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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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279
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Königs

thürin gen'sche, besonders schwarzburg'sche Familie, die manfrüher für keine adliche Familie gehalten hat. Die gründl. Schriftdes Herrn Diaconus I. H. Keller, Commentatiunc. hist. de stirpenobilium de Königsee, Nudelst., 1824. 4., hat mich hierüber abereines Besseren belehrt. In dieser wird nachgewiesen, daß die V .K.vom Ende des 13. bis zum Anfang des 15. Jahrh. in Urkunden(zuerst 1275, zulczt 1413) vorkommen und wahrscheinlich unter dieerfurter Patrizier zu rechnen sind, wohin sie auch Sagittar inseinem Mspt., antiqnit. marchion. thuring., rechnete, sv. H.)

1. Königssciö, ein erloschenes fränk., schles. und bayer.,zulezt, 1685, in den Grafenstand erhobenes Geschlecht. Im Jahre1654 erhielt dieses Geschlecht die Freihcrrnwürde. Noch in derneuesten Zeit führt das bayer. Wappenb., l. 63, das K.'sche Wappenauf, woraus zu schließen sein möchte, daß die Familie noch nichterloschen sei. Jni I. 1784 lebte noch Graf August Johann v. K.,knrpsälz. Oberkämmerer, (Einziger v. Einzig, bayer.Löwe 10. S.368.

— Allgem. hist. Lex. Th. 3. S. 37. — Zedier XV. I3Z5. — v- Hefner,bayer. Adel S. 14. T 8. — v. H. — Biedermann, Gen. Tab. 321 u. f.

— Tyroff I. 218. — Salver 484. l46. Tab. 17. — Sinap 526. —Siebmacher I. 81. n. 8.) Wappen: geviertet; 1. u. 4. F. ein Bischof,wachsend; 2. n. 3. F. ein König, wachsend, sv. Meding II. n. 465.III. n. 426. — Bucelini. — Hübner, Geneal. III. T. 932 — 334. —Ganhe I. 792 n. f. — Hartmann's Samml.)

2. Königsscld, ein meißnisches Geschlecht.

sZedlcr X V. 1330 n. f. — Schöttgcn, diplom. Nachr. V. 163.)

3. Königsscld, ein fränk., auch öfterr. Geschlecht, welchesSalver, S. 146, anführt, und das ein ganz anderes Wappen alsdie Grafen v. K. führt, sv. Meding III. n. 466. — Siebmachcr I. 107.V. 34. — Zedier XV. 1330.) Wappen: in R. zwei Dreschflegel.

Königsscld, s. Grallich.

1. Königsfcldcr, Khunigsfelder, ein nied er österr., nurzwischen 1534 und 1593 vorkommendes Geschlecht, deren Einigemit Beschreibung ihrer Wappen WiSgrill, V. 257, angibt, sv. H.)

2. Königsfcldcr, Karl, der legitimirte Sohn des GeneralsGrafen v. K., wurde am I.Juni 1864 geadelt.

sv. Lang 409. — v. Hefner, bayer. Adel S- 30. T- 105. — v. H.)

si Königsscls, ein pr euß. Geschlecht, sv. Ledebur I. 466.)

-s Königshcini, eine preuß. Familie, sv. Ledebur I. 461.)

Sönigshclm, s. Kremmer.

1. Königshofen, Künigshofen, Königshofen, Königshofen,Königshoven, Königshoven, ein altes, schon 1226 in Urkundenvorkommendes elf aß. Geschlecht, s Siebmacher II. 129. — Herzog,elsaß. Chronik VI. 151. — Schilter, Vorrede zu v. K. clsaß. u. straßb.Chron. - Zedler XV. 1335.)

2. Königshofen, ein fränkisches Geschlecht.sSpangenberg, Henneberg. Chronik 285. — Siebmacher II. 75. —

Spangenberg, Ad. Sp. V. 5. S. 186. — Zedler XV. 1336.)

Königshuldcn, s. Frendl.

Königslöw, eine aus Lübeck stammende adliche Familie, viel-leicht eine schwedische Standescrhöhung. Mehrere Offiziere diesesNamens standen seit 1766 in preußischen Diensten,sv. Ledebur I. 460.)

Königsmork, eine uralte adliche, zulezt gräfliche Familie, dieaus der Mark Brandenburg abstammt und sich zum Theil nachSchweden, zum Theil nach Schles. wendete. sScifert's Ahnen-taf. II. — Molleri Cimbria lit. P. I. — v. Krahne II. 197—203 u.435 u. f. — Siebmacher I. 175. n. II. — v. Meding I. n. 431. —Hübncr Tab. 1324. - Gauhe I. 733 u. f. II. 551-71; Anh. 1612-14.

— Kölln 279

— Sinap II. S. 128-130. — Angcli, Annalen S. 39. — A. I.Torguati, Aetcrnatura gloria magni Chph. KönigSm., Amst. 20 Bogen.

