Kat — Kau
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II. Suppl. 27. — Valvasor, Ehre des H. Kram IX. 12. 3V. 77. 298.
— Gauhc I. 727. II. 502-4. — Hübncr III. 898. — Schmutz II.S- 203 u. f. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1843 u- f- — v. Hh
Kahler, Katzlöhr, Katzlohr, sind in Westfalen, Pommernund Schlesien ausgebreitet, und haben sich besonders zu desgroßen Kurfürsten von Brandenburg Zeiten im Kriegsfache sehrhervorgethan. sv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 418. III. 235. — Sieb-macher I. 42h Das Wappen gehört eigentlich denen v. Katzelohr,welchen es vom Kaiser am 3. Sept. 1583 verliehen wurde unddessen sich jezt auch seit Anfang des 18. Jahrhunderts die v. K-bedienen. Früher enthielt ihr Schild zwei gegeneinander aufge-richtete, durch einen geasteten Stab getrennte Kazen. Die Familieist weit verbreitet, in Preußpn, Brandenburg, Pommern,Westfalen. Ursprünglich soll das Geschlecht aus Tirol stam-men; seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts findet man sieerst in Norddeutschland.
Katzmann ». Engcllis, ein Hess. Geschlecht. Die K- warenPatrizier zuFritzlar. Philipp K., Schöffe zu Fritzlar, wurde1536 vom Probste daselbst belehnt. Diese Linie ist f. Eine an-dere bay er. (?) Linie ist vom Kurfürsten (von Hessen) neuerdingsmit denselben Stücken belehnt worden. sFalkenheimer I. 212. II. 105.
— Schannat, fuld. Lehnhof 118. — Siebmachcr I. 143. n. 6. —v. Meding I. n. 405. — v. Hcfncr, Hess. Adel S- 15. T. >5. — v. Hh
Kutzow, s- Czernczizki.
Kahy, Johann Rudolf, wurde am 6- Mai 1699 als Land-mann unter die neuen Geschlechter des nie der öfterr. Ritterstandesaufgenommen. S. auch Lndwigstorff.sWiögrill V. 58 u. f. — v. Hh
Kauba v. Enlcnfeld, österr. Edelngeschlccht. Ernst K. Edlerv. E. war 1857 Kriegskanzlist.
tz Kaubcnhcim. Die v. K- kommen um 1231 vor. DasStammschloß liegt zwischen Windsheim und Neustadt an derAisch. Vor ungefähr 153 Jahren sind sie erloschen.sRebmann, allgcm. Adelsarchiv, Mspth
Kanfbcrg, Kauffbcrg, eine schwarzburg. Familie, die biszum I. 1737 Kaufmann v. Löwcnfeld hieß, und die mitden ursprünglich schwäb. Kaufmann Eines Geschlechts sind,was wenigstens aus den Wappen beider gefolgert werden kann.Der k. k. Rath und Kommissär zu Nord- und Mühlhausen,Johann Kaspar Kaufmann v. L-, erhielt im I. 1737 die Be-stätigung des Neichsadclstandes, welchen Kaiser Rudolf II. demKaufmauu 1589 ertheilt hatte, mit dem Beinamen v. Kauf-
berg. sZedlcr XV. 257. 262. — M. v. M., Erg. 334. — Siebmachcr
III. 95. n. II. VII. Suppl. Tab. 12. — v. Meding, III. u. 392, beschreibtnur das Wappen, ohne anzugeben, wo die Familie seßhaft oder begütertist. Grafen v. K. gibt es auch noch. — Brückner I. Ks St. S. 50. —Galletti, Gesch. u. Beschr. des H. Gotha IV. 245. Die daselbst genanntenGr. zu Achelstädt sind aber keine Gr. v. Kaufberg, sondern v. Kirchberg.
— v. Zedlitz. — v. dem Knesebeck. — v. Ledebur I. 418. — Kreisig,Bcitr. zur Hist. der sächs. Lande II. 10. 68. — v. Heiner, sächs. AdelS. 34. Taf. 37; schwarzburg. Adel S- 58. T. 3. — Sächs. WappenbuchII. 78. - v. H.s
1. tz Kauffmann. Das aus Schwabeu entsprossene Geschlechtder K. zu Faidtendorf u. Ras sing ist alten Ritterstandes,kam aus Tirol uach Oesterreich, wo es gegen Ende des 17tenJahrhunderts oder eigentlich 1695 ausging. Balbin hat in seinermmatogr. III. eine unrichtige Genealogie, nach bessern Quellenaber richtiger Wisgrill, V. 26—29, wo auch das Wappen besserbeschrieben ist, als bei Siebmacher I. 38. n. 12. sSinap II. 717hAus der Vergleichung dieses Wappens und dessen der v. K., deren
Namen in Kaufsb erg verwandelt wurde, ist zu schließen, daßbeide ursprünglich einerlei Stammes gewesen sein mögen.
