Die v. Würtzburg.
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sterben dieses Geschlechtes mit Graf Friedrich v. Bier-egg (dem Bruder der Fürstin) in den Besiz der schönenGüter Tuzing, Pähl und Rösselsberg gekommen,wozu ihm wol Glück und Gedeihen zu wünschen ist. —
36) Freiherr von Würhburg auf Ober- und Nieder-Milwitz, Burgrub, Haig, Hohlach (s. oben S. 96) undWalkershofen. Dieses alte stiftsmäßige Geschlecht soll ur-sprünglich aus Türingen stammen. Es zält unter seinengeistlichen Auen viele Domherrn zu Würzburg und Bam-berg (Salver, Proben S. 353 ff.) und bei lezterem Stiftesogar einen Fürstbischof, Veit, der 16 Jare regierte und1577 starb. Seine Grabschrift, sowie die mererer bam-berger Domherren aus diesem Geschlechte teilt M. Landgrafin seinem „Dom zu Bamberg" 1836 mit.
Das gegenwärtige Haupt der Familie ist FreiherrKarl (geh. 1809), welcher aus seiner Ehe mit einer vonThünefeld und Ursensolcn bis jezt keinen Son erwarb.Es leben jedoch noch fünf andere männliche Sprossen die-ses Geschlechtes.
Das Wappen zeigt in Gold das Brustbild einesschwarz gekleideten bartigen Mannes mit schwarzer Stulp-müze, an deren Spize ein roter Stern hängt.
So hätte denn der Antiquarius in diesen sechsund-dreißig Geschlechtern den hohen und großen Adel desjezigen Königreiches Bayern vorgefürt. Mit jener Liebezur Sache die ihm ein zwanzigjäriges Studium der Adels-Geschichte und der Adels-Zustände zu eigen machte, aberauch mit jener Unparteilichkeit, die allein Anspruch gibt auf