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dem gräflich schwarzburg. Vergleiche vom I. 1436 als Zeugemit vor. Müller, sächs. Annalen S. 20.1
1 Glcinitz, Gleinz, kommen 1336 mit Heinz und Ott v. G.in Steyermark zuerst vor, wurden zu den Herrengeschlechterngezählt, obwol ein Freiherrnbrief nie ertheilt worden war. HannsBalthasar v. G., Vizedom zu Lcibnitz, starb als der Lezteseines Geschlechts bald nach 1732. Die Familie war auch inBayern u. in Tirol, sowie in Niederösterreich angesessen.
sO. S. — Bncelini III. 55. — v. Hattstein im Specialregister. —Siebmacher II. 45. — v. Meding II. 286. — Wisgrill III. 336 u. f.
— Schmutz I. 496. — v. H.)
s Gleinihcr, s. Gleinz.
1. s Gleisbcrg, Glitzberg, gräfliche thüring. Familie, derenStammhaus auf einem Berge unweit Jena lag, und dessen Ruinendaselbst noch zu sehen sind. Nach deren um 1336 erfolgten Aus-sterben kam die Grafschaft an die Landgrafen von Thüringen.
sSalver, S. 94, hat das Wappen. — Zedier X. 1642. — v. MedingIII. 255. — Gauhe II. 359. - Lucä, Grafensaal 970-74. — v. Falken-stein, thüring. Chronik II. III. 808. — Döderlcin, histor. Nachr. vomMarschall v. Calatin I. 35 u. f. — Gebhardt, histor.-gcneal. Abh. II.S. 102-39. - v. H.)
2. si Niemberg, Vogt von, wahrscheinlich Ministerialen derGrasen v. Gleisberg. Henricuö advocatus de Glizbergsiegelt 1256. Im Schild vier liegende Wecken übereinander.
sNene Mittheil, des thnring.-sächs. Vereins VI. 137.) Vgl. Glitzberg.st Glcisdorser, steh ermärkische Familie, die 1365 bis1314 vorkommt. sSchmutz I. 499. — v. H.)
Gleisen, genannt v. Dorenkoivski. Diese Edelleutc kommen um1638 zu Tilsit vor, und befinden sich noch Sprößlinge dieserFamilie im prenß. Heere, sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 263.)
st Glciscnbnrg. Bon dieser Burg im württemb. O.A. Blau-beuren nannte sich in alten Zeiten ein adliches Geschlecht, wel-ches noch 1468 in Urkunden vorkommt. sGricsinger 474.)
Gieiscnftis. Kosiglowski (?) v. G. wurde am 8. Okt. 1652in den böhm. Adclstand erhoben, sv. H.)st Gleima»», ein meißnisches Geschlecht.sKnanth, prodr. Misn. p. 50.)
Gleisner v. Frcubcicheini. Andreas G., ein Oest erreich er,wurde im I. 1789 mit v. F. geadelt. sM. v. M. 190. - v. Ledebur
I. 231. III. 254. - v. H.)
Gleispoch, steyer. Geschlecht, 1269 zuerst beurkundet. Hannsv. Gleispach erbte durch seine Gemahlin Agnes Tun auerinim Jahre 1376 das Wappen dieses Geschlechts, und spätererbten die v. G. auch das Wappen der v. Fladnitz. SigmundFriedrich v. G. wurde am 7. Sept. 1628 in den Freiherrnstandund sein Sohn Johann Sigmund am 18. Nov. 1677 in den
Grafenstand erhoben. sO. S. — Jahrb. des deutschen Adels 1847.
- Bncelini III. 56. — Gauhe l. 504. IIV 137. — SiebmacherI. 43.III. 41. IV. 13. - v. Meding III. 254. — Schmutz I. 497. — v. H.)
Glcijseiibcrg. Der Gutsbesizcr Joh. Kristof G. wurde im I.
1716 in den rittcrmäßigcn Adelstand erhoben. Die Familie ist in
Schlesien begütert, sv. Ledebur I. 263. — Lucä 856. — Sinap
II. 642. — v. Zedlitz. — M. v. M., Erg. 145. — v. H.)
st Glcijsenscld, Glizcvelde, ein 1136 beurkundetes altbayer.Geschlecht. sM. B. IV. 25 ff.) Ich finde keinen Ort dieses Namensderzeit in Bayern.
