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Tirol und gehörte zu demselben der berühmte Abt Adalbertvon Admont, geb. 1631, 's 1696. s Notizblatt der wiener Aka-demie löäti. Nr. 8. — Bucelini, stemmat. II. — Brandis. — v. KrohneII. 113. — Gauhe I. 636. — v. Hefner, tiroler Adel S. 8. Taf. 9.
- v. H.j
1. Hcugcl, eine sehr alte Familie-in Schlesien, die ihreGüter besonders im Fürstenthume Breslau hatte, wohin sie sichin der zweiten Hälfte des 15. Jahrh. wendete. Sie erscheint 1449in Urkunden und stammt aus dem Nor dg au. sv. dem Knesebeck. —v. Zedlitz. — Preuß. Wppb. III- 49. — v. Ledebur I. 331. — SinapI. 460-69. II. 686-88. — Lucä, schles. Chronik 1803. S. 392. -Gauhe I. 637. — Siebmachcr I. 63. n. 10. — v. Meding III. n. 333.)Joh. Albrecht v. H., geh. Justizrath, erhielt am 16. März 1698die Bestätigung und Erneuerung seines Adels, sv. H.j
2. Heugc). Der Tribunalsekretär Joh. Georg H. in Mährenwurde im I. 1721 in den böhm. Adelstaud erhoben.
sM. v. M., Erg. 319.)
Hcukelum. Johann v. H., Patrizius Noviomagensis,erhielt 1684 die reichsfreiherrliche Würde. sR. T. A. R.jHeuking, s. Heyking.
Heuumnii r. Tcutschbrunn. Der Professor des Staatsrechts zuAltdorf, auch brandenburg-kulmbach'scher Rath, Joh. H.und dessen adoptirter Stiefsohn Nikolaus Tressenreuter wurdenam 19. Dez. 1757 mit obigem Beinamen in den Adelstand erhoben.
sFickcnscher, gel. Fürstcnthum Bayreuth IV. 346. — Zeidler, vitaeProf. m. in Acad. Altd. III. 102. — R. T. A. R.)
1. Heun, Quirin, kurmainz. Kammerrath und Zahlmeister,wurde 1639 geadelt. sR. T. A. R.j
2. Hcun v. Sonnenschein, eine aus Ungarn abstammende Fa-milie, die in Tirol eine Burg Heunfels hatte und zu welcherder Schriftsteller Karl H. oder H. Clauren, wie er sich nennt,gehörte, dessen Vater auch für den Sohn die Erneuerung desAdels suchen wollte, welches aber dieser ablehnte.
sTb. Hell, H. Clanrcn, eine Biographie in dessen Abendzeitung von1823. Nr. 48.s
-s Hcunburg, eine in Steh ermark und Kärnthen sehrbegüterte adliche, zulczt gräfliche Familie. Ein Graf Wilh. v. H.erscheint bereits 1192 als Zeuge. Alle seine Nachkommen habenden Grafentitcl geführt. Die Familie ist mit Graf Hermann v. H.ausgestorben. sGebhardi III. 347. — v. H. — Mittheilungen des hist.Vereins für Steyermark V. 219 ff. — Erasm. Froelichü Genealogie.
— Schmutz II. 58.s
Heuildeufels, s. Holland.
st Hcunickc», eine bayer. srhrl. Familie, die wol ausgestorbensein möchte. sGauhe II. 422. — v. HZ
Heimisch, Adam Jgnaz, kurtrier. Rath u. Reichshofrathö-Agent, wurde um 1696 in den Adelstand erhoben. sR.T. A. R.j
-s Hcupcl (im Schild zwei Gartenhauen geschrägt), fränki-sches Geschlecht. Leonhard H. dieses Wappens 1381. sO. S.j
Hcupgc», Johann Heinrich, wurde 1761 von Kaiser Franz I.geadelt. sN. T. A. R.j
i Heuruuß zu Itockcrscls (Schild gespalten, roth, selber mitzwei Kugeln, alias Semmeln, in verwechselten Farben), Ober-pfälzer Adel, passau'sche Lehensleute. Georg H., Pfleger zuMittcrfels, 1559, forte ultimus. sO. S. — Hund III. 378.j1. Heus, Heuß, eine in Frankfurt a/M. eingebürgerte Fa-milie, welche in Augsburg wohnt,sv. Hefner, frankfurter Adel; bayer. Adel S. 84. T. 93.s
- Heus
2. st Heus o. Vahr», tiroler Uradel. Dorothea, die Leztedieses Geschlechts, war mit Hannsen v. Northeim u. Sarnt-hein vcrheuratet, woher Leztere auch des H. Wappen in ihrSchild nahmen. Sigmund H. von Mühlbach, der Lezte imMannöstamme, starb um 1514. sv. Mayerhofen, Mspt.j
Hcusch. In neuerer Zeit dienten drei Brüder v. Heusch impreuß. Heere, so. Zedlitz. — v. Ledebur l. 351.)
