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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hör — Hof

Kunde Doktor zu Frankfurt a/M., erhielt 1643 Bestätigungseines Adelstandes. sR. T. A. R.) Wahrscheinlich sind Beide einesGeschlechts. sv. HZ

1 Hörniugcn. Udalricus de H. in salem'schen Briefen 1185.Das Stammhans war Herrlingen bei Ulm.

1 Hörnlin (drei Bockshörner in den Dreipaß zusammengestellt),augsbnrgcr Patriziergeschlecht, so mit Hanns H. 1571 daselbstim Mannsstamme erloschen ist. sv. Stetten 199Z

Hörselgau, s. Hürselgau.

ch Hörtmayr v. Hörtcubcrg (geviertet mit einem halben Greifund zwei Balken), waren ursprünglich Bürger zu Bötzen. 1618erhielten sie den Adelstand mit „v. H,", sind 1619 landständischgeworden und 1659 mit Franz v. H. ch. sv. Mayerhofen, Mspt.)

Hörwart, s. Herwart.

ch Hösch, ein uraltes heloct. Adelsgeschlccht, das später nachBayern kam. sSpangcnberg, Adelssp. 8s Buch K. 22. — v. KrohncII. I2l—23, wo auch deren Wappen zu finden. — v. H.)

Hösler v. Ms)-id. Der Österreich. Bezirkskommissär H. inSiebenbürgen erlangte 1854 den rittermäßigen Adclstand mitv. B. sA. A. Zeit, von 1854.)

st Hössin. Schwester Maria Kreszentia v. H. im KlosterHolzen 1 1748. ' sO. S.)

st Höste« v. Molslicrg, kommen von 1365 an als trier'scheBurgmänner zu M. vor. sVogl 745.)

Höhle, Dr. I. G., Gerichtsarzt zu Znömaröhausen,wurde 1844 vom König von Bayern geadelt,sv- Hefncr, bayer. Adel S. 85. T. 100.)

Hößli». Der kaiserl. Kammerjuwelier David Hößlin, zuAugsburg und Lindau etablirt, erhielt von Kaiser Leopoldam 8. Juli 1697 ein Adelsdiplom, sv. Lang 389.) Derselbeerhielt 1797 nochmal ein Adelsdiplom, wahrscheinlich als Bestä-tigung. sR. T. A. R. - v. Hefner, bayer. Adel S. 85. Taf. 100.)Das Geschlecht war seit 1697 im Rathe zu Augsburg,sv. Stetten 330. — v. H.)

Höte, s. Höde, Hoyte.

Höttingcr, s. Truchseß.

Hötzendorf, auch Högcndorff. Die fünf Töchter des verstorbenenk. bayer. Raths Bartholomäus v. H. wurden vom Kurf. Max.Josef III. von Bayern als adlich anerkannt und am 9. Nov. 1774ausgeschrieben, auch am 3. Jan. 1816 immatrikulirt. sv. Lang,Suppl. 112.) Der Landrichter zu Parkstein und Weiden,Johann Georg Wilhelm H., erhielt vom Kurf. Karl Theodor am6. Sept. 1745 das Adclsdiplom. sv. Lang 330. — Bayer. Wppb.VI. 2l, wo auch Hintzendorf geschrieben ist. — Bei v. Hefner, bayer.Adel S. 85. Taf. 100, scheint bei Angabe des Jahres 1785, als derStandcserhöhung, ein Schreib- oder Druckfehler stattzufinden. — v. H.)

Höhcndors, s. Konrad.

1. st Hövel, ein kölner Patriziergeschlecht. Wappen: 1. u. 4.s. Feld ein r. Löwe; 2. n. 3. r. Feld drei s. Jagdhörner; in Kölnseßhaft; erloschen in der ersten Hälfte des 18. Jahrh.

sFahne I. 166. — v. Ledebur I. 379.)

2. Hövel, ein niederrhein.-westfäl. Geschlecht. Wappen:R. und S. dreimal quergetheilt. Das Geschlecht, welches schon1926 in Urkunden erscheint und unter den Benennungen: Huvili,Huvele, Hovele vorkommt, sich in mehrere Linien, als: zuStockum, zu Sölde, zu Dudenroth, Herbeck u. Junker-

thal früher theilte, erhielt am 27. Okt. 1845 prcuß. Anerken-nung des althergebrachten Frcihcrrnstandes.sTaschenb. der frhrl. Häuser 1853. — v. Zedlitz. — v. Steinen XXXII.

