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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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zwar eine Entschädigung zugesagt, indeß konnten sie seine Nach-folger nie erhalten. Der lezte Fürst starb sonach auch in Armuth.Der König von Sachsen sorgte für ein anständiges Begräbniß.Das Geschlecht stammt von Mantua, woselbst die VorfahrenMarkgrafen waren, bis sie von Kaiser Sigismund 1433 die Fürsten-würde erhielten, welche Kaiser Rudolf II. 1539 bestätigte.

(Hall. Litt. Zeit, von 1828.)

Goor. Der Hofknrier Ferdinand Philipp G. wurde im I.1724 in den Reichsadelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 301. —Vehse, Gesch. des österr. Hofes und Adels VII. 97. — v. H.)

Gopiei» v. Eggenwaid. Mathias G. wurde von K. Leopold I.am 17. Sept. 1695 mit v. E. in den Adelstand erhoben.sSchmutz I. 519. — v. H.)

Gopp, Michael, in den kais. Erblanden, wurde 1649 geadelt.sR. T. A. R.)

st Goppc v. Marczck, ein dem fränk. Ritterkanton Rhönund Werra immatrikulirt gewesenes Geschlecht.sBiederinann, Rhön u. Werra I. Verz. — v. H.)

Goppelt, Joh. Jakob, wurde 1654 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. R,s

Gor, s. Gohr.

Goracussi, Dr. I. A., Arzt, erlangte 1355 die österr. ritter-mäßige Adelswürde. sA. A. Z. v. 1855.)

Gora .jski v. Gorosa, eine 1783, 1817 u. 1856 in Galizienimmatrikulirte, zum Wappen Korczak gehörende Familie.sPoczct Szlachty.)

Goraiski, Jakob, Josef u. Mathias, zum Wappen Korczakgehörend, sind 1782 in die gali zische Adelsmatrikcl eingetragenworden. sPoczet Szlachty.)

Gorccy, Gorcy, Gonrcy, Longnyon, ein in Oesterreich undBöhmen seßhaftes Geschlecht, welches 1769 in den Grafenstanderhoben wurde. Die ursprüngliche Abstammung der Familie wirdaus Irland hergeleitet. Richard v. G. war ein Begleiter Wil-helm's des Eroberers auf seinem Zuge nach England (1666).In Lothringen war das Geschlecht schon im 12. Jahrh. bekannt.Früher bestanden zwölf Linien dieses Hauses; jezt blühen derennoch fünf, wovon die älteste in Böhmen, die zweite und drittein Frankreich, die vierte inBelgien und die fünfte, die jüngste,jene der G.-Droitaumont, zu Wien in Oesterreich ansässigist. Im I. 1729 hat sich ein Nebenzweig der lezteren Linie zuCal Varia (Halvari) in Polen seßhaft gemacht. sTaschenb. dergräfl. Häuser 1836 u. f.) Wappen: Von Hermelin mit einemrothen Schildeshaupt, worin drei g. Ringe nebeneinander,sv. Ledebur I. 269. III. 263.)

Gorckcn, ein pommer'sches Geschlecht.

sMicrälius 437. — Zedier XI. 229. — v. Zedlitz. — v. LedeburI. 269. III. 263. — Siebmacher III. 163. — v. H. v. MedinaIII. n. 264.)

Gorcgycgcwski, Adliche polnischer Abkunft; einige Mitgliederstanden 1866 im preuß. Heere, sv. Zedlitz. - V .Ledebur I. 271.)Wappen: Slepowron, alias: Ciolek.

1. Eorc)q»ski. Josef Kalasanz G. wurde im I. 1794 in dengaliz. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 301. - v. H.)

2. GorvWski, Kristof, Mathias, Konstantin, Johann, Michael,Paul und alius Mathias, sind 1782 in die galiz. Adelsmatrikeleingetragen worden. sPoczet Szlachty.)

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Gordon, Felix und Peter, Vettern, erhielten 1617 die Adels-würde. sR. T. A. 9k.)

