Kretz
Preußen, ist am 18. Jan. 1701 bei der Erhebung Preußenszum Königreiche in den Grafenstand erhoben worden,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 48V. — v. H.sKrcistM, s. Creutz. — Kreiden, s. in C.
Krcsick, Kretzinöki, eine alte sch lesische Familie, die sichv. Mockra schreibt. Sie wurde am 19. Juli 1691 in den böhm.Adelstand erhoben, so. H. — Sinap II. 755 u. f.sj S. Kretzigk.Kricka«, Krickaw, Krickov, ein schles. Geschlecht.sCunradi, Sil. cur. II. 756. — Sinap II. 756. — Siebmacher II.S. 47. — Zedier XV. 1884-1
Kridcl ». Trcuciifcld. Der österr. Hauptmann Josef K. wurdeim I. 1791 mit dem Beinamen v. T. geadelt.sM. v. M.. Erg. 349. - v. H.)
si Kricchlunii», eine freiherrl. Familie in Oesterreich, ausSteh ermark entsprossen, die von 1450—1728 vorkommt. Siewurde am 11. Juni 1532 von K- Ferdinand I. geadelt und am29. Mai 1627 von K- Ferdinand II. in den Ritterstand erhobenund ihr Wappen verbessert. Kaiser Leopold I. erhob sie am19. Sept. 1676 in den Freiherrnstand und ertheilte ihnen am3. Febr. 1681 den Titel „Wohlgeboren" mit andern Prärogativen.Die Familie starb mit dem Frhrn. Joh- Jakob v. K- am 5. Dez.1728 aus. sv. Hoheneck, Hist. der Herrcnstände von Oesterreich 53l.
- Gauhe I. 836. II. 593. - Wisgrill V. 390-94. — SiebmacherIII. 83. V. 33; Suppl. I. l. VII. 20. — v. H.s
Krieg ». Hochscldc». Der Hofrath Franz K- v. H. wurde imJahre 1818 in den Freihcrnstand erhoben. Die Familie gehörtBaden an. Wann dieselbe den Adel erhalten hat, ist nicht ange-geben- Georg K- v. H. starb am 11. Dez. 1860 als badischerGencrallieutcnant und Militärbevollmächtigter am Bundestag.sCast, Adelsbuch von Baden. — M. v. M. 64. — v. H.s
1. Kricgclstcin, Krügelstein, ein altes, schon 1299 in Urkundenvorkommendes Geschlecht. sKreysig, Bcitr. zur Hist. der sächs. LandeV. 310. — v. Ledebur I. 486-1
2. Kricgelstcin v. Itcrnfcld und v. Wandcllnirg oder Wcndcldcrg.Wenzel Joh. K. v. S., Professor zu Prag, wurde im I. 1703in den böhm. alten Nittcrstand erhoben, nachdem derselbe am19. April 1694 (nach Andern am 17. April 1698) den böhm.Adelsstand erlaugt hatte. Ein Kristof K-, Senior des Stadt -Magistrats zu Eger, erhielt 1792 vom sächs. Ncichsvikariat denNeichsrittcrstand; ohne Zweifel ist es derselbe Kristof K., welcher1794 von Oesterreich mit dem Beinamen v. Sternfeld inden böhm. Adel- und Ritterstand erhoben wurde.
IM. v. M. 125. 214; Erg. 165- — v. Beust, sächs. Staatsanzeiger.
— v. H.s
3. Kricgclstcin ». Wandclburg. Die Gebrüder Sigmund undBenedikt Krügelstein auf Wandelburg erhielten 1504 einenWappenbrief von Kaiser Maximilian I., und Martin K. im I.1589 von K. Rudolf II. den Adelstand mit verändertem Wappen.Als Nachkomme dieses Geschlechts meldete sich Johann GottfriedKrügelstein, Eigeuthümcr einer Gold - und Silberfabrik, undbat um Erneuerung des Adels, worauf 1762 von König FriedrichWilhelm II. von Preußen eine ablehnende Antwort erfolgte,sv. Ledebur I. 486J Obiger Martin v. Kriegelstein war derUrgroßvater der Frau des Joh. Binder v. Kriege! st ein undStadtmcister zu Kolmar.
Die K- v. Sternberg und die v. Wandelburg sollen zueinem und demselben Gcschlcchte gehören, wovon aber nur einige
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Linien der adlichen Vorrechte sich bedienen, die bürgerlichen übri-gens das alte Wappen bis auf den heutigen Tag beibehalten haben.Die adlichen Zweige schreiben sich mit dem ic, die nichtadlichen
— unter Andern die im Gotha'scheu lebenden Familienglieder —mit dem ü, wie sich ihre Vorfahren schrieben und wie sie auch inihrem erhaltenen Adelsbriefe <1598) geschrieben stehen. In diesembekamen sie auch den Namen v. Wandelburg beigelegt und ihrim I. 1304 von Kaiser Maximilian erthcilteS Wappen vermehrt.Dieses vermehrte Wappen steht bei Sicbmacher, IV. 105. n. 9 und
— aber unrichtig — bei Zedier, XV. 1839. sv. H.^
Sriegclstein, s. Binder.
Kricgcnscldcr, ein kärnthner Geschlecht.sUnrcstus, chron. Carinii), in Hahn, coli, monum. T- II. p. 534-1
1. Kricgcr, I-, sachsen-wcissenfels'scher Kapellmeister,wurde im I. 1724 von K- Leopold I. in den Adelstand erhoben,von welcher Vergünstigung aber weder der im Hessischen lebendeSohn, noch der (im I. 1820 verstorbene) Enkel Johann KristianK-, Universitätsbuchhändler, Gebrauch machten. sM. S.sj
2. Kricgcr, Criegcr, eine sächs. Familie, aus welcher JohannFriedrich v. K. 1732 als k- poln. und kursächs. Oberst und 1734als Generalmajor vorkommt. (Grosser, laus. Merkwürd. IV. 164.)Siehe Eric gern.
3. Kricgcr. Joh. Heinrich K., Gntsbesizer in Schlesien,wurde am 2. Nov. 1743 vom König von Preußen geadelt.
sv. Zedlitz. — v- Ledebur I. 481. — v. H.s
4. Kricgcr, Kristof Leopold, fürstlich schwarzburg. Land-Kammcrrath und Domänenpächter, wurde am 18- Dez. 1815 vomFürsten von Schwarzburg-Sondershausen in den Adel-sstand erhoben, sv. Hefner, sächs. Adel S. 36. Taf. 39; schwarzburg.Adel S. 59. Taf. 3.)
Kricgcrstreu, s. Gast geb.
Kricgisch. Der Gubernialrath Johann Josef K- in Mährenwurde im I. 1769 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 125. - v. H .s
Kriegs. Der k. k. Rath und Beisizer beim Obersthofmarschall-Amte, wurde von K. Leopold II. im I. 1771 in den Nittcrstanderhoben- sM. v. M. 125. — v- H-1
Kricgsaucr ». Kriegs«». Joh. Baptist Jgnaz K-, gräfl. la Ur-berg. Rentmeister der Herrschaft Steuer ob der Enns, wurde1679 mit obigem Beinamen geadelt. sR. T. A. R.sKricgsdors, s. Göder.
Kricgsfcld, s. La Ncuotiöre.
Kricgshalicr. Der Großhändler Abraham K. in Lembergwurde im I. 1794 mit „Edler von" geadelt. sM- v. M. 214.sjDer galiz. Großhändler Anton Edler v. K. wurde im I. 1808in den Ritterstand erhoben. sM- v. M. 125. — v. H.sj
Kricgshcini, Krügcr v. K. Mehrere dieser Edelleute stehen impreuß- Heere und sind im Besize des Pachtgutes Mesecken-hagen im Kreise Grimme in Pommern, sv. Zedlitz, Ad. Lex.
— v. Ledebur I. 481. — Siebmacher, Suppl. X. 19-1 Vergl.Krüger v. Krügsheim.
Kricgstcin. Dieses Namens stehen in neuerer Zeit Mehrereim preuß. Heere. Karl K. erlangte am 11- Nov. 1790 denpoln. Adel. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 48l. III. 294.sKricgstrcu, s. Sch andre wich v. K.
1. Krichuber. Den Dr. der Rechte und Iudex delegatus bei