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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Leub Leut

das schon 1261 vorkommt, wahrscheinlich aber im 16. Jahrh. er-loschen ist. sJnchof, not. proc. Jmp. III. 21. s. 8. Spangenberg,hcnneberg. Chronik II. 29. 114. Zedier XVII. 536.s Ob die Fa-milie Leypold in Franken, wovon Zedier, XVII. 724, undSiebmacher, V. 162, das Wappen geben, mit vorstehendem Ge-schlecht- einerlei sei, kann man nicht sagen, sv. H.s

Lcubotts, s. Leipolts.

Lcubrcchting, s. Lcoprechting.

Lcubs, ein österr. Geschlecht, welches schon zn Anfang des43. Jahrhunderts vorkam. sZcdler XVII. 537 .s Wird auchLeub es geschrieben.

Lenchlenring, ein adl. Geschlecht, dessen Wappen Sicbmacher,IV. 118, und Zedier, XVII. 542, anführen. Im I. 1847 wurdeder Adel des Hauptmanns K. L. I. L. und 1848 der Adel desProfessors Fr. L. vom Großhcrzog von Baden anerkannt.iE. S.s

Lruchsncr, ein fränk. Geschlecht.sSiebmacher V. 95. Zedier XVII. 543.s

Leuchten»», s. Leischner.

1. ch Lenchtcnberg. Die ehemaligen Landgrafen dieses Namensin Bayern. Sie wurden im I. 1375 mit der durch den Todder Grafen v. Hals erledigten Grafschaft HalS von K. Wenzelbeliehen, starben aber im I. 1646 ans, worauf der Kaiser zwardie Landgrafschaft Lenchtcnberg dem Fürsten v. Lamberg zur Zeitder bayer. Achtscrklärung im I. 1768 schenkte, nachher ist sie aberwieder an Bayern gekommen. (Spcncr, hist. insign. 2l5. Sicb-macher I. 8. n. 4 v. Meding III. n. 485. Hübner II. 579.Zcdlcr XVII. 54756. v. H.s

2. Lenchtcnberg, ehedem zuweilen auch Lcichtenburg ge-s chrieben, waren thüring. Herren, die mit den Grafen v. Arns-haug einerlei Abkunft hatten und eine an der Saale gelegeneHerrschaft mit einem oberhalb Jena auf einem hohen Berge ge-legenen Schlosse besaßen, das sie und mit ihm Kahla, Rodaund Zubehör in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts an dieStadt Erfurt, Andere sagen an die Grafen v. Schwarz bürgVerkauften, wol aber nur verpfändeten, und was nachher anSachsen gekommen, jezt aber ein zum Fürstenthnme Altenburggehöriges Zucht-, Armen- und Irrenhaus ist.

sLcubcrd, in Tab. Comit. etc. bei Meuten in S. R. G- III. 1918.v. Fatkcnstein, thüring. Chronik II. 957. Jmhof, not. proc. Jmp.II. 6. §. 15. - v. HI

3- Lenchtcnberg. Der König von Bayern verlieh seinemSchwiegersohn Eugen (Margens v.) Bcau Harn vis, vorhinVicckönig von Italien, auch zum Großherzog von Frankfurternannt, Napoleon'S I. Adoptivsohn, im I. 1817 daß in Mittel-franken gelegene Fürstenthnm Eichstädt als eine Standesherrschaftmit dem Karakter eines Herzogs v. L. u. Fürsten von Eichstädt.Er erhielt seinen Rang als Fürst nach den bayerischen Prinzen,das Prädikat Hoheit, seine Kinder aber Durchlaucht. Seitdemeiner seiner Söhne eine Prinzessin von Rußland ehelichte, erhieltderselbe und seine Kinder den EhrentitelKaiserliche Hoheit" aufvier Generationen. sGoth. genealog. Hofkalender v. 1825. S- 199.Convcrs. Lerik. III. 553 u. f. Zedier XVII. 545 u. ff- v. Lang,Suppl. 14. v. H.s

4. Lenchtcnberg, Lichtenberg, Lichtcnburg, ein frhrl. Geschlechtin Böhmen, ein Zweig des Hauses Howora, der 1586 er-

loschen ist und im Schilde auch die schw. Acstc krenzweis überein-ander gelegt führte. (Beckler, Howora. hist. II. 43. Sinap II. 395.

