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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hon Hop

stein, Herr zu Vierraden 148194 in brandenburg'schenDiensten, Martin Graf v. H., Herr zu Vierraden, gibt 1604seiner Stadt Schwedt Freiheiten. (Urk. Buch f. Nieders, II, 26, 66.

Cod. Brandenburg. XIII, 400 ff, 478. s Hiezu paßt die gewöhn-liche Nachricht nicht, daß diese Familie mit Graf Ernestin am8. Juli 1593 ausgestorben sei. sJorii Chroniken von den Grafenv. Honstcin u, Lohra vom I. 1166 1598, mit einer gencal. Tabelle inGrundig's u, Klotzsche Samml, vermischter Nachrichten zur sächs, Gesch.X. Chemnitz 1768, H. Eckstormii arbor samil, comit, Honstciniorum,carnien heroic, Jen, 1592. 4, Sepulcrctum comitum ab Honstcni.Helmst. 1667. 4. v. Falkenstcin, thüriug, Chron, II, 2r Abschn, K, 12.S. 81337. L, W, Heydcnreich, kurze gen, u, hist, Beschr, der Grafenv. H,, ein Aich, zu dessen Hist, des Hauses Schwarzburg, Erfurt 1743, 4.

Gebhard, hist, gen, Abh, III. 11327, I, G- Hahn, vollständigeGesch. der Gr. v. H. Halle 1796. gr. 8. Lucä, Grafcnsaal I. 27592.

Spcner, hist. insign. II. Capl9. §. 3. Gcnealogia et historia co-mitum de Honstein et Jleseld ac Lorai in Harenberg, hist. eccl. Gandersh.Han. 1734. f. p. 143742. G. A. Heydcnreich, Beschr. der Grafschaftund Grafen v. Hohnstein; Mspt. H. C. Arend. diss. cpist. qua quodHonsteinensinm conntum insignia fncrint ab antiqno duodecim tesselae.Jlefeld 1723. 4. v. Rohr, Merkwürdig!, des Oberharzes. Sect- II.c. 4; Sect. IV. Hübner II. 661. v. H.s

2. stHonstein, Reichs (?)- Ministerialen. Burcardnö deH.,ministerialis (regni), in einem Brief Kaiser Otto's IV. vom I.1215. Derselbe Burcardus miles de Honsten 1221 und 1232im Gefolge der Grafen Theoderich und Heinrich v. H. Möglichdaher, daß diese H. auch nur gräfliche Vasallen waren oder auchmit den obenaufgeführten Hohenstein identisch,sllrk. Buch f. Niedersachsen II. 73. 94. 138.s

1. Honstettcr ». Mucnstei», österreichisch. Eduard RitterH. v. M. stand 1857 als Lieutenant im 3. k, k. Ul. Regiment.

2. Honstettcr o. MiSwcnstcin. Der österr. Bezirkshauptmannzu Feldkirch, G. H., erlangte 1855 den rittermäßigen Adelstand.

HA. A. Zeit, von 1855.s

Hontheim, ein altes Patriziergeschlecht in Trier. Jakob v. H.erhielt 1627 ein Adelsdiplomsduplikat. Aus dieser Familie starbam 2. Sept. 1791 Nikolaus v. H., Weihbischof und geh. Staats-Rath zu Trier, bekannt als Schriftsteller.sR. T. A. Ri - v. Zedlitz. - v. Ledebur I. 374.s

1 Holsthum , ein köln. Patrizicrgeschlecht, aus welchem Johannv. H. 1698 als Bürgermeister von Köln gestorben ist.sv. Ledebur I. 374.s

1. Hoop. Die Söhne des am 20. Jan. 1803 gestorbenenholländ. Majors im Hns.Regiments Ad. van der Hoop, derGutsbestzer auf der Schmitts bei Gießen, Wilhelm van der H.,und der Forstmeister zu Jugenheim, W. van der H., wur-den vom Großherzoge von Hessen für ihre gegenwärtige undzukünftige eheliche Nachkommenschaft beiderlei Geschlechts 1855 inden Freiherrnstand erhoben.

HA. A. Zeit, von 1855. v. Hefner, Hess. Adel S. 14. T. 14.s

2. Hoop. Der österr. Rittmeister Ferdinand v. H. wurdeim I. 1811 in den Ritterstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 156. v. H.s

Hoorn, s. Horn es.

1, Hops. Die Brüder Josef und Jakob H. in Wien (jenerDr. der Rechte, dieser k. k. Kammcrthürhüter), wurden im 1.1793in den Reichsadelstand erhoben. sM. v. M. 263. v. H.s

2. Hops v. Hopscnstmi, österreichisch. Josef H. v. H. stand1857 als Oberstlieutenant im 9. k. k. Inf. Regiment.

st Hopfnch, schwäb. Adel, dessen Stammhaus im heutigenO. A. Hall lag.

