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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gör — Göst

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württemb. Stallmeister. Beide hinterließen keine männlichen Nach-kommen. sZedler XI. 439. — v. Zedlitz. — Württemb. Hofzeit. v. 1806.Nr. 2. — Gen. Jahrb. des deutschen Adels von 1846. — Archiv fürGesch., Gen. u. Dipl. 86. — Tyroff, württ. Wappenbuch. — Dorst,Wappenb. von Württemberg. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1842 u. f.

— v. Ledebur I. 271. III. 263. — v. Hcfner, württ. Adel S. 2. Taf. 2;Hess. Adel S. 10. Taf. 16.)

Görne, eine adliche Familie in der Mark Brandenburg,welche das Städtchen Plaue besaß. sGauhe l. 512. — Dienemann,vom Johanniterorden 167. 257. 363. — Siebmacher V. 145. — Seifert,Genealogie 66. — v. Meding III. 265. — v. Zedlitz. — Zedier XI. 73.

— Ahncntaf. in Theatr. nobil. C. 1. P. 1. — v. Ledebur I. 271. III. 263.

— v.' H.)

Görncr. Georg August G. wurde am 18. Juli 1697 indenböhm. Adelstand erhoben, sv. Zedlitz. - v. Ledebur I. 27t.s

1 Görnitz. Die v. G. sind in Ost- und Westpreußenseßhaft; die Familie wird um 1699 genannt. Im I. 1738 adop-tirte Friedrich Wilhelm Steitz v. G. den preuß. DomänenrathAlbrecht Friedrich v. Rosenfeld, und dieser schrieb sich nun G.v. R., starb aber ohne Kinder, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 272.)

Götschen- Die v. G. stammen aus Thüringen und standenseit 1866 häufig in preuß. Diensten. Das Stammhaus — Groß-Görschen — berühmt durch die Schlacht vom 2. Mai 1813,befindet sich noch im Besize der Familie, sv. Hcfner, sächs. Adel S. 28.Taf. 36. — v. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für den preuß. Staat 1841.Abth. 2. S. 84. — v. Ledebur I. 272.)

s Görsni, eine sächs. ausgestorbene Familie, die das GutAuligk im Amte Pegau besaß.fKnauth, prodr. Misn. p. 563. — Zedier XI. 786Görsleben, Gorsleben, in der Neu mark seßhaft; werden1625 genannt, sv. Zedlitz.)

Görtlcr v. Grabcnburg. Der k. k. Kapitän Valentin G. wurde1828 mit v. Gradenburg in den österr. Adelstand erhoben.iE. S.)

Görts. Der Großherzog von Hessen hat die hinterlasseneWittwe des StandeShcrrn Grafen Wilhelm v. Schlitz, genanntv. Görz, nebst seiner und ihrer ehelichen Tochter Mathilde unterVerleihung des Namens v. Görts am 5. Dez. 1842 in denAdelstand erhoben, fv. Hefner, Hess. Adel S. 16. Taf. 16.)

1. ch Görtz (Schild schräggetheilt: oben in Blau ein g. Löwe,unten von Silber und Roth dreimal gegengeschrägt), ein altesDinastengrafengeschlecht, das die Schirmvogtci über die Patriarchenvon Aquileja schon im 11. Jahrh. inne hatte. Nach Absterbender Grafen von Tirol, 1254, kamen die Grafen v. G. auch inBesiz dieses Landes, welches aber nach Abgang dieser Linie wie-der verloren ging. Im Stammlande ist Graf Leonhard v. G.1566 als der lezte Mannssprosse gestorben und sein Erbe anOesterreich gekommen. fHund 1. 72 ff. — M. B. 1. 375 ff. VIII. 361.)

2. Görtz, ein in Schlesien angesessenes, von den hessischenGrafen Görzv. Schlitz ganz verschiedenes Geschlecht. Es kommtauch mit dem Beinamen Ahstein vor. sDorst, schlcs. Wppb. n. 381.

— v. Ledebur III. 264.) Es möchten wol die Götz v. Ah st eingemeint sein.

3. Görtz , österreichisch. Friedrich Ritter v. G. stand 1857als Hauptmann im 4. k. k. Jägerbataillon.

1. Görz V.Schlitz, auch Schlitz, gen. v. G., fränk. Geschlecht,dessen Stammreihe mit Otto v. S., gen. v. G., im I. 1166 an-fangt und welches auch zum rhein. Adel gehört. Im I. 1677 wurde

Stammbuch des Adels iu Deutschland. II.

dasselbe in den Freiherrnstand erhoben. Auch stund ihm die Erbmar-schallamtswürde im Stifte Fulda zu. Eine Linie wurde von KaiserKarl VI. im I. 1726 in den Grafenstand erhoben, eine andere erhielt1737 in der Person des Karl Friedrich Frhrn. v. G. Erlaubniß,sich auch v. Wrisberg zu nennen in Folge der Heurath mit einerErbtochter v. W. Der Grafenstand dieser Linie wurde 1817 erneuertund bestätigt, sv. d. Knesebeck. — v. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl.Häuser 1844 u. f. — Geneal. Staatshandb. 65stcr Jahrg. — ZedierXI. 79. — Spangcnberg, Adelsspicgel. — Winkelmann, Hess. Gesch. II.

