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1. Inithurn, ein aus Schafshausen stammendes, in Badenals ad lich anerkanntes Geschlecht, welches daselbst das Dorf Büs-singcn besizt- Schon 1106 erscheint solches in Schaffhausen,wo es stets die ersten Stellen in der Magistratur bekleidete- Eber-hard I. war bereits 1546 Hefjunker beim Herzog von Württem-berg- In der Gegenwart ist wieder Bernhard Junker v. I.Bürgermeister in seiner Vaterstadt.
sCast, Adclsbuch von Baden- — Siebmachcr I. 201- V. 187.)
2. ch Im Thür». Herr Peter Im Thurn, Ritter, in einerbaslerischen Urkunde 1226 führt ein anderes Wappen, als dieJmthurn — wie Wurstisen S. 26 er sigillo gibt: Im Schildein Dreiviertel, darin ein Zinnenthurm-
1- Inanui - 5'tcrncgg. Anna Elisab. v- J--S-, geb. v- Ehberg,k- baycr. Landrichtersgattin (geb. 1782), ist am 36. Juni 1841gestorben und liegt zu Tanfkirchen.
2. Inamu v- Ztcrncgg. Die Vettern Johann Damian undAlbert Ferdinand I. in Tirol wurden im Jahre 1742 geadelt,jv. Hcfner, bayer- Adel S-87. T- l02-j Die Familie gehört zumtiroler Adel, sv, H- — M. v, M-, Erg. 330 )
Inconiri, österreichisch-italienisch. Klcmentina v. I-,geb. Marquise v. Bris, war 1835 unter die Sternkrcuzordcnsdamenaufgenommen.
Indaginc, s. Hagen.
st Judago. Herren und Grafen, deren Siz man nicht, sieaber in den Jahren 1133 u. 1187 als Schutzherren des KlostersStedersborch bei Wolfenbüttel findet. Nach deren Abgangerhielten diese Advokatie die Herren v. Said ern.
sHamclmann libri tres de vetustis tituliS et nominibus princip. comit-heroum atque illustr- famil. — v. Schönberg III 306. — v- H.)
-s Inden, ein in der Mitte des 18. Jahrhunderts erloscheneskölner Stadtgeschlccht, welches zu Nörvenig Lehen besaß,sv- Ledebur l. 398. — Fahne l. >87.s
In der Manr, s. Maur-
Incrslcdcn, s. Jngclhof.
Ingnrdcn, österreichisch. Nikolaus v. I. staub 1857 alsHauptmann beim 32. k. k. Inf. Reg.
's Ingbrccht, eine adliche Familie, die sich v. Saiut-J. schrieb,und daher französ. Abkunft zu sein scheint. Sie hat sich in denpreuß. Staaten niedergelassen und namentlich in der ProvinzPreußen. In preuß. Diensten kommt übrigens der Namenicht mehr vor. Früher war die Familie im Zweibrücken'schenangesessen gewesen, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 333 )
Ingelheim. Von diesem alten adlichen rhei nlän d isch en,jetzt auch gräflichen und frcihcrrlichen Geschlcchte sind drei verschie-dene Abteilungen zu bemerken, die jedoch eines Ursprungs undGeschlechts sind. Die I. ohne Beinamen, sv- Hatlstcin I. 329 — 34.— Humbracht S, 43. 44. — Spener, hist. insign. 744. Cap. 33. —Siebmacher l. 124. n. 2. — Schannat, Client. Fuld. p. 117. — SalverS. 552. 553. 576. 612- 671. 672 715. 718. 727. — Gauhe I 705. -Biedermann, Odcnw. Tab. 27—32; Rhön u. Werra IsVerz. — v. Bie-bing II. n 405. s BeUser v. I-, welche 1586 ausgestorben.sHumbracht 43- — v. Meding II. n. 407. — Tyroff, d. gräsl. W.Tab 233 Zwei adl. T. 45 u 223 s Ingelheim, genannt Echterv. Mcspelbrnn. Den Beinamen nahm dieses am Rhein un-verändert blühende Geschlecht mit dem e chter'schcn Schild undHelm im I. 1698 mit kaiserl. Genehmigung an, als ihm durch
Stammbuch des NdUs in Deutschland. II.
