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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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deren Vorfahren 1574 von K. Mar. II. in den Adelstand, undvon K. Franz I. am 24. Okt. 1746 in den Ritterstand erhobenwurden, sind eines Stammes mit den I. in Augsburg.

sM. v. M., Erg. 159. v. Lang 395. v- Hefner, bayer. AdelS. 87. Taf. 102. v. H.s

Anist», Grafen v. Wallworth, stammen aus England,wo deren Stammgnt in der Provinz Durham liegt. Sie habensich 1746 in Deutschland und zwar zuerst in Heidelberg nieder-gelassen. Vom Kurf. Karl Theodor erhielten sie am 17. Sept.1796 das Grafendiplom, sv. Lang 37. Taschenb. d. grafl. Häuser1814 u. f. v. Hesner, bayer. Adel S- 13. T. 7; Hess. Adel S- 14.T. >5. v. H.s

s- Jenkwitz, Jänwitz, eiue ausgestorbene schles. Familie, dieihren Nittersiz Goldschmieden im Fürstcnthume Breslau hatte.sSinap I. 1801Z. Gauhe !. 700. v. H.s

Icnnemann v. Werth»», österreichisch. Gustav I. Edlerv. W. stand 1857 als Oberlieutenant beim 3. k. k. Inf. Reg.

1. Jenncr, daher. Edelleute, von denen dießorts nur dasWappen bekannt ist. sv. Hesner, daher. Adel S. 87. Taf. 162.sKarl I. v. Vergutz stand 1857 als Lieutenant im 51. österr.Inf. Reg. Ob er zu der daher. Familie gehört, weiß man dieß-orts nicht.

2. Jenncr. Josef v. I. war 1796 Magazinsoffiziant zu Wien.I Wiener Adreßbuch von 1796.s

1. Jenny. Der Großhändler Fridolin I. wurde im I. 1815geadelt. sM. v. M., Erg. 329. v. H.s

2. Jenny, Dr. G., k. k. österr. Sektionsrath, Ritter dereisernen Krone, erlangte 1861 den rittermäßigen Adel.

sA. A. Zeit., Dez. 1861.j

Jenschau, Genschau, eine alte Mecklenburg. Familie.sJnder Nobil. Megapolit. 19. Gauhe II. 486. v. H.sJentsch v. Vcrtclsbnrg. Der österr. Rittmeister Michael I.wurde im I. 1787 mit dem Beinamen v. O. geadelt.sM. v. M., Erg. 329. v. H.s

Icnull- Der Doktor Joh. Nepomuk I., Stadt- und Land-ger ichtspräsident zu Innsbruck, erhielt 1827 den österr. Adel-stand. sE. S.s

Icnvino, Anton, beider Rechte Doktor, kais. Rath, wurde imI. 1632 geadelt. sR. T. A. N.)

Icppl, eine nieder österr. Familie, die jedoch in diesen Lan-den nur von 158692 vorkommt.sWisgrill IV. 480 u. f. v. H.s

Icralla, Edler n. Uoscnscld, schreibt das wiener Adreßbuchvon 1796; dagegen schreibt Megerle v. Mühlfeld, S. 329:Jerallta v. Rosenfels.

Jerallta v. Uoscnscls. Der Advokat Lorenz I. wurde 1774mit Edler v. R. geadelt. sM. v. M., Erg. 329. v. H.sIcrger, s. Jörg er.

4 Jerichow. Die v. I. gehören zu den erloschenen pommer'-schen Familien. Es kommen dieselben zwischen 1182 und 1321in Urkunden unter dem sächs. Adel vor. sde Ludwig, reliq. Ms. V.P. 5. IX. 395. 522. II. 407. Zedier XIV. 404. v. Zedlitz-!

Icrin, Jherin, eine sch lesische Familie, deren StammvaterAndreas I., Dr. der Theologie und Bischof zu Breslau, imI. 1586 den Adel auf seine Familie brachte.

sGauhe II. 486 u. s. v. Zedlitz. v. Ledebur I. 395. III. 281.Vorst, schles. Wappenb. n. 121. v. H.s

s- Jerlich, eine erloschene Pommeresche Familie,sv. Zedlitz, Ad. Ler.s

Icrnn», österreichisch. Franz Edler v. I. war 1835Rechnungsoffizial bei der k. k. Staatskredits- und Centralhofbuch-haltung.