— Kurzgefaßte u. gründliche Information von dem unmittelbaren reichs-gräflichen Geschlechte der v. Schlitz, gen. v- Görtz, uraltem Herrenstandeund Herrschaft. Ferner: Rechtsgenüglicher Beweis der dem gräfl. Hansev. S., gen. v. G., zuständigen Reichsstandschaft nach Anleitung der kurz-gefaßten Information. Beide gedruckte Schriften wurden ani 36. April1742 der zu Frankfurt a. M. anwesenden kurrhein. Gesandtschaft übergeben.)Der Staatsminister Graf v. G., gen. v. S., adoptirte 1793 sei-nen Schwiegersohn, den Frhrn. v. Labes, und ist Lezterer mitBeilegung des Namens Graf v. S., zuerst genannt v. L a b e s, am24. Dez. 1794 in den preuß. Grafcnstand erhoben worden. SieheWrisberg und Labes. (Grote, hannövr. Wappenbnch. — v. Hatt-stein III. 459 ff. — Humbracht, Tab. 236 u. f. — Schannat 152. —Siebmacher I- 142. — v. Meding I. 279. — Biedermann, Rhön undWerra Tab. 85-96. — Allg. gen. Hdb. I. 572—74. — Dän. Wappenb.

— Tyroff 116. — v. Ledeb. I. 272. — v. Hcfner, Hess. Ad. S- 16. T. 16.)

2. Görz v. Zcrtin. Der Obristlieutenant Johann G. wurde imI. 1862 mit v. Z. geadelt. sM. v. M. 196. - v. H.)

Görzcr, Uradel aus Gradiska; 1754 in die görz er Land-schaft mit diesem gekommen, sv. Hefner, görzcr Adel S. 27. T- 25.)

Eörzke, Görtzke, alte Familie im Magdeburg'schen und inder Mark. Daselbst noch begütert. sGauhe I. 512. — v. Zedlitz.

— Zcdler XI. 79. - v. Ledebur I. 272. - v. H.)

1. Goes, im Oester reichischen begüterte Familie, die am

26. Jan. 1718 unter die nie der österr. Landesmitglieder des

Herrenstandes, und am 2. Aug. 1693 in den Grafenstand erhoben

wurde. Sie soll aus Portugal stammen, dort Dominiano de

Goez oder Goes geheißen haben, und kam aus den vormaligen

span. Niederlanden nach Deutschland.

sJmhof, notit. proc. — Eauhe I. 513 u. f. — Schmutz I. 569. —Wisgrill III. 344-47. — v. Schönfcld, Ad. Schemat. I. 86-82. —Genealog. Jahrb. des deutschen Adels 1845 u. f. — Taschenb. der gräfl.Häuser 1844 u. f. — Gothaer Hofkalendcr 1834. S. >75. — v. Firks,Ursprung des Adels in den Ostsecprovinzen 143. — Zedier XI. 81. —v- Hcfner, krainer Adel S- 16. Taf. 8. — v- H.)

2. Goes, ein in Preußen bei Memel 1826 seßhaftes Ge-schlecht, welches auch in Kurland vorkommt. Wappen: In G.ein schwarzes Gemshorn. sv. Ledebur I. 267.)

Göschen. Joh. Julius G., k. preuß. Münzdirektor in Königs-berg, erhielt dd. 11. Sept. 1796 ein sächs. Vikariatsadelsdiplom.Schild geviertet: 1. ein Schwan; 2. drei, 2. 1., Sterne; 3. einSchrägbalken von zwei Sternen beseitet; 4. drei Nelken an einemStengel. (Er dipl. cop.)

Göstr v. Liildenberg. Der kais. Kriegszahlmcister Johann G.wurde 1641 mit v. L. geadelt. sR. T. A. R.)

Gössel, Karl Wilhelm, landgräflich hessen-rothenburg.geh. Rath, wurde 1821 vom König von Preußen geadelt.sE. S- - v. Ledebur I. 273. III. 264. - Dorst, schles. Wppb. n. 199.)

Gössingcr. Der schles. Hofkammerrath Franz Anton G. wurdeim I. 1727 in den Reichsadelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 299. — v. H.)

Göstinger, besaßen das gleichnamige Schloß in Steh er -

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