Hopfen. Joh. Friedrich August v. H. wurde am 27. Oktober1663 geadelt, sv. H .s

Hopfcnstock o, Ehrenstcin. Der Stabschirurg Johann Karl H.wurde im I. 1789 mit dem Beinamen v. E. geadelt.sM. v. M., Erg. 324. - v. H.s

1. Hopser, auch Hopffcr, aber unrichtig. Im I. 1431 wohntendie H. in Kaufbeuern als Malerfamilie. Später erlangten sie dasBürgerrecht in Augsburg u. wurden unter die schwed. Geschlechteraufgenommen. Sie ließen sich in Negcnöburg, Königsberg,Bremen, Hamburg u. Württemberg zu verschiedenen Zeitennieder, ohne daß Alle den RcichSadel gewonnen gehabt hätten. Georg

H,, welcher 1559 Magdalena v. Stetten ans Augsburg ehe-lichte, wurde erst 1590 von Kaiser Rudolf II. in den Adclstand er-hoben. Er erhielt zu dem früheren Gcschlechtswappcn das stetten'sche(mit Widerspruch Lezterer) hinzugefügt. Diese Linie ist zwar erloschen,es muß aber später Adel und Wappen auf die Württemberg. Linieübertragen worden sein, da solche beides führte und zulezt auf dieSchott v. Schottcnstein vererbte. (Paul v. Stetten, Gesch. deradl. Geschlechter in Augsburg. Cast, Adclsb. v. Württembergs

2, Hopser nus Neimiiigcii. Joh. Friedrich H., Erbhcrr auf R.,wurde 1766 in den Freiherrnstand erhoben. So steht der Namein der Reichstaramtsrechnnng. Ob etwa Hopfen?

Hopfern v. Aichcllmrg, österreichisch. Ferdinand H. v. A.war 1857 k. k. Oberst, zu Teplitz zur Verfügung.

Hopsgortcn, thüring. u. besonders sch Warzburg. Familie.Deren allgemeiner Stammvater war Albrccht H., der im erstenZehent des 14. Jahrh. Ritter des hl. Grabes zu Jerusalem war.Sein Enkel Dietrich acquirirte Schlotheim. Seines UrenkelsFriedrich's III. ältester Sohn, Paul I-, stiftete die schloth eim'sche,der jüngere, Dietrich II., die Heyne ck'sche Linie. Das nahe beiErfurt gelegene Dorf Hopfgarten soll ihr Stammhaus ge-wesen sein, das aber seit lange nicht mehr bei dieser Familie ist.Die jüngere Linie wurde in -der Person des knrsächs. KanzlersGeorg Wilhelm v. H. vom sächs. Neichsvikaraus eigener Be-wegung" unterm 31. Juli 1790 in den R. Grafenstand erhoben.

sO. S. Taschenb. der gräfl. Häuser 1839 u. f. Jahrb. dcS deut-schen Adels <848. S- 355. v. Zedlitz. Mecklenb, Wappcnbuch.v. Hefncr, preuß. Adel S. 13, Taf, 14; sächs, Adel S, 2. Taf, 2; S, 33.T. 36; schwarzburg. Adel S. 58; mecklenb. Adel S. 16; Erg. Bd. S. 31. Sächs. Wppb. I. 31. Allg. gen. Handb. I. 611 u. f. SinapII. 116. Seifert, Genealogie adl. Eltern und Kinder 218 u. f.Schannat, fuld. Lehnhof 99. III. König I. 523 ff. v. Glcichenstein,n. 46. v. Nechtritz, Geschl. Erz. I. Taf, 13, Hörschelmann, Samml.

I. 34 u. f. Albini, Hist. der Grafen v. Wcrthern 64. Brückner I.3s St. S. 246. 257. 258. 262. 278; 6s St. S. 98; 7s St. S. 79.Siebmacher I. 141. n. 9- Tyroff 231. Gauhe I. 67274.v. Meding I. n. 374. v. H.s

-s Hopsiictz zu Niiholstiig, altes baycr. Geschlecht, das zuMall erst orf Stift n. Gräbniö hatte. Im Schild ein Wiedehopf.(O. S. Hund III- 4ll .s

Bemerkung. Im v. ecker'schen Wappenbuche findet sich auchein Wappen desselben Namens, das ein ganz anderes Bild: inSilber ein grünes Kleeblatt, zeigt. sO. S.sj

Hopsjlock, Michael Friedrich, kais. Fändrich, erhielt 1655 Be-stätigung seines adl, Standes. Soll aus Schlesien gewesen sein,(Opitz, Handschrift!. Nachr. R. T. A. N .s

st Hopital, de l'Hopital, auch de l'Hospital, ein französ.Geschlecht, aus welchem 172855 Ludwig l'H. in pr euß. Kriegs-Diensten stand, sv. Ledebur I. 374.sj Ein de l'H. war 1741 als

k. sranzös. Dragoneroberst in Bayern.

(v. Hefner, Chronik von Rosenheim 257.s