Glcijsenthal, ein Pfalzbayer. Geschlecht. Kurfürst MarEmanuel erhebt die Gebrüder Adelbcrt und Kristof v. G. durchDiplom vom 25. Nov. 1697 in den Herrenstand. sDekretenbuch.)
Die Familie ist in Bayern, in Sachsen, in der Neumarkund in Preußen begütert, sv. Ledebur I. 263.— v. Hefner, bayer.Adel S. 36. T. 34; prenß. Adel S. 44. T. 55; Erg. Bd. S. 13. — HundIII. 352. — Siebmacher I. 152. - v. Meding II. 287. III. 838. —v. Lang. — Gauhe II. 359. — v. H.)
Glcmbocki auf Glembokie, bei Jnowraclaw. W.: Doliwa.sv. Ledebur I. 264. III. 261.)
st Glercaur, waren in Ostpreußen seßhaft. Wappen?sv- Ledebur I. 264.)
Glcs, s. Glös.
st Glcvcl, ein altes, schon 1446 ausgestorbenes Rittergeschlecht,welches in der Gegend von Köln seßhaft war. sFahne I. 113.)
st Glich v. Milst). Franz und Johann G., Gebrüder, erhieltenvon König Wladislaus aus Prag am 25. Mai 1569 Adel undWappen: an einem Stiel drei Lilienblüthcn, aus deren KelchenFrauenköpfe hervvrwachsen. Dem Hanns G. wurde solches am18. April 1666 zu Kößlitz bestätigt. sSicbm. IV. 72. — v. Lcdeb.I. 264. III. 261. — Dorst, allg. Wappenbuch II. 190. 191.)
st Gliers, ein pfirt'sches n. baslerisches Geschlecht. HerrVillerin (Wilhelm) v. Glerries trägt Mont-Joie (Frohbcrg)vom Grafen Reinald v. Mömpelgard zu Lehen 1366, und1368 erhält derselbe nobilis vir Gnilelmus de Gliriis, milcs,Zehenten vom Hochstift Basel. sMone IV. 365. 371.)
Glimcs, Glymes, eine brabanter alte Familie, die denVicomtentitel v. Jndoignc führte und im I. 1643 den Neichs-Grafcnstand erhielt. (L'erection de toutes famill. du Brabant. 31- —Gauhe I. 504. — v. H.) Vergl. Bcrghes v. Grimberg en.
Glimmcnthol, s. Glymmendal.
st Glinde», eine Patrizierfamilie zu Stettin, die vom 14tcnbis 16. Jahrh. auch im Nuppin'schen vorkommt. Albrecht v. G.war im 16. Jahrh. pommer'schcr Hauptmann. Mit seinemSohne Henning, welcher Kaufmann war, ist das Geschlecht 1616ausgestorben, sv. Ledebur I. 264.)
st Glindin. Ein Radolfus de G. steht 1266 in einem Briefdes Herzogs Heinrich von Sachsen. sllrk.Buch f. Nieders. II. 42.)
1. Glinka, galiz., 1785 immatrikulirtcs Geschlecht, zumWappen Trzaska gehörend. sPoczet Szlachty.)
2. Glinka, galiz. Geschlecht, zum Wappen Biala gehörend;immatrikulirt 1791. sPoczet Szlachty.)
3. Glinka v. Ilofalow, Klemens und Georg, wurden 1782 indie galiz. Matrikel eingetragen. sPoczet Szlachty.)
Glinowiecki aus Gnlliic», in Westpreußen. W.: Pruß II.sv. Ledebur I. 264.)
1.—3. Glinsky, ein altes, seinem Ursprünge nach polnischesGeschlecht, wovon sich drei Zweige vor langen Jahren nach Schle-sien gewendet haben. Andere sagen, daß es sieben Familien v. G.gebe, welche an Stamm und Wappen verschieden seien. Jedenfallsgehörten drei davon Preußen an, und zwar:
1. eine in Schlesien; Wappen: In Blau oben zwei Sterne,darunter ein Mond und unter diesem ein Pfeil sSiebmachcr II. 47);
2. eine in Westprenßen; Wappen: Po miau; sie kommt1646 mit Güterbesiz vor; und
3. eine in Ostpreußen und Litthaucn.sv. Ledebur I. 264. III. 262. - v. Zedlitz.)
Glinzcndorf, s. Hutschcnrcitcr.
Gilsbach, s. Gleispach.
1.—5. Glisczinsky, ein adliches Geschlecht, welches in Hinter-öd