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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Holzi Hom

2. Kotzing, Johann, wurde 1652 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R.s Ob das Wappen bei Siebmacher, II. 93, undSuppl., XI. 23, diesem Johann oder dem Georg Kristof v. H.gehöre, kann nicht angegeben werden.

3. Holding, Johann Baptist, fllrstl. bad. Hof- und Ncggs. -Rath, und dessen Bruder, Franz H., fürstlich bad. Amtmannzu Ettlingen, wurden 1789 in den Reichsadelstand erhoben.sR. T. A. R.s Cast, in seinem AdelSbnche von Baden, gibt an,daß die fränkische notorisch im Anfange des 16. Jahrh.ausgestorbene Familie nicht ausgestorben sei, daß die Nachfolgervielmehr herabgekommen, ihren Adel fallen lassen und daß solcher1789 nur erneuert worden.

st Hötzingen, ein ausgestorbenes fränk. Geschlecht.

sBiedermann, Altmühl Tab. 216. Stiebcr, Register zu den bicder-inann'schen Tabellen, im Vorbcr. auf vier Folioseiten. v. H.)Hötzingen, Gebrüder, erlangten 1695 den Adelstand.

(R. T. A. R. Siebmacher IV. 9l.s

st Holzleisten. Dieses Namens gibt es vier Orte in Ober-Bayern. Pabo de H. 1189. Chunradus et Wernhardns 1199.

(M. B. III. 503 ff.s

Holztcutner, niederösterr. Kammcrkanzlcischreiber, erlangte1597 den Reichsadelstand. sR. T. A. R.s

1. st Hotzinonn, kommen 11691336 in baycr. Kloster-Briefen vor. (M. B. V. 252. VI. 121 ff.)

2. Hotzmann. Ernst Friedrich H., Major bei der Artillerie,Joh. Heinrich, Premierlieutenant, und Georg Ludwig, Sekunde-,Lieutenant, Gebrüder H., wurden am 11. April 1741 geadelt.

so. Zedlitz. Fortges. neue gen. u. hist. Nachrichten XV. 210.v. Ledebur I. 372. v. H.s

Holzmcistcr v. Forjtheim. Der Hofrath beim Hofkriegsrathe,Josef H., wurde im I. 1893 mit obigem Beinamen geadelt.

(M. v. M. 202. v. H.s

Hotznowskcr, ein schlcs. Geschlecht. M. s. a. Nowoy.

(Sinap 896. Siebmacher I. 76. n. 5. v. Mcding II. n. 387.v- Ledebur I. 373. v. H.s

Hotzschuhcr, ein schon zu Anfang des 12. Jahrh. in Nürn-berg bekanntes Geschlecht. Der König Emanuel von Portugalerhob im I. 1593 Wolfgang H. für seine gegen die Sarazenenbewiesene Tapferkeit zum Ritter des portugies. Kristnsordens, undvermehrte sein Wappen, wie dieses Geschlecht es noch führt. Inden fränk. Kantonen Altmühl, Odenwald n. Steigerwaldwaren sie besonders ansehnlich begütert, daher sich die Herren v. H.von den darin gelegenen Gütern, die sie besaßen, als H. v. Aspach,v. Harrlach, v. Neuenburg, zu Schwitzen n. Sybilla,Vestenbergsrenth, v. Thalheim schrieben. Sie gehörenaber alle zu einem Geschlechte.

sBiedermann, Nürnberg, Tab. 166210. I. C. Gattereri historiagcnealog. Dominor. Holzschuherorum ab Aspach et Harlach in Thalhem w.c. sigg. Norib. 1755. f. Patriciae gcutis tum apud Norimbergenses,tum in erteris etiam regionibus toga sagoque illustris, er incorruptisrerum gestarum monimentis eonquisita. Accedunt multae tabulae inaes incisae itemqne Codex omnis gencris diplomata atque documentanoudum publicata complerus- 264 Seiten ohne Vorrede u. Register, nebst318 Urkunden, 479 S. und 18 sauber gestochene Kupfertafeln. Derzweite Band liegt seit 1758 bei der holzschuhcr'schen Familie zum Druckfertig. I. K. S. Holzschuher v. Harrlach, Sammlung einiger Nach-richten von der Kapelle auf dem Gottesacker zu St. Johannis bei Nürn-berg, als dem Familicnbegräbnisse des Geschlechts der H., aus Familien-Auszeichnungen u. andern hist. Schriften zusammengetragen u. berichtigt.Nürnberg 1788. 4. Siebmacher 1. 206. VI. 21; SupplementIII. Taf. 30. Seifert, hochadl. Stammtafeln III. n. 7. v. LangS. 387; Suppl. S. 49 u. f. - Tyroff 37. - Siebenkees I. B. I.

