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Koch — Köb
hard K. zuerst ein rittermäßiges Adelsdiplom erhalten, so werdendoch schon sein Vater, Hofkammerrath in Darmstadt, und seinBruder, Professor in Straß bürg, als adlich aufgeführt. DerSohn des Konrad Reinhard K., in bayer. Diensten, wurde vomFrhrn. v. Giese an Kindesstatt angenommen und erhielt dessenNamen. sS. v. Lang unter Giese.s Die Brüder des K. R. K.,als: Johann Friedrich Achatius, hessen-darmstädt. geh. Rath,Kristof Wilhelm, Profcstor zu Straß bürg, und Friedr. Albrccht,Rath bei der kais. russ. Gesandtschaft zu Wien, wurden 1777ebenfalls in den rittermäßigen Adelstand erhoben.
IN. T. A. R. - v. H.s
3V. Koch v- Tut». Philipp Heinrich K. erlangte am 23. Sept.1649 den böhm. Adclstand. sE. S.s
31. Koch v. Wcspoch, ein adl. Geschlecht in Memmingenund Augsburg, dessen Wappen Zedler, XV. 1185, und Sieb-macher, V. 268, geben. Kaspar K- in Augsburg, welcher dasGut Wespach an sich brachte, wurde 1697 in den Adelstanderhoben. Seine Nachkommen befinden sich in Memmingen undBiber ach. sv. Stetten, Gesch. der adl. Geschl. in Augsburg S. 322,woselbst auch das Wappens
Kochonowski, ein ostpreuß. Geschlecht,sv. Ledebur l. 453.s
Kochanski, Kuchanski, ein preuß. Geschlecht in Posen.Wappen: Ogonczyk. Georg v. K- war 1616 poln. Gesandterin Konstantinopel. sv. Ledebur I. 453- III. 290-s
Kochanski, v. Kochan. Der Hauptmann Johann K. wurde imI. 1816 mit dem Beinamen v. Kochan geadelt.sM. v. M., Erg. 343. — v. H .s
Kochlicrg, ein meißnisches und thüringen'sches, frän-kisches, koburg'sches, auch schlesisches Geschlecht.
sKnauth, Orig. Beichling. 48. — Brückner III. 7s St. 63- — Span-genberg, Adclsspicgcl. — Gauhe I. 784. — v. Hattstein, Register, rechnetes zum fränk. Geschlecht. — v. Meding III. n. 418. — v. SchönbergI. 374. 377. - v. H.s
Kochetwih, Kochlowitz, Kochlowski, ein schles. Geschlecht, dasschon 1337 bekannt war. sSinap I. 389. 11.734.- Zedler XV. 1 1 92sKoche», Johann, kais. Hauptmann, erhielt 1845 die österr.Adelswürde mit „Edler von". sE. S.sKochcndors, s. Gr eck.
-s Kochcnheim. Wernhardus de K-, Kanonikus zu Fr ei sing,starb daselbst am 20. Nov. 1357.
ch Kochcrle, eine alte schles. Familie, die im FürstcnthumeTeschen besonders begütert war.
sLucä, schles. Chronik. — Gauhe I. 784. — Sinap I. 519. — Sieb-macher I. 75. n. 4. — v. Meding III. n. 419. — v. Ledebur I. 453.- v. H.s
Kochcrsdorss, eine schles. Familie.
sSinap I. 519. II. 735. — Siebmacher l. 65. n. 15. — v. MedingIII. m 420. - v. H.s
Kochioiiowski, ein polnisch-posen'sches Geschlecht,sv. Ledebur I. 453. III. 299s
Kochlatschc». Stefan u. Joh. K., Gebrüder, aus Neusohlin Ungarn, wurden 1666 geadelt. sR. T. A. R.s
Kochoincsdi, de Ucttcs. Ladislaus K. de V. wurde im Jahre1734 in den Freiherrnstand erhoben.sM. v. M, Erg. 7l. — v. H.s
Kochstiidt, Köchstedt, Cockstedt, eine alte halberstadt'scheFamilie, welche sich von dem im Fürstenthume Halberstadt, zweiMeilen von Groningen gelegenen Orte dieses Namens schreibt.
sLenkfeld, Antiquit. Gröning. 26. 3. p. 229. — Knaulh, Antiquit.Balenst. p. 91. — Zedier XV. p. Ilßvs
Kochtizki, ein schles. und sächs. frhrl. Geschlecht, das aus
Böhmen und vorher aus Mähren stammt. sFrhrl. Taschenbuch
von 1863. — v. Ledebur I. 453. III. 299. — v. Hefner, sächs. Adel
S. 12. Taf. l l.s Die Familie wird schon im 9. Jahrhundert in
Mähren genannt. Sie wandte sich dann nach Böhmen, und
erscheint urkundlich im 11. Jahrh. in Schlesien. Lublinitz
wurde ihr Hauptsiz. Die übrigen erworbenen beträchtlichen Güter
wurden im 30jährigcn Kriege wieder verloren. Sämmtliche schle-
sische Schriftsteller führen die Familie unter den freiherrlichcn auf,
uud führen an, daß der Familie diese Würde 1570 vom Kaiser
crtheilt worden sei; doch findet sich ein Diplom nicht vor. Die
Stammreihe beginnt mit Ritter Reincccius v. Kochtitzky zu
Kochtitz 1307. sLucä, Chronik 649.— Gauhe 1. 784 u. f. — Sinap
I. 209 u. f. II. 356 u. 57. — Siebmacher II. 59. n. I. — v. Meding
II. n. 457. — v- H.s
Kock. Der Gcnerallieut. de Kock im Haag wurde 1835mit dem Titel „Baron" in den niedcrländ. Adelstand erhoben.sE. S.s
si Kockart, ein kölner Stadtgeschlecht, und später zu Aachen,1505. sv. Ledebur I. 453-s
Kockow, gesessen im Bütow'scheu, einerlei mit Kukowski.Wappen? sv. Ledebur III. 290.s
-s Kocktcn, Kecktcn, Köckten, eine zu Tangermünde umdie Jahre 1609 u. 1611 vorkommende Familie, die wahrscheinlicheinerlei mit denen v. Koke de ist, welche 1345 in Urkunden vor-kommen. sde Ludwig, rel. Mspt. VIII. 139. — Zedler XV. 1293.sv. Zedlitz, Ad.Lex., führt eine Familie mit Namen v. Köcktenan, welche sich in der Altmark und im Magdeburg'schenbefand, aber 1818 ausgestorben ist. Wahrscheinlich ist es dieselbe,sv. Ledebur I. 453s
Kocsanowski, in Westpreußen. Wappen?sv. Ledebur III. 299.s
Kocziczka, Theresia, österr. LieutenantSwittwe, wurde 1859sammt ihren sechs Söhnen mit v. Freibergswall geadelt.sA. A. Zeit, vom Juni 1859.s
Koczok, österr.-ung ar isch. Stefan v. K. war 1835 As-sessor des zipser Komitats und Lokalinspcktor beim Gimnasiumzu Leutschau.
KoczoromsKi (Wappen: Rogala), eine polnisch-posen'scheFamilie, sv. Ledebur I. 454. III. 290.s
-s Kodinchaocn, ein geldern'sches Geschlecht, ausgestorben.1363 kommen vor Ritter Sander van Kudichaueu u. Did-deric v. K. Ein Sander v. K. wurde 1397 in der Schlachtvon Cleverhamm gefangen. 1431 kommt noch vor Sanderv. K., dessen gleichnamiger Bastardsohn Vikar in Goch war.
Kodotitsch, Kodollitsch. Diese Familie wurde mit Franz XaverK., Eisenhändler zu Radkersburg, von Kaiser Josef II. am11. April 1786 mit „Edler von" in den Adclstand erhoben-sSchmutz II. 242. - M. v. M. 219. - v. H.s
Ködercr, ein österr. Geschlecht.sSpener, op. herald. P. gen. p. 289. — Siebmacher V. 157. —Zedler XV. I29t.s
Köbcrl v- Uitterspurg. Joh. Wilhelm K. wurde im I. 1750mit Edler v. R. geadelt. sM. v. M, Erg. 162. — v. H .s
Köderte!» ». Uittcrsscld. Der österr. Hauptmann Johann