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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hes — Het

5. Hesse». Der AmtSrath Friedrich Ludwig v. H. und dessenBrudcrSsöhne, Johann Friedrich, Lieutenant, und Gottlieb Fer-dinand H., inglcichen der Fändrich Joh. Heinrich H., bekamen am2. Okt. 1786 den Adel erneuert. Dieselben führen das gleicheWappen wie die Hessen v. St ein (4). (Preuß. Wappb. III. 48. —v. Ledebur I. 349. u. III. im Art.)

6. Hesse». Nach von Ledebur, I. 356. n. II-, gab oder gibtes in Ostpreußen eine noch im Anfange des 19. Jahrh. blühendeFamilie v. H., welche nicht unansehnliche Besiznngen hatte. Obsie ein eigenes Geschlecht bildet, oder zu einem der hier aufgeführtenGeschlechter v. H. gehört, kann aus Mangel des Wappens nichtangegeben werden.

f Hcsscichtim, Hcsscncm, Hessenum, Edle Herren, welche ehe-mals das braunschweig. Amt Hessen zwischen Wolfenbüttel undBraunschweig innc hatten, und im 14. Jahrh. ausgestorben sind.(Braunschw. gel. Anz. v. 1755 n. 66—79.) Wlradus (sie) de Hessuem,ministcrialis halberstad., 1221, Theodcrus de Hesseneim item1226. (Nrk. Buch für Niedcrsachsen II. 92. l0I. I t7. 383.)

1. 1 Hessciistein, Friedrich Wilhelm und Karl Eduard, Erstcrcrsechs, Leztcrer fünf Jahre alt, Söhne des Königs Friedrich vonSchweden, Landgrafen von Hessen-Kassel, und der schwed.Gräfin Ulrike v. Taube, erhielten „in Anbetracht ihres illustrenHerkommens und wegen des. ihnen eingepflanzten Muthes undTriebes zu edlen Tugenden" von König August III. von Polen,Kurfürsten von Sachsen, als Reichsvikar, ein Reichsgrafendiplomdd. Dresden 28. Febr. 1741. (Er diplom. copia.) Am 7. Nov.1772 wurde Wilhelm in den Rcichöfürstenstand erhoben und erhieltim I. 1799 vom König von Schweden daS Prädikat Durchlaucht.Nachdem er 1868 (sein Bruder aber schon 1771) ohne Kinder ab-gegangen, so ist dieses Geschlecht wieder erloschen.

(Allg. gen. Staatsbdb. I. 399. — Suea Nikes sol- 5. — v. LedeburI. 359. - v. H.)

2. Hcsscnsscin, eine noch blühende hessische gräfliche Familie,

welche im Mecklenburg'schen begütert ist und vom Kurfürsien

Wilhelm I. von Hessen und einem Fräulein v. Schlothcim

abstammt. sTaschenb. der gräfl. Hauser 1844 u. f. — Dipl. Jahrb.für den preuß. Staat 1843. 'S. 255. — Siebmacher, Suppl. VIII. I.— v. Ledebur I. 359. — v. H. — v. Hcfncr, Hess. Adel S. >3. T. I4.f

Hcssert, Dr. Franz Ferdinand, Leibarzt zu Darmstadt,wurde am 16. Nov. 1828 in den Hess. Adelstand erhoben,(v. Hcfner, Hess. Adel S. 13. Taf. 14.)

Hesßg. Dem prenß. Kammcrrathe Johann Heinrich H.wurde der ihm am 16. Nov. 1762, nach Anderen am 1. August1699, vom Kaiser verliehene Neichsadel am 16. Febr. 1765 be-stätigt. Die Familie ist seit einigen Jahren auch in den weiblichenNachkommen erloschensv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 359. III. 275. — v. H.f

s- Hessigheim, ein altes, längst erloschenes schwäb. Geschlecht,dessen Burg H. im jezigcn Württemberg. O. A. Besigheim lag.(Griesinger 616.)

Hessin. Die v. H. kommen in Ostpreußen vor; sie besaßendaselbst Düringen im vorigen Jahrhundert,sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 275.)

Hessen, s. Heisten.

st Hessin, oder Heften, ein altes Holstein. Geschlecht, bekanntzwischen 1466 und 1566.

(Dankwcrth, Beschreibung von Schleswig u. Holstein I. 17. — Dan.ab Elverveld de Holsat. in dcscript. Elzviz. p. 134.)

1. Heß. Heinrich Ludwig H., Oberauditor beim k. schwed.Gouvernement in Pommern, erhielt ein sächs. Vikariatsadels-Diplom dd. 12. Okt. 1741. Schild gcvicrtet mit Kranich undPalmbaum, nebst Herzschild, darin ein Mann mit Hellparte.

