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Lap —
Las
Läpp, s. Bärnlapp.
st Lappe, ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts er-loschenes westfäl. Geschlecht; eS war besonders in der GrafschaftMark begütert- so. Steinen, westfäl. Gesch. Taf. XXXIV. t- —v. Ledebur II. lt.
Lappen, s. Zorn v. Plobsheim.
Lappih. Hießen in Kroatien Cuzal oder Cusal, kamenvon da nach Oesterreich, und erscheinen von 1419 — 1497.sWisgrill V. 436—40, aus Handschrift!. Nachr. — v. H.s
Lapskq. Dieser Name kommt nur mit dem preuß. General-Major v. L- um 1744 vor. sv. Ledebur ll. 11. III. 299.) Wappen:Sreniawa.
Larchcr, Lärcher, auf Eisseck, ein tiroler immatrikulirtcsGeschlecht, welches von K. Rudolf II. am 17. Mai 1694 geadeltwurde, sv. Hefner, tiroler Adel S. 10. T. 12; Erg- Bd. S. 24. T. 10.s
La llciiotiörc ». Kricgsftld, wahrscheinlich niederländ. Ab-stammung. Anton La R. Ritter v. K- war 1857 Hauptmannim 43. kais. östcrr. Inf. Reg.
st Larhcim, nassauer Adel; das Stammhaus Lohrheimim Amte Diez. Kommen 1276 urkundlich vor u. sind 1534 st.sO. S.s
Larisch, Lariß, eine schlesische, zum Theil freiherrlichc, zumTheil gräfliche Familie, die von den alten Grafen v. Larisse inPolen abstammt, obschon beider Wappen ganz verschieden sind;sie soll ursprünglich aus Irland stammen, dann nach Polenund von da aus nach Schlesien gekommen sein. Aus ihr wurdeam 4. Aug. 1654 Joh. Friedrich L. in den böhm. Freiherrnstanderhoben. Im I. 1748 wurde der LandcSälteste des FürstcnthumsTeschen, der Freiherr Franz v. L-, sowie Franz Josef und KarlLudwig v. L- am 22. April 1729 in den böhm. Grafenstand er-hoben. Beide Leztere mit dem Beinamen v. Großmünßdorfführt M. v. M., Erg. 73, als in den böhm. Freiherrnstand er-hoben an. sv. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl- Häuser 1843 u. f. —Deutsche Grafenhäuser. — Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat 1843. S. 260.
— Jahrb. des deutschen Adels <848. S. 384. — v. Hefner, preuß. AdelS. 16/T. 18. S. 52. T. 66; sächs. Adel S. 36. T. 40. - v. LedeburII. 11. III. 299. — Kneschke, d. Grafcnh. II. 9. — Kneschke, Wappen.
— v- H. — Origines familiae Larissianae in Silesia; in dipl. Beitr. zuden schles. Rechten u. Gesch. II. B. I. Th. u. 5. — Gauhc I. 868 u. f.
— Sinap II. 363 — 66. - M. v. M., Erg. 20.)
Larissa, Laryssa. v. Ledebur, II. 12, Wappenbcschreibung.
1. La llochc, eine französ. Familie. M. s. bei Jarrys.
2. Laroche-Aymont, eine französische Familie, aus welcherGraf Karl v. L.-A. im I. 1794 iu preuß. Kriegsdienste tratund 1811 wieder nach Frankreich zurückkehrte.
sv. Ledebur II. 12. III. 299.s
3. Laroche, Delphis de, wurden in Bayern 1828 in dieAdelsklasse eingetragen, sv. Hefner, bayer. Adel S. 92. T. 108.s
4. Laroche v. Starkcnftls, auch La lloche v- I- Diese Familiestammt aus Frankreich, und zwar aus der Grafschaft Burgund,welche Samuel de la Roche der Religion wegen verließ. Anfangsdiente er der Krone Schweden, wendete sich dann nach Braun-schweig, hierauf nach Lothringen, und endlich nach Bran-denburg; er starb als Oberst in Bremen am 22. Juli 1791.Sein Sohn Samuel befand sich in h esscn-kassel'scheu Dienstenebenfalls als Oberst und wurde am 12. Aug. 1796 mit v. S. inden Reichsritterstand erhoben. Die Familie erwarb hierauf Mons-heim und Erbesbüttenhcim am Oberrhein. Am 26. Juni
1713 ward Samuel La R. v. S. in den Freiherrnstand erhoben.Durch das Besizthnm gehört die Familie nun dem GroßherzogthumBaden an. Mehrere Mitglieder befinden sich aber auch in andernDiensten. sCast, Adclsbuch von Baden, woselbst auch das Wappen. —Hörschclmann, Sammlung, S- 58, wo eine Stammtafel zu finden. —v. Zedlitz, Ad. Lex-, der alle La Roche ohne weiteres von Einem Stammekommen läßt. — v. Ledebur II. 12. - v. Hefner, preuß. Adel S. 52.Taf. 66. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1854 u. 1856.sLaroche, s. Des Bordes.