Abs. 6. Heft. S. 18398. v. Zedlitz. Gen. Jahrb. d. deutschenAdels 1846 n. f. v. Ledebur I. 373. III. 278. Taschenbuch derfrhrl. Häuser 1858. v. Hefncr, prcusz. Adel S. 46. T. 59; bayer. AdelS. 40. T. 33; Erg. Bd. S.st5. v. H.s

st Hoiiiliinishaujcii. Edelerns de Homannishnsan 1263 ineinem walkcnrieder Brief. fUrk. Buch für Niedcrs. II. 240.)

Hombergk zu Voch. Der Großherzog von Hessen bestätigteam 18. Juli 1825 den von den Vorfahren des HvfgerichtsrathsFriedrich Kristian Gustav H. zu V. schon seit Jahrhunderten be-sessenen und auf ihn vererbten Adel und ertheilte ihm die Erlaub-nis;, von solchem Gebranch zu machen.

sRcggsbl. von >825. v. Hefner, Hess. Adel S. 14. T- I4.j

1. st Homburg, ein ausgestorbenes freiherrliches Geschlecht inSchwaben, das ans einem Turniere den Namen Wappncr(armiger) erhielt. (Bürgermeister v. Dezisau, bibl. equcstr. Bucclini.

v. Krohne II. 147. v. H.s

2. st Homburg. Heinricns dictns de H. et Fridericnö dictusMutze valns fratres 1296 in einem walkcnrieder Brief.

sllrk. Buch für Nicdersachsen II- 364.)

3. st Homburg, ehemalige berühmte Grafen im Brannschwcig'-schcn, die sich auch Edle und Pannerherren nannten, deren Stamm-Hans in Ruinen ans einem Berge bei Eimbeck liegt. Der lezteGraf v. H. an der Weser, Heinrich, wurde im I. 1445 vonHermann v. Eberstein in der amelurborncr Klosterkircheerstochen. (Leuckseld, antiq. Amclurm. 40. Pfeffinger, brannschweig.Histor. I. 44. Gauhe 471 u. f. Die Tit. von drei Manuskriptens. man in Bibl. Brunsw. p. 188. v. H.s

4. Homburg. Unter dem Namen Madame de H. ist Maxi-miliane Magdalene v. Lütz au, die Gemahlin des Fürsten FriedrichWilhelm von Hohenzollern-Hcchingen, bekannt, mit der ersich im I. 1719 vermählte, sv. H.s

Homburg, s. Brendel. Homemni, s. Farkas.

Homeyer. Die v. H. stammen aus Pommern, sv. Zedlitz.)Die Gebrüder Johann Hermann und Joachim H. wurden 1787und die Gebrüder Ernst Kristof, Gustav Friedrich und GottlicbDaniel H. 1797 geadelt. (R.T.A.R. v. Ledebur I. 373. III. 278.s

Homicki. Franz H. wurde dd. Wien 13. Okt. 1783 in dengaliz. Ritterstand erhoben. (M. v. M., Erg. 156. v. H.s

Hommc de Courbiorc. Die de l'ho innre de C. sind ursprüng-lich eine sranzös. Hugenottenfamilic; Mehrere aus derselben be-kleideten hohe Militärstcllcn im prenß. Heere.

(Ermann, Tableau rc.s

Hommc! v. Liechtcnftls. Der Hauptmann Johann Pankraz H.wurde im I. 1771 mit dem Beinamen v. L. geadelt.

(M. v. M., Erg. 324. v. H.s

Hominer- Die v. H. stammen ans dem ehemaligen Kurfürstcn-thume Trier. Peter Melchior H., knrtrier'scher geh. Rath undStadtschultheiß zu Koblenz, und wahrscheinlich auch sein Bruder,wurden 1789 geadelt. sR. T. A. R.s Später war er Reichskammer-Gerichtsbeisizer; sein Bruder Johann Josef v. H., dessen Adel 1823von Preußen anerkannt wurde, war Bischof zu Trier. Dermalenist die Familie in Anhalt ansässig. (Siebmacher, Suppl. XI. 23.

v. Ledebur I. 373. Bernd, Taf. XXVI. 52; XXVII. 63. Tyroff,preuß. Wappenbuch III. 55.)

st Homore, ein wahrscheinlich längst ausgestorbenes Holstein.Geschlecht, (v. Mcding III. n. 362. v. H.)

Hompesch, auch Hondhpusch, Hnndsbusch, Hombusch, eine alteFamilie am Niederrhein, wovon Einige bei der jülich'schen,