Icrningham, ein aus England stammendes Geschlecht, welchesdaselbst die Baronatswürde erhielt, sich in Oesterreich seßhaftmachte und 1777 in den Grafenstand erhoben wurde.sTaschenb. der gräfl. Häuser 1844 u. f.s

Icrschiiiluiitsch v. Löwengrciff. Alfons Hannibal v. I. wurdeim I. 1756 mit Edler v. L. in den Ritterstand erhoben.sM. v. M. 123. v. H .s

Jerusalem v. Salenfcls. Der israelitische Fabrikant L. I. zuPrag wurde 1842 mit v. S. in den österr. Adelstand erhoben.sE. S.s

Jerxheim, Jerchhcim, Jerchsen, Jerzen. Das braunschweig'scheSchloß und Amt dieses Geschlechts besaß ehedem eine gleichnamigeFamilie, welche 1282 bis 1414 vorkommt.

IHarenbcrg, hist. eccl. gand. diss. X. p. 1500. Zedier XIV. 450-1Icrgmanowski, eine 1772 in Ostpreußen seßhafte Familie.Wappen: Dolenga. sv. Ledebur I. 396I

4 Icsan, ein ausgestorbenes niedersächs. Geschlecht.IPfeffinger, braunschweig. Historie II. 680 Gauhe II. 487.v. H.s

1' Jesch. Josef Frhr. v. I., kurpfälz. Rath, Lehenprobstund Pfleger zu Reicherzhofen, 4 zu Neuburg am 21. April1681. sv. Reisach 58J

Icschki, eine adliche, in der Oberlausitz begüterte Familie,sv. Wolframitz, coli. Ms. v- Ledebur l. 396. v. Hesner, sächs.Adel S. 33. Taf. 37.s Die Familie hieß früher Geschau. KasparGeschan wurde am 21. März 1555 von König Sigmund Augustvon Polen geadelt. sSächs. Wppb. II. 76. v. Ledebur III. 281. sDer sächs. Kammerjunker Moriz Gotthelf v. I. auf Biehla beiKamenz vereinigt 1828 mit k. sächs. Genehmigung den Namenund das Wappen der v. Walter mit den seinigen.

4 Icscr, Jesor, ein schles. ausgestorbenes Geschlecht.sM. Fabri Elegia de morte Jo. a Jeser familiae suac Ultimi Vit. 1593.Sinap I. 491. It. 704. Siebmacher I. 74. n. 8. v. Zedlitz.v. Ledebur l. 396. v. H. v. Meding II. n. 403. Gauhe II. 487.s

4 Jesewitz, (Jesewitz, ein altes, im I. 1514 ausgestorbenesMecklenburg. Geschlecht, sv. Westphal, monum.ined. T.IV. Tab. 19.n. 41. v. Meding I. n. 386. v. H.s

4 Jesingen. 1191 leben Dietrich und Hugo v. I. als Besizcrdes Dorfes Unterjesingen im O.A. Herrenberg.

1. Jessen. So heißen die beiden Söhne des Kurf. Friedrichdes Weisen von Sachsen, die nach der Meinung Einiger nichtblos natürliche, sondern aus einer Gewissensehe mit einer Unbe-kannten erzeugte Kinder desselben gewesen sein sollen.

sGauhe I. 700. II. 488 u. f. v. H.s

2. Jessen, eine alte adliche schleswig-holstein'sche Familie,die sich jczt I.-Schardeböll nennt. sLex. o. a. f. i. Dänemark B-1.S. 260. Wappen: Ebend. Tab. XUVI1I. n. 42. Stammtaf. u. hist.Nachr. der Familie v. I.-Schardeböll durch Erich Joh. I.-Schardeböll.Kopenh. 1771. 4-1 Möchte wol einerlei sein mit

3. Jessen, Thomas Balthasar, aus Klirbühl, Sticnhof »nd Dienen»«,Kanzleirath u. deutscher Kammersekretär, hernach geh. Rath, wurdeam 29. Okt. 1681 in den dän. Adelstand erhoben. Der älteste