König
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vermuthet, daß solches wol dasselbe sei, welches den thüringcn'schenFlecken Körner besessen habe.
(Siebmacher III. 127. — Zedier XV. 1382)
1. König, eine alte kem ptner Nathsfamilie, die im Jahre1531 ein Wappen- nnd am 29. Jan. 1779 von K. Josef II. einAdelsdiplom erhielt, sv. Lang 498.) Ein Zweig aus dieser Fa-milie hat sich nach Schlesien gewendet und im Anfange des18. Jahrhunderts Oldern und Leonhardwitz bei Breslau,später Klinkenhanß und Ernstdorf bei Neichenbach erworben.Das Diplom von 1779 soll ein Adelsanerkennnngsdiplom sein,sv. Zedlitz.) (Es steht zu vermuthen, daß die Kaufleute MartinMatheus und Kristof Ludwig K., welche 1719 böhm. Ritterwurden sm. f. d. Art.), die Vorfahrer der Gutserwerbcr sind.)
(Bayer. Wappenb. VI. 59. — Siebmachcr V. 283. 363. — v. Hefner,bayer. Adel S. 90. Taf. 105. — v. H.)
2. König, Hanns, Leibarzt des Königs Gustav Erichson vonSchweden, wurde von diesem geadelt und diese Standeserhöhungdessen Söhnen von König Johann III. am 14. Okt. 1582 bestätigt.Wappen: In Blau ein gold. Sparren, begleitet unten von einemg. Zepter, oben von zwei Vögeln, sv. Ledebur I. 459.)
3. König, eine adliche Familie in Hannover; dieselbe er-langte den Adel in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. DerStammvater des Geschlechts war Werner K., gest. 1613 (nachAndern soll er noch 1616 gelebt haben), Kanzler des HerzogsJulius von Braunschweig und Lüneburg. Von dieser Fa-milie stammen die v. K. auf Oedelum in Hildesheim undBraun schweig her. Sie theilen sich in zwei Linien, in diev. Vienenburg und in die v. Oedelum oder Oedelem, undführen im bl. Schilde eine g. Krone.
(Mannecke, biogr. Skizzen 28. — Hannöv. Landesblät. 1836. S. 69.
— v- dem Knesebeck. — Siebmacher, Suppl. III. 17. — v. Zedlitz. —Grote, hannöv. Wappenbuch. — v- Ledebur I. 455.)
4. König, Hieronimus, Probst zu St. Dorothea, undDavid, sein Bruder, erlangten 1619 den Adelstand. sN.T.A.R.)
5. König, in Württemberg, sollen 1623 geadelt wordensein, welche Erhebung im I. 1741 Bestätigung erhalten habe.Die Familie behauptet ferner aus dem Pfälzischen u. Elsas-si scheu ursprünglich herzustammen. Nach der ReichStaramtSrech-nung wurde Friedrich Karl K. 1776 geadelt. Es ist möglich, daßsolches eine Erneuerung war. König Wilhelm von Württem-berg ertheilte ihnen die Freiherrnwnrde, als sie nach dem Erwerbbeträchtlicher Güter (Warthausen w. :c.) um 1825 in diewür tt emb er g'schc Ritterschaft aufgenommen worden waren.Die Familie führt in Blau eine goldene Krone, durch die eing. Scepter geht. Auf dem Helm ein wachsender bl., mit g. Auf-schlägen gekleideter Knabe, der in der Rechten einen g. Scepterhält; mithin vollkommen gleich dem Wappen der 1799 geadeltenKönig. sCast, württemb. Adelsbuch. — Siebmacher IV. 107. n. II.
— Tyross, Württemberg- Wappenbuch; bayer. Wappenbuch VI. 6V. —Dorst, Wappenbuch von Württemberg. — Gen. Jahrb. des deutschenAdels 1844 u. f. — Archiv für Gesch., Gen. u. Dipl. 84. — Taschcnb.der frhrl. Häuser 1854 u. 56. — v. Hefner, Württemberg. Adel S. 9.Taf. 10; bayer. Adel S. 90. Taf. 105.)