sKöhne, a. g. Notizen. — Lüdersen'« Samml. — v. Hh
2. Kauffmann, Veit und Kristof, erhielten 1563 Adelsfreiheit.
(R. T. A. Rh
3. Kauffmann. Daniel Friedrich v. K., Bürgermeister vonSchippenbeil, erhielt am 7. März 1735 ein Adelsbestätigungs-Diplom mit Beilegung des Wappens seiner Voreltern.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 419. — Preuß. Wappenb. III. 64h
4. Kauffmann, Johann Friedrich, geh. Rath, wurde im Jahre1837 in den Württemberg. Adelstand erhoben.
sCast, Adelsb. von Württemberg- — Archiv sür Gesch., Geneal. undDiplom. — Dorst, württ. Wappcnbuch. — Tyrofs, Wappenbuch vonWürttemberg. — Griesinger 734. — v. Hefner, württ. Adel S-15. T. 20h
5. Kauffmann v. Saalhani. Die Gebrüder, Joh. K., Raths-Verwandter zu Meran in Tirol, und Dominikus K. wurden1694 mit v. S. geadelt. sR. T. A. Rh
6. Kauffmann n. Trannstcinburg. Der kais. Oberst Franz K.wurde 1823 mit v. T. geadelt. sE. Sh
Kauffnngcn, eine meißnische und thüringen'sche, auch imVoigtlande begüterte Familie, deren Stammhaus gleichen Na-mens im Amte Borna liegt. Zu ihr gehörte der bekannte säch-sische Prinzenräuber. sGauhe I. 7. 723. — Siebmacher I. 153. n. 6.
— Aelurii glaciographia Lib. III. c. 3. p. 242—43. — v. Ledebur I. 419.
— v. Hh Die schles. und böhm. Linie führt den Beinamen
Chlump. sSinap I. 504 u. f. II. 718 u. f. — Gauhc I. 733- —v. Zedlitz. — Zedier XV. 269.)
,— 1. Kaufmann, Balthasar, wurde 1654 geadelt. sR.T.A.NH
2. Kaufmann oder Kaufmanns, ein aus Sachsen herkommensollendes adliches Geschlecht, von Kaiser Josef II. dem deutschenNeichSadel zugezält. Am 27. Dez. 1773 erhob nämlich KaiserJosef II. die Gebrüder Kaufmann, den Kapitän Joh. Friedrich,den Oberstlieut. Johann Kristof und den Kapitän Joachim Adolf,in den Adelsstand, sv. dem Knesebeck. — v. Ledebur I. 419. —v. Meding I. n. 406. — v- H. — v. Krohne II. 166 u. sh
3. Kaufmann. Der österr. Pontonieroberlieutenant KarlGottfried K. wurde im I. 1774 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M., Erg. 335. — v. Hh
4. Kaufmann. Am 5. April 1734 hat Kaiser Josef II. denhannöv. Oberamtmann Joh. Dietrich K. zu Ratzeburg in denAdelstand erhoben. Die Familie blüht noch. sv. dem Knesebeckh
5. Kaufmann v. Iöilhcimb. (Im Schild ein Windhund.)Joh. K. 1731 mit „v. Sollheimb" (wahrscheinlich in Beziehungauf das kaufmännische „Soll und Haben") geadelt. Joh. K. v. S.,salzburg. Rath, Stifter und Wolthätcr der Kapelle zu Söll-heim, tz daselbst am 12. April 1711. Ursula K. v. S. tz zuSalzburg 1731.
6. Kaufmann v. Mrtcnthal. Der österr. Oberlieut. GeorgBalthasar K. wurde im 1.1787 mit dem Beinamen v. W. geadelt.
sM. v. M., Erg. 335. - v. Hh
Kaufmann, Kauffmann, v. Löwcnsctd, s. Kaufberg.
Kaufmanns, esthländ. Adel.
sHupel's Material. 1739. S. 156 - 67. — v. Hh
Kaula, Josef Wolf, Sohn des Württemberg. Kommerzien-Raths Wolf K., Israelit. Glaubens, wurde am 29. Nov. 1841vom Fürsten von Hohenz ollern-H echingen geadelt.
sArchiv für Gesch., Geneal. u. Dipl. S. 88. — v. Ledebur III. 285h
Kaulbars. Joh. Friedrich K., in Pommern seßhaft, wurde