— v. Hefncr, prcuß. Adel S. 17. Taf. 59. — v. Ledebur I. 379. —Tyroff I. 116.)

3. Hövel. Wappen: In S. ein r. Schrägbalken, in welchemdrei gr. Hügel. In Westfalen; dortmunder Patrizier; inPommern, Preußen, Brandenburg, Lübeck, Holsteinund Mecklenburg angesessen. Das Geschlecht erscheint 1499 zuAldenhövel, Einschermühlen, Husten w. in Westfalen.

sSiebmacher I. 173. — v. Steinen XXXII. 1. — Bagmihl II.Tab. XV. — Fahne I. 163. II. 227. — v. Hefuer, prcuß. Adel S. 47.T. 59. — v. Ledebur I. 380. — Seifert, Stammtest. IV. u. 8.)

4. Hövel. Wappen: In Gold drei schwarze Hobeleisen; einwestfäl. und nicderländ. Geschlecht, welches sich 1579 imBefize von Epe, Kretier, Ottenstein :c. befand.

sv. Steinen, Tab. XXXII. 2. 3. — Bernd, Taf. I-VII. >14. -v. Ledebur I. 379. III. 278. — v. Hefncr, preuß. Adel S- 47. T. 59. s

5. Hövel, Johann Eberhard, kais. Leg. Sekretär, geadelt 1686.Vielleicht aus dem Geschlechte unter 1.

1. Höven, eine niederrhein. Familie. sBernd, Taf. XXVIII.55. — v. Ledebur I. 389.) Wappen: In Gold ein geschupptesschwarzes Kreuz.

2. Höven, v. d. H., ein niederländ. Geschlecht, wovon einZweig im Kurfürstenthume Hessen angesessen ist. Wappen: InSilber ein rother über einen rothen Busch springender Hirsch.

sv. Hefner, Hess. Adel S. 14. Taf. 14.)

3. ch Höven, Donencninsi v. d. H. Kaiser Josef I. erhob denPeter Otto B., der die Leztc des Geschlechts v. H., AlbertineJoh. Marie, ehelichte, am 11. Sept. 1719 zum Freihcrrn v. d. H.,welches König Friedrich Wilhelm I. von Preußen am 29. Dez.1713 bestätigte, sv. Hefner, preuß. Adel S. 47. T. 59. — v. Zedlitz.

— v. Ledebur I. 364.) Wappen: In Roth fünf s. Balken, über-legt mit einem gekrönten bl. Löwen, oder die Farben umgekehrtbei v. d. Hove. sv. Ledebur l. 379. — v. H. Preuß. Wappcnb.II. 40.)

ch Höwen, auch Hohcnhöwc», heg an er Uradel. Bertoldusde Hewin 1189. Georg Frhr. v. Hewen und Marx Stumpfv. SchweinSberg waren die einzigen unter vierzig Edlen, diebei der Belagerung von Tübingen 1519 nicht zum Vcrräther anihrem Herrn Herzog Ulrich wurden. sMone I. 323. — Stcttler,Gesch. von Württemberg unter den Herzogen.) Der Leztc des Ge-schlechts starb 1579. sSpener, hist. insign. -- v. Jmhof, uotit. proc.imp. — Gauhe I. 649. II. 437. — Jac. Manlii Chron. Constant. 631.

— v- Hattstcin, Suppl. 72- — v. H.)

Hörar, kurhess. Vasallen,sv. Hefncr, Hess. Adel S. 14, ohne Wappen-Angabe.)

Högclcm, finden sich im 14. Jahrh. unter dem eingesessenenAdel des Fürstenthnms Hildes heim und Wolfenbüttel; sieführen noch den Namen Loder und Loden v. H. sE. S.)

1. )- Hos, de Curia (der Schild Bayern mit einem Bastard-Balken), waren Ledige von Bayern. Dr. Albertus de C. starbam 4. Mai 1598 als der Lezte dieses Stammes.

sv. Hefner, s bayer. Adel S- 16. Taf. 13.)

2. ch Hof, de Curia. In den Mittheilungen des sächs.-thüring.Vereins, VI. 133, ist ein Siegel des Heinrich von dem Hofe,oder de C., vom I. 1339 enthalten, welches einen Schild miteinem Balken zeigt.