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Lent — Leo
(v. Zedlitz- v. Ledebur !I. 25. n. IV. im Artj Wappen: Ein silb.Querbalken, oben bl., unken r. F.; über dem Ganzen ein mitBlumen gefülltes g. Füllhorn. sPreuß. Wppb. III. 83. — Kneschke,Wappen IV. — v- H.j
5. Lcnh u. Carlsfcld, sollen um 1720 aus Württembergnach Schlesien gekommen sein, wo Kristian Ulrich des Herzogsvon Württcmberg-Oels Hofjunker gewesen.
sv. Ledebur II. 24. n. III. des Art. — v- Zedlitz.s
6. Lcnh v-Ncckarhiuiscii. Joh. L., aus Hai gerloch gebürtig,in fürstlich Hohenzell lern-sig mar ingcn'schen Diensten, wurde1709 mit dem Beinamen v. N. (von einem Gute gleiches NamenS)geadelt. Der Vater stand zur Zeit des 30jahrigen Krieges alsRittmeister in österr. Diensten. Das Gut ging durch Prozeß,der 70 Jahre währte, verloren. Seit dieser Zeit gebrauchen diev. L., welche in der Gegend von Tetnang in Württembergwohnen, den Beinamen nicht mehr. sAus Fam. Nachr. — Tyroff,Württemberg. Wppb. IV. — v. Hefncr, württ. Adel S. Ib. T. 2!.I
Lcnsinirg, ehemalige schweizer Grafen, die aber längst abge-gangen sind. jCrusius, schwäb. Chronik I. 147. — Stumpf, schweizerChronik VII. 243. — Spener, op. her. P. gen. p 67. — Siebm. II. 16.— Zedier XVIl. 141. > Nach Erlöschen der Grafen v. Lenzburg(circa 1198) erhalten die Freien v. Crenkingen die Kastvogteiüber Kloster Rheinau. sGauhe II. 616. — v. H.j
Lciycndors u. Campo di Santa Lucia. Die Wittwe des aufdem Felde der Ehre bei Campo di Lucia gefallenen kais. österr.Oberstlieutenauts I. Ritter v. L. erlangte 1850 nebst ihren dreiSöhnen den österr. Freiherrnstand mit obigem Beinamen. (E.SZ
Lcnzcnhcim, f. Wanka.
Lciyingcr v. Lcn^cnstcin, Martin, in den kaiserl. Erblanden,wurde 1636 geadelt. sN. T. A. R.jj
LcnM, eine adliche Familie in der Mark, welcher der gleich-namige Rittersiz bei Fehrb ellin gehört,fv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 25. III. 366.j
1. Leo, ein adliches Geschlecht, dessen Wappen Siebmachcr,IV. 115, und Zedier, XVII. 144, angeben. Jeremias Leo, kais.Hofkellerschreiber, erlangte 1630 den Adelstand.
sv. Ledebur II- 25. III. 306. - R. T. A. R.j
2. Leo v. Löuicnlicrg. Der steyermärk. RegierungsrathPeter Reinhard Leo wurde am 13. Juli 1641 mit dem Bei-namen v. Löwenbcrg in den Freiherrnstand erhoben. sSchmutzII. 403-jj Wahrscheinlich ein Sohn von Jeremias Leo. Sieheden Art. sv. H.s
3. Leo v. Lowemnuth. Der Buchhalter Josef L. erlangte imI. 1714 den Adel mit dem Beinamen v. Löwenmuth. sv.HZ
4. Leo v. Tholhcim. Hermaunus Leo de Thal heim, miles,1292. HermanuS dictus Leo de Dal Hein mit Frau, fünfSöhnen u. zwei Töchtern in einem walkenriedcr Brief 1345.
sUrk.Buch für Nicders. III. I87.H
Lcaliciiegg. Der LandrcchtSbcisizer Kristof Valentin v. u. zu L.inKärntheu wurde im I. 1745 in den Frciherrustand erhoben.sM. v. M., Erg. 74. — v. H.j
Leon- ThomaS L. wurde von K. Karl VI. mittelst Diplomvom 24. Aug. 1735 mit dem Prädikat „Edler" in den Ritterstand !erhoben, sv. Lang, Suppl. 1I9Z Der Ritter Anton v. L. wurdeim I. 1746 RcichSfreihcrr. sM. v. M., Erg. 74.j Die Familieist in Kärnthcn seßhaft.