(O. S.)

2. Heß. Joh. Kr. Erasm. Josef v. H., fuld. adl. Hofrath,wurde am 2. Mai 1819 immatrikulirt. Der Stammvater des-selben ist Franz Joachim Wilhelm H., fürstlich würzburg'schergeh. Rath und Hoskammcrdirektor, welcher am 5. Mai 1764 vonKaiser Franz I. mit Edler von in den rittcrmäßigen Adelstand er-hoben wurde. Sein Vater, Joh. Jgnaz H., war gräfl. löw en-stein-Werth ei m'scher Kanzler. Im I. 1796 wurde der Rcichs-Hofrath Joachim Albert v. H. in den Frcihcrrnstand vcrsezt. DasTaschenbuch der frhrl. Häuser auf 1848 u. 1857 führt noch weiteran, daß schon Albert der Heß 1416 einen Wappcnbrief erhalten,und daß dessen Enkel Johann und Albert die H. 1584 von KaiserFerdinand II- den Neichsadel erhalten hätten!? Die Angabe läßtman dahingestellt sein. Bekannt war in Würzburg nichts davon,wie Anstcllungsdckrete nachweisen, sv. Lang, Suppl. 116.)

3. Heß. Der kais. Feldzeugmcister Heinrich w. H. erhielt imI. 1849 die österr. Freiherrnwürdc. Derselbe ist 1788 zu Wien,nach Anderen in der preuß. Nhcinprovinz, von bürgerlichen El-tern geboren und trat 1865 als Fändrich in österr. Kriegsdienste.fJllustr. Zeitung 1859. Nr. 832. II. Juni S. 389. — E. S. — Rcb-mann, Mspt. — v. Hefner, bayer. Adel S. 84. T- 98.) Siehe auchD i l l e r.

4. -f Hess o. Erdcnhausen, oberhess. Uradel; 1534 zulezt er-scheinend. sArchiv für Hess. Gesch. VI.)

5. Hess ii. Hochfcld. Der österr. Kapitänlicutcnant LeopoldH. wurde im I. 1764 mit v. Hochfcld geadelt.

)M. v. M., Erg. 318. - v. H.)

Hcßberg, auch Hesscnbcrg, Hahspcrck, eine der ältesten fränk.Familien, deren Stammhaus gleichen Namens eine Meile vonHildbnrghausen gelegen ist. Die drei Brüder, Johann Sig-mund, Wolf Sigmund und Philipp Sigmund v. H., erhielten um1699 die Freiherrnwürde. sE. S.) Die v. H. sind nicht zu ver-wechseln mit denen v. Hasbar gen im Braun sch w ei g'schen.

)v. Ledebur I. 349. — v. Hcfncr, bayer- Adel S. 39; sächs. AdelS. 11; mecklenb. Adel S. 19; Erg.Bd. S. 14; preuß. Adel S. 46.T. 58;Hess. Adel S- 13. T. 13. — Gauhc I. 632. — Biedermann, AltmühlTab. 63—83; Steigerwald Tab. 57—89; Suppl. zu Rhön und Wcrra,auch Steigern'. — Tyrosf 136. - Salvcr S. 146. Tab. 7. n. 21; Tab. 15.n. 45. 296. 229. 239. 241—43. 245. 388. — Schannat, fuld. Lehnhof 99.

— v. Hattstein II. 137—49. — Siebmacherl. 192. n. 2; IV.'81. u. 4.

— v. Rieding III. n. 331. — v. H.)

1. Heßling. August Gottfried H. aus Voigtöhayn u. dessenNeffe, Joh. Friedrich August H., im Kursächfischen, wurdenam 29. Juni 1792 vom sächs. Ncichsvikariat in den Adclstanderhoben. fEr dipl. copia. — v- Beust, sächs. Staatsanzeiger 1s Heft.

— Sächs. Wappenbuch IV. 44.)

2. Heßling. Der fürstlich thurn- u. taris'schc Hofrath undLeibmedikus in RegcnSbnrg, erhielt am 9. Mai 1819 einAdelsdiplom, fv. Lang, Suppl. >19. - v. Hefncr, bayer. Adel S. 84-T. 98; Erg. Bd. S. 14. — v. H.)

Heßlowa, österreichisch. Anton Johann Frhr. v. H. war1835 Kreiskommissär im ellnbogener Kreise in Böhmen.

Heßlowa, s. Daczizky.

Hcttcnliach, s. Hattenbach.