6. König. Der Kaufmann Martin Mathias K- zu Breslauund sein Bruder Kristof Ludwig wurden im I. 1719 in denböhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 163. — V .Zedlitz. —v. Ledebur I. 459- — v. H.f
7. König, Friedrich Wilhelm, Licut. im Regiment v. Beschefer,und Philipp Kristian, Hauptmann, geblieben 1745, Gebrüder K-,wurden am 22. Juli 1721 von König Friedrich Wilhelm I. vonPreußen geadelt. Ersterer machte sich bei Morungen inPreußen ansässig. Wappen: In S. zwei schw- Adlerflügel; aufdem Helme drei Straußfedcrn, w., schw., r., hinter dem Schildezwei über's Kreuz gelegte EspontonS.
(Preuß. Wappenb. III. 68. — v. Ledebur I. 458. — v. H.f
8. si König, Johann Ulrich, Dichter am sächs. Hofe, wurde1741 vom sächs. R.Vikariat geadelt. Mit seinem Sohne FriedrichAugust Josef, Direkteur des plaistrs, erlosch das Geschlecht 1792wieder, (v. Ledebur I. 458. — Sächs. Wappenbuch VI. 56.)
9. König, ein eidliches, im Westfälischen, besonders in derGrafschaft Mark, auch in Sachsen, im Halberstadt'schenund in andern Landschaften verbreitetes Geschlecht, welches dieRittergüter Clyff und Aldcnt besizt. Die beiden Brüder KarlSimon Gerhard und Gisbert Wilhelm v. K., aus einem angeb-lich dem Elsaß entstammten adlichen Geschlechte, wurden am16. Dez. 1763 in den preuß. Freihcrrnstand erhoben. Sie stan-den häufig in preuß. Diensten und führen im schw. Schilde dreisilb. Giebel, oben 2, unten 1, zwischen diesen einen breiten, mitder Spize nach oben gekehrten Sparren. (PreuH. Wappenb. II. 44.
— v. Zedlitz. — v. Krohne II. 169. — Lüdcrsen's Sammlung. —v. Ledebur I. 458. — v. Hefner, preuß. Adel S. 50. Taf. 63.)Wappen: In Schw. ein s. Sparren mit 5 Pfeilen belegt u. von3 Triangeln beseitet.
19. König. Franz Josef K., kur mainz. geh. Rath, erhieltvom Kurf. Karl Theodor unterm 17. Sept. 1799 den Adel.
(v. Hcfner, baver. Adel S. 90. — v. Lang 408 u. f.; Suppl. 117.
- v. H.)
11. König. Die Gebrüder Joh. Nikolaus, Joh. Georg undPeter K., Rittergutsbesizer zu Lobendorf u. Nieder sohland,wurden vom sächs. Reichsvikariat am 7. Aug. 1799 in den Adel-stand erhoben. (Dorst, schles. Wappcnbuch n. 478. 402. — v. LedeburI. 458. III. 290. - v. Hefner, sächs. Adel S. 35. T- 33. - Sächs.Wappcnbuch VI. 57.)
12. König, ein bei Halle wohnhaftes Geschlecht, zu welchemder 1798 verstorbene preuß. Hauptmann August Johann v. K.gehörte. Wappen: In R. ein gekrönter, mit Scepter, Reichsapfelund Krönungsmantel angethaner stehender König.
fv. Dreyhaupt, Geschlechtsrcg. b,XXVl. 78. Taf. XXVI.)
Seines Vaters Brüder waren die 1721 geadelten FriedrichWilhelm und Philipp Kristian K., welche ein anderes Wappenerhielten. Siehe den Art. sv. Ledebur I. 458.)
13. König, Johann Heinrich August, Besizer des RittergutesPin schwitz im Markgrafthum Meißen, wurde 1799 geadelt.
(R. T. A. R.f
14. König, Georg Mathias, wurde am 29. Jan. 1799 geadelt.
fR. T. A. R.s
15. König, Gottlieb Rudolf, Rittergutsbesizer zu Bolbritzin der Oberlausitz, erlangte 1829 vom König von Sachsen denAdel. (v. H. — v. Hefner, sächs. Adel S. 35. T. 38. — Sächs. Wappb.VI. 58. —' v. Ledebur III. 290.)
16. -s König. Auch im Elsaß soll von den ältesten Zeitenher, insbesondere zu Hagenau, eine adliche Familie K. geblühthaben, deren Schild von G. u. Schw. rechtöschräg zackig getheiltgewesen; auf dem Helm eine wachsende gekrönte Mannsperson, in