Druckschrift 
2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
286
Einzelbild herunterladen
 

286

Kon — Kop

Konogetzkq v, Pogctitz, ein böhm. Geschlecht,sv. Mcding I. n. 432. — v. H )

Koiiojakzki, eine poln. Familie. Wappen: Prawdzie.sv. Ledebur I. 461.)

Konopacki «. Pctkow, vermutlich österr.-galiz. Geschlecht,aus welchem Leopold K. v. P. 1857 Lieutenant im 55. k. k. Inf. -Regiment war.

Konopot, Conopacki, eine prenß. gräfliche Familie, die ausPolen herstammt, wohin sie aus der Lausitz gekommen sein soll.

sOkolski, orb. Pol. II. 238. — Hartknoch's Preußen II. 452. —v. Ledebur I. 461. — v. H l

Koiiopnicki o»f Plugowicc, bei Schildberg. W.: Junosza.sv- Ledebur III. 291.)

ch Konow, Kunow, ein pommer'sches altes Geschlecht. Kri-stian Dietrich K. wurde am 31. Jan. 1693 von Schweden ge-adelt. sGroß, Nniversallexikon u. d. Art. — Micrällus. — v. KrahneII. 209 u. f. — Neues gen. Hdb. >777. S. 270. >778. S 322. —v- Ledebur I. 461. III. 29l. — v. H.)

Konowski, Konsinowski, Konski und Kontski, vier polnisch-posen'sche Familien, sv. Ledebur I. 461. III. 291.) Wappen:Lodzia; einerlei mit Kunow Ski.

Konrod v. Schendorf. Der Rechnungsrath Franz K. wurdeim I. 1816 mit dem Beinamen v. H. geadelt.sM. v- M. 2>2. — v. H.)

Konräd o. Sonnenstein, siebenbürgisch. Karl K. v. S.war 1835 Gubernialrath zu Klausenburg.

Konski, eine ostpreuß. Familie, sv. Ledebur I. 461. III. 291.)Wappen: Broch Witz. Einerlei mit Kontski.

Konstanz, s- Lotter.

Kontick, österreichisch. August v. K- stand 1857 als Haupt-mann im 53- k. k- Inf. Reg.

Koch v. Vycrtj-inos, österr.-siebenbürgisch. Johann K.v- G. war 1835 Viceregistrator bei dem siebenbürg. Archiv zuWien. Alexander K. de G. war 1857 Hauptmann im 59stenk. k. Inf. Reg.

Koop. Der prenß. Lieutenant Kristian Philipp K. wurde am11. November 1786 von seinem König in den Adelstand erhoben,sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 461. III. 291.) In Pommern seß-haft. sv. H.)

Kopocsch, f. Kopisch.

Kopncfq, österr.-ungarisch. Josef v. Kopacsy war 1835k. k. österr. wirkl. geh. Rath und Bischof zu Veszprim.

Kopal. Die Kinder des österr. Obersten K. v. K. wurden1852 in den Freiherrnstaud erhoben. sA. A. Zeit. v. 1852.)

Koposni«. Wappenbeschreibnng bei v. Ledebur I. 461.

Kopchck. Der Wcltpricster Josef Johann K. wurde wegenseines Seelsorgerverdienstes in den Rittcrstand erhoben.sM. v. M. >24. — v. H.)

Kopcrczanovich v. liitlcrsfcld. Der österr. HusarenobcrlieutenantElias K. wurde im I. 1776 mit dem Beinamen v. R. geadelt.sM. v. M, Erg. 345. — v. H.)

Kopetzky v. Ilcchtkerg. Der österr. Obcrstauditor Em. K.wurde 1862 mit v- R. geadelt. sA- A. Zeit., Aug. 1862.)

1. Kopf, Gebrüder, erlangten 1629 den Adelstand.sN. T. A- R.)

2. Kops. Im I. 1749 wurde der Adel, welcher am 8. April1733 dem Georg K. ertheilt worden war, auf seinen Bruder Jo-hann Kristof K- ausgedehnt. sR. T. A. R.)

Kopfingcr v. Trcbicno«. Ter k. k. Major Franz K. wurde 1839mit v. T. geadelt. E. S.)