Larosv'e, Dasselet ». Span. Herkunft, in seinem Valerlandede la Rosa genannt, ward der bayer. Gchcimerath und Feld-Marschall - Lieutenant :c. L. in München von Kaiser Franz münd-lich, am 5. April 1764 aber schriftlich in den Neichsgrafcnstanderhoben, sv. Lang 42. 425. — Tyroff l- 66. — Taschenb. der gräfl.Häuser 1836 u. f. — Kneschke, deutsche Grafenhäuscr. — v. Hcfner,bayer. Adel S. 14. T. 8. S. 92. T. 108. — v. H.s
Larrey. Die Familie de L. stammt aus der Norman die;sie flüchtete 1683 nach Berlin. Das Haupt derselben erhielt inselbigem Jahre den Titel als Rath,sv. Zedlitz. - Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat 1841. Abth. 2. S- 67.
— v. Ledebur ll. 12, welcher sie als Grafen u. Freiherren anführt.s
Lasallc ». Louiscuthat. Der bayer. Major W. de L. erlangte1337 den Freiherrnstand. L. v. L- ist Besizer von Dachstuhlbei Merzig in Rheinpreußen u. soll aus einer alten französ.Familie aus der Gascogne stammen. Er verließ sein Heimath-Land zur Zeit der ersten Revolution.
sv. Zedlitz. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 44. T. 43. S. 92. T. >09;preuß. Adel S. 54. T. 68; Erg. Bd. S. 16- — v. Ledebur II. 12. III. 299.
— Frhrl. Taschenb. I86l.s
Losoulr, eine in Rheinprcußen zu Diersdorf angesesseneFamilie, welche nach dem Wappen von denen v. Lassau lr ver-schieden scheint. Wappen: In B. ein hereinwachscndcr geharnischterRitter, in der Rechten ein Schwert haltend und von 3 g. Sporn-Rädern begleitet, sv. Ledebur II. 12.)
Lasbcrg, Lasperg, Laszberg, eine freiherrliche, nun auch gräf-liche Familie in Oesterreich, die im I. 1629 der nieder-österr. Ritterschaft einverleibt wurde und jezt auch im Bayeri-schen sich ausgebreitet hat. Kaiser Leopold erhob sie am 16. Nov.1664 in den Freiherrnstand, und den Frhrn. Georg Ehrcnreich v. L.1795 zum Grafen. sBucelini stemmat. III. — Genealog. Handb. —v. Hefner, fraukf. Adel S. 4. T. 2; bayer. Adel S. 44. T. 43; preuß.Adel S. 52. T. 66; Erg. Bd. S. 16. T. 6. — v. H. — Brandis, tirolerEhrcnkr. u. 24. — Gauhe I. 869. — v. Lang, Suppl. 55. — v. Wurm-brand, Collect, gen. hist. Cap. 44. p. 121. — Wisgrill V. 440 — 43. —Raymund, Duellii crcerpt. geneal. hist. Lib. II. Tab. gcnealog. Lasbcrg.f. 301- — Scifert's hochadl. Stammtaf II. n. 9. — M. v. M., Erg. 20.
— v. dem Knesebeck. — Tyroff, Wappenw. II. 174. — Cast, Adelsb.von Baden. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f. — Kneschke,deutsche Grafenhäuscr. — Jahrb. d. deutschen Adels 1848. — v. LedeburII. 12. — Frhrl- Taschenb. von 1857. — Kneschke, Wappen IV.s
Lolch, Losch. Die v. L. gehören Litthauen an. jv. Zedlitz.
— v. Ledebur II. 12. III. 299.) Siehe Los, Losch.
Faschan, s. Bechini.
Lolchaiiski, mit dem Beinamen Buckowa oder Buckove,eines der ältesten gräflichen Häuser in Böhmen. Sie erhielten1639 die Freiherrnwürde, und Ferdinand Rudolf v. L. wurde am16. Jan. 1637 in den Grafenstand erhoben.
>R. T. A. R. — Weingarten's Fürstenspiegel 217. 324. — GauheI. 869. — Seifert, Genealogie adl. Eltern u. Kinder. — Hübner III.T. 816. - v. H.s
Lasels (Lacy irländisch), ein aus derNormandie entspros-senes Geschlecht, das im 14. Jahrhundert mit König Wilhelm dem