Philipp Ludwig v. I-, der sich mit der echter'schcu ErbtochterOtilia 1648 vermählt hatte, nach Absterben des echter'sehenStammes dessen Güter zugefallen waren. Von Kaiser Karl VI.erhielten sie am 1. Juni 1737 das Grafendiplom.
sv. Lang, Suppl- 22. — v- Hattstein l. 332- — Humbracht hatdas Wappen nicht, aber die Genealogie- — Salvcr 726." — Allgem.geneal. Hdb. l. 6l5 u. s- — v Biebing II. 406. — Bayer. Wappenb.I. 36. — Gen. Jahrb. des deutschen Adels 1846 u. f. — Taschenbuchder gräsl. Häuser 1844 u. f. — Deutsche Grafenhäuser 1852. — FabueI. 187. II. 63. — v. Ledebur I. 398. — v Hefner, Nassauer Adel;bayer. Adel S. 13. T- 7; preuß. Adel S. 48. T. 60; Hess. Adel S. 15.T. 15. - v. H.s
Iiigrlhof, eine aus Lothringen stammende alte cleve'sche undhalberstadt'sche Familie. sGauhe I. 766. 11.491. — V.Zedlitz.)Wol auch Jngenhoven. sFahne I. 69. — v. H.s
1. Jugenheim, eine alte adliche Familie, welche ehemals imElsaß seßhaft war, daselbst aber ausging. Ein Zweig hatte sichschon früher nach Metz gewendet, welcher in dem Kanzler desBischofs zu Metz, Martin v. I-, 1512 zum ersteumale daselbsterscheint. Götz v. I. lebte schon 1377. Einer aus diesem Ge-schlcchte, Daniel I., Hess. Kapitän und Stallmeister, vermähltesich mit einer Prinzessin von Hessen-Wanfrid, lebte zu Er-furt, und starb 1723 mit Hinterlassung mehrerer Kinder, welcheum 1745 die ersten Stellen am kurbayer. Hofe bekleideten.
sCast, Adclsbuch von Baden. — v H. — Dreyhaupt, Beschr. desSaalkrciscs II. 644. — Herzog, cllasj. Chronik VI. >79. — Sieb-macher II. 133. n 3. — v. Meding II. n. 408. — Durchl. Häuservon Europa 1719 S. 314. -— Gauhe I. 706. II. 491.s
2. Jugenheim. Amalie Elisabeth v. Voß (Schwester des 1823verstvrbenen geh. Staatsministers v. Voß), Stiftsfräulein des adlichenStifts zu Wolmirstedt, wurde als Geliebte König FriedrichWilhelm's II. unter Beilegung des Namens v. I. am 12. Nov.1787 in den Grafenstand erhoben. Der von ihr hintcrlassene SohnGustav Adolf, Graf v. I., wurde wirkl. geh. Rath mit dem Prä-dikat Ercelleuz, Kammerherr, Ritter des eisernen Kreuzes.
sv. Zedlitz. — Taschenb. der gräsl. Häuser 1844 u. f. — v. LedeburI. 399. — v. Hefner, preuß. Adel S. 13. T. 14. — v. HI
st Ingenhölie, Jngenhöff, ein cleve'sches, jczt auch in derOberlausitz seßhaftes Rittergcschlccht, welches daselbst und imdeutschen Orden aufgeschworen ist; es führt einen rechtsschrägenSilberbalken in Roth, jede Seite mit einem silb. Leoparden besezt.sFahne I. 187. - v. Ledebur, sächs. Adel S. 34. T. 37. - Sächs.Wappenb. II. 77. — v- Uechtritz V. 79. — v Zedlitz.) Ludolf ArthurSilvin v. I-, kais. ö sterr. Oberlieuteuant im 56. Inf. Regimentswurde am 9. April 1846 vom Großherzog von Hessen in denFreiherrnstaud erhoben, sv. Hefner, hessischer Adel S. 15. Taf. 15.)Eine andere Familie v. I. im Cleve'schen führte in Gold einenschwarz gegitterten Querbalken. Eine dritte Familie dieses Namensführt drei schw. Querbalken in Weiß. Eine vierte Familie führtein Blau einen gold. Querbalken, oben mit drei gold. Sternen.sFahne I. 187. II. 7V.) Ist wol einerlei mit I n g e l h o v e n.sv. Ledebur l. 393.)
st Iiigcrkingen, alte schwäb. Edelleute, deren Stammfiz, dasPfarrdorf Jngerkingen, im Württemberg. O.A. Biberachliegt, die 1314 noch blühten. Griesinger 712.
st Ingenium», Johann George, ehemals im schw ed. Militär-Dienst, wurde als preuß. Offizier am 26. März 1742 in denAdelstand erhoben.
sv- Zedlitz. — Fahne II. 237. — v. Ledebur I. 339.)
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