitv. A. geadelt. fE. S. — Ocsterr. Milit.Schcmat. v. I857.f

1. Lieb»!»»», Ferdinand Martin, Besizer von Faal in Stcyer-mark, wurde 1830 vom König von Bayern in den Adel - und1831 in den Freiherrnstand erhoben und ihm gestattet, seinenNamen in den v. Rast zn verändern.

fv. Heiner, bayer. Abel S. 52. T. 53. — Tafchenb. der srhrl. Häuserv. 1860. — Kneschke, Wappen IV. 346.1

2. Liebm»»» v. Licbcnbcrg. Der wiener Großhändler L. wurdeim I. 1817 mit dem Beinamen „Edler v- Liebenberg" geadeltund der Großhändler Jgnaz v. L. 1829 in den Ritterstand erhoben.

fM. v. M. 220. — v. H.s

Licbmänncr, L. v. Trnsch, ein kärnthncr Geschlecht.

fSicbmacher I. 47. — Zedier XVII. 1004.f

Licbimch, eine in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundertsvorkommende Familie, die vielleicht zu den v. Liebeneck inBayern oder Lebnacher in Kärnthen gehört.

fZedler XVII. I004.s

Licbsiabt, s. Nukavina.

h Liebstedt, ein adl. erloschenes Patriziergeschlecht zu Erfurt.

fv. Zedlitz, Ad. Lex. f

Licbstcin, s. Starzin sky.

s- Licbthalcr, Lübdahlcr, Liebenthal, eine ehemals ansehnliche,auch alte Familie in Schlesien, welche gegen die Mitte des15. Jahrhunderts erloschen sein mag. fSinap I. 595. — GauheI. 903. ^ Siebmachcr I. 57. n. 10. — v. Zedlitz. — v. H.f

Luchtenberg, s. Blick; Lichtenberg; Zandel.

Licchtcnfels, s. Hommel; Pcithner.

Liechtenhcim, s. Licchtstock.

Licchtcnstcin, s. Podstazky.

1. Licchtcnstcrn, sollen ursprünglich von den Diuasten v- Weins-berg abstammen gleich denen v. Urslingen und v. Rappoltstein.Schon 1224 will ein v- L. Kaiser Otto IV. wichtige Dienste geleistethaben. Ludwig v. L. erhielt von Kaiser Karl V. im I. 1542 Erneue-rung seines Adels und Vermehrung seines Wappens. Sein Sohnerhielt 1584 nochmals ein Erneuerungödiplom seines alten Adels.Seine drei hinterlasscnen Söhne wurden am 1. März 1038 vomKurf. Maximilian von Bayern in den Frciherrnstand erhoben.Aus diesem Gcschlechte stammt der durch seiue Länderkunde bekannteJosef Maria Frhr. v. L. Das Wappen dieser L. ist verschiedenvon jenem der Rciöner v. Lichtenstern.

fv. Ledebur II. 35. — v. Hefner, preutz. Adel S. 53. Taf. 67. —v. Zedlitz. — Kneschke, Wappen IV.s

2. Licchtcnstcrn. Johann Baptist L. wurde im I. 1770 mit„Edler von" in den Adelstand erhoben und im I. 1771 Ritter.

fM. v. M. 128. 220. — v. H.f

Licchtcnwcrth, s. Wehrl.