Karp — Kast
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-s Karpfhaimcr, ein vormals bayerisches, nachher nieder-österr. Geschlecht, das 1476 —1562 vorkommt. Ulrich Karpf-heimer zn Karpfheim (Griesbach) in der baycr. Landtafel1490. sWisgrill V. 24 u. f. — v. H.)
Karpinski. Ans dieser Familie war Franz Anton v. K. imI. 1306 Dekan zn Pieschen, sv. Ledebur l. 416. III. 285.)Wappen: Korak.
Karra,ja». Die Gebrüder Georg und Theodor K-, Kaufleutezu Chemnitz, wurden im I. 1792 durch das sächs. N.Vikariatgeadelt. sE- S.)
Karras, Carras, sächsischer, niederlausitzer u. schle-si scher Adel. Auch im Württemberg. Militär befand sich um1860 ein Lieutenant v. K.
sSiebmachcr I. >59. n. 9. — v. Meding I. n. 493. — Knauth,Prodrom. Misn. 492. — Gauhc I. 724. — Sinap II. 715. — v. Uechtritz,diplom. Nachr. (von 1529—1787, aus verschied. Kirchenb.) IV. 79—79.— v. Zedlitz. — Spangenbcrg, Adclsspiegel II- — Carpzow, antiq.Lusat. — v- Ledebur I 416. — v. H.v. Hefner, sächs. AdelS. 42. Taf. 2I.s
Karrig, s- Karg v. Bebenburg.
Karski, eine polnische adliche Familie, aus welcher sichmehrere Mitglieder nach Südpreußen gewendet haben,sv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 416. III. 285.)
Karsnicc ». Karsnicke. Der k. k. Rittmeister und Erbherr vonHrehorow wurde 1825 in den österr. Grafenstand erhoben.Vielleicht mit Karnicki oder mit Karnice-Karnizki einerlei.Aus lezterem Geschlechte erhielten die Freiherren Kajetan u. Roman,und ihr Neffe Felir 1845 den österr. Grafenstand. ^GräflichesTaschenbuch von 1856.) Freiherrnstand 1782.
Karsiiicki, ein polnisches Geschlecht. Josef v. K- besaß1850 Lubczyin und Ludwig v. K- 1853 Emchen im KreiseSchrimm. sv. Ledebur I. 416.)
Karspach, s. Carspach.
Karst v. Karstcumcrth. Der jubilirtc Verpflegamtsrath JohannGeorg K- wurde im I. 1818 mit dem Beinamen v. Karsten-Werth geadelt. sM. v. M. 298. — v. H .j
Karstcdc, Sarstedt, ein im Mecklenburg'scheu ausgegan-genes, in der Mark Brandenburg aber noch blühendes Ge-schlecht. Schon im 10. Jahrh. kam es in Mecklenburg vor.
sSiebmacher I- 176. n. 4. — Gauhe I. 726. — v. Hefner, Mecklen-burg. Adel S- II. T. 8; Erg.Bd. S. 31. — v. Zedlitz. — v. LedeburI. 416. III. 285. — v. H.j
Sarstedt. Lemke Karstede, Rathmann zu Friedland 1439,in einem Mecklenburg. Brief. (Cod. Brand. XIII. 361.)
)- Karthauscn, ein in der Grafschaft Mark um 1500 mitKarthausen und andern Gütern angesessen gewesenes Geschlecht,sv- Ledebur I. 417. — v. Steinen, Taf. XI,. 3.
st Karwath, eine alte adliche, seit 1716 gräfliche Familie inBöhmen und Schlesien, die einerlei Ursprung mit den abge-storbenen Grafen v- Slavata gehabt und vorher in Klein-Reußen in Polen gewohnt hat. In Westpreußen blüht einadliches Geschlecht v. Karwat mit dem Wappen Murdelio. Magwol ein Zweig der v. K. sein. sSinap II. 118 u. f.) Joh. Franzv. K. wurde im I. 1702 in den böhm. Freiherrnstand sM. v. M-,Erg. 69.) und 1716 in den böhm. Grafenstand erhoben,sv. Zedlitz. - M. v. M., Erg. 70. — v. Ledebur I. 417. — v. H.)Karwahki, Karwicki. Ein v. K. stand 1806 im preußischenHeere. Wappen: Labendz. sv. Ledebur III. 285.)