Gordon, altes schottländ. Geschlecht, das um 1647 nach Pom-mern und Schlesien kam. sNeues gcneal. Handb. 1777. S. 222.1778. S. 281. - Gauhe, Anh. 1494 ff. — Sinap II. 644.) Der österr.Oberlieut. Anton v. G. wurde im I. 1862 in den Freiherrnstanderhoben. sM. v. M. 53- — v. Zedlitz. — v. Ledebur I. 271.) DasGeschlecht theilt sich in drei Zweige, die G. v. West hall, dieG. v. Caldwell, und die G. v. Huntley.

sSachs. Wappcnb. IV. 34. — v. Hefuer, krainer Adel S. 10. Taf. 8:preuß. Adel S. 44. T. 55; scichs. Adel S. 29. T. 31. - v. H.)

Gore, Konstantin, Johann und Georg, wurden 1796 in dieAdelsmatrikel der Bukowina eingetragen. sPoczet Szlachty.)

1. Gorecki, im Großherzogthume Posen seßhaft. Wappen:Drya. sv. Ledebur I. 271.)

2. Gorecki, anderes Geschlecht dieses Namens in Posen; mitdem Wappen Wiernszowa. sv. Ledebur III. 263.)

3. Gorecki, ein 1782 in Galizien immatriknlirtes Geschlecht.sPoczet Szlachty, woselbst aber das Wappen nicht angegeben ist.)

7 Göret o. Jecdurg , sind 1526 durch Handelschaft mit OswaldG. aus Savoien nach Brixen in Tirol gekommen. Hannsund Wilhelm G. haben von Kaiser Karl V. den Adelstand und dieFreiung ihres Ansizes Sceburg erhalten,sv. Mayerhofen, Mss. — v. Hefner, 7 tiroler Adel.)

Gorgicr de Andrw. Der Staatörath des Fürstenthums Neuf-chatel, Jean Andriö G., wurde von K. Friedrich Wilhelm II.am 5. Dez. 1787 zum Vicomte de G. erhoben, sv. H.)

Gori, P., österr. Hofrath, erlangte 1357 den rittermäßigenAdelstand. sA. A. Z. von 1857.)

7 Göritz, Holstein. Adel. Dominus Nycolaus de G. 1286.Johannes de Ghoricze 1328.sllrk. Buch der schlcswig-Holstein. Ges. I. 480 ff.)

Gorizuti. Die Familie stammt ursprünglich aus Venedig,ist aber schon längere Zeit in Görz seßhaft. Hieronimus G. er-langte am 13. Nov. 1513 den Neichöadelstand, und sein Nach-komme Johann Baptist de G. wurde am 24. Juni 1766 inden Freiherrnstand erhoben. sTaschenbuch der srhrl. Hänser 1848. -v. Hefner, görzer Adel S. 27. Taf. 25.)

7 Eorner, waren im 16. Jahrh. in Schlesien im Fürsten-thume Oels seßhaft. sSinap II. 644. — Zedier XI. 253. — v. H.)

Gornicki, zum Wappen Ogonczyk gehörend, in Galizienimmatrikulirt 1365. sPoczet Szlachty.)

Gorove. Anton v. G. stand 1857 im 37. österr. Inf. Reg.als Lieutenant.

Gorrerod, Gorerod, Marquis de Marnoy, wurde 1613 vonKaiser Mathias in den Reichsfürstcnstand erhoben.

sMoscr, deutsche Staatskanzlci IV. 121. — Zedier X. 255. — Jmhof,gen. Galt. II. 254. — Spener, Op. herald. — Siebm., Suppl. I. 17)

7 Gorscck, genannt Nopolsky, ein schles. Geschlecht, welchesnoch im 17. Jahrh. blühte, sv. Ledebur I. 272.)

1. Gorski, mit dem Wappen Lodzia; sie sind seßhaft beiBromberg. sv. Ledebur I. 271.)

2. Gorski. Die v. Lehwald-G., mit dem Wappen Nogala,sind seßhaft auf Dombrowka bei Schwetz. sv. Ledeb. I. 271.)

3. Gorski, mit dem Wappen Slepowron, 1865 in Ga-lizien immatrikulirt. sPoczet Szlachty.)