fGen. Staatshdb v. 1748. S. 327. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 93.Taf. 169; kraincr Adel S. >3. T. 12. — v. H.j
Leonarde. Der Oberlientenant Andreas L. wurde im I. 1786mit „Edler von" in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 176. — v. H.fj
Leonardis. Die Leonard in Tirol erhielten von Kaiser
Karl VI. am 27. Okt. 1739 den Adel mit der Namensverände-
rnng de Leonardis. jv. Lang S. 428. — v. Hefner, bayer. AdelS. 93. Taf. 169. — v. H.j
Lconardsbcrg, f. Grcsti.
si Lconlicrg, ein schwäb. gräfliches Geschlecht-jCrnsius, schwäb. Chronik. — Paratip. 21. S. 454. ^ Zedier XVII.S. 2I7.(
Lcondcrg, f. Dornberg.
Lcoliliock v. Leoiiliansen. Ob diese Familie, deren WappenSiebmachcr, IV. 118, und Zedier, XVII. 217, angeben, einerleisei mit Hanns Lconbock, Bürger zu Breslau, welcher 1622geadelt wurde, ist dicßorts unbekannt, doch wahrscheinlich.sR. T. A. R- j
Leonhard, ein altes Geschlecht in Franken, das schon 1080einem Turnier zu Augsburg beigewohnt hat, welches aber auchnoch im I. 1685 in Sachsen vorkommt.sCrusius, schwäb. Chronik II. 479. — Müller, iächs. Annaleu 554.
- Zedler XVIl. 222.j
1. Fconhardi, Karl August, sächs. Fändrich, wurde am14. Aug. 1790 vom sächs- Reichsverweser geadelt, sv. H. —v. Hcfner, sächs. Adel S. 37. T. 41. — Sächs. Wappcub. 62.jsWappen: Von S. u. B. geviertet: 1. ein s. Kameel; 2. ein braunerAmerikaner mit r., s. Fedcrschurze, einen gespannten Bogen mitaufliegendem schw. Pfeil haltend; 3. ein schw. Afrikaner mit r. u.b. abwechselndem Schurze, mit der Linken eine aufstehende brauneKeule haltend; 4. ein drcimastiges Schiff auf s. Wasser fahrend,mit einer r. Flagge, darin ein s. Kreuz. sKncschke, Wapp. HZ
2. Leoiihardi, Joh. Joachim Heinrich, sächs. Major, erlangteam 1. Juni 1792 vom sächs. Reichsvcrweser den Adelstand. sv. H.
— Sächs. Wppb. VI. 59Z Wappen: Geviertet; im 1. u. 4. g. F.ein r. Löwe, im 2. u. 3- bl. Felde ein rechtsschräg liegender Degenmit g. Griff und Bügel.
3. Leonhard!, Johann Peter, Bankier zu Frankfurt a/M.,wurde 1794 mit dem Freiherrntitel in den adlichen Stand erhoben.sR. T. A. NZ Die Familie kam aus dem Waldcck'schen nachFrankfurt. Joh. Peter L- stiftete ein Fideikommiß bei Groß-Karbcn. jJahrb. des deutschen Adels 1847. — Taschenb. der frhrl.Häuser 1848. ^ v. Hefner, frankf. Adel S- 6. T. 5; Hess. Adel S. 17Taf. 18. — Kneschke, Wappen I. 267. j Wappen: Geviertet von G.und B-; 1. u. 4. ein gekrönter halber Mohr mit einem Federschurz,in jeder Hand einen gestürzten r. geflitschten Pfeil haltend; 2. u. 3.ein g. Löwe einwärts gekehrt.
Lcanrodt, s. Leenrodt.
f Leonspcrg, ein gräfliches Geschlecht in Bayern, welchesEinige mit dem gräfl. Geschlechre v. Lewcnstein verwechseln. Daes die Grafschaft Dornberg besaß, so nannte es sich auch zuweilenGrafen ».Dörnberg; es wird daher auch mit den Grafen v. D.in Franken u. mit den Marschällen v. DornSbcrg verwechselt.(Siebmachcr II. 9- — Zedler XVII, 235—37.j
Lconstai», ein adliches Geschlecht in Kärnthcn, welches vondem Geschlechts Sceburg entsprossen und von Einem des Na-mens Leo benannt worden sein soll. (Zedier XVIl. 237.'j