Heusdcu o. Clshmit, eine srhrl. Familie in den Niederlanden.sSpeuer. hist. insign. lib. II. C. 46. p. 470. — L'erection des toutcslcs tcrrcs seigneurs et famllles du Brabant. >10. — Bucelini, stemm.II. 113. — Gauhe I. 638. — v. H.)
Hcuscilsto»»», auch Hciscnstei», ein rheinländ., adlicheS, frei-herrliches und gräfliches Geschlecht, welches das Erbmarschallamtdes Erzstifts Mainz besaß. Eine Linie reiht sich an den Lezteuin v. Humbracht's Werke, Otto Felizian Grafen v. H., wie folgt,an: Kristof Karl Graf v. H., Sohn des Otto Felizian, gründetedas österr. Fideikommiß dieses Geschlechts, welches sich durchseine Söhne, Franz und Karl, in zwei Linien theilte, in jene desstarcnberg-fischauer und jene des starenberg-emerbergerAntheils. Von der elfteren Linie lebte 1828 Maximilian Grafv. H., k. k. Kämmerer u. Major, als Stammherr ledig in Wien,dessen Anwart aus zweiter Ehe, Franz Graf v. H., kurcrzkanzle-rischer Kämmerer, nachgehends kurhess. Kammerherr, Major :c.,in Mainz privatisirte; er starb um 1839. Mit seiner GemahlinKarolinc v. Zwehl erzeugte er drei Töchter und einen SohnAlerander. Von der zweiten Linie leben in Wien die GebrüderKarl Heinrich u. Theodor. Ferdinand verkaufte 1661 an PhilippErwin Frhru. v. Schönborn das Schloß Heusenstamm unddas Gut Buch heim w. Der lezte Lehnbrief über das Erbmar-schallamt ist von 1775. In den Freihcrrnstand wurde die Familie1571 und in den Grafeustand 1639 erhoben. jGen. Taschcub. dergräfl. Häuser 1836 u. f. — Verschiedene Lehens- und andere Urkundendes Hauses v. H. , von 1291 — 1639, sind in Senkenbcrg's Samml. vonangedruckten und raren Schriften zur Erläuterung des Rechts und derGeschichte III. u. 3. zu finden. — v. Humbracht, Tab. 134 u. s. —Salver 225. 472 n. f. — Siebmacher I. 21. n. 9; 122. n. 4. — v. Hau-stein I. 299. — Seifert, Geneal. adl. Elt. u. K. — v. Meding III. n. 334.)Nach Vchse, Gesch. des österr. Hofes und Adels IV. 267, wärekein Grafendiplom von dieser Familie bekannt; inzwischen sind sievon Oesterreich als Grafen anerkannt, und muß daher dieAngabe irrig sein, wie bei den Grafen v. Pötting. sv. H.j
1. Heuser. Kaiser Franz II. erhob dd. Wien 8. März 1797
den frankfurter Bürger Joh. Peter H. in den ReichSritterstand.
Nachkommen von ihm leben noch (1859) in gedachter Stadt.sO. S.j
2. Heuser, Friedrich Albert, Dragonerlicutenant, erhielt 1838den preuß. Adelstaud. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 351.)
1. Hcuserer, Johann, kais. Rittmeister, wurde 1664 geadelt.sR. T. A. R.)
2. Hcuserer v. Wciidcnstaiii. Sigmund H., fach s en-koburg.Rath, erlangte 1617 mit dem Beinamen v. W. den Adelstand.
sR. T. A. R.)
Hcusiugcr, H. v. Waldegg. Die Gebrüder Heinrich, Wolfgangund Johann H. ans den kais. Erblanden wurden 1651 geadelt;die Familie kaufte sich in Ansbach und Bayreuth an. DerAdel wurde am 27. Dez. 1678 von Brandenburg anerkannt.Die Familie blüht in Hessen und auch im Nassau'schen. ImI. 1852 erhielt die Familie vom Herzoge von Nassau die Er-laubniß, den Beinamen v. W. wieder annehmen zu dürfen.