Zedier XVII. 872. Sicbmacher III. 38-1

Lenchtcnberg, s. Hron.

Lcuchtlc, ein adliches Geschlecht, dessen Wappen Siebmacher,V. 21, und Zedier, XVII. 544, geben.

Leudrccht, ein gräfl. Geschlecht, dessen Wappen Siebmacher,

III. 27, angibt.

Leiienbcrg. Fabrici v. L- wnrde am 29. Dez. 1654 in denböhm. Nitterstand erhoben.

(Avemann, kirchenberg. Hist. 115. v. H.s

Lcnpold v. Leweuthal- Lukas und Martin L. wurden 1617mit v. Lewcnthal in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R.s

Lcupotdt. Der König von Preußen hat im I. 1829 denGutSbcsizcr Aug. Gotthclf L- zn Reuthen und dessen Bruder,den Gutsbesizcr Ferd. Adolf L. zu Klcindüben, wie auch derenSchwester Luise geadelt,sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 29. III. 39l.s

Leu» v. Trcucnringcn, österreichisch. Adolf L. v. T. war1857 k. k. Oberst und Kommandant des 9- Gend. Regiments.

Lcuschcnhof. Im prenß. Heere kommt 17561787 ein Majorv. L. vor. sv. Ledebur II. 36Z Etwas Näheres weiß man nicht vondieser Familie.

ch Lcuschncr, eine sch lesische, im 17. Jahrh. im Oelsni-schen und Liegnitz'schen vorkommende Familie. sSinap II. 778.

Zedier XVII. 662.s Kristof und Ernst L. wurden am 29. Dez.1661 in den böhm. Adelstand erhoben. Diese Beiden möchtenwol die Vorfahren der schles. Familie dieses Namens sein.

sv. Ledebur II. 39. v. H.s

Lcusclhain, ein adliches Geschlecht im unteren Breisgau,welches im 15. Jahrh. bekannt war.sCrusius, schwäb. Chronik III. 112. Zedier XVII. 665.s

Leusscmann v. Corvey. Heinrich L-, kais. Hauptmann, wnrde1686 mit v. C- in den Adelstand erhoben. Ist auch Leußmanngeschrieben. sR. T. A. R.sj

1 Lcutciijicckh, Leutenbach, Leuttenbach, Leuttenpeckhen, einbayer. Geschlecht, das seinen Siz Lcutenbach an der Abensthatte und zwischen 1138 und 1527, wo der Lezte, Leonhard L.,starb, vorkommt. sW. Hund I. 26366. Zedier XVII. 666.v. H.s

Lcnter v. Tanncnbcrg. Anton L., k. Richter zu Jungbnnzlau,und Franz Wenzel L., böhm. Wirthschaftsinspektor, wurden am5. März 1726 mit dem Beinamen v. T. geadelt.sM. v. M., Erg- 358. v. H.s

Lcuiersliin, Johann, kais. Oberst, wurde 1634 in den Frei-herrnstand erhoben. sR. T. A. R.s>

Lcntcrsdorss, ein schwäb. Geschlecht.sSiebmacher III. 114. Zedier XVII. 613.s

Leutershausen, Lautershausen, ein adliches Geschlecht, welchesbeschreibt: Zedier XVI. 1216. XVII. 675.

Leutershausen, s. Peusser, Schenk.

-s Lcnth, ein österr., wahrscheinlich erloschenes Geschlecht,dessen Stammvater Klaus L- am 25. Mai 1629 von Kaiser Fer-dinand II. in den Adclstand erhoben wurde.sKneschke, Wappen IV. s

Lenthe», eine adliche Familie, deren Wappen Siebmacher,

IV. 118, und Zedier, XVII. 677, anführen.