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Küß — Klo
Klijsk», Klicßky, Klitzky, ein ans dem schlesischen (poln.)Hause Pruß herstammen sollendes Geschlecht, daraus Kristina K.im I. 1586 Äbtissin zu Breslau gewesen. sSinap II. 730^
Klitschkc, ein schles. Geschlecht,sv. Sommcrsberg, R. Sil. I. 139.)
Klitzing. In der Niederlausitz ist diese uralte Familie, dieaus der Mark Brandenburg dahin kam, begütert.
sNngeli, märk. Chronik 39. n. 926. — Gauhe I. 779 u. f. — Mecklen-burg. Wappenbuch. — v. Ledebur I. 449. III. 288. — v. H- —v. Krahne II. >82—87. 435. - v. Meding III. n. 493. — Seifert,Genealogie hochadl. Elt. u. Kinder 249. — Köhne, a. g. N. — v. Zedlitz.s
Kiir, Klür, eine der ältesten schles. u. oberlausitz. Fa-milien. DaS Wappen ist beschrieben bei v. Meding, II. n. 453.Sinap II. 350 — 52. Gauhe I. 772. Ihr Stammbaum ist inSonneburg bei dem Johanniterorden in Verwahrung. sZedlerXV. 977 .^j Der Landesältcste zu Großglogau, ErasmusBernhard Klür v. Hennersdorf, wurde im I. 1712 in denböhm. Freiherrustand erhoben. sM. v. M., Erg. 71. — v: LedeburI. 443. — v. Hefner, sächs. Adel S. 35. T. 38; preuß. Adel S. 49.T. 62. — Sächs. Wappenbuch II. 89. — v. H.)
Klobeck, ein sächs. Geschlecht, welches ehedem auch halber-st ad t'sche Lehne besessen. sAbel, sächs. Alterth. 2. §.25. S. 587.j
Kloben, ein fränk. Geschlecht.sSiebmacher V. 94. — Zedier XV. 956.)
Klobusitzky, österr.-ungarisch. Peter v. K. war 1835Erzbischof zu Colocza und B-lcö; Josef v. K. Beisizer derDistriktstafel zu Eperies; Anna Gräfin v. K., Wittwe,Sternkreuzordensdame.
Klobutschi», Klobutschinsky, eines der ältesten böhmischen,mährischen und schlesischen Geschlechter, das schon im Jahre1110 vorkommt, sv. Ledebur I. 441. — v. H.s Franz Klo-butschinsky v. Klobutschin, böhm. Ritter 3. Aug. 1672.sPaprocii Spec. Morav- 397. — Sinap II. 739.s
Kloch. Die Freiherren v. Kl och stammen, wie die Grafenv. Sobeck, Herren v. Guretzki u. s. w., aus dem vornehmenalten Hause Kornitz. Der Zweig Kloch v. Kornitz war, wieder Stamm selbst, vorzüglich im Fürstenthume Teschen begütert.Zuerst kommen zwei Ritter dieses Geschlechts mit Namen Nikolausvor. Sie besaßen 1534—40 die Güter Dobrzenitz, Bestwien,Oschak u. s. w. Ein Nachkomme von ihnen war Wentzel v. K.u. Kornitz auf Rostron, der sich um 1590 mit der Schwesterdes olmützer Bischofs Paulowski vermählte. FerdinandNikolaus K. v. Kornitz war Besizer von Gallosowitz in derStandesherrschaft Pleß. Franz Leopold v. K. auf Ellguth-Massel erhielt am 5. März 1805 ein Anerkennungsdiplom seinersrhrl. Würde, sv. Zedlitz. — Sinap II. 739. — Gauhe II. 539. —v. Ledebur I. 44l. — Preuß. Wappenbuch II. 43. — v. Hefner, preuß.Adel S. 49. Taf. 62.)
Klockc. Es gibt zweierlei Geschlechter dieses Namens, diewenigstens zweierlei Wappen führen:
I. Drei Glocken im Schilde und zwischen den Büffelhörnerndeö Helms. Aus dieser Familie befinden sich mehrere Offiziere impreuß. Heere.
II. Im s. Schilde einen r., mit zwei g. Sternen belegtenSparren und unten eine Glocke; ein kölnisches, bis zum 16tenJahrhundert vorkommendes Patriziergeschlecht, sv. Ledebur I. 442.s
Klockcr. Deren gibt oder gab es zwei verschiedene Geschlechter,
deren Wappen angeben: Zedier, XV. 960, und Siebmacher, IV.S. 103. 106.
Klockhcr, eine von K. Rudolf II. am 12. Juli 1586 in denAdelstand erhobene oberlausitz er Familie zu Görlitz,sv. Ledebur I. 442. III. 288.s
Klocklcr ». vcldcgg, deren Wappen angeben: Siebmacher, V.S. 114, Zedier, XV. 961; eine von den Klock er verschiedeneFamilie; vielleicht einerlei mit den Klöckler v. Münch enstein,in Schwaben, Elsaß und in der Schweiz seßhaft.sZedlcr XV. 969.)
ff Klockow, eine alte ausgestorbene pommer'sche Familie,sv. Zedlitz.!
Klolsstwwski, eine westprcuß. Familie,sv. Ledebur I. 442.)
Klöbclsbcrg, s. Klebelsberg.
Klöber, ehedem Kläticr, eine aus Düsseldorf abstammende
Familie, deren Adel in Bayern bis 1714 zurück erprobt ist.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 441. — v. Hefner, bayer. Adel S. 89.T. 194. — v. H- — v. Lang 495.)
Klöckcl. Der Rath Joh. Balthasar K. wurde vom KurfürstenKarl Theodor am 7. Juli 1792 geadelt,sv. Hefner, bayer. Adel S. 89. T. 194. — v. Lang 495. — v. H.)
Klöckl. Der Salzeinnchmer Joh. Karl K. zu Viszag nain Siebenbürgen wurde im I. 1750 geadelt.sM. v. M. 219. - v. H.)
Kloben, Kladen, Kläden, ein altadl. Geschlecht im Magde-burg'scheu, aus welchem mehrere Offiziere im preuß. Heerestehen. Der Doktor Klöden, Direktor der Gewerbschule zu Berlin,angeblich aus dem alten märk. Geschlcchte v. K. stammend, erhielt1853 preuß. Erlanbniß zu Wiederaufnahme des Adels.
>A. A- Zeit, von 1353. — v. Zedlitz. — Siebmacher III. 141. —v. Ledebur I. 442.s
ff Klöpsscr. (Im Schild ein Bär mit einer Hacke.) Deredlvest Georg K., fürstl. bayer. Hofkontrolcur, ff zu Münchenam 21. Dez. 1617. Sabina K. war des Dr. Ferdinand Sa-gittarius, kurbayer. Raths, Hausfrau, starb ebendaselbst1621, alt 21 Jahre.
Klöjtcrlcin, Adolf Friedrich, nach Andern Karl Friedrich,kursächs. Rittmeister, nachher Oberst in herzogt, braunschwei g.Diensten, wurde am 13. Aug. 1789 in den Adelstand erhoben.
sR-T. A-R. — Siebmacher, Suppl. XI. 12. — v. Hefncr, sächs.Adel S. 35. T. 38. — Sächs. Wappenb. V. 69. — v. Ledebur I. 443.)
ff Klötzen, ein im 17. Jahrh. ausgestorbenes Geschlecht in derAltmark, sv- Ledebur I. 443, ohne Wappen-Aug.)
Klofth, A., k. k. ö st err. Art. Hauptmann, Ritter der eis. Kr.,erlangte 1861 den ritterijiäßigcn Adel. sA. A. Zeit., Aug. 1861.)
Klent, s. Clot.
Klokocjan v. Also - ivenv'ca, Albert, ö st err. Pens. Major,Ritter der eis. Krone, wurde 1862 in den Ritterstand erhoben.sA. A. Zeit., Dez. 1362.)
Klompe v. Kronbcrg. Der Stadtrichter Franz K. zu Cron-stadt wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. Kronberggeadelt. sM. v. M. 219. - v. H.)
KloncMLki, Menzyk-K., Klonzinske, s. Kloschinski.
Klonski, ein polnisch-posen'sches Geschlecht,sv. Ledebur I. 442.)
Kloostcr, s. Cloostcr.