Karwiiiski v. Karwin, ein altes, ursprünglich polnisches,
nachher schles. Geschlecht, dem Kaiser Franz am 6. Aug. 1813den Freiherrnstand ertheilte und das Sinap wol irrig mit demv. Karnitzky von einerlei Ursprung glaubt; auch wollen Einige,daß es von denen v. Kitlitz abstamme. Ihr Stammschloß Kar-in in liegt im Fürstenthume Oppeln. Joh. Josef K. v. K-, Sin-dikus und Rathsverwandter in Prag, wurde im I. 1700 in denRitterstand erhoben. sR. T. A. R. — Bayer. Wappenb. III. 37. —M. v. M., Erg- 69. — v- Zedlitz. — v- Ledebur I. 417. — v. Hefner,bayer. Adel S. 42. T- 41; Erg. Bd. S. 15; preuß. Adel S. 48. T- 61.
— Sinap l. 592. — Siebmacher I. 76. n. 14. — v. Meding II. n. 424.
— Gauhe I. 726. — v. Lang, Suppl. 52. — v. H.s
Karwouiski. Aus diesem wahrscheinlich poln. Geschlechte stand1845 ein Lieutenant v. K- im preuß. Heere, sv. Ledebur 1.417.III. 285.) Wappen: Pnieynia. Im Großhcrzogthum Posenangesessen. Adelsanerkennung am 20. April 1848.
Sascha v. Wcllcnthurm. Der k- k- Oberlieut. Franz K- wurde1827 mit v. W. geadelt. sE. S.)
K asch an lmg, s. Podhagski v. K.
Kaschnih >>. Weinberg. Der Kriegszalamtsverwalter in Mähren,Joh. K. v. W., wurde im I. 1701 in den böhm. Ritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 160.) Der mährische GubernialrathAnton Valentin K. zu Weinberg wurde im I. 1786 in denFreihcrrnstand erhoben. sM. v. M. 62. — v. H.)
Kasparcck, Johann, Zalmeistcr zu Lemberg, wurde 1823geadelt. sE. S.)
Kaspis, erhielten im I. 1598 einen Wappenbrief, am 8. Febr.1645 ein Adelsdiplom von K. Ferdinand III., das K. Mathias1696 erweiterte, sv. Lang 398. — v. H.)
Kassai de Farkas. Daniel K. de F. stand 1857 als Lieut. im51. kais. österr. Inf. Reg.
Kassal, Cassal, ein in der Provinz Luxemburg ansässigesGeschlecht, das dem Hause Oesterreich mehrere Diener gegebenhat. sButkcns, troph. de Brak. Suppl. II. 181. — Gauhe II. 519.
— v. H.)
st Kassau, ein preuß. Geschlecht, welches Baumgartenuud Gudnick im Kreise Rastenburg besaß, sv. Ledebur I. 417.)
Kassay, österr. - ungarisch. Johann v. K. war 1835k . k. Rittmeister und Rechnungsführer bei der ungar. adlichenLeibgarde zu Wien.
Kasscbrock, s. Kersebrock.
Kassics v. Kissalud, österr.-ungarisch. Ferd. K. v. K.stand 1857 als Oberlieutenant im 3. k. k. Kür. Reg.
Kassowski, ein westpreußisches Geschlecht, im Besize vonBendzicmirowitz im Kreise Conitz. sv. Ledebur I. 417.)
1. Kass, ein frhrl. österr. Geschlecht, aus welchem 1857Levellin Frhr. v. K. Rittmeister im 9. k. k. Hus.Reg. war. ArthurFrhr. K. v. Ebelsberg stand als Rittmeister im 9. Ulan. Reg.Vergl. Kast v. Kastenberg.
2. Kast v. Kastcnberg. Der österr. Rittmeister Anton K.wurde im I. 1775 mit dem Beinamen v. Kastenberg geadelt.
sM. v. M., Erg. 334. - v. H.)
Kastel, Gebrüder, erhielten 1605 ein Adelsdiplom.sR. T. A. R.)
Kasteln. Stammhaus ist Obercastel im Thurgau. Die-tcgen de Kastelen war 1111 Landvogt in Schwaben.
Kastciihol), österreichisch. Eduard Moriz v. K. war 1835Rat hsauscultant beim Magistrat der Haupt - u. Residenzstadt Wien.