— Dessen Gnomologia ex gentilitiis Joh. Königsm., 6 Bog., u. Arcustriumphal. 3 Bog.) Hanns Krist. v. K. wurde am 26. März 1651in den schwed. Grafenstand erhoben. Diese Linie ist erloschen. sSneaNikes fol. I.) Friedrich Graf v. Löwen Haupt, gen. K., der 1776starb, führte den Beinamen K. wegen seiner Mutter, Amalie Wil-helmine, Gräfin v. K., welche die Lezte ihres Geschlechtes inSchweden war. sTaschenb. der grast. Häuser, 1839 u. f. — v. Zedlitz,Ad. Lex. — Mecklenb. Wappenb. — v. Ledebur I. 460. — Sächs. Wappenb.I. 34. — v. Hefner, mecklenb. Adel S- 12. T. 9; preuß. Adel S. 15.T. <6; Ergbd- S.31.) Der in der Kurmark angesessene Erbhof-meistcr Hanns Friedrich v. K. ist im I. 1817 in den preuß.Grafenstand erhoben worden und hat das Wappen der ausgestor-benen schwed. Grafen erhalten, sv. H.)

1. Königstcin, ein adliches Geschlecht in Franken, welchesschon 1243 in Urkunden vorkommt, sv. Falkenstein, nordgauische Alter-thümer II. 332. — Zedler XV. 1370.)

2. st Königstcin, Grafen, deren Stammschloß gleichen Namensan der Wetter au'scheu Grenze gelegen, die aber in der zweitenHälfte des 16. Jahrh. ausgestorben sind. sJmhvf, notit. proc. imp.lib. 6. c. 18. §. 53. — Gauhe I. 794. — Lex. o. a. f. i. Dan. Bd. I.H. 3. S. 293. - Wappen, ebend. T. XUVI. n. 135. — v. H. — Spener,hist. insign. lib. 3. c. 51.)

3. Königstcin, Freiherren im Holst ein'scheu, die von denenv. Pincier abstammen. sGanhe I. 794. — v- H.)

Königstein, s. Dinges V .K.

Königsthai, s- König; Kral.

- st Königstoh. Heusto v. K. war 1356 Bürgermeister in Brenzlau.Das Geschlecht scheint längst erloschen zu sein. sv. Zedlitz, Ad.Lex.)

Königswartcr, I-, Bankdirektor in Wien, wurde 1866 in denrittermäßigen Adelstand erhoben. sA. A. Zeit., Mai 1866.)Köningen, Kenningen, ein rheinisches Geschlecht.sZedler XV. ,372. - Siebmacher V. 23.)

1. Könitz, eine alte sächs. Familie, welche von der fränk.wenigstens dem Wappen nach verschieden ist. Sie führt in R. eineschrägrechtsgestellte halbe g. Lilie und eine g. Rose. Im Besiz vonSchraplau und anderen Gütern erscheint sie von 1656 an.

sSiebmachcr I. 169. — v. Ledebur I. 460.)

2. Könitz, eine uralte Familie in Franken, Thüringenund Bayern, deren Freiherrnstand durch einen von dem Herzog!,sächsisch - koburg' scheu Lehnhofe unterm 14. Okt. 1796 bestätigtenFamilienrczeß nachgewiesen wurde. Schon im I. 1671 saßen siezu Unterstemau im Koburg'schen. Die Familie scheint ver-schieden von dem sächs. Geschlechte gleichen Namens und führt inS. zwei nebeneinander gestellte r. Wecken. sSiebmachcr I. 146. —Zedler XV. 1373 u. f. — Abel, preuß. Ritters. S. 68. in der pr. u. br.Staatsgeogr. — v. Zedlitz, Ad. Lex. — v. Ledebur I. 460. — v. Hcfncr,bayer. Adel S. 43. T. 41preuß. Adel S. 50. T. 63. — Gruner, Beschr.von Coburg l. 92. — Tyroff 69. — v. Lang, Suppl. z. A- d. K. B. 52-

— Hörschelmann'S Samml. I. 41. — Biedermann, B. Tab. 95—97.König III. 573 — 581. - Gauhe I. 795. - v. Hattstein II. Suppl.36. - v. H.)

Köimcntz, Cönneritz, Knenritz, eine alte thürin gen'sche undmeißn. Familie, wovon sich ein Zweig nach Niederösterreichwendete und von K. Rudolf II. am 29. Dez. 1598 in den Frciherrn-stand erhoben wurde. (König I. 560—568. — Gauhe I. 796 u. f. —Möller's Denkwürdigkeiten >09. — v.Ucchtritz, dipl. Nachr., wo aus denKirchenbüchern von Grimma Nachr. von 1735 — 1791 stehen. — WiSgrillV. 335 — 337. — Siebmachew I- 161, unter dem unrichtigen Namen