Kopisch, Kopatsch, scheinen mit denen v. Kopschütz für einGeschlecht gehalten werden zu können, und kommen in Schlesienzwischen 1249 und 1484 vor.sPaprocii Spec. sol 226. — Sinap I. 526- II. 74>. — v. HI

Kopka v- Lossow. Ter König von Preußen hat 1822 demvon dem Major Alexander v. Lossow zu Stallupöhnenadoptirtcn Obcrstlicnt. Leopold Kristof K. (angeblich ein adlichesGeschlecht in Oesterreich, ehedem Kopkaw) den adlichen Standund die Erlaubnis; ertheilt, Namen u. Wappen des v. Lossow'-schcn Geschlechts führen zu dürfen. sE. S. — ».Zedlitz, >. Suppl.)Vergl. Köhler v. Lossow.

Kopier, Köppler, ehedem Kaplicrs (s. diesen Art.), ein altesböhm. Geschlecht von gräfl. Abkunft, von dessen zwei Linien diejüngere, sulewitz'sche, in Deutschland unter dem DoppelnamenK- v. Snlcwitz vorkommt.sG- Behrend 's Adelöhcrold, Mspt. — Zedier XV. >376.j

1. Kopp, Peter, wurde 1779 in den Adclstand erhoben.sR-T.A.R. - v Ledebur l. 461. III. 291. — Dorst, schlcs. Wappb.

III. >79.)

2. Kopp. Die Brüder Karl Wilhelm und Karl Friedrich K-,geh. Räthe in kur- und großherzoglich Hess. Diensten, erhielten1894 den Adel, sv Hefner, Hess. Adel S. >6. Taf. 16.)

3. Kopp v. Aiikcrgrund. Der österr. Hauptmann Leopold K.wurde 1849 mit v. A. geadelt. sM. S.)

4. Kopp v. Hcrrnhold. Der österr. Hauptmann Math. K.wurde im I. 1894 mit dem Beinamen v. H. geadelt.

sM. v. M., Erg. 345. - v. H.)

5. Kopp v- Muthcnbcrg. Der österr. Oberst Joh. K. wurdeim I. 1816 mit dem Beinamen v. M. geadelt.

sM. v. M., Erg. 345. — v. H.j

Koppoiicr v. Königsberg- Simon K- aus den kais. Erblandcnerlangte 1636 den Adelstand mit v. Königsberg.sR. T. A. R.)

Koppel, ein schlcs. Geschlecht, das in den FürstcnthümernTroppau und Jägerndorf ansässig ist. Die Gebrüder K.wurden 1654 in den Adel stand erhoben.

sR. T. A R- — Sinap I. 527. — Siebmacher I. 50. n. II. —v. Meding III. n. 431. — v. H.)

Koppeln«, Coppclau, Koppelow, eine alte mecklenburg'scheFamilie. sGauhe l. 813. — v- Westphalen, monum. med. Tab. >9.n. 58. Tab. 20. n. 66. — v. Meding III. n. 427. — v Hefner, mcckl.Adel S. >2. Taf. 9.s Gehören auch zum dänischen Adel.sLex. a. o. f. i. T>. 297. — Mecklenburg. Wappenbuch. — v. LedeburI. 462 — Dan- Wappenbuch. — v. Zedlitz. v- H.)

Koppelte, s. Kapelle.

Koppciifcls, auch Koke ». K. Diese Familie soll von einemuralten sächsischen, besonders thüringen'schen Gcschlechte ab-stammen, das zu Cobstädt im Gotha'schen seßhaft gewesen, wo-von jedoch das nachbenanntc Adelsdiplom nicht des Mindesten ge-denkt. Aus ihm erhielt der sachsen-hildburghaus. Hofrath,nachher geh. Rath Johann Sebastian Kobe von K. Franz I. am26. April 1754 ein Adelsdiplom, von dem er aber keinen Gebrauchmachte, so daß selbst seine Familie, die den Adelsbrief bei seinemAbsterben erst fand, davon vorher nie etwas gewußt hat und nachdessen Tode erst bekannt machte. Dessen Sohn, der sachsen-weimar'sche Kanzler Johann Friedrich K., konnte sich daher auch