Kes — Ket
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Kcssclliiith, s. Kettclhodt.
Keffclring, Augustin, erhielt 1695 den Adel, sN.T.A.R.stOb die K. V.TH urnburg dieses Geschlechtes sind, kann mannicht angeben. sSpener, hist. insign. l. p. 279.ss Leztere gehörenzum elsass. Adel.
Kcß'clstadt, Kesselstatt, eine rheinländ. adl,, freihcrrl., auchgräfl. Familie. Sie waren ehemals Erbkämmcrer und Landhof-meistcr des Erzstiftcs Trier, wurden 1714 in den Freiherrnstanderhoben und erhielten dabei das Wappen der ausgestorbenen Familiev. Orsbeck. Von K, Josef II. erhielten sie am 19, Januar 1776das Grafendiplom und sind in Bayern am 19. Juni 1899 im-matrikulirt worden. (Zedier XII. 515. — Bayer. Wappenb. I. 59. —Taschen!', d. gräfl. Häuser 1814 u. s. w. — Zedlitz, Ad. Ler- — Geneal.Jahrbuch des deutschen Adels 1845 u. f. — Fahne I. 22l); II. 77. —v. Ledebur I. 425. — v. Hefner, preuß. Ad. S. 14. T. 15; bayer. Ad.S. 13. T-7; Ergbd- S.7. — v. H. — Hnmbracht Tab. 199. — v. Hattstein
I. 337 — 349. — Salver 745 u. 749. — Gauhe I. 749 u, f. — v. Lang,Suppl. 23. - Tyroff Tab. 69. - Robens II. 357. - M. v. M. 22st
Kcsftngcr, Joh. Kristiau, kursächs. Holzverwalter zu Grädel,wurde am 31. Juli 1799 vom kursächs. Reichsvikariat geadelt.Die Familie ist in Sachsen begütert. sTyroff I. 178.— v. Wolf-ramitz, Zus. u. Nachtr. zu v. Meding, Nachtr. v. adl. Wappen I. 57. —v- Hefner, sächs. Ad. S- 34. Tab. 37. — Sächs. Wappenb. VI. 55,f
Kcjicloot. In Preußen zu Bom kicken. Sie kamen ausden Niederlanden nach erstercm Lande. Bomblicken ist schonein altes Gut der v. K. sv. Ledebur I- 426. — v. H. — v. Krohne,
II. 175, erwähnt sie bei den v. Kettclhodt. — v. Zedlitz, Ad-Lerst
Kcstcnach, s. Kestler.
KejUcr v. Kcstenach. Josef K. v. K. war 1796 poln. Trans-lator zu Wien. sWiencr Adreßbuch v. 1796J
Kcstncr, soll ein adl. Geschl. in Kurhessen sein,sv-Hefuer, Hess, Ad- S-15. ohne Wappen-Angst
Kcßiach, ein im Oberbreisgau seßhaftes Geschlecht.sCrusius, schwäb. Chron. III, l12st
Keßlau. Im 1.1753 kam ein v. K. in p reuß. Kriegsdienste,und hinterließ bei seinem Absterben in Preußen Nachkommen,sv. Zedlitz, Ad. Ler- — v- Ledebur I. 426st
1. Kessler, Kesler, Joh., des Erzherzogs Albert Hofkammer-rath, erhielt 1621 ein Nitterdiplom. sR.T.A. Rst
2. Keßler. Der Feldkriegssekretär Joh. Kristof K. wurde imI. 1725 mit „Edler von" in den Neichsritterstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 161. - v. Hst
3. Keßler, Michael, wurde 1772 geadelt. sR.T.A.Rst
4. Keßler, Dr., portugies. Leibarzt bei dem König, ge-bürtig anS Bayern, erlangte 1855 den portugies. Freiherrn-stand. sA. A. Z. v. 1855.1
5. Keßler ». Fürstentrcu. Der Bürgermeister Josef MelchiorK. zu Feldkirch erlangte im I. 1893 am 23. Nov. den Adel mitEdler V. F. sM. v. M., Erg. 336. — R. v. Lang 499. - v. Hefner,bayer- Ad. S. 88. T. 193. — v. Hst
6. Keßler ». Koscnhcii». Der k. Rath, Leibmedikus und Vice-Präsident der medizinischen Fakultät zu Wien, Andreas K., wurdeim I. 1765 in den Ritterstand erhoben.
sM. v. M., Erg. I6l. - v. Hst
7. Keßler v. Sarmsheim, eine rheinländ. Familie, die von1317 an bekannt ist.
sHumbracht Tab. 59. — Gauhe I. 741 u. f. — v. Hst
8. Keßler v. Springseise», ein sächs. Geschlecht.sZedler XV. 529st
Stammbuch des Adels in Deutschland. II.
Keßler». Johann Edler v. K. war 1796 Raitoffizicr bei derk. k. Staatshauptbuchhaltung in Militaribus, und Johann Edlerv. K. 1857 Kadet im 18. k. k. Inf. Reg. sWieuer Adreßb. v. 17961
Kißling, eine seit dem I. 1717 frhrl. bayerische Familie,sv. Lang 166. — Bayer. Wappenb. III. 38; XI. 39. — v. Hcfucr,bayer. Adel S. 42. T. 4l. — v. Hst
Kcßlitz, Keselitz, schles. Adel und Freiherren im Fürstenth.Schweidnitz. sSinap I. 599; II. 347. — Siebmacher I. 55. m 2
— v. Meding II. n- 433. — Gauhe I. 742st Der Landesälteste Mari-milian v. K. zu Glog au wurde am 13. Juni 1794 in den böh-mischen Freiherrnstand erhoben. sM, v. M., Erg. 79. — v.Zedlitz,Ad.Lex. — v. Ledebur I. 426. — v. Hefncr, preuß. Ad. S. 49. T. 6l.
— v. Hst
Kcsstersy, österr.-ungarisch; Karl v. K. stand 1835 beider ungar. adl. Leibgarde zu Wien.
1 Kctel, Ketele, Kettel, ein pommer'sches Geschlecht aufder Insel Rügen, wo es seinen Stammst; Ketelshagen, inder Nähe von Pntbus gelegen, hatte, aber gänzlich ausgestorben ist.
sMicräl. 494 — Lubin, rügcn'sche Karte. — Siebmacher III. 156.n, 12. — v. Meding II. n. 434. — Gauhe I. 742. — v. Zedlitz,Ad. Ler- — v. Hst
Ketelhodt, Kettclhodt, Kesselhuth. Es hat dieses uralte Ge-schlecht seinen Ursprung in dem zwischen der Elbe und Spree ge-legenen Gau Nesen, auS dem es sich in das Westfälische,Mecklenburg'sche, Hannöver'sche, an den Rh ein ström, nachSachsen, Schwarzburg-Rudolstadt und in die GrafschaftMansfeld wendete. Von der zulezt gedachten Grafschaft kamvom 14. Jahrh. an eine seßhafte Familie vor, welche am 27. Juli1733 ausgestorben ist. Am 29. Juli 1843 ist der Freiherrnstandder V.K. von Mecklenburg-Schwerin anerkannt worden.
sv. Ledebur I. 426; III. 286. - Bagmihl I. Taf. U. — Frhrl. Taschenb.v. 1856. — Urkunden u. hist. Nachr. der v- Ketelhod'schen Familie vomFrhrn. v. Kcielhod. Schwerin u, Dresden, 1855. — Sächs. Wappenb.IV. 13. — v. Hefncr, sächs. Ad. S. >2. T, 19; frankf. Ad. S. 4. T. 2;schwarzb. Ad, S. 59. T.3; mecklenb. Ad. S. I I. T. 9. - Meckl. Wappcn-buch. — Gerdes, Samml. merkw. Urkunden VII. 579. — Gauhe I.749. 742. — v. Meding I. n. 411; 11.728; III. 827. — Neues geneal.Handbuch, 1777. 264 — 267, — König III. n. 15. p. 525— 558. —v. Krohne II. 169 — 175 u. 433. — Tyroff I. 66-69. Tab. 129. —de Gudenus, Coder diplom. I. 962; II. 593 u. 595. — Klüver's Be-schreib. des Herzogth. Mecklenburg I. 621. — de Westfalen, Monumcntainedita IV. 988. — Falkenstein's thüring. Chron, II- Bd. III. Abschn.VIII, Kl. VI. Kap. 1375—1384. - Dessen Analect. Nordgav. (Schwab.,1734. 8.) IX. 1 -227; XI. 449-452; XII. 453-473. Dieser Aufs,ist von G. R. Ch. Ulr. v. Ketelhodt. - Falke, Tradit. Corbejcns. 729—738.
— Dänisches Wappenb. — Schmid's histor.-genealog. Stammbaum d.uralten stiftsmäßigcn, adl,, im ober- und niederstächst Kreise blühendenFamilie v. Kctclhodt, v. I. l969— 1769. fol-, ein mit vieler Genauigkeitund Geschmack ausgearbeitetes Folioblatt. — Ch. A. Hankel's Versuch,einige in dem Stammbaum der Familie von Ketelhodt vorkommende alteWürden zu erläutern. Frankfurt, 1779. 4. — Fr. L-A. Hörschelmann'sNachr. von der ketelhot'schen Fam. in Ober- u. Nieders. Erfurt, 1771.gr. 4. — Dessen Samml. zuvcrl. Stammt. I. 38. — Dessen Samml.von Wappen 64 u. ff, — Neue curop. Staatsgeogr. VII. 275 n. 695. —Zedler's Univers. Lex. XVI. 523 u- f. — Forts, des allg. hisior. Ler- II- 746, —Oetter's histor. Bibl. I. >49—152; II. 119-149. - Inder nobil.Megapol- - Siebenkces I. Bd. I. Abschn. 3. Heft. 66 — 68. - Braun-schweig. Anz., 1779. 82. St. — v. Hst
Kethen, s. Kothen.
Kcttcr, Kctteler, Kettlcr zum Harkotten, eine frciherrl. altewestfäl. Familie, deren Stammhaus Kettelberg im Kötz-schen liegt, von wo aus sie sich in viele Linien verbreitete. Ausdiesem Geschlechte stammen auch die ehemaligen Herzoge von Kur-land ab. — Am 18. Dez. 1675 ist Rütger